Astronomie
Ein Urknall auf Erden
Die größte Maschine der Welt geht in Betrieb. Sie soll die Grundstruktur des Kosmos enträtseln. Vom Erfolg des Teilchenbeschleunigers hängt die Zukunft der modernen Physik ab.

In der Nähe von Genf, am Fuß des französischen Jura, haben Bauarbeiter einen Schacht in die Erde getrieben, hundert Meter tief, breit wie ein Haus und mit einem Fahrstuhl an der Seite. Wer unten ankommt, wird auf seinen Glauben an die Naturgesetze geprüft. Es könnte sein, dass plötzlich die Armbanduhr stoppt oder der Schlüsselbund in der Hosentasche rasselt. Trägt der Besucher Schuhe mit Stahlkappen, gerät er womöglich ins Torkeln. Und bloß keine hektischen Bewegungen! Dann nämlich treiben die Blutkörperchen gegen die Adernwände – bis das Blut gerinnt.
Die Ursache des unterirdischen Magnet-Spuks füllt eine Kaverne von der Größe eines Flugzeughangars: ein 12.500 Tonnen schweres Monster aus Eisen, Kupfer und Silizium. CMS nennen es die Leute, die hier unten arbeiten. CMS ist ein Teilchendetektor namens Compact Muon Solenoid. Er spürt Ereignisse im Nanokosmos auf und macht die Innereien von Atomkernen sichtbar.
»Wir haben hier das komplizierteste Ding der Welt gebaut«, sagt der Physiker Frank Hartmann von der Universität Karlsruhe, »auch die Nasa kann das nicht toppen.« Dabei ist der Metallkoloss nur Teil einer noch viel größeren Maschine – der größten, die Menschen geschaffen haben, des LHC. Der Large Hadron Collider ist der neue Teilchenbeschleuniger des europäischen Kernforschungszentrums Cern. Er soll helfen, die letzten Fragen der Physik zu beantworten: Wie fing das Universum an? Woraus besteht es? Was hält es zusammen?
Woher sollen die Antworten kommen, wenn nicht von hier? An keinem anderen Ort der Welt ist die Physikerdichte so groß wie auf dem Cern-Gelände am Stadtrand von Genf. Rund 6500 Forscher und Ingenieure arbeiten hier, etwa die Hälfte der globalen Gemeinde der Teilchenphysik. Während des Kalten Kriegs arbeiteten hier sowjetische Forscher mit Amerikanern zusammen. Heute kooperieren Israelis mit Palästinensern. Soziologen haben die Erkenntnisfabrik Cern untersucht, Schriftsteller wie Friedrich Dürrenmatt, Dan Brown und Hans Magnus Enzensberger haben sie literarisch beschrieben. Kein Ort wäre passender, um die Physik an ihr Endziel zu bringen. »Die größte unterirdische Kathedrale der Physik« nannte Enzensberger die Kavernen des LHC. Dürrenmatt erhob das Cern gar zur »metaphysischen Versuchsanstalt«.
Inzwischen ist der Mythos angestaubt. Aber er lebt. Bei einem Rundgang über das Gelände am Stadtrand von Genf scheint es fast, als werde hier die Schäbigkeit kultiviert. Von vielen Gebäuden, teils noch alten Schweizer Armeebaracken, bröselt der Putz. In der Cafeteria, einem berühmten Treffpunkt der Physikerelite, herrscht der Muff der fünfziger Jahre. Alle Ressourcen fließen in die neue Teilchenschleuder. Fast alle anderen Experimente sind eingestellt.
Das Forschungszentrum hat sich für den Bau des LHC hoch verschuldet. 2,2 Milliarden Euro betragen allein die Materialkosten des Beschleunigers, Arbeitskosten und die Detektoren gehen extra. Für ihr Geld wollen die 20 Mitgliedsstaaten jetzt Ergebnisse sehen. Als wirtschaftsstärkstes Cern-Mitglied trägt Deutschland rund ein Fünftel der Baukosten. Russland steuert Messing aus ausgemusterten Geschosshülsen bei. Die Existenz des Cern – und die Zukunft der Teilchenphysik – hängt am Erfolg des LHC.
