Elektroauto Der HerausfordererSeite 4/4
Ist Amerika aber schon reif für die neue Zeit? Auf dem Rückweg, bei einem Zwischenstopp in Moorseville, mitten im Herzen der USA, bot sich zum Abschied dieses Bild. Wieder ein Einkaufszentrum, statt des vegetarischen Restaurants eine riesige Burger-Station. Ein kleines Elektroauto fährt vor. Beim Einparken wird es von einem Ford Pick-up beinahe überrollt. Der Fahrer fühlt sich im Recht,
»gay-car«,
ruft er herüber. »Hau ab mit deinem schwulen Auto.« Hier ist Kalifornien weit weg.
Glossar:
Hybridantrieb:
Bei dieser Technik wird das Auto auf langen Strecken von einem Verbrennungsmotor angetrieben und auf kurzen Strecken von einem Elektromotor, dessen Batterie sich durchs Bremsen auflädt.
Plug-in-Hybrid:
Diese Autos werden ebenfalls wahlweise von einem Verbrennungs- und einem Elektromotor angetrieben. Jedoch kommt eine größere Batterie zum Einsatz, mit der längere Strecken zurückgelegt werden können. Aufgeladen wird sie an der Steckdose.
Elektromotor:
Sein Vorteil ist seine gute Energieeffizienz. Im Verbrennungsmotor verpufft sehr viel Energie in Wärme und wird nicht in den Antrieb des Wagens umgesetzt. Da der Elektromotor nur ein bewegliches Teil besitzt, kommt fast alle Energie dem Fahren zugute.
Batterie:
Sie ist ein Energiespeicher. Ihr Problem ist es, dass sie eine begrenzte Reichweite hat und zeitintensiv wieder aufgeladen werden muss, auch ist ihre Lebensdauer beschränkt. Die Stromquelle variiert vom Atomstrom bis zur Solarzelle.
Wasserstoff:
Er ist wie die Batterie ein Energiespeicher. Allerdings ohne das Problem der begrenzten Lebensdauer. Beim Vermischen mit Sauerstoff in einer Brennstoffzelle wird er in elektrische Energie umgewandelt, um so ebenfalls einen Elektromotor anzutreiben. Wasserstoff ist in der Herstellung teuer und energieaufwendig.
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- Datum 11.08.2008 - 10:40 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 22.03.2007 Nr. 13
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dazu passt dieses Auto, dem die Zeit ruhig auch einen Artikel in der Autoserie hätte widmen können:
http://www.loremo.com/
Sieht schnittig aus und kostet nur ein Zehntel des Vorgestellten Elektrowagens.
ls
nämlich so circa. zum 10ten Mal: Weil das Abgas eines EURO-4 Autos keinen Sauerstoff mehr enthält und weil die Atmung dazu dient, Sauerstoff aufzunehmen.
Man kann auch keinen hochreinen Stickstoff für Laborzwecke atmen, der garantiert überhaupt keine Schadstoffe enthält.
und fahren nur Nachts oder wie soll das konkret aussehen?
Oder steht in der Garage noch ein gewaltiger Akku, der tagsüber die Sonnenenergie speichert, die nachts in das Auto übertragen wird? Damit der Wirkungsgrad des Gesamtsystems ungefähr auf Null runtergeht, bei unendlichen Kosten?
Dass Elektroautos technisch gut funktionieren wissen wir mittlerweile. Ob die Oelindustrie es der Autoindustrie erlauben wird den Verbrennungsmotor durch einen Elektroantrieb zu ersetzen bleibt abzuwarten. Fuer absehbare Zeit ist noch viel Geld mit Treibstoffen aus Rohoel zu verdienen und wenn die, die es koennen, es entscheiden, wird Tesla Motors in zwei bis fuenf Jahren fuer ein Vielfaches des investierten Kapitals gekauft und ... ins Wachsmuseum ambitionierter Elektroautohersteller uebersiedelt.
Trotzdem eine kleine Meckerei: doppelt so billig ist nicht dasselbe wie halb so teuer.
50 Prozent ist eben nicht doppelt so wenig, sondern halb so viel wie 100 Prozent. Soviel ZEIT muss sein! :-)
... verlegt dann VW nicht gleich den Auspuff ins Wageninnere?
Das wäre doch ein echter Beitrag für die Gesundheit der Autofahrer!
Der Wirkungsgrad geht ja nur von 40% auf 30% runter. Oder von 45% auf 35%, je nach Technik. Aber Kohle haben wir ja genug...
Kein einziger arabischer Investor, das spricht doch Bände! Wem gehören eigentlich die großen Automobil-Konzerne? J.S.
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