Der Mars ist eine Wüste und vielleicht war er das schon immer. Bisher galten Verdunstungsgesteine aus der Meridiani-Hochebene als Beleg dafür, dass es einmal Ozeane auf dem roten Planeten gegeben hat.

Sie könnten aber auch dadurch entstanden sein, dass Wasser aus dem Gestein des Planeten an die Oberfläche drang und direkt verdunstete, ohne größere stehende Gewässer zu bilden (Nature, Vol. 446, S.163).

Eine Simulation der planetaren Hydrologie stimmte mit den Fundstellen der Ablagerungen überein.

Das Staatenleben von Honigbienen wird möglicherweise von einem einzigen Gen gesteuert. Amerikanische Wissenschaftler vermuten, die Entwicklung vom Einzelgängerdasein zur hierarchischen Kolonie während der Evolution gehe auf das Gen Vitellogenin und das von ihm gebildete Protein gleichen Namens zurück (PLoS Biology, Bd. 5, Februar 2007).

Das Eiweiß beeinflusst neben der Reproduktion auch Rolle und Aufgaben einer Biene im Stock.

Menschen mit Schizophrenie nehmen die Welt anders wahr. Laut Forschern um David Leitmann von der Universität New York können sie falsche Töne in Melodien und unterschiedliche Tonlagen beim Sprechen nicht erkennen (American Journal of Psychiatry, Vol. 164, S. 474). Hirnscans zeigten, dass bei Schizophrenen bereits die erste Verarbeitungsstufe von Tonsignalen gestört ist. Dies könnte eine Ursache für die emotionale und soziale Isolation der Betroffenen sein.