Was fehlt Ihnen, Herr Danto?

Ich vermisse viel von den Gewissheiten und Annehmlichkeiten einfacherer Kunstwelten, aber das heißt nicht, dass wir dahin zurückkehren sollten. Trotz aller Unübersichtlichkeit ist es aufregend, in einer Zeit immer größerer Offenheit zu leben.

Was haben Sie als Kind gesammelt?

Ich begann erst später zu sammeln. Als Student in Paris kaufte ich japanische Holzschnitte.

Ihr Sofabild?

Ein Gemälde meiner Frau, Barbara Westman. Das Bild zeigt uns mit zwei Hunden, auf einem Sofa sitzend und mit einem Bild von David Sawin dahinter.

Der meistüberschätzte Künstler?

Brice Marden.

Der meistunterschätzte Künstler?

Sean Scully.

Ihr Traum-Museum?

Die Fondation Beyeler in Basel von Renzo Piano. Aber eigentlich sind alle Museen auf ihre Art Traummuseen, voller Wunder und Überraschungen.

Arthur C. Danto ist Philosoph, Kunsttheoretiker und emeritierter Professor an der Columbia University in New York

 
  • Quelle DIE ZEIT Nr.12 vom 15.03.2007, S.56
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