Winzige Teilchen kollidieren mit der Wucht eines Jumbojets
Um die kleinsten Strukturen der Welt zu untersuchen, braucht man riesige Maschinen. Sie simulieren die ersten Sekundenbruchteile nach dem Urknall, indem sie enorme Energie auf engstem Raum konzentrieren. Der LHC soll das tun, indem er Bündel von Protonen, also Atomkernteilchen, mit enormer Wucht gegeneinanderschleudert. Er besteht aus zwei armdicken Stahlrohren, in einem unterirdischen Tunnel zu einem Doppelring von 27 Kilometer Umfang gebogen. Allein im CMS steckt mehr Stahl als im Eiffelturm. In dem unterirdischen Teilchenfühler ist der größte Supraleitermagnet der Welt installiert. In seinem Innern erzeugt er ein Feld, das mehr als hunderttausendmal so stark ist wie das Erdmagnetfeld in Genf. Außen ist es immerhin noch stark genug, um aus der CMS-Kaverne die modernste Geisterbahn der Welt zu machen.
Hunderte Ingenieure, Techniker und Physiker aus aller Welt arbeiten im Schichtbetrieb in der Baustelle unter den Weinbergen des Jura. Praktisch gesinnte Physiker-Ingenieure und Theoretiker, die sich sonst am liebsten in Papier vergraben, mussten für das Pionierprojekt die Köpfe zusammenstecken.
- Datum 18.2.2009 - 15:33 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 29.03.2007 Nr. 14
- Kommentare 5
- Empfehlen E-Mail verschicken | Bookmarks
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Gibt es tausende Universen und war der Urknall nur einer von vielen ? Physiker und Astronomen stürzen unser vertrautes Weltbild. “Das All ist erfüllt von etwas, was wir nicht sehen, und wird getrieben von einer Kraft, die wir nicht verstehen.” Hier lesen.
Lesen Sie auch: > Wo steckt Gott ? - Theologie, Philosophie & Wissenschaft
Was immer Physiker physikalisch erklären, die Wirklichkeit, wie sie meinen, kann es nicht sein, denn die müßte auch denkunabhängig existieren. "Denkunabhängig" ist aber in seiner Bedeutung nicht denkbar, weil es eben mit seiner Bedeutung denkabhängig ist.Friedrich Seibold
Man hört gar nicht wie das Experiment am 1. August in Cern ausgegangen ist. Sind die Physiker nun selbstbefriedigt ? Verhungern jetzt keine Menschen mehr auf der Welt, gibt es jetzt keine Verbrechen mehr, sind jetzt alle Viren im Internet zerstört, tauen die Pole jetzt nicht mehr ab? Was die Physiker dort treiben ist vergleichbar mit der Neugier bei der Herstellung der Atombombe. Gibt es denn im Moment nicht wichtigere Dinge auf der Welt als die Simulierung des Urknalls? Bringt doch erstmal die Menschheit zur Vernunft.
