Kreuzberg Eine Bühne für jedermannSeite 3/3

INFORMATION


          Zum Öffnen der Karte klicken Sie bitte
          hier »

Zum Öffnen der Karte klicken Sie bitte hier »

Essen und Trinken: Hartmanns: aufsehenerregendste Neueröffnung im Bezirk, die Kombination aus bodenständiger und experimenteller Küche trifft einen Nerv, Reservierung erforderlich. Fichtestraße 31, Tel. 030/61201003, www.hartmanns-restaurant.de , Mo–Sa 18–24 Uhr

Jolesch: unkomplizierte Atmosphäre, anspruchsvolle Küche, die sich mittlerweile von ihren österreichischen Wurzeln emanzipiert. Muskauer Straße 1, Tel. 030/6123581, www.jolesch.de , tgl, 10–1 Uhr

Anzeige

San Remo Upflamör: Das kleine, liebevoll mit Trödel eingerichtete Lokal bietet tagsüber Kaffee, Kuchen und internationale Presse. Abends treffen sich hier die Nachtschwärmer, bevor sie in den benachbarten Clubs abtauchen, Falckensteinstraße 46, Tel. 030/74073088, www. sanremo-upflamoer.de , tgl. 10–2 Uhr

Einkaufen: N.A. Design: kleines Modeatelier, in dem zwei Schwestern ihre feminine, teils recht extravagante Kollektion verkaufen, auf Wunsch auch individuelle Anfertigungen, Mariannenstraße 8, Tel. 030/69531205, Mo–Fr 11–19 Uhr, Sa 11–16 Uhr

Literatur: »Herr Lehmann«, Sven Regeners humorvolle Darstellung des Bezirks in den letzten Jahren vor der Wende, ist mittlerweile der Klassiker unter den Kreuzberg-Büchern (Eichborn, Berlin 2001; 298 Seiten, 18,90 Euro)

Diskutieren Sie mit!
Jochen Reinecke bloggt über die Stadt, in der der Bär groovt »

 
Leser-Kommentare
  1. Wenn Sie ihre rosa Brille für ein paar Stunden ablegen können, sollten Sie einmal an meiner Führung "Pleiten Pech und Pannen im neuen Berlin" teilnehmen. Dabei geht es u.a. um die Verdrängung der bisherigen Bewohner durch hohe Mieten.Umverteilung auf Berlinisch, 55 geschenkte Millionen für private Investoren am Kotti. Da geht es um die größenwahnsinnige Planung an der Spree wo riesige Innerstädtische Areale einem einzigen "Investor" (Anderes Wort für Spekulanten) überlassen werden. Die Partizipation der Bevölkerung bei der Planung ist völlig abgeschafft. Statt dessen gibt es "Quartiersmanagment", eine Art
    Mangelverwaltung bei der sich angepasste Sozialfuzzis und Karrieristen mit EFRE Förderung um das "Wohl" der Abgehängten kümmern. Demnächst werden die ersten Menschen wegen der billigen Mieten nach Lichtenberg zwangsweise ausquartiert. Aber möglicherweise sind es genau diese krassen Widersprüche die jene Atmosphäre schaffen.

  2. Vielen Dank! Solche Berichte braucht das Land! Solche Berichte braucht Berlin. Berlin ist eine der lebenswertesten Hauptstädte dieser Welt! Und Kreuzberg ist geil!

  3. 3. Leider

    ist das angebliche, als laisser-faire-Mentalität verkaufte Lebensgefühl nichts anderes, als ein naiv-proletarisches Jeder-macht-seins-Gehabe und eine Is-mir-do-ejal-Mentalität.
    Die "Freiheit", die sich angeblich aus dem Zusammenleben der vielfältigen, kulturellen und nationalen Typen in einem Bezirk wie Kreuzberg ergibt, besteht zumeist darin, dass es einem total egal ist, was der Nachbar unter/über/neben einem eigentlich gerade oder generell macht, solange man seine Ruhe hat.Insofern ist Berlin eine der spießigsten Städte Deutschlands, ist Kreuzberg nicht wilder als Steglitz
    Kreuzberg ist geil, wenn man eine große Klappe und nicht allzu hohe Ansprüche mitbringt, etwa an die Mitmenschen (Studenten, Langzeitstudenten, Uralt-68er, Alkis, Mütter mit Kindern, die Jacqueline oder Cindy heißen usw.). Fresskram gibts genug, Clubs, Kneipen, Dissen, Cafes ebenfalls. Dazu gibts aber noch eine gehörige Portion Dreckigkeit und Rampuniertheit in jeder Form. Und um das zu verkraften, schalten die meisten einfach auf "alteingesessener Zyniker" oder schlicht "Lebensphilosoph". Das ganze hektische Treiben, Machen, Tun, Lassen wird dann halb schadenfroh präsentiert als "Sehn'se, dit is Berlin!"
    Nee Freunde, isset abba nich.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service