G8 Ladet China und Indien ein!
Früher war es ein intimes Treffen, heute sind die G8-Gipfel eine Riesenstaatsaffäre. Außerdem sitzen nicht die Richtigen am Tisch.
Meine Erwartungen an den G8-Gipfel in Heiligendamm sind nicht hoch – aber, ehrlich gesagt, bin ich auch einigermaßen befremdet, wenn ich die jungen Demonstranten sehe, die dort am Zaun stehen und protestieren. Haben sie den rechten Sinn für Proportionen? Als ich ein junger Mann war, hätte mich eine Demonstration gegen die Nationalsozialisten ins KZ gebracht. Da bin ich auf solche Ideen nicht gekommen. Heute würde ich ebenso wenig darauf kommen, weil die reine Demonstration schließlich außer der Befriedigung des eigenen Geltungsbedürfnisses nichts bringt. Jedenfalls ist bei den aktuellen Protesten gegen den Gipfel nicht zu erkennen, was die Demonstranten eigentlich positiv wollen. Ich glaube überdies, dass kein 18-Jähriger sich ernsthaft einbilden sollte, zu wissen, wie die Welt organisiert sein muss.
Das Klimathema zum Beispiel, das ein Teil der Protestler im Munde führt, ist in Wirklichkeit viel zu kompliziert, um innerhalb von zwei Tagen abgehandelt und zu einem Beschluss geführt zu werden. Doch es ist nützlich, wenn die Regierungschefs darüber miteinander sprechen. Dann sehen die übrigen Teilnehmer, ob Frau Merkel begriffen hat, worüber sie redet, und ob Herr Bush begriffen hat, worüber er redet – ob er die Konsequenzen dessen, was er ablehnt oder was er vorschlägt, auch wirklich im Hinterkopf hat. Ich missbillige allerdings sehr die allgemeine Panikmache in Klimafragen: In fast allen Medien wird so getan, als ob wir morgen alle ersaufen oder kein Brot mehr bekommen würden. Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema würde gehören, dass man darauf hinweist, dass es auf der Welt immer den Wechsel zwischen Warmzeiten und Eiszeiten gegeben hat. Wo ich wohne, in Hamburg-Langenhorn, vierzehn Meter über dem Meeresspiegel, finde ich in meinem Garten die Gehäuse von Meeresmuscheln und Meeresschnecken. Das heißt, es hat vor langer Zeit eine Warmzeit gegeben, in der der Atlantische Ozean weit über die Nordsee hinausgereicht hat. Natürlich haben auch wir Menschen einen negativen Einfluss auf das Klima. Wir sollten ihn, wenn es geht, so gut wie möglich verringern. Aber es gibt ebenso andere Ursachen. Statt aufzuklären, wird Angst verbreitet.
Die gleiche Verwirrung, den gleichen wenig aufklärerischen Reflex wie beim Klima beobachte ich auch beim Thema Globalisierung, gegen die sich die Gipfelgegner ebenfalls in höchst eklektischer Form wenden. Dabei ist es ein großer Irrtum, zu glauben, dass man die Globalisierung abschaffen oder beschleunigen könnte. Globalisierung ist eine Konsequenz der technologischen und ökonomischen Entwicklung der Welt, und niemand entkommt ihr. Deutschland zum Beispiel hat eine Exportquote von über vierzig Prozent, eine Importquote von beinahe vierzig Prozent. Das heißt, zwei Fünftel unserer Arbeitsplätze hängen davon ab, ob wir auf dem Weltmarkt unsere Sachen mit Gewinn verkaufen oder nicht. Wir sind, ohne dass wir es gemerkt haben, weitestgehend globalisiert.
Wenn man die Globalisierung abschaffen könnte, was man nicht kann, würde uns das gewaltig schaden. Der technologische Fortschritt findet weltweit und in rasender Geschwindigkeit statt, und niemand kann sich ihm entziehen. Dafür sorgen das Internet und die weltweit vernetzten Tätigkeiten der Wissenschaftler, Ingenieure und Industrien. Den ärmsten Ländern, die weit, weit weniger als Deutschland von der Globalisierung profitieren, wäre nur zu helfen, indem die Industrieländer ihre Märkte für deren Agrarprodukte öffnen. Dass sie dies nicht tun, ist ein Skandal, dagegen können die Leute in Heiligendamm mit Recht protestieren. An diesem Skandal sind die EU, die USA und Japan, also alle alten Industriemächte, als Urheber beteiligt. Gleichwohl darf man nicht vergessen, dass sich der gegenwärtige Weltwirtschaftsboom auch auf fast alle afrikanischen Staaten erstreckt. Alle Entwicklungsländer haben einen Vorteil davon. Ein wenig sozialpolitisch motivierte zusätzliche Entwicklungshilfe wird sie allerdings nicht weiterbringen: Man muss ihnen ermöglichen, am Welthandel teilzunehmen.
Wunder darf man in dieser Hinsicht von Heiligendamm nicht erwarten. Diese Gipfel sind im Laufe der über dreißig Jahre ihrer Existenz weitgehend entartet. Ursprünglich wollten wir mit diesen Treffen vermeiden, dass aus der ersten Ölkrise eine Weltinflation würde – das ist auch gelungen. Außerdem wollten wir die Chefs der ökonomisch wichtigsten Staaten zum persönlichen Gespräch darüber bewegen. Zunächst trafen sich sechs, dann sieben Staatschefs, jetzt sind es acht – heute mit Tausenden von Mitarbeitern und Journalisten; allein George Bush bringt an die 1000 Personen mit. Früher versammelten wir uns im Wohnzimmer eines kleinen Schlosses außerhalb von Paris, und die Journalisten und das Fernsehen waren viele Meilen entfernt.
Dieses persönliche Gespräch der Staatschefs ließ sich vier, fünf Jahre lang aufrechterhalten. Als die Franzosen das zweite Mal als Gastgeber einluden, war aus dem eher intimen Wirtschaftstreffen bereits eine Riesenstaatsaffäre geworden, und in diese Richtung haben sich die Gipfel leider weiterentwickelt. Der Medienrummel ist freilich nicht das einzige Problem: Unter den heutigen Bedingungen ist der Gipfel auch falsch zusammengesetzt. Es ist ein Irrtum, dass die in Heiligendamm Versammelten durch gemeinsame Gespräche Fehlentwicklungen der heutigen Weltwirtschaft verhindern könnten. Es fehlen China und Indien, auch die Ölexportländer sind nicht dabei, und die Dritte Welt ist ohnehin nicht geladen.