>>Gibt es denn im Moment nicht wichtigere Dinge auf der Welt als dieSimulierung deUrknalls? Bringt doch erstmal die Menschheit zur
Vernunft.<<Sie verlangen nicht weniger als ein Wunder zu vollbringen, bevor man sich an das vergleichsweise Leichte macht. Ich meine natürlich nicht, dass es aus Prinzip unmöglich wäre, den Hunger, die Umweltprobleme, die Verbrechen etc. aus der Welt zu schaffen, aber es gibt, wie Sie richtigerweise andeuten, ein entscheidendes Hindernis: Den Menschen.Dass Sie dankenswerter Weise die Atombombe erwähnen, bringt mich darauf, an einen Spruch Albert Einsteins zu erinnern: "Was mich erschreckt, ist nicht die Zerstörungskraft der Bombe, sondern die Explosionskraft des menschlichen Herzens zum Bösen."In dieser Kraft übertreffen wir ebenso alle anderen Lebewesen wie in unserer Fähigkeit zu beeindruckenden Leistungen des Geistes.Mit unserem Geist können wir Welten für uns erschließen, die unseren Sinnen verborgen sind und bleiben, wir können das unsichtbare sichtbar machen und selbst das Unvorstellbare unserem Geist zugänglich machen. Wir beginnen die grundlegenden Zusammenhänge zu begreifen, die hinter den vielfältigen Phänomenen unserer Welt stecken, und dies ist auch gut und richtig so; wer nicht ums tägliche Überleben kämpfen muss und sich dennoch für nichts interessiert, was über rein ökonomischen Nutzen hinausweist, wäre besser Ziege, Schaf oder Rind in einer Gegend mit saftigen Weiden geworden als Mensch, denn das Streben nach ökonomischen Nutzen unterscheidet sich vom täglichen Überlebenskampf irgendeines Tieres nicht im Prinzip, sondern nur im Niveau und in der Anwendung von Mitteln, wie sie eben für die Tierart Mensch typisch sind (das gilt nicht nur für die Befriedigung von Grundbedürfnissen. sondern auch für das Machtstreben in Wirtschaft und Politik, denn auch andere Tiere, die in Gesellschaften leben, versuchen über das Überleben hinaus den eigenen sozialen Rang und damit die eigenen Chancen z. B. auf reiche Nachkommenschaft zu verbessern). Der Mensch aber hat Bedürfnisse entwickelt, die weit über das direkt Nützliche hinausgehen, ohne freilich Luxus zu sein. Bedürfnisse, die ihn zum Künstler und zum Wissenschaftler machen. Seine Sehnsucht nach Gerechtigkeit weit über die Grenzen seines unmittelbaren täglichen Lebens hinaus gehört wohl zu den edelsten Zügen des Menschen.Es wäre aber grundfalsch, dem "tierischen", instinkthaften Teil der menschlichen Natur das Etikett "böse" oder "niedrig" anzuheften, und das Geistwesen Mensch als das "Gute" dagegenzuhalten. Im weitgehend "instinkthaften", wenn auch durch den Geist und auch die Kultur überformten Verhalten liegt Gutes wie Böses, zärtliches Verhalten gegenüber Kleinkindern ebenso wie die Neigung zu Machtkämpfen.Andererseits kann auch das Geistwesen Mensch an Dummheit und Bosheit alles sonstige Leben auf der Erde übertreffen, denn nicht nur das Edle, Gute, Hohe und Schöne, sondern auch der kalte, zu Ideologie gefrohrene Hass, religiöser Fanatismus und Höllentheologie, die Anwendung der menschlichen Schöpferkraft auf die Entwicklung immer grausamerer Waffen und Foltermethoden entspringen dem Teil des menschlichen Geistes, der über den Überlebenskampf oder die Verbesserung der eigenen Lebenschancen deutlich hinausweist. Im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus und dem Holokaust wurde oft genug von der Bestie Mensch gesprochen, aber dieses Wort kann allenfalls auf einige Primitivlinge zutreffen; im Zusammenhang mit der Planung und der ideologischen Vorbereitung des Holokaust wäre der Ausdruck "Teufel Mensch" angebrachter, da der Teufel als - eindeutig böses - Geistwesen gedacht werden kann.Die Überwindung des Hungers, der Schrecken des Krieges und anderer Misstände in der Welt setzt die Überwindung des "Teufels Mensch" und der durch Einstein als unendlich bezeichneten menschlichen Dummheit voraus, und verglichen damit ist die totale und restlose Erforschung des Urknalls und des gesamten Universums vermutlich ein Sonntagsnachmittagsspaziergang.
