In der ZEIT vom 4. Januar 2007 berichtet Manfred Bissinger unter der Überschrift Zum Geburtstag ein Machtkampf unter anderem über uns.

1. Im Zusammenhang mit dem kürzlich verlängerten Vertrag zwischen Spiegel-Verlag und Stefan Aust heißt es in der ZEIT: »Die Mitarbeiter-KG hätte auf Aust sofort verzichtet.« Hierzu stellen wir fest: Wir wollten und wollen nicht auf Aust verzichten.

2. Die ZEIT schreibt: »Der Druck der KG auf die XXP-Verantwortlichen war subtil. So genehmigten sie Budgets nur für ein halbes Jahr ()« Hierzu stellen wir fest: Die Genehmigung des Budgets für ein halbes Jahr gab es nur einmal und dies auf einhelligen Wunsch aller Gesellschafter.

3. Weiter heißt es in der ZEIT: »Der Geschäftsführer musste weg, weil er sich dem von KG-Chef Darnstädt gewünschten Sturz Austs entgegenstellte.« Hierzu stellen wir fest: Thomas Darnstädt hat den Sturz von Stefan Aust nicht gewünscht.

4. Es heißt in der ZEIT weiter: »Das zielt auf Darnstädt, bei dessen Gegnern sich die Beispiele für schlechte Geschäftsführung stapeln. () Dazu gehörte auch die ständige Einmischung in die Geschäfte des Senders XXP, den Aust und Seikel etabliert hatten und bei dessen Verkauf sie über 50 Millionen Euro erlösten.« Soweit hierdurch der Eindruck erweckt wird, dem Spiegel-Verlag sei ein Verkaufserlös von über 50 Millionen Euro zugeflossen, stellen wir fest: Der Verkaufserlös, der dem Spiegel-Verlag zufloss, betrug weniger als die Hälfte.

Hamburg, 22. Januar 2007

KG Beteiligungsgesellschaft für Spiegel-Mitarbeiter mbH Co., diese vertreten durch die Beteiligungsgesellschaft für Spiegel-Mitarbeiter mbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Karl-Heinz Gill (Geschäftsführer, stv. Vors.), Armin Mahler (Geschäftsführer)