Als wir mit den Gipfeltreffen begannen, spielte China keine Rolle in der Weltwirtschaft. Heutzutage ist das Land nahe dran, Deutschland als Exportweltmeister zu überholen. Chinas Finanzmärkte sind wichtig, die unglaublichen Währungsreserven Chinas spielen ebenfalls eine große Rolle. Außerdem wäre es sinnvoll und zweckmäßig, auch die Öl und Gas produzierenden Länder einzuladen; Saudi-Arabien und Nigeria sollten dabei sein, eventuell auch aufstrebende Staaten wie Südafrika und Brasilien.
Dagegen sind Träume von einer transatlantischen Wirtschaftsgemeinschaft, wie unsere gegenwärtige Regierung sie möglicherweise träumt, unrealistisch: Die Weltwirtschaft besteht nicht nur aus den Ländern, die zur sogenannten atlantischen Wertegemeinschaft gehören. Die Vorstellung, die Weltwirtschaft beeinflussen zu können, ohne gleichzeitig den Fernen Osten zu beteiligen – diese Idee war schon vor dreißig Jahren abwegig.
Unabhängig von dem gegenwärtigen Wirtschaftsboom ist vor allem der Zustand der globalisierten Finanzmärkte eine Gefahr für die Funktionstüchtigkeit der Weltwirtschaft insgesamt. Wir haben einen Überfluss an Liquidität auf der ganzen Welt. Das ist lebensgefährlich. Denn dieses Geld kann man beliebig hin- und herschaufeln, man kann auch aus lauter Angst alle kurzfristigen Finanzierungen kündigen und damit eine Rezession auslösen. Um eine solche fatale Entwicklung zu verhindern, müssen die großen Wirtschaftsmächte die wild wuchernden Finanzmärkte unter Kontrolle bringen. Sie müssen sämtliche steuer- und aufsichtsfreien Inseln isolieren. Man könnte durch amerikanische, deutsche oder englische Gesetzgebung sämtliche karibischen Steuerparadiese austrocknen, dazu Luxemburg, Zypern und andere. Man könnte ebenso die zehntausend spekulativen Fonds der Bankaufsicht unterwerfen. Freilich scheitert dies alles bislang, weil insbesondere Amerika und England meinen, dass ihre kurzfristigen Vorteile wichtiger seien als die Gefahr eines Systemkollapses. Ich habe, wie gesagt, keine große Hoffnung, dass die G8-Treffen in dieser Hinsicht viel bewirken werden. Aber nötig, bitter nötig wäre es.
- Datum 06.06.2007 - 13:45 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 07.06.2007 Nr. 24
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Mir gefällt Herr Schmidts aufklärerischer Appeal. Aber wie er über den Klimawandel spricht, das hat fast etwas antiaufklärerisches: Der aktuelle Klimawandel ist weder "vielleicht" noch "auch" menschengemacht, sondern - wie der IPCC Bericht aufklärerisch deutlich macht - mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor allem anthropogen.
Im Bericht des IPCC (UNO) steht klar und deutlich, daß die Kenntnis um den Einfluß der Sonne auf unser Klima gering ("low") ist. (Graphik "Radiative Forcing Components")
Werden die Daten des Sonneneinflusses (über den man ja zugegebenermaßen wenig weiß) in die Klimamodelle eingerechnet, kann also nichts Gescheites herauskommen.
Insofern ist Hemut Schmidt in diesem Punkte völlig beizupflichten. Die von Ihnen erwähnte "hohe Wahrscheinlichkeit" ist also gar nicht möglich.
Im Bericht des IPCC (UNO) steht klar und deutlich, daß die Kenntnis um den Einfluß der Sonne auf unser Klima gering ("low") ist. (Graphik "Radiative Forcing Components")
Werden die Daten des Sonneneinflusses (über den man ja zugegebenermaßen wenig weiß) in die Klimamodelle eingerechnet, kann also nichts Gescheites herauskommen.
Insofern ist Hemut Schmidt in diesem Punkte völlig beizupflichten. Die von Ihnen erwähnte "hohe Wahrscheinlichkeit" ist also gar nicht möglich.
Was heisst hier, ob WIR ersaufen, es geht hier nicht um WIR sondern um mehr als WIR, es geht um die Bengalis, es geht um alle die entfernt wohnen.
Es kann sein dass der Altbundeskanzler im KZ gelandet wäre, aber Andere sind denn ins KZ abgeführt worden weil sie gegen das Naziregime streikten zB in Luxemburg. was es brachte: Für Sie diese Helden vielleicht nicht viel, doch für die Freiheit brachte es sehr viel. Denn in den USA und England sowie Russland fühlte man sich nicht so Alleine. Dies war auch der Sinn der Résistance in den verschieden Länder die besetzt waren.
Und die Demonstranten setzen Zeichen, die dieses Wirtschaftssystem was ja nur Reiche begünstigt wenn man die Forbeslisten der letzten Jahren liest, als Unrichtig brandmarken.
Unrichtig ist es allemal was hier abläuft nur zum Benefiz von einigen wenigen. Der Arbeitnehmer, also der Mensch ist nur ein Hemmnis geworden zu mehr Profit, sowie die Demonstranten.
Denn im übertragendem Sinn tun diese nichts weiter als zu zeigen dass sie nicht einverstanden sind. 18 Jährigen den Verstand wegzunehmen das es auch anders möglich sei, zeugt von einer gewissen Arroganz, die Arroganz des Lektionenerteilers.
Zugegeben, es gibt andere Mittel, einfach nicht mehr zu konsumieren, doch gegen dieses System hilft das auch nicht mehr.
Die Demonstranten zeigen der Welt der Armen, dass diese nicht Alleine sind, weil in den AG Verwaltungsräten gehören die Menschen ja schon lange zum zu rentabilisierendem Produktionsapparat.
Nein Herr Schmit, Sie irren, die Demonstanten geben Hoffnung, dass die Welt noch ein Funken Menschlichkeit beinhaltet. Und dass Bush irgend etwas von Umwelt verstehn soll, mit dem Paradigma es dürfte dem wachstum nicht schaden, da muss ich passen, aber sie werden ja wohl ihre eigene Logik haben.
In 20 Jhren, dann werden Sie das Zeitliche gesegnet haben, wird die Welt anders aussehen, erstens mal Farbiger, aber zweitens überschwemmter, und wenn die Gletscher dann zum Schmelzen kommen wird kein Berg mehr so sein wie er jetzt ist. Wie dann alleine der Regen usn wasser geben soll, bleibt wohl ihr Geheimnis.
Ich rede mal nicht von der Patentierung des Lebens, und den Genmanipulationen. Da bleiben sie uns ja eine Antwort schuldig wieso denn uralktes Yoga patentiert werden kann, asiatischer Natur, ist es jetzt US Amerikanisch geworden. Was eine schöne Welt.