>>Gibt es denn im Moment nicht wichtigere Dinge auf der Welt als dieSimulierung deUrknalls? Bringt doch erstmal die Menschheit zur
Vernunft.<<Sie verlangen nicht weniger als ein Wunder zu vollbringen, bevor man sich an das vergleichsweise Leichte macht. Ich meine natürlich nicht, dass es aus Prinzip unmöglich wäre, den Hunger, die Umweltprobleme, die Verbrechen etc. aus der Welt zu schaffen, aber es gibt, wie Sie richtigerweise andeuten, ein entscheidendes Hindernis: Den Menschen.Dass Sie dankenswerter Weise die Atombombe erwähnen, bringt mich darauf, an einen Spruch Albert Einsteins zu erinnern: "Was mich erschreckt, ist nicht die Zerstörungskraft der Bombe, sondern die Explosionskraft des menschlichen Herzens zum Bösen."In dieser Kraft übertreffen wir ebenso alle anderen Lebewesen wie in unserer Fähigkeit zu beeindruckenden Leistungen des Geistes.Mit unserem Geist können wir Welten für uns erschließen, die unseren Sinnen verborgen sind und bleiben, wir können das unsichtbare sichtbar machen und selbst das Unvorstellbare unserem Geist zugänglich machen. Wir beginnen die grundlegenden Zusammenhänge zu begreifen, die hinter den vielfältigen Phänomenen unserer Welt stecken, und dies ist auch gut und richtig so; wer nicht ums tägliche Überleben kämpfen muss und sich dennoch für nichts interessiert, was über rein ökonomischen Nutzen hinausweist, wäre besser Ziege, Schaf oder Rind in einer Gegend mit saftigen Weiden geworden als Mensch, denn das Streben nach ökonomischen Nutzen unterscheidet sich vom täglichen Überlebenskampf irgendeines Tieres nicht im Prinzip, sondern nur im Niveau und in der Anwendung von Mitteln, wie sie eben für die Tierart Mensch typisch sind (das gilt nicht nur für die Befriedigung von Grundbedürfnissen. sondern auch für das Machtstreben in Wirtschaft und Politik, denn auch andere Tiere, die in Gesellschaften leben, versuchen über das Überleben hinaus den eigenen sozialen Rang und damit die eigenen Chancen z. B. auf reiche Nachkommenschaft zu verbessern). Der Mensch aber hat Bedürfnisse entwickelt, die weit über das direkt Nützliche hinausgehen, ohne freilich Luxus zu sein. Bedürfnisse, die ihn zum Künstler und zum Wissenschaftler machen. Seine Sehnsucht nach Gerechtigkeit weit über die Grenzen seines unmittelbaren täglichen Lebens hinaus gehört wohl zu den edelsten Zügen des Menschen.Es wäre aber grundfalsch, dem "tierischen", instinkthaften Teil der menschlichen Natur das Etikett "böse" oder "niedrig" anzuheften, und das Geistwesen Mensch als das "Gute" dagegenzuhalten. Im weitgehend "instinkthaften", wenn auch durch den Geist und auch die Kultur überformten Verhalten liegt Gutes wie Böses, zärtliches Verhalten gegenüber Kleinkindern ebenso wie die Neigung zu Machtkämpfen.Andererseits kann auch das Geistwesen Mensch an Dummheit und Bosheit alles sonstige Leben auf der Erde übertreffen, denn nicht nur das Edle, Gute, Hohe und Schöne, sondern auch der kalte, zu Ideologie gefrohrene Hass, religiöser Fanatismus und Höllentheologie, die Anwendung der menschlichen Schöpferkraft auf die Entwicklung immer grausamerer Waffen und Foltermethoden entspringen dem Teil des menschlichen Geistes, der über den Überlebenskampf oder die Verbesserung der eigenen Lebenschancen deutlich hinausweist. Im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus und dem Holokaust wurde oft genug von der Bestie Mensch gesprochen, aber dieses Wort kann allenfalls auf einige Primitivlinge zutreffen; im Zusammenhang mit der Planung und der ideologischen Vorbereitung des Holokaust wäre der Ausdruck "Teufel Mensch" angebrachter, da der Teufel als - eindeutig böses - Geistwesen gedacht werden kann.Die Überwindung des Hungers, der Schrecken des Krieges und anderer Misstände in der Welt setzt die Überwindung des "Teufels Mensch" und der durch Einstein als unendlich bezeichneten menschlichen Dummheit voraus, und verglichen damit ist die totale und restlose Erforschung des Urknalls und des gesamten Universums vermutlich ein Sonntagsnachmittagsspaziergang.
