Waffen Planet der Waffen
Nicht chemische Sprengkörper oder Hightechbomben sind die Massenvernichtungswaffen von heute, sondern Sturmgewehre, Pistolen, Revolver. Einblicke in die Gebräuche einer verschwiegenen Branche.
Der Ursprung allen Übels: Eine Kleinwaffe auf einer Demonstration am 18. Juli 2006 in Kinsanha hat viel Unheil angerichtet, als der Schütze in die Menge feuerte. Daruafhin randalierten 300 Demonstranten
Die linke Hand greift unter den Lauf, die rechte liegt angewinkelt am Abzug. Der Schaft wird gegen die Achsel gedrückt, damit er sicher sitzt, die Schulter etwas hochgezogen, um die Waffe zu fixieren, der Kopf zur Schulter hin angewinkelt, damit das Auge gut durch das gestochen scharfe, dreifach vergrößernde Zielfernrohr schauen kann. Das Fadenkreuz erscheint im Blick und das Ziel – sagen wir mal, der Videomonitor des Messestandes da drüben – im Fadenkreuz. »German Defense Industry« steht dort. Jetzt die Luft anhalten und – klick! – abdrücken.
Es ist so einfach. Besonders ohne Patrone. Ohne diesen ohrenbetäubenden Knall und ohne diesen enormen Rückstoß. Auf einer Autoshow werden von morgens bis abends Türen geöffnet und wieder geschlossen. Auf der Athener Waffenmesse werden von morgens bis abends Gewehre angelegt. Im deutschen Pavillon gibt es dazu Würstchen und Sauerkraut.
Die Messe. Zur Eröffnungsparty der Athener Waffenmesse »Defendory« trägt die schöne Griechin Tina Dimitropoulos ein enges schwarzes Oberteil, das eine Schulter unbedeckt lässt. Ihre Mutter hat eine Doppelreihe Perlen umgelegt, der Bruder kommt im schwarzen Anzug. Die reiche Familie Dimitropoulos hat an diesem Abend in den eleganten Astir Palace, auf einer Halbinsel vor Athen, gebeten. Zum 14. Mal organisieren sie die Messe. Der Pool auf der weiten Terrasse strahlt blau in den dunklen Abendhimmel. Die Klippen dahinter fallen dramatisch steil zum Meer ab. Eine Kulisse, vor der in einem Hollywoodfilm ein Mord stattfände.
Einige Hundert mögen es sein, die der Einladung gefolgt sind. Viele kennen sich, man trifft sich regelmäßig auf den Waffenmessen in Abu Dhabi, Paris oder Farnborough. Es gibt Champagner, es wird viel gelacht, als Höhepunkt des Abends lassen die Dimitropoulos ein Feuerwerk über den Köpfen der Gäste explodieren. Es unterbricht kurz die Gespräche über das große Geschäft, das Russland unlängst mit Venezuela abgeschlossen hat: 100.000 fabrikneue Gewehre hat Moskau verkaufen können, dazu 25 Millionen Schuss Munition und eine Option auf weitere 200.000 Gewehre. Ein gutes Geschäft für Russland. Ein 54-Millionen-Dollar-Deal. Die Gäste blicken in den nachtblauen Himmel. Das ist die Art von Abschlüssen, von denen Waffenhändler an diesem Abend in Athen träumen.
Zur Messe im Hafengelände der griechischen Hauptstadt haben sich über 30.000 Fachbesucher und mehr als 50 offizielle Delegationen angemeldet, Ministerpräsidenten, Botschafter, Generäle aus der ganzen Welt. 60.000 Quadratmeter groß ist dieser Planet der Waffen, seit dem letzten Mal ist er um zehn Prozent gewachsen. Indien ist mit einem großen neuen Stand vertreten, und auch der Ausstellungsraum des Ostens wächst, neben Russland sind Tschechien, die Slowakei, Bulgarien und Litauen dabei. Ein Quadratmeter kostet knapp 1000 Dollar, die meisten haben die USA angemietet.
Kulturelle Unterschiede fallen auf. Es gibt den puritanischen Waffenhändler und den frivolen. Die amerikanischen Verkäufer erinnern in ihrer korrekten Steifheit an Verkäufer orthopädischen Geräts. Die europäischen Stände dagegen mit ihren vielen prallen jungen Verkaufsdamen verbreiten eher die Stimmung einer sexy Autoshow.
Der Branche geht es gut, die Ausgaben für Verteidigung steigen nach einer langen Zeit der Abrüstung wieder. So sehr, dass sie das Rekordniveau des Kalten Krieges erreicht haben. Die Aufrüstung ist im vollen Gange, nur ihr Material hat sich verändert – denn die Kriege haben sich verändert. Sie finden jetzt zwischen Häusern und aus Hinterhalten statt. Guerillakriege, in denen man beweglich sein muss und gern ein gutes Sturmgewehr bei sich trägt. Das russische AK47, das amerikanische M16 oder das deutsche G3. Und so werden in Athen besonders viele leichte Waffen ausgestellt. Pistolen, Maschinengewehre, Granatwerfer, tragbare Panzer- und Flugzeugabwehrraketen.
Abseits der Scheinwerfer, in den Straßen von Bagdad oder in den staubigen Dörfern von Darfur, kann ein guter Schütze mit so einem Maschinengewehr drei bis vier Menschen in einer Minute töten. Vorausgesetzt, sie bewegen sich nicht. Drei bis vier Tote, das mag sich im nuklearen Zeitalter nicht besonders dramatisch anhören. Denkt man an satellitengesteuerte Bomben und Biowaffen, scheint so ein Sturmgewehr nichts zu sein, vor dem man sich allzu sehr fürchten muss. Aber sie summieren sich. Sie sind nämlich billig, diese Kleinwaffen, leicht zu bedienen und im Übermaß vorhanden. Es ist nicht übertrieben, zu sagen, dass Kleinwaffen die eigentlichen Massenvernichtungswaffen unserer Zeit sind.
Laut Unicef und dem Internationalen Zentrum für Konversion in Bonn sind 90 Prozent der Kriegstoten der vergangenen zehn Jahre durch Sturmgewehre, Maschinenpistolen oder andere Kleinwaffen ums Leben gekommen. Es gibt sie fabrikneu und gebraucht. Gewehre überleben jeden Krieg. Und solange die UN nicht ihre Panzer drüberfahren lassen, gehen sie so gut wie nie kaputt. Und so reisen die kleinen Waffen mit der großen Wirkung von Bürgerkrieg zu Bürgerkrieg.Zu Zeiten des Kalten Krieges waren es die USA und Russland, die den Strom der Waffen weitgehend kontrollierten. Nur wer für sie Krieg führte, wurde von ihnen ausgerüstet. Ob in Nicaragua, Angola oder Afghanistan. Nach dem Kollaps der Sowjetunion waren die Bürgerkriegsparteien in diesen Ländern auf sich selbst gestellt, und plötzlich brauchten die Warlords sowohl neue Lieferanten als auch neue Finanzierungsmodelle. In Angola und Sierra Leone sind es die Diamanten, mit denen nun der Krieg bezahlt wird. In Afghanistan ist es der Schlafmohn. Die Globalisierung hat den Waffenhandel erreicht.
Wie jede Branche hat auch diese ihre Stars. Da ist zum Beispiel der schillernde Russe Victor Bout, der immer wieder in den Berichten der UN-Experten an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen genannt wird. Vor zwei Jahren gab er das Vorbild für den US-Film Lord of War ab. Der UN zufolge hat Bout mit seinen Flugzeugen in fast jedes Konfliktgebiet Waffen geliefert, von Sri Lanka über Afghanistan bis in den Kongo. Trotzdem ist er bis heute auf freiem Fuß – weder ihm noch den anderen bekannten Waffenhändlern können die UN das Handwerk legen.
Da sie global operieren und dabei ein Netz von Tarnfirmen benutzen, können die Händler in kaum einem Staat der Welt strafrechtlich belangt werden. Was es auch immer an internationalen Abkommen, Regelungen und Gesetzen gibt, es hinkt den operativen Möglichkeiten der Globalisierung hinterher. Wieder und wieder haben die UN versucht, auf Konferenzen international verbindliche Regeln gegen die Verbreitung der Kleinwaffen durchzusetzen, und sind immer wieder spektakulär gescheitert. Zuletzt im Sommer 2006 am Veto des Sicherheitsratsmitglieds USA.
Wie viele Kleinwaffen es weltweit gibt, weiß niemand. Offiziell sind 17238615 Militär- und Polizeiwaffen aktenkundig. Ihre tatsächliche Zahl schätzt das Genfer Institut für Internationale Studien im Small Arms Survey 2006 weltweit auf 226,3 Millionen – das wären weit mehr als zehnmal so viele. Dazu kommen all die privaten Waffen sowie die circa acht Millionen neuen, die jährlich produziert werden. Unicef schätzt die Gesamtzahl auf 600 Millionen. Ein riesiges Reservoir. Wer einen Krieg führen will, zapft es einfach an.
Die Firma. Heckler und Koch beschäftigt knapp 700 Angestellte. Das Unternehmen aus Oberndorf am Neckar ist einer der fünf größten Hersteller von Gewehren und Pistolen auf der Welt. Auf der Messe in Athen ist es vor allem präsent, weil es kurz vor dem Abschluss eines Auftrags über 100.000 Gewehre für die griechischen Streitkräfte steht. Am Messestand geht es zu wie an einer Kirmesschießbude. Jeder griechische Soldat, der zu Besuch ist, möchte die neue Waffe mit seinen weißen Handschuhen schon einmal anfassen. Griechenland will das alte G3 durch das neue G36 ersetzen. Der Auftrag brächte Heckler und Koch insgesamt 250 Millionen Euro ein.
Wer die Waffe einmal richtig ausprobieren will, mit Patronen, der muss nach Oberndorf kommen. Dort wird er auf ein abgesperrtes Gelände mit viel Rasen und dem firmeneigenen Schießstand gebracht. Es liegt etwas außerhalb, damit die Oberndorfer nicht durch die Salven gestört werden. Auch hier erkennt der Fachmann kulturelle Differenzen. »Die Schweden und Schweizer wissen genau, wie man sich in einem Schießstand verhält«, sagt ein Mitarbeiter. »Und sie sind gute Schützen.«
- Datum 06.07.2007 - 03:30 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 03.05.2007 Nr. 19
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Eine Meisterleistung? Wie zumTeufel recherchiert man sowas? Der Wahnsinn. Das Thema ist doch sicher erst nach Blacksburg entstanden. Wie schafft man es in so kurzer Zeit sowas zu recherchieren? Vielleicht möchten ja die Autoren mal nach Darmstadt kommen und den angehenden Diplomjournalisten an der Hochschule in einem Kurs etwas über Recherche und Planung erzählen? Das wäre was.
meisterleistung ausrufezeichen sollte es heißen. selbstverständlich!
Den Autoren muß man leider attestieren, der guten Sache mit diesem Artikel keinen guten Dienst erwiesen zu haben. Bereits die Übersetzung von 'small arms' mit 'Kleinwaffen' ist fehlerhaft.
Small arms bezeichnet militärische Infanterie-Waffen (also Waffen unterhalb der Artillerie) wie Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Sturmgewehre und Revolver und Pistolen, aber nur insoweit wie sie Dienstwaffen sind, also militärisch geführt werden. In der Mehrzahl automatische Waffen.
Nicht gemeint sind damit Sportpistolen oder -revolver, Flinten zur Ausübung des Sports oder Jagdwaffen! Denn hier kommen automatische militärische Waffen gar nicht zum Einsatz, sind in Deutschland durch das Kriegswaffenkontrollgesetz für Privatleute überhaupt nicht erreichbar.
Es geht um rein militärische Infanteriewaffen beim Fachausdruck 'small arms'!
Die UNO versucht schon geraume Zeit, der Verbreitung dieser (meist ja vollautomatischen) Militärwaffen Einhalt zu gebieten. Dies ist ihre Pflicht und auch dringend erforderlich.
Der Direktor des Internationalen Konversionszentrums in Bonn (BICC), Peter Croll, wies in einem Interview im Dezember 2006 ausdrücklich daraufhin, daß Waffen, die in Privatbesitz sich befinden und der Sportausübung oder der Jagd dienen, nicht das Problem sind, um das es bei dem Thema 'small arms' geht.
Dennoch wurde auf der UNO Small Arms Conference vom August 2006 dieses Thema mit privatem Waffenbesitz in einen Topf geworfen.
Wenn nun die Autoren sich zum Teil einer solchen Kampagne machen, dann verhindern sie damit letztlich die notwendige Kontrolle über die sich unkontrolliert verbreitenden militärischen Infanteriewaffen.
Allein, indem sie das Wort 'Kleinwaffen' fälschlicherweise dafür benutzen (allein auf der ersten Seite der Druckausgabe fünf Mal!) ziehen sie das Thema auf die falsche Ebene. Die Unterüberschrift spricht bereits von Pistolen und Revolvern ohne darauf hinzuweisen, daß diese nur dann gemeint sind soweit es sich um militärische Dienstwaffen handelt, an die der Privatmann nicht herankommt.
Freilich muß für den unbedarften Leser jede Pistole gleich, jeder Revolver dann böse sein.
Der Subtext suggeriert dann auch, daß Deutschland kurz davor stehe, von 'Waffennarren' (ein Wunder, daß dieses Wort im Text nicht vorkommt) überrannt zu werden. Oder was sollte sonst ein Photo eines liberianischen Kindersoldaten neben einem (laut Unterschrift) Schießtrainers aus Deutschland ? (der allerdings nicht nach Schießtrainer aussieht, sondern nach Trap-schießenden Flintenschützen).
Wozu das Photo 'Deutschland, Waffenbesitzer' ?
Es soll dem Leser doch wohl suggerieren, so sähen alle privaten Sportschützen Deutschlands aus: Den Scheitel in Neo-Nazi-Art akkurat gezogen, den Blick entschlossen auf den Photographen gerichtet, die Pistole in Manier der neueren Filme amerikanischer Machart um 90° nach links abgekippt! Kurzum: eine latente Gefahr!
Natürlich kein Wort davon, daß dieses Photo gestellt sein muß, denn in dieser Haltung und mit diesem Zielanschlag kann kein Mensch schießen. Es geht einfach nicht.
Noch einmal: Es geht in dem Bemühungen der UNO darum, endlich die dringend notwendige Kontrolle über auf der Erde herumvagabundierende militärische Infanteriewaffen zu erlangen, die im Zeichen der Globalisierung und der Auflösung der Machtblöcke leicht zu transportieren sind.
Mit derartigen Machwerken werden diese Ziele torpediert, denn indem man alle privaten Waffenbesitzer mit kriminellen Waffenhändlern militärischen geräts auf eine Stufe stellt und unter Generalverdacht stellt, erreicht man nur eine kontraproduktive Blockade dieses Themenblocks durch diejenigen, die sich schuldlos an den Pranger gestellt fühlen.
Ersparen Sie uns den angedrohten zweiten Teil dieses 'Dossiers' ! (das keines ist und an die Qualität, die sonst bei ZEIT-Dossiers zu finden ist, lange nicht heranreicht.)
Als Oberndorfer kann ich nur sagen: Auch Waffenhändler sind Menschen. Nicht besonders vital oder angenehm oder interessant. Aber zweifelsohne rechtschaffene Leute. Wie Politiker zum Beispiel. Stromlienienförmige Gestalten ohne Bildung oder Süße mit grauen Gesichtern. Totale Inkompetenz ist ihr natürliches Milieu. Unvorstellbar wie sie zärtlich eine Frau berühren. Unvorstellbar.
Ja aber dafür eine AK 47, die macht einen ganz besonderen Sound, jedenfalls nach Ansicht von Gunny Highway!
Ein gut recherchierter Text, etwas eklektisch anmutend, aber er bringt am Ende alle Ausführungen zu einem Gedanken zusammen: Man weiß nicht mehr, wen man verurteilen soll.
Vielleicht den Todesschützen in Krisengebieten, der aber meist nur Auftragsausführender ist?
Oder die nach außen so integren und nach innen so kriminellen Waffenhändler, die derartige Schüsse erst ermöglichen?
Politiker, die temporär erblinden, respektive taub werden und sich plötzlich fragen, woher die zusätzlichen Baufinanzierungsgelder der privaten Villa stammen?
Den Gesetzgeber, der Lücken erkennt, aber sie in Anbetracht hoher finanzieller Einbußen nicht schließt?
Ein Thema, das zu viel Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien lässt. Was mich betrifft, ich weiß, wen ich verurteile: den Menschen.
Der Artikel enthält zu viele unterschwellige Anschuldigungen und Mutmaßungen - und dies ist durchaus gewollt. Nicht ich persönlich fühle mich dadurch angegriffen. Vielemhr ist es so, daß hier bewußt verschiedene Materien in einen Topf geworfen werden.
Wenn es nicht gegen die Sportschützen geht: Warum dann das Bild von dem angeblichen Schießtrainer?
Der trägt ganz offensichtlich Zivilkleidung und ist auf einem Stand beim Trap- oder Skeettraining.
Der UNO geht es aber berechtigtermaßen um militärische Infanteriewaffen, also um Waffen, die mit diesem 'Schießtrainer' nicht das geringste zu tun haben.
Die Verbreitung dieser Waffen nimmt seit dem Zusammenbruch der militärischen Blöcke beängstigende Ausmaße an. Eine Kontrolle ist dringend erforderlich.
Was soll z.B. hier an Anfang dieses Online-Artikels der Aufmacher mit der Pistole und der Hinweis, mit einer solchen 'Kleinwaffe' seu vor kurzem auf den Philippinen Angst und Schrecken verbreitet worden?
Es ist eine kleine Waffe, aber eben keine 'small arm'.
Was soll man von jemand halten, der nicht einmal eine ordentliche Übersetzung eines Fachberiffes hinbekommt?
Wieviel Kompetenz erwarten Sie, wenn Ihnen jemand in einem Text von 'fleckenlosem Stahl' erzählt und Sie wissen, daß es im englischen Original 'Stainless Steel', also 'Rostfreier Stahl' heißt? Es geht nicht darum, ob dieser Stahl Flecken bekommt und damit unschön aussieht, sondern darum, daß er korrodiert und eine Gefahr sein könnte, falls wichtige tragende Teile (z.B. einer Brücke, eines Lkw) daraus gefertigt sind.
Noch einmal: Solch eine Art von Artikel braucht kein Mensch. Von der ZEIT bin ich gewöhnt, daß Argumente ordentlich vorgebracht werden.
Solche üble Polemik bringt uns im Thema nicht weiter.
Die kleinen, armen Sportschützen werden überhaupt nicht mit kriminellen Waffenhändlern gleichgestellt. Sie sind bei diesem Thema völlig irrelevant. Sie können sich natürlich darüber aufregen, dass sie hier derart ignoriert werden. Sie lesen einen Artikel über Pizza und sind empört darüber, dass Pasta nicht erwähnt wird.
Sportschützen werden nicht an den Pranger gestellt, sie sind in diesem Fall einfach, tut mir leid, unwichtig. Wenn Sie sich dadurch beleidigt fühlen, ist das ein anderes Problem.
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