Im Bericht des IPCC (UNO) steht klar und deutlich, daß die Kenntnis um den Einfluß der Sonne auf unser Klima gering ("low") ist. (Graphik "Radiative Forcing Components")
Werden die Daten des Sonneneinflusses (über den man ja zugegebenermaßen wenig weiß) in die Klimamodelle eingerechnet, kann also nichts Gescheites herauskommen.
Insofern ist Hemut Schmidt in diesem Punkte völlig beizupflichten. Die von Ihnen erwähnte "hohe Wahrscheinlichkeit" ist also gar nicht möglich.
@titopoli - "Garbage in - Garbage out"
Könnten Sie die Stelle im aktuellen IPCC-Report genauer benennen, an der die Kenntnis um den Einfluss der Sonne als niedrig bezeichnet wird? M.W. wird von Klimatologen der Anteil der Sonne an der Gesamterwärmung von derzeit 0,8°C als 0,3°C beziffert - auf Basis belastbarer Messungen.
Gruß,
D. Tamberg
@titopoli - "Garbage in - Garbage out"
Könnten Sie die Stelle im aktuellen IPCC-Report genauer benennen, an der die Kenntnis um den Einfluss der Sonne als niedrig bezeichnet wird? M.W. wird von Klimatologen der Anteil der Sonne an der Gesamterwärmung von derzeit 0,8°C als 0,3°C beziffert - auf Basis belastbarer Messungen.
Gruß,
D. Tamberg
(Kommentar auf Wunsch des Benutzers entfernt. Die Redaktion/jk)
"Ich glaube überdies, dass kein 18-Jähriger sich ernsthaft einbilden sollte, zu wissen, wie die Welt organisiert sein muss."
Genauso wenig glaube ich, dass sich ein Zeitungsjournalist einbilden sollte, darüber entschieden zu können wer das kann und wer nicht.
Um zu wissen, dass die G8 den Patentschutz stärken wollen, und jeden Tag Menschen daran sterben, auf Grund Produktionsverboten oder horrenden Preisen, reicht sogar schon ein Alter von 12.
Wer den Idealismus solcher jungen Menschen lächerlich macht und in Frage stellt, muss sich schämen.
Ich glaube, dass Helmut Schmidt seine Meinungen ueber die Demonstrationen und ihre Ziele vor allem aus dem Fernsehen bekommt. Dort ist naemlich der Rechtsstreit um das Demonstrationsrecht, den Kaempfen zwischen Demonstranten und der Polizei sowie der Meinungskonflikt zwischen Merkel und Bush in den Vordergrund gerueckt. Das, was die Demonstranten eigentlich fordern, wird leider viel zu selten bis gar nicht in den Medien wiedergegeben. Vielleicht vor solchen Behauptungen mal bei den betreffenden Organisationen nachschauen?
So wird richtigerweise auf einen Begriff wie "Globalisierungsgegner" (fuer das haelt Herr Schmidt wohl anscheinend die Demonstranten: "Dabei ist es ein großer Irrtum, zu glauben, dass man die Globalisierung abschaffen oder beschleunigen könnte." (Aus dem betreffenden Artikel)) in den Broschueren der Organisatoren sowie in Artikeln der ZEIT verzichtet. Vielmehr werden die Begriffe "G8-Gegner" und GlobalisierungsKRITIKER" gebraucht. Dass die Demonstanten die Globalisierung verhindern wollen, ist Quatsch - eine Unterstellung - , das ist, wie im Artikel richtig gesagt wird, schlicht unmoeglich. (Hier ein Link zu der Seite von Janun, ein Verein unter dessen Dach noch Links zu anderen Mitorganisierer der Demonstration(en) zu finden sind: http://www.janun.de/ ) Vielmehr finden sich Teile der Argumentatioin von Herrn Schmidt auf den Seiten wieder. Die paar alt-Industrienationen wollen ueber den Rest der Welt bestimmen, ohne viele Laender, die einen Anspruch darauf haben muessten. Die Globalisierung ist nichts schlechtes, aber in der derzeitigen Form inakzeptabel, da das Machtverhaeltnis zwischen armen und reichen Laendern und die Verteilung von neu erworbenen Reichtum in den Staaten unfair ist. Auch sogenannte Aasgeier-fonds (die vor allem in Afrika im grossen Masse immernoch! zum Einsatz kommen) gilt es zukueftig zu verhindern. Im Klimaschutz und eine Umorientierung in der Energiepolitik, auch wegen den weniger und weniger werdenden Erdoel-Rescourcen geschieht auch noch zu wenig in der internationalen Politik (hier kann man die deutsche Bemuehungen ein wenig positiv hervorheben). Um das Missfallen an dem jetzigen Zustand zu zeigen, gehen die Menschen auf die Strasse, von Abschaffen der Globalisierung kann nicht die Rede sein - sie kann den armen Laendern sehr nuetzen, aber nur wenn Gesetze eingefuehrt und Regeln geschaffen werden, ist dies moeglich. Die maechtigen dieser Welt, von denen sich ein grosser Teil bei dem G8-Gipfel haetten die Macht und die Position, etwas zu veraendern, nur tun sie viel zu wenig, aus der Sicht der Demonstranten ebenso aus meiner. Wie auch Herr Schmidt meint: Der Gipfel ist in der jetzigen Form ueberholt, zweckentfremdet und sinnlos. Die G8-Staaten massen sich an, die Welt zu regeln - ein Recht, das ihnen nicht zusteht.
Aus dem Aufruf von Heiligendamm2007: "Globalisierung im Interesse der Mehrheit der Menschen bedeutet faire Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern, bedeutet Frieden, Gerechtigkeit, soziale Sicherheit, Demokratie und Bewahrung der Lebensgrundlagen des Planeten für die nächsten Generationen." (http://www.heiligendamm20...)
(Im Uebrigen findet ein anderes Treffen zur Zeit in Istanbul statt, welches eigentlich mindestens genausoviel Aufmerksamkeit von Demonstranten verdient haette. Das Bilderberg-Treffen, bei dem die Wirtschaftsbosse und Politiker, alle anderen "Wichtigen" dieser Welt sich, kurz: alle die etwas zu sagen haben unter Ausschluss der Oeffentlichkeit treffen und entscheiden, wie es in der Welt weitergehen soll.)
Die Einschraenkung der Demonstration(srechte) und der dazugehoerende Protest ist noch eine andere Geschichte...
luigilamoroso und schuhputzer haben (s.o.) des weiteren die Arroganz von Herrn Schmidt in Bezug auf die 18-jaehrigen Demonstanten meines Erachtens zurecht kritisiert.