Die Wissenschaft hat sich seit einiger Zeit, ähnlich dem gesamtgesellschaftlichen Phänomen eines überhitzten und unkontrollierten Turbokapitalismus, immer mehr von einer bestehenden Ethik abgekoppelt, um sich weiter in höhere Sphären schwingen zu können, (siehe Entwicklungen in der GEN-Technik) denn viele Forscher scheinen nach Erfolgen zu gieren, die sie in den Olymp der Wissenschaftswelt katapultieren könnten. Dass dabei fundamentale ethische und moralische Grenzen überschritten werden ist dabei nur noch marginal. Anstatt einmal innezuhalten und zu überdenken, wohin uns der ungebremste Forschungsdrang und eine Huldigung der Technik gebracht haben (z.b. Atombombe), scheint die Wissenschaft in einer Art Rausch gefangen. Berauscht über die eigene geistige Größe und gedrängt von Investoren, scheinen alle Momente einer selbstkritischen Analyse ausgeblendet. Denn der Glauben an die Allmacht der Technik, ist im Grunde ein Glauben an die eigene Allmacht, an die Möglichkeit eine göttliche Stufe erreichen zu können. Selbst wenn man kein tief religiöser Mensch ist, zeigt sich offensichtlich, dass diese Versuche sich an Gottes Stelle zu begeben nicht nur übelste Anmaßung und Blasphemie sind, sondern dass all diese Versuche mehr Schaden als Nutzen für die Menschheit bringen werden. Dies ist jedem Menschen klar, der sein Denken nicht von einem ganzheitlichen Ansatz abgeschnitten hat und erkennt, dass diese Überhöhung des Rationalen eine Grenze erfahren muss. Je höher man hinausstrebt, desto tiefer wird der Fall sein. Dazu muss man sich nicht nur den Turmbau von Babel in Erinnerung rufen. Angesichts wirklich akut existentieller Herausforderungen wie dem Klimawandel sind diese Forschung mehr als aberwitzig und absurd. Hier stecken tausende von Wissenschaftler den Kopf in den Sand, um unter der Erde ihren wahnwitzigen Spielchen nachzugehen, deren Schaden den Nutzen bei weitem übersteigen wird. Hier geht es nicht um die Angst vor Neuem, sondern um eine Herunterfahren eines Experiments dessen Risiken nicht nur nicht voraussagbar sind, sondern auch in seinen Auswirkungen die ganze Menschheit betrifft. Wissenschaft kann und darf nicht von einer kleinen Elite betrieben werden, die allein sich selbst und ihren Geldgebern zur Rechenschaft verpflichtet sind! Forschung sollte in erster Linie der Allgemeinheit dienen und auch einer allgemeinen politischen Kontrolle unterstehen. Zumindest sollten die Menschen, die es letztendlich betrifft auch an Entscheidungsprozessen für solche Projekte beteiligt und nicht derart vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Dass das Gelände in der Schweiz auch als außernational erklärt worden ist und damit einen rechtsfreien Raum darstellt, wo niemand diese Menschen kontrollieren oder für etwaige Schäden belangen kann, ist ein himmelschreiender Skandal! Es geht hier ja auch nicht um die Erfindung der Eisenbahn, die gerne als Beispiel für die Abwegigkeit der von Prof. Rössler vorgebrachten Bedenken zitiert wird, denn hierbei kann ein ungleich größerer Schaden für die Menschheit entstehen, als bei den ersten technischen Erfindungen am Beginn der industriellen Revulotion. Die Erfindung der Wasserstoffbombe ist ein erstes geschichtliches Beispiel für den Wahnsinn von manchen technischen Grossmachtsphantasien, die eindeutig die Grenzen überschritten haben. All dies geballte Wissen und die Finanzkraft, die hinter diesem Unternehmen des CERD konzentriert sind, wäre viel besser in ganz anderen Bereichen aufgehoben und vor allem risikoloser untergebracht. Es wird Zeit das der Mensch sich seiner eigenen Grenzen bewusst wird und seinen Platz in der Schöpfung wieder einnimmt und Demut wieder Einkehr in den menschliche Geist hält, wenn wir unseren hausgemachten Untergang noch abwenden wollen. Stoppt diesen Tanz auf dem Vulkan in unser aller Interesse!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren