Arbeitsmarkt Schmierstoff für die Jobmaschine
Erstmals in Jahrzehnten sinkt die Sockelarbeitslosigkeit. Warum schafft dieser Aufschwung mehr Jobs als seine Vorgänger?
Das Hauptgebäude der Agentur für Arbeit in Hamburg wirkt so trostlos wie zu der Zeit, als es noch Arbeitsamt hieß. Ein schmuckloser Backsteinbau, sechs Stockwerke hoch, mit endlosen Fluren, verschlossenen Türen, gekachelten Treppenhäusern und Wegweisern, die eher deprimieren als aufbauen: »Psychologischer Dienst«, »Reha-Sachbearbeitung«, »Aktenhaltung«. Genau so stellt man sich das Arbeitsamt vor – in einem reformmüden, verkrusteten Land, das sich längst an Massenarbeitslosigkeit gewöhnt hat und sie nur noch zu verwalten sucht.
Doch während die Behördenarchitektur noch die Tristesse eines über Jahrzehnte gewachsenen Problems widerspiegelt, hat sich Gravierendes verändert: Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück, in ungeahntem Tempo. Erstmals dürfte sogar die Sockelarbeitslosigkeit sinken. Jener Bestand an Arbeitslosen, der selbst im schönsten Boom übrig bleibt. Dieser Sockel erhöhte sich in den vergangenen Jahrzehnten von Konjunkturzyklus zu Konjunkturzyklus – und wurde für Experten zu einem Beleg für die Notwendigkeit tief greifender Reformen. Jetzt jedoch beginnt er zu bröckeln. Dieser Aufschwung ist anders als frühere.
Um zu erklären, was sich da tut, kramt Rolf Steil im vierten Stock der Hamburger Arbeitsagentur gelbe Zettel mit Zahlenkolonnen hervor. »Am Anfang«, sagt der Behördenchef, »hat sich nur hier in Hamburg etwas bewegt. Im Herbst 2005 registrierten wir, dass bei uns plötzlich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg. Wir konnten uns das zuerst nicht erklären.« Heute sei klar: Hamburg habe als wichtiger Hafenplatz und Logistikstandort zuerst vom anziehenden Welthandel und dem Exportboom profitiert. »Inzwischen«, so Steil, »hat der Aufschwung das ganze Land erreicht.« Tatsächlich entstehen nun neue Jobs von Schleswig-Holstein bis Bayern.
Selbst in Ostdeutschland finden mehr Menschen Arbeit. Allein in Brandenburg entstanden innerhalb eines Jahres 30.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs, in Sachsen sogar 50.000 – jeweils ein bemerkenswerter Zuwachs um mehr als vier Prozent.
»Jahrelang«, sagt Steil, »haben die Unternehmen nur gespart, Kosten heruntergefahren und ihre Belegschaften verkleinert. Jetzt merken sie plötzlich, dass sie gar keine freien Kapazitäten mehr haben, um das anziehende Geschäft zu bewältigen.« Daher bleibe ihnen nun gar nichts anderes übrig, als Leute einzustellen. »Es ist wie ein Dammbruch.«
Das lässt sich vor allem an zwei Zahlen ablesen. Das Angebot an offenen Stellen hat sich seit Anfang 2005 nahezu verdoppelt – auf rund 650.000. Im gleichen Zeitraum schrumpfte das Heer der Arbeitslosen – um gewaltige 1,3 Millionen. Dagegen dauerte es im vergangenen Aufschwung, zwischen 1998 und 2001, drei statt zwei Jahre, bis die Zahl der Erwerbslosen annähernd so deutlich sank. Der Ökonom Wolfgang Franz, Mitglied im Sachverständigenrat für Wirtschaft, sagt deshalb: »Heute entstehen bei geringerem Wachstum als früher neue Stellen. Die Beschäftigungsschwelle ist gesunken.« In der Vergangenheit seien erst ab Wachstumsraten von 1,5 bis zwei Prozent Jobs geschaffen worden, heute liege die Schwelle zwischen einem und 1,5 Prozent.
Experten nennen ein ganzes Bündel von Ursachen für die neue Dynamik. Allem voran, dass die Löhne, gemessen an der Produktivität, deutlich sanken. Und Arbeitsmarktreformen. »Durch den Umbau der Bundesagentur für Arbeit läuft die Vermittlung schneller«, sagt der Wissenschaftler Franz. Und der Praktiker Steil bestätigt: »Heute muss man sich gleich nach einer Kündigung bei uns melden und genaue Angaben über seine Qualifikationen machen. Dafür vermitteln wir jetzt vielen Menschen eine neue Stelle, ehe sie überhaupt arbeitslos werden.« Auch die Betroffenen bemühten sich stärker, sogar um weit entfernte Jobs – nicht zuletzt aus Angst, nach zwölf Monaten Arbeitslosigkeit auf Hartz-IV-Niveau abzurutschen. »Das hat«, so der Arbeitsamtschef, »einen ungeheuren Druck erzeugt.«
Zum Teil gehen die Arbeitslosenzahlen aber auch deshalb zurück, weil die Ämter inzwischen genauer hinschauen, wer wirklich arbeitsfähig ist. Als Hartz IV Anfang 2005 in Kraft trat, wurden nahezu sämtliche Sozialhilfeempfänger als arbeitslos eingestuft. »Inzwischen wird stärker aussortiert«, sagt Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Allerdings kann das nur einen geringen Teil des starken Rückgangs erklären, der längst den statistischen Sprung von Anfang 2005 überkompensiert hat. Keine Rolle spielen derzeit neue Instrumente wie Ein-Euro-Jobs oder Mini-Jobs – ihre Zahl ist sogar rückläufig.
Zur gestiegenen Dynamik dürfte dagegen die Zeitarbeit beigetragen haben, die heute viel verbreiteter ist als früher. Mitte des vergangenen Jahres entfielen rund 80 Prozent aller neu geschaffenen Stellen auf diese Form der Beschäftigung. Allerdings hat sich der Anteil mit Fortdauer des Aufschwungs verringert. Nach Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg sank er bis zur Jahreswende auf die Hälfte der neuen Stellen. Unternehmen umgehen mit der Zeitarbeit den Kündigungsschutz. Sie tun sich leichter, eine Stelle zu besetzen und sie auch wieder zu streichen. Sofern die Zeitarbeitsjobs nicht noch in normale Stellen umgewandelt werden, könnte daher auch der nächste Abschwung anders sein als früher: Die Stellen schwinden schneller, die Arbeitslosigkeit steigt schneller.
Kurzfristig unterstützt ein weiterer Trend den Rückgang der Arbeitslosigkeit: Es drängen weniger Menschen auf den Arbeitsmarkt als noch im vergangenen Aufschwung. Das Angebot an Arbeitskräften stieg allein in den Jahren 1999 und 2000 um 380.000 Menschen, jetzt wird für 2006 und 2007 ein Rückgang um 140.000 prognostiziert. Der Grund: Inzwischen gehen mehr Berufstätige in Rente, als Jüngere von den Schulen kommen, und die Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt nicht mehr an.
Alle diese Faktoren tragen dazu bei, dass den Prognosen zufolge in diesem Jahr die Sockelarbeitslosigkeit sinken dürfte. Das wäre ein Wendepunkt in der bundesrepublikanischen Wirtschaftsgeschichte. Der Trend zu einer sich immer weiter aufschaukelnden Arbeitslosigkeit wäre gebrochen. Allerdings bewegt sich die Arbeitslosenquote im historischen Vergleich immer noch auf einem erschreckend hohen Niveau. Ökonomen wie Wolfgang Franz warnen deshalb davor, einfach nur auf die gute Konjunktur zu vertrauen. Überzogene Lohnforderungen oder hohe Mindestlöhne könnten die positive Entwicklung gefährden. Dagegen sei es jetzt an der Zeit, weitere Reformen anzupacken, etwa das vom Sachverständigenrat vorgeschlagene Kombilohnmodell einzuführen.
Bis man die Arbeitsämter einmotten oder ihre Gebäude zu Kaufhäusern und Kinopalästen umbauen kann, dürfte es in jedem Fall noch lange dauern.
- Datum 31.12.1899 - 01:00 Uhr
- Serie -
- Quelle DIE ZEIT, 24.05.2007 Nr. 22
- Kommentare 11
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Ich fasse die Hauptargumente des Artikels zusammen:
1. Sinkende Löhne machen Arbeit billiger.
2. Angst vor Hartz IV läßt die Arbeitnehmer auch weniger gut bezahlte Jobs annehmen.
3. Arbeitsunfähige Menschen wurden aus der Statistik aussortiert.
4. Zeitarbeit greift um sich.
5. Weniger Menschen drängen auf den Arbeitsmarkt.
6. Die Einstellungszurückhaltung der Firmen rächt sich jetzt, sie müssen mehr Menschen einstellen.
7. Die offenen Stellen steigen, d.h. sie können aber weniger besetzt werden als vormals.
"Die Sockelarbeitslosigkeit dürfte sinken." In der Schlagzeile wesentlich reißerischer. Der niedrige Sockel bestünde also schon immer, käme jetzt also statistisch besser zum Ausdruck, wenn er denn sänke. Darüber ist sich der Autor nicht ganz sicher.
Wo ist also das Positive? Dass die Deutschen gelernt haben, sich mit weniger Lohn zu bescheiden? Darf sich ein Redakteur guten Gewissens frohlockend über diese Tendenzen, falls sie vorhanden sind, freuen? Und warum freut er sich, wenn sie nicht vorhanden sind?
Abgesehen davon bleibt die Arbeitslosigkeit und die mit ihr verbundene prekäre Situation selbst bei Abnahme der Sockelarbeitslosigkeit doch ziemlich umfassend. Das Glas der Arbeitslosigkeit ist randvoll, nur hat der Kellner beim Servieren ein Tröpfchen verschüttet.
Dann hat ja das Wirtschaftsunternehmen "Arbeitsagentur" seine Sollziele voll erreicht, Kostensenkungen um jeden Preis, wenn der Abschreckungsfaktor von Hartz4 inzwischen so hoch ist, dass Menschen alles Mögliche tun (incl. Lohndumping-Jobs, Verzicht auf Krankenkasse, ...), um nicht hineinzufallen.
Was bleibt dem Fiftysomething anderes übrig, als sich als 1-Euro-Jobber aus der Statistik zu verabschieden, wenn er nicht bis zum Erreichen des Renteneintritts Geldvermögen, Haus, Auto und Wertgegenstände verlieren und zur Unterschicht absteigen will?
Um die "amerikanischen Verhältnisse" komplett zu übernehmen, sollten wir auch deren Erfassung der Arbeitslosenquote übernehmen. Da könnten wir noch locker ein paar Millionen aus der Statistik rauswerfen.
Mir scheint das ein Seiteneffekt des allmählich sterbenden Ölzeitalters zu sein: Die Wirtschaft optimiert mangels neuer billiger und mobiler Energiequelle zaghaft Richtung Energieeffizienz, bei welcher es noch ein gewaltiges Potential gibt. Transport wird teuerer, es lohnt weniger, Krabben zum Puhlen nach Marokko und Bettwäsche zum Waschen nach Polen zu fahren. Das hält besonders die Jobs mit geringer Wertschöpfung am Ort. Das gute Wetter tut sein übriges.
Nun hat Erfolg ja gerne viele Mütter und Väter, besonders unter den Politikern und Managern. Es könnte aber auch einfach der Tatsache geschuldet sein, daß Peak Oil schon war oder gerade stattfindet plus der Tatsache, daß der Klimawandel den CO2 Ausstoß geologisch nach oben begrenzt. Ein positiver Seiteneffekt hoher mobiler Energiekosten ist, daß wieder mehr Arbeitsplätze vor Ort bleiben, also tendenziell eher Ende der einfallslosen Outsourcerei von Tätigkeiten mit geringer Wertschöpfung. Wir können uns halt nicht von unserer Umwelt lösen, so gerne wir auch alles unter Kontrolle hätten.
Und die Leute auf 1 Euro Jobs und in der Zeitarbeit? Die müssen in ihrer gezwungenen Lage nehmen was es gibt. Smart-innovative Unternehmer, tolle Politiker und oberschlaue Analysten hin oder her. Was anderes bleibt ihnen in ihrer Lage nicht übrig. Die sind nicht dank der Arbeitsmarktreform aus ihrer angeblichen Faulheit erwacht sondern haben jetzt wenigstens überhaupt wieder eine Möglichkeit.
FR
Über 6 Mio beziehen Arbeitslosengeld. Dazu diejenigen, die überhaupt nicht mehr in die Statistik fallen.
Immer mehr Menschen arbeiten für Hungerlöhne, was den Export explodieren lässt und die Binnenwirtschaft endgültig zugrunde richtet.
Applaus, Applaus!
Man könnte meinen man liest das vierteljährliche Manifest zur Erfolgserreichung der Planwirtschaft.
So, und nun gehen wir mal zu den von McKinsey als zukünftig alternatives Sozialsystem entworfenen Tafeln. Mal schaun wie der Auschwung dort bei den "tafelnden" angekommen ist.
Mahlzeit!
sind auch die letzten jahre neue entstanden. trotz des großen arbeitskräftezuzugs aus anderen bundesländern und dem ausland ist die arbeitslosigkeit selbst auf dem höhepunkt der "krise" nur auf 7% gestiegen und liegt bald wieder unter 5%. das neue ist allerdings der rückgang in norddeutschland. man unterschätzt in der politik nach wie vor das "menschliche" und sieht alles zu technokratisch. wenn ein klima vorherrscht wo klar ist ich kann mich nicht in der arbeitslosigkeit ausruhen ohne "gegängelt" zu werden vom arbeitsamt und abwertend behandelt zu werden dann tut man auch alles um wieder in arbeit zu kommen. das problem scheint mir in norddeutschland dabei nur teilweise das die gehälter teils sehr niedrig sind. wenn der arbeitskräftemangel dort aber auch durchzuschlagen beginnt wird sich das automatisch ändern, angebot und nachfrage, sobald erste leute solche unwürdigen arbeitsangebote ablehnen mit verweis auf die lächerliche bezahlung.
nach internationaler lesart, wie zb in den usa die arbeitslosigkeit erfasst wird, sind wir bundesweit inzwischen übrigens nur noch bei 6,5% ! und das im "vorbild" USA jede menge leute für hungerlöhne arbeiten und natürlich nicht arbeitslos gemeldet sind sollten diejenigen die das hier verteufeln auch nicht verschweigen.
In den USA gibt es überhaupt keine Statistiken, sondern lediglich UMFRAGEN, auf denen die Arbeitslosenzahlen basieren.
Wie man auf die 6,5% in D nach Methode USA kommt ist also doppelt ein Rätsel:
a. Wurde hier eine Umfrage durchgeührt?
b. Wäre es wohl eher zu erwarten, dass entgegen schöngelogener Statistiken, bei einer einigermaßen stichhaltigen Umfrage wohl die Wahrheit ans Licht käme. Aber wie in den USA auch, lassen sich Umfragen auch sehr schön manipulieren.
Zu guter letzt: Die beste Bilanz ist die Anzahl von kleinen Unternehmen, Läden und Geschäften, die immer häufiger Dicht machen. Der "Auschwung" ist diesmal wirklich anders...
ZEITArbeit macht frei! (Vorsicht Zynismus)
In den USA gibt es überhaupt keine Statistiken, sondern lediglich UMFRAGEN, auf denen die Arbeitslosenzahlen basieren.
Wie man auf die 6,5% in D nach Methode USA kommt ist also doppelt ein Rätsel:
a. Wurde hier eine Umfrage durchgeührt?
b. Wäre es wohl eher zu erwarten, dass entgegen schöngelogener Statistiken, bei einer einigermaßen stichhaltigen Umfrage wohl die Wahrheit ans Licht käme. Aber wie in den USA auch, lassen sich Umfragen auch sehr schön manipulieren.
Zu guter letzt: Die beste Bilanz ist die Anzahl von kleinen Unternehmen, Läden und Geschäften, die immer häufiger Dicht machen. Der "Auschwung" ist diesmal wirklich anders...
ZEITArbeit macht frei! (Vorsicht Zynismus)
In den USA gibt es überhaupt keine Statistiken, sondern lediglich UMFRAGEN, auf denen die Arbeitslosenzahlen basieren.
Wie man auf die 6,5% in D nach Methode USA kommt ist also doppelt ein Rätsel:
a. Wurde hier eine Umfrage durchgeührt?
b. Wäre es wohl eher zu erwarten, dass entgegen schöngelogener Statistiken, bei einer einigermaßen stichhaltigen Umfrage wohl die Wahrheit ans Licht käme. Aber wie in den USA auch, lassen sich Umfragen auch sehr schön manipulieren.
Zu guter letzt: Die beste Bilanz ist die Anzahl von kleinen Unternehmen, Läden und Geschäften, die immer häufiger Dicht machen. Der "Auschwung" ist diesmal wirklich anders...
ZEITArbeit macht frei! (Vorsicht Zynismus)
die us behörden mögen nicht erheben sehr wohl aber die internationale arbeitsorganisation (ILO) für jedes land, diese internationale norm meine ich und nur auf dieser gleichen basis lassen sich arbeitslosenquoten in aller welt vergleichen. das die us-zahlen auch deswegen geschönt sind weil arbeitslosigkeit dort noch viel mehr ein stigma ist als in deutschland ist auch klar. aber auf irgendwas muß man ja die politik stützen. ungefähr wird sie stimmen und da immer gleich viele oder gleich wenige "zugeben" werden was sie wirklich sind bei solchen umfragen im "mittel" lässt sich von fallen oder steigen dieser umfragewerte schon ableiten ob die tendenz auf dem us-arbeitsmarkt positiver oder negativer ist zu diesem zeitpunkt vergleichen mit werten zuvor ;-) daneben bringen uns unterschwellige verschwörungstheorien und fatalismus nirgends hin.
Sehen Sie um noch eine unterschwellige Verschwörungstheorie an den Mann zu bringen, werfe ich einfach mal die Frage in den Raum, ob die allgemein so anerkannten Wirtschaftsindikatoren überhaupt etwas taugen:
a. Arbeitslosenzahlen => statistische Tricks, merkwürdige Umfragen, etc., darüber hinaus: wo wird erfasst, dass ein Mensch evt. 3 Jobs haben muss um zu überleben?
b. BIP => abgesehen vom Schenkelklopfer des Jahres, dass Erhöhung MwST = Erhöhung BIP ist, was gibt diese Zahl für den Durchschnitts-Karl-Heinz wieder? Gar nichts! Im Exportland D wird das BIP steigen, wenn Karl-Heinz für weniger arbeitet...
etc., etc.
Wahrlich demokratische Richtschnüre...
Dann viel Spaß noch beim "kritischen Nachdenken"!
Sehen Sie um noch eine unterschwellige Verschwörungstheorie an den Mann zu bringen, werfe ich einfach mal die Frage in den Raum, ob die allgemein so anerkannten Wirtschaftsindikatoren überhaupt etwas taugen:
a. Arbeitslosenzahlen => statistische Tricks, merkwürdige Umfragen, etc., darüber hinaus: wo wird erfasst, dass ein Mensch evt. 3 Jobs haben muss um zu überleben?
b. BIP => abgesehen vom Schenkelklopfer des Jahres, dass Erhöhung MwST = Erhöhung BIP ist, was gibt diese Zahl für den Durchschnitts-Karl-Heinz wieder? Gar nichts! Im Exportland D wird das BIP steigen, wenn Karl-Heinz für weniger arbeitet...
etc., etc.
Wahrlich demokratische Richtschnüre...
Dann viel Spaß noch beim "kritischen Nachdenken"!
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