Ganz unglücklich bin ich nicht darüber, dass unsere Klima-Matadoren durch Bush etwas gebremst worden sind.
Warum?
Weil mir das mit den Aktionen etwas zu schnell geht.
Und was ist mit der geballten Wissenschaft, die sich hier stark gemacht hat?
Ist für mich nicht überzeugend. Da gibt es zu viele gruppendynamische Prozesse, die auch wissenschaftliche Ergebnisse verfälschen können. Zum besten hierzu gehörte der Hype um die sogenannten N-Strahlen, die man (vor 100 Jahren) in Frankreich gefunden zu haben glaubte.
Die komplette französische Physikerschaft machte sich (in gutem Glauben) hier etwas vor. Und das auf einem Gebiet, wo es eigentlich nur um das Ablesen einfacher Zeigerstellungen ging. Ein Hobby-Zauberer von der Insel musste kommen und den Franzosen ihren Selbstbetrug nachweisen.
Soviel zu den Fakten.
Und zur Psychologie?
Zur Zeit läuft doch ein wunderbares Experiment in Form steigender Energiepreise. Ich bin also mal gespannt, wieviel von unseren moralisch guten Menschen dann noch das von ihnen geborgte Leid anderer Völker benutzen, um sich so vehement für den Klimaschutz starkzumachen - wenn sich die Preise verdoppelt oder verdreifach haben.
Energiesparlampen und Dreiliterauto erscheinen dann schnell als Folklore. Dann fängt das Sparen so richtig an, so richtig ohne Spaß.
Herzlichst Crest
Wasser löst unsere Energie- und Umwelt-Probleme:
Aber das Wissen wird versteckt, Bewusstsein irregeführt
Der erste der dem Wasser eine große Zukunft als Energie-Träger vorausgesagt hat, war Jules Verne. Er meinte geradezu seherisch schon vor über hundert Jahren, Wasser würde eines Tages wenn die Kohle und andere Energie-träger wie Öl oder Gas zur Neige gingen, dessen Funktion übernehmen. Und genau das passiert von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbeobachtet, versteckt , teilweise wird die Information darüber aber auch unterdrückt, gerade weltweit.
Nach dem Öl- und dem Atom-Zeitaltzer beginnt nun die Wasserzeit.
War Wasserkraft bislang ein Synonym für Fließ- oder Staukraftwerke, die im wesentlichen nur die Schwerkraft, die auf das Wasser einwirkt, als Bewegungsenergie für Turbinen oder Mühlräder nutzbar machten und folgte dann etwas moderner das Zeitalter der Dampfmaschine, so haben wir es jetzt mit einem großen Sprung vorwärts zu tun, denn man entdeckte, im Wasser selbst steckt Energie!
Die ersten, die diese Wasser-Stoff-Energie nutzten, waren die Militärs, sie bauten die Wasserstoff-Bombe hängten deren Wirkungsprinzip aber nicht an die große Glocke.
Nach einem Jahrhundert der Ölwirtschaft bricht jetzt unerwartet aber gerade noch rechtzeitig, dass man sich vor den Schäden die diese Energie weltweit angerichtet hat, noch vielleicht wieder erholen kann, das Zeitalter der Wasser-Energie an.
Was schon im Physik- oder Chemie-Unterricht der 14-jährigen als Knallgas die Aufmerksamkeit der Jugend erregte, bewegt jetzt zunehmend auch ältere Semester seit durch Modifikation der einfachen Elektrolyse ein Treibstoff das Licht der technischen Welt erblickte, an den zunächst selbst die Physiker nicht glauben wollten.
„Man kann nicht mehr Energie herausbekommen, als man hineingesteckt hat“, war lange Zeit das Credo all derer, die ihre Weisheit aus den Schulbüchern hatten, wonach gemäß dem Gesetz der Thermodynamik und der Erhaltung der Energie keine Energie verloren gehen oder vermehrt werden könne.
Bis man entdeckte, dass durch eine spezielle Form der Elektrolyse ein Prozeß ausgelöst wird, der eben dem Wasser selbst seine ihm innewohnenden Kräfte entlockt, sodass aus jedem Wässerchen mehr Energie herauskommen kann, als man hineingesteckt hat.
Heute lassen sich solcherart aus 1 Liter Wasser 1860 Liter hochbrennbares Gas gewinnen, das für alles gut ist, wofür Gas auch sonst eingesetzt wird: Zum Heizen, Kochen, Kühlen, Autofahren aber auch zur Stromgewinnung sowie in allen industriellen und gewerblichen Verfahren in denen Wärme oder Energie eine Rolle spielen.
Das neue Gas hat sogar entscheidende Vorteile: Es explodiert nicht, es implodiert. Es verbrennt ganz sauber und hinterlässt nach der Verbrennung (Implosion) nur den Grundstoff aus dem es gemacht wurde: Wasser in Tropfen oder als Dampf.
Kein CO2, kein CO, keine Staubpartikel und man braucht dazu keine Raffinerie, keine Tanker, keine Pipeline und keine umständliche Bohrerei auf Inseln im Meer oder in den Wüsten der Welt.
Wo´s Wasser gibt und ein wenig Strom, da kommt es schon: Powergas.
Es verbrennt um 2960 Prozent reiner als Erdgas, wenn man es in Otto-Motoren einsetzt, man braucht keinen Katalysator und hat mit höheren Brenn-Temperaturen einen höheren Wirkungsgrad.
Und es kostet soviel wie eben Wasser kostet und ein bisschen Strom.
Die großen Mathematiker, die sich allerorts immer gleich finden, wenn etwas Neues auf die Welt zukommt, errechneten, dass mit einem Kubik-Kilometer Meerwasser der gesamte Energie-Bedarf unseres Planeten auf ein Jahr gedeckt werden könnte.
Doch noch wehrt sich alle Welt dagegen: Die einen weil sie sich ihre Weltherrschaft mit dem Tausch Öl gegen Papier sichern konnten und die anderen, weil sie es denen gleichtun und alle Welt von ihrem Gas, das über Pipelines aus dem entferntesten Eck Sibiriens kommt, abhängig und gefügig machen wollen.
Wird aber nicht mehr lange so funktionieren, denn wozu braucht man Pipelines, Atomkraftwerke, die Jahrtausende strahlen und Hochspannungsleitungen querweltein, wenn jeder seine Energie aus seinem Dorfbrunnen, dem Bächlein, einem See, aus dem Fluß oder aus dem Ozean schöpfen kann !
Schiffe, die statt mit Diesel mit der Energie fahren auf der sie schwimmen!
Autos, die mit 5 Liter Wasser von Wien nach Linz und retour fahren ?
Auch die Industrie hat schöne Zeiten zu erwarten: Kostete die Rauchgasreinigung von einem neuen 1,3 Milliarden Euro teuren Kohlekraftwerk zur Stromgewinnung rund 300 Millionen Euro so wird man in Zukunft durch das Gas-Additiv auch alte Stinker zu guten Verbrennern umbauen oder gleich auf Wasser-Power umsteigen können, das dann die Turbinen antreibt, ohne dass der gesamte Landkreis drumherum unter Asthma oder Kopfweh zu leiden hat !
Freilich geht dieser Paradigmen-Wechsel nicht ohne größere Veränderungen der gesamten Weltwirtschafts-Lage vonstatten, aber genauso wie die tollsten aller Dampflokomotiven, die es je gab, von den mickrigsten E-Loks, die es je gab, auf´s Abstellgeleise geschoben wurden, genauso werden die Aktien der Öl-Gesellschaften, wenn sie sich nicht etwas besseres einfallen lassen, in den Keller gehen. Oder Volkswirtschaften, die auf die ewige Macht der Petro-Dollars bauten nun bald deren Vergänglichkeit erleben werden.
Die Umkehr der Werte hat bereits begonnen, wer immer noch konnte, hat seine grünen Bucks in alles andere investiert , um der großen Ernüchterung der schwankenden Paritäten durch den Wechsel in sichere Werte zuvor zu kommen.
Auch die Technologie ändert sich: Ein Powergas-Boiler ist etwas anderes als ein traditioneller. Autos lassen sich auf Gasbetrieb umrüsten. Doch schon beim Haushalt als kleinste ökonomische Einheit stellt sich die Frage: Energie weiter einkaufen oder selber machen ?
Statt der unrentablen zentralistischen Energie-Bunker mit weiten Zufahrts- und ebenso weiten Strom-Liefer-Wegen mit hohen Leitungsverlusten lässt sich gewissermaßen im Hauskraftwerk nach Bedarf Gas, Strom oder gleich Wärme produzieren, die viel preiswerter aus anderen Quellen als bisher kommt.
Im Gewerbe stehen plötzlich die Wasser-Gase mit denen aus Ölderivaten in Konkurrenz und die Hersteller kleiner Powergas-Anlagen jubeln: In 9 Monaten haben sich Ihre Investitionen in die neue Technik amortisiert, danach leben sie mit „freier Energie“. Wobei die neun Monate-Berechnung sich auf Basis der heute gültigen Preise für Erdgas oder Azetylen ergeben.
Ein Esel, wer nicht umsteigt ! Ein weiser Mann, der sich beizeiten mit Wasserrechten eingedeckt hat! Biblische Texte verheißen schon seit 2.000 Jahren „Wasser des Lebens“.
Jetzt sind sie da.
Das Powergas schneidet Stahl sauber und schnell, schweißt ebenso ohne Verunreinigung und sogar unter Wasser! Die Glasschmelze wird zum Klacks, da Powergas – je nach Material auf den der Brenner gerichtet ist – in einem besonderen thermonuklearen Prozeß – die entsprechenden Temperaturen entwickelt: Bis 5.000 Grad Celsius und der Brenner an der Spitze bleibt dabei kühl, das ist das Neue: Implosion statt Explosion !
Der österreichische Naturbeobachter und Wasser-Energie-Vorreiter, der sich neben der Wasser- auch auf die Luft als Energie-Träger einzurichten verstand, kommt endlich zu seiner Anerkennung und zu seinem Recht: Viktor Schauberger hat schon vor fast 100 Jahren gesagt: „Ihr bewegt falsch !
Die Explosionsmotoren zerstören die Welt, das naturnahe Wirkprinzip ist die Implosion. Saugen ist besser als treiben“ und er entwickelte nicht ganz freiwillig sondern unter Mauthausen-Drohung für die Deutsche Wehrmacht die ersten Torpedos, die sich selbst durchs Wasser saugten und alle anderen übertrafen, seine Ideen gingen auf die ersten „Fliegenden Untertassen“, die das deutsche Militär schon hatte, über und er bewies mit seiner „Repulsine“, dass man mit einem 24 Volt Startermotor eine ganze Wohnung beheizen oder kühlen kann, wenn man will und wenn die Industrie will und die Medien das wollen, indem sie diese Infos verbreiten oder in irgendjemandes Auftrag lieber doch unter den Scheffel stellen.
Nun da alle Welt lautstark und triefnass Krokodilstränen vergießt und das Ende der Luft-Verschmutzung, des Klimawandels und der Kostenexplosion durch die zu Ende gehende Ölwirtschaft einfordert, ist durch die neue Wasser-Kraft Zeit, sich eines neuen, sauberen Lebens zu erfreuen ohne „Blut für Öl-Kriege“, ohne weltweite Gewalt und elendes Geheuchel von notwendiger Terrorismus-Bekämpfung.
Die wahren Terroristen sind die, die das Know-How für eine bessere Welt verstecken, zahlreiche Protagonisten dieser Technik ermordeten und noch immer so tun, als ob es das alles nicht längst schon gäbe und das alles Hirngespinste wären, obwohl selbst auf den der 3.-Welt zugerechneten Philippinen ein Mr. Dingel sein Auto schon seit 30 Jahren mit Wasser betreibt oder ein Australier flott mit einem Wasser-Mix seine Motorrad-Runden dreht.
Oder oder oder: Das Internet als Gegenöffentlichkeit zu den weltweit akkordierten Uni -Sono-Printmedien zeigt hunderte Angebote mit Bauanleitungen für jedermann um einen Pappenstiel.
Das neue Gas ist nicht nur reiner und vielfältiger in seinen Nutzungsmöglichkeiten als alles was es bisher gab, es ist auch wesentlich billiger. Egal zu welchem Anschaffungs-Preis kann von den damit erreichbaren Gas-Liefermengen im Schnitt davon ausgegangen werden, dass sich auf Basis des heutigen Preisniveaus jede Anlage etwa in 9 Monaten allein aus den eingesparten sonst üblichen Gaskosten bezahlt macht, da neuerdings ohne Gaseinkauf zum Wasser ja nur noch die Strom-Kosten dazukommen.
Das ist konkurrenzlos und zugleich die Chance für alle, die jetzt in den Anlagenbau einsteigen und auf Teufel komm raus solche Anlagen errichten und betreiben wollen.
Von Land zu Land ist das verschieden: In den USA woher die Entwicklung kommt, müssen die Neue-Energie-Spender noch um ihr Leben fürchten und sie treten daher unter allerlei Verkleidungen auf, etwa als Wasser-Reiniger mit „Biogas“ als Nebenprodukt, oder als Zulieferer für Juwelier und Glas-Betriebe, die damit kostengünstig schweißen und löten wollen.
Wer sich mit der neuen Sache zu sichtbar in die Nähe des Autos bewegt, darf mit seinem alsbaldigen letzten Seufzer rechnen, so erging es etwa dem durchaus patriotisch motivierten Stanley Mayer, der von Jimmy Carter ermutigt, sich nach dem ersten Ölpreis-Schock entschloss, die US-Wirtschaft vom Öl-Terror der OPEC freizuspielen, dabei aber die durchaus ebenso starken Motive der nationalen Ölanbieter unterschätzt haben dürfte, sein ketzerisches Treiben „mit ein paar Gallonen Wasser quer über den Kontinent“ zu fahren, wurde durch ein giftiges Mittagessen vorzeitig beendet.
Andere wärmen damit die Duschen von Feuerwehrleuten und reden nicht viel davon, womit sie fahren, dritte preisen ihren BIO-Gas-Sprit aus der Abwasser-Reinigung als „American Fuel“ und hoffen damit und mit weltweiter Verankerung ihrer Patente durchzukommen, doch der Feind sitzt oft schon im Unternehmen, wo er sich gegen mehr oder weniger viel bares Geld bei den mit ökonomischen Gesetzmäßigkeiten und Marketing nicht so vertrauten Bastlern, Tüftlern und Denkern als Investor und Partner nützlich zu machen versprach, nach erwirkter Beteiligung aber nur noch auf der Bremse steht.
So wird und kann es noch eine Weile dauern bis der Wassersegen auch bei uns die Ölpreis-Dämme bricht. Bis dahin werden sich auch die heimischen Finanzminister gegen den Ausfall der Mineralölsteuer einen neuen Trick ausgedacht haben, wie sie sich aus
den neuen Treibstoff-Quellen ihren nur von Naivlingen verloren geglaubten Notgroschen eben unter einem neuen Titel – vielleicht wieder einmal als "Quellensteuer" - holen.
Wasser löst unsere Energie- und Umwelt-Probleme:
Aber das Wissen wird versteckt, Bewusstsein irregeführt
Der erste der dem Wasser eine große Zukunft als Energie-Träger vorausgesagt hat, war Jules Verne. Er meinte geradezu seherisch schon vor über hundert Jahren, Wasser würde eines Tages wenn die Kohle und andere Energie-träger wie Öl oder Gas zur Neige gingen, dessen Funktion übernehmen. Und genau das passiert von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbeobachtet, versteckt , teilweise wird die Information darüber aber auch unterdrückt, gerade weltweit.
Nach dem Öl- und dem Atom-Zeitaltzer beginnt nun die Wasserzeit.
War Wasserkraft bislang ein Synonym für Fließ- oder Staukraftwerke, die im wesentlichen nur die Schwerkraft, die auf das Wasser einwirkt, als Bewegungsenergie für Turbinen oder Mühlräder nutzbar machten und folgte dann etwas moderner das Zeitalter der Dampfmaschine, so haben wir es jetzt mit einem großen Sprung vorwärts zu tun, denn man entdeckte, im Wasser selbst steckt Energie!
Die ersten, die diese Wasser-Stoff-Energie nutzten, waren die Militärs, sie bauten die Wasserstoff-Bombe hängten deren Wirkungsprinzip aber nicht an die große Glocke.
Nach einem Jahrhundert der Ölwirtschaft bricht jetzt unerwartet aber gerade noch rechtzeitig, dass man sich vor den Schäden die diese Energie weltweit angerichtet hat, noch vielleicht wieder erholen kann, das Zeitalter der Wasser-Energie an.
Was schon im Physik- oder Chemie-Unterricht der 14-jährigen als Knallgas die Aufmerksamkeit der Jugend erregte, bewegt jetzt zunehmend auch ältere Semester seit durch Modifikation der einfachen Elektrolyse ein Treibstoff das Licht der technischen Welt erblickte, an den zunächst selbst die Physiker nicht glauben wollten.
„Man kann nicht mehr Energie herausbekommen, als man hineingesteckt hat“, war lange Zeit das Credo all derer, die ihre Weisheit aus den Schulbüchern hatten, wonach gemäß dem Gesetz der Thermodynamik und der Erhaltung der Energie keine Energie verloren gehen oder vermehrt werden könne.
Bis man entdeckte, dass durch eine spezielle Form der Elektrolyse ein Prozeß ausgelöst wird, der eben dem Wasser selbst seine ihm innewohnenden Kräfte entlockt, sodass aus jedem Wässerchen mehr Energie herauskommen kann, als man hineingesteckt hat.
Heute lassen sich solcherart aus 1 Liter Wasser 1860 Liter hochbrennbares Gas gewinnen, das für alles gut ist, wofür Gas auch sonst eingesetzt wird: Zum Heizen, Kochen, Kühlen, Autofahren aber auch zur Stromgewinnung sowie in allen industriellen und gewerblichen Verfahren in denen Wärme oder Energie eine Rolle spielen.
Das neue Gas hat sogar entscheidende Vorteile: Es explodiert nicht, es implodiert. Es verbrennt ganz sauber und hinterlässt nach der Verbrennung (Implosion) nur den Grundstoff aus dem es gemacht wurde: Wasser in Tropfen oder als Dampf.
Kein CO2, kein CO, keine Staubpartikel und man braucht dazu keine Raffinerie, keine Tanker, keine Pipeline und keine umständliche Bohrerei auf Inseln im Meer oder in den Wüsten der Welt.
Wo´s Wasser gibt und ein wenig Strom, da kommt es schon: Powergas.
Es verbrennt um 2960 Prozent reiner als Erdgas, wenn man es in Otto-Motoren einsetzt, man braucht keinen Katalysator und hat mit höheren Brenn-Temperaturen einen höheren Wirkungsgrad.
Und es kostet soviel wie eben Wasser kostet und ein bisschen Strom.
Die großen Mathematiker, die sich allerorts immer gleich finden, wenn etwas Neues auf die Welt zukommt, errechneten, dass mit einem Kubik-Kilometer Meerwasser der gesamte Energie-Bedarf unseres Planeten auf ein Jahr gedeckt werden könnte.
Doch noch wehrt sich alle Welt dagegen: Die einen weil sie sich ihre Weltherrschaft mit dem Tausch Öl gegen Papier sichern konnten und die anderen, weil sie es denen gleichtun und alle Welt von ihrem Gas, das über Pipelines aus dem entferntesten Eck Sibiriens kommt, abhängig und gefügig machen wollen.
Wird aber nicht mehr lange so funktionieren, denn wozu braucht man Pipelines, Atomkraftwerke, die Jahrtausende strahlen und Hochspannungsleitungen querweltein, wenn jeder seine Energie aus seinem Dorfbrunnen, dem Bächlein, einem See, aus dem Fluß oder aus dem Ozean schöpfen kann !
Schiffe, die statt mit Diesel mit der Energie fahren auf der sie schwimmen!
Autos, die mit 5 Liter Wasser von Wien nach Linz und retour fahren ?
Auch die Industrie hat schöne Zeiten zu erwarten: Kostete die Rauchgasreinigung von einem neuen 1,3 Milliarden Euro teuren Kohlekraftwerk zur Stromgewinnung rund 300 Millionen Euro so wird man in Zukunft durch das Gas-Additiv auch alte Stinker zu guten Verbrennern umbauen oder gleich auf Wasser-Power umsteigen können, das dann die Turbinen antreibt, ohne dass der gesamte Landkreis drumherum unter Asthma oder Kopfweh zu leiden hat !
Freilich geht dieser Paradigmen-Wechsel nicht ohne größere Veränderungen der gesamten Weltwirtschafts-Lage vonstatten, aber genauso wie die tollsten aller Dampflokomotiven, die es je gab, von den mickrigsten E-Loks, die es je gab, auf´s Abstellgeleise geschoben wurden, genauso werden die Aktien der Öl-Gesellschaften, wenn sie sich nicht etwas besseres einfallen lassen, in den Keller gehen. Oder Volkswirtschaften, die auf die ewige Macht der Petro-Dollars bauten nun bald deren Vergänglichkeit erleben werden.
Die Umkehr der Werte hat bereits begonnen, wer immer noch konnte, hat seine grünen Bucks in alles andere investiert , um der großen Ernüchterung der schwankenden Paritäten durch den Wechsel in sichere Werte zuvor zu kommen.
Auch die Technologie ändert sich: Ein Powergas-Boiler ist etwas anderes als ein traditioneller. Autos lassen sich auf Gasbetrieb umrüsten. Doch schon beim Haushalt als kleinste ökonomische Einheit stellt sich die Frage: Energie weiter einkaufen oder selber machen ?
Statt der unrentablen zentralistischen Energie-Bunker mit weiten Zufahrts- und ebenso weiten Strom-Liefer-Wegen mit hohen Leitungsverlusten lässt sich gewissermaßen im Hauskraftwerk nach Bedarf Gas, Strom oder gleich Wärme produzieren, die viel preiswerter aus anderen Quellen als bisher kommt.
Im Gewerbe stehen plötzlich die Wasser-Gase mit denen aus Ölderivaten in Konkurrenz und die Hersteller kleiner Powergas-Anlagen jubeln: In 9 Monaten haben sich Ihre Investitionen in die neue Technik amortisiert, danach leben sie mit „freier Energie“. Wobei die neun Monate-Berechnung sich auf Basis der heute gültigen Preise für Erdgas oder Azetylen ergeben.
Ein Esel, wer nicht umsteigt ! Ein weiser Mann, der sich beizeiten mit Wasserrechten eingedeckt hat! Biblische Texte verheißen schon seit 2.000 Jahren „Wasser des Lebens“.
Jetzt sind sie da.
Das Powergas schneidet Stahl sauber und schnell, schweißt ebenso ohne Verunreinigung und sogar unter Wasser! Die Glasschmelze wird zum Klacks, da Powergas – je nach Material auf den der Brenner gerichtet ist – in einem besonderen thermonuklearen Prozeß – die entsprechenden Temperaturen entwickelt: Bis 5.000 Grad Celsius und der Brenner an der Spitze bleibt dabei kühl, das ist das Neue: Implosion statt Explosion !
Der österreichische Naturbeobachter und Wasser-Energie-Vorreiter, der sich neben der Wasser- auch auf die Luft als Energie-Träger einzurichten verstand, kommt endlich zu seiner Anerkennung und zu seinem Recht: Viktor Schauberger hat schon vor fast 100 Jahren gesagt: „Ihr bewegt falsch !
Die Explosionsmotoren zerstören die Welt, das naturnahe Wirkprinzip ist die Implosion. Saugen ist besser als treiben“ und er entwickelte nicht ganz freiwillig sondern unter Mauthausen-Drohung für die Deutsche Wehrmacht die ersten Torpedos, die sich selbst durchs Wasser saugten und alle anderen übertrafen, seine Ideen gingen auf die ersten „Fliegenden Untertassen“, die das deutsche Militär schon hatte, über und er bewies mit seiner „Repulsine“, dass man mit einem 24 Volt Startermotor eine ganze Wohnung beheizen oder kühlen kann, wenn man will und wenn die Industrie will und die Medien das wollen, indem sie diese Infos verbreiten oder in irgendjemandes Auftrag lieber doch unter den Scheffel stellen.
Nun da alle Welt lautstark und triefnass Krokodilstränen vergießt und das Ende der Luft-Verschmutzung, des Klimawandels und der Kostenexplosion durch die zu Ende gehende Ölwirtschaft einfordert, ist durch die neue Wasser-Kraft Zeit, sich eines neuen, sauberen Lebens zu erfreuen ohne „Blut für Öl-Kriege“, ohne weltweite Gewalt und elendes Geheuchel von notwendiger Terrorismus-Bekämpfung.
Die wahren Terroristen sind die, die das Know-How für eine bessere Welt verstecken, zahlreiche Protagonisten dieser Technik ermordeten und noch immer so tun, als ob es das alles nicht längst schon gäbe und das alles Hirngespinste wären, obwohl selbst auf den der 3.-Welt zugerechneten Philippinen ein Mr. Dingel sein Auto schon seit 30 Jahren mit Wasser betreibt oder ein Australier flott mit einem Wasser-Mix seine Motorrad-Runden dreht.
Oder oder oder: Das Internet als Gegenöffentlichkeit zu den weltweit akkordierten Uni -Sono-Printmedien zeigt hunderte Angebote mit Bauanleitungen für jedermann um einen Pappenstiel.
Das neue Gas ist nicht nur reiner und vielfältiger in seinen Nutzungsmöglichkeiten als alles was es bisher gab, es ist auch wesentlich billiger. Egal zu welchem Anschaffungs-Preis kann von den damit erreichbaren Gas-Liefermengen im Schnitt davon ausgegangen werden, dass sich auf Basis des heutigen Preisniveaus jede Anlage etwa in 9 Monaten allein aus den eingesparten sonst üblichen Gaskosten bezahlt macht, da neuerdings ohne Gaseinkauf zum Wasser ja nur noch die Strom-Kosten dazukommen.
Das ist konkurrenzlos und zugleich die Chance für alle, die jetzt in den Anlagenbau einsteigen und auf Teufel komm raus solche Anlagen errichten und betreiben wollen.
Von Land zu Land ist das verschieden: In den USA woher die Entwicklung kommt, müssen die Neue-Energie-Spender noch um ihr Leben fürchten und sie treten daher unter allerlei Verkleidungen auf, etwa als Wasser-Reiniger mit „Biogas“ als Nebenprodukt, oder als Zulieferer für Juwelier und Glas-Betriebe, die damit kostengünstig schweißen und löten wollen.
Wer sich mit der neuen Sache zu sichtbar in die Nähe des Autos bewegt, darf mit seinem alsbaldigen letzten Seufzer rechnen, so erging es etwa dem durchaus patriotisch motivierten Stanley Mayer, der von Jimmy Carter ermutigt, sich nach dem ersten Ölpreis-Schock entschloss, die US-Wirtschaft vom Öl-Terror der OPEC freizuspielen, dabei aber die durchaus ebenso starken Motive der nationalen Ölanbieter unterschätzt haben dürfte, sein ketzerisches Treiben „mit ein paar Gallonen Wasser quer über den Kontinent“ zu fahren, wurde durch ein giftiges Mittagessen vorzeitig beendet.
Andere wärmen damit die Duschen von Feuerwehrleuten und reden nicht viel davon, womit sie fahren, dritte preisen ihren BIO-Gas-Sprit aus der Abwasser-Reinigung als „American Fuel“ und hoffen damit und mit weltweiter Verankerung ihrer Patente durchzukommen, doch der Feind sitzt oft schon im Unternehmen, wo er sich gegen mehr oder weniger viel bares Geld bei den mit ökonomischen Gesetzmäßigkeiten und Marketing nicht so vertrauten Bastlern, Tüftlern und Denkern als Investor und Partner nützlich zu machen versprach, nach erwirkter Beteiligung aber nur noch auf der Bremse steht.
So wird und kann es noch eine Weile dauern bis der Wassersegen auch bei uns die Ölpreis-Dämme bricht. Bis dahin werden sich auch die heimischen Finanzminister gegen den Ausfall der Mineralölsteuer einen neuen Trick ausgedacht haben, wie sie sich aus
den neuen Treibstoff-Quellen ihren nur von Naivlingen verloren geglaubten Notgroschen eben unter einem neuen Titel – vielleicht wieder einmal als "Quellensteuer" - holen.
Mir scheint es, dass Großmeister Schmidt allmählich selbst den rechten Sinn für Proportionen verliert.
In Heiligendamm demostriert - neben gewaltbereiten Spinnern - eine Vielzahl von engagierten jungen Leuten, denen es gerade nicht um das eigene Geltungsbedürfnis geht. Natürlich wissen diese jungen Leute nicht, wie die Welt organisiert werden soll. Das wussten die Leute, die Herrn Schmidt früher gewählt haben, allerdings auch nicht. Sie haben trotzdem ihren Willen artikuliert. Das nennt man Demokratie.
Herr Schmidt scheint ein Verständnis der globalisierungskritischen Bewegung zu haben, das von der Kenntnis der Realität nicht besonders stark getrübt wurde. Kein Globalisierungskritiker will die Globalisierung abschaffen, Herr Schmidt. Den Globalisierungskritikern geht es vielmehr um eine bessere Gestaltung der Globalisierung, wie Ihnen auch.
Und was den Idealismus und die Naivität der jungen Leute in Heiligendamm angeht, hat Herr Schmidt in einem Gespräch mit Lenny Bernstein vor vielen Jahren einmal selbst formuliert, "in den grundlegenden Fragen" müsse "man naiv sein". Und er sei der Meinung, "dass die Probleme der welt und der Menschheit ohne Idealismus nicht zu lösen" seien. Das klingt schon ganz anders als der Schmidt von heute. Wo bitte soll denn diese idealistische Kraft herkommen wenn nicht von jungen Leuten und politischen Anfängern? Von tausendfach durch die Zwänge und Realitäten abgeklärten Realpolitikern geht der nötige Schwung jedenfalls nicht aus.
Zum Klimawandel fällt Herrn Schmidt auch nicht mehr ein, als die Beruhigungspille einer Gruppe von Lobbyisten weiterzureichen, es habe immer schon ein Auf und Ab gegeben. Natürlich hat es das, aber dieses Mal ist der Mensch zum größten Tel der Verursacher, und dieses Mal vollzieht sich der Temperaturanstieg so schnell wie nie zuvor. Auf die Wette, dass es schon gut gehen wird, dürfen wir uns nicht einlassen, haben die von Herrn Schmidt geschätzten Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker und Hans Jonas geschrieben. Er sollte sie einmal wieder zu Rate ziehen.
Was Herr Schmidt ansonsten schreibt, also zur Erweiterung der G8 und zur Regulierung der internationalen Finanzmärkte, ist wie gewohnt von hoher Qualität. Der Rest allerdings ist es dieses Mal nicht.
Kompliment für einen gut geschriebenen Kommentar - auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme.
Ein Problem habe ich mit dem Idealismus der jungen Leute. Nicht mit dem Idealismus an sich, sondern dass und wie er gesteuert und ausgenutzt werden kann. Für Demagogen stets eine Vesuchung: Ein jugendlicher Idealismus ist anfällig für unkontrollierte Fluktuationen.
Ich habe dabei das Bild des Segles Pamir vor Augen mit der verrutschenden Getreideladung: Man assoziiere das Schiff mit dem Staatsschiff und die Getreidekörner mit den Individuen einer Gesellschaft. Die jungen Leute sind - man möge mir diese vereinfache Aussage verzeihen - in ihren Anichten so wenig stabil wie die Getreidekörner.
Da wünsche ich mir das eine oder andere Schott.
Herzlichst Crest
Kompliment für einen gut geschriebenen Kommentar - auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme.
Ein Problem habe ich mit dem Idealismus der jungen Leute. Nicht mit dem Idealismus an sich, sondern dass und wie er gesteuert und ausgenutzt werden kann. Für Demagogen stets eine Vesuchung: Ein jugendlicher Idealismus ist anfällig für unkontrollierte Fluktuationen.
Ich habe dabei das Bild des Segles Pamir vor Augen mit der verrutschenden Getreideladung: Man assoziiere das Schiff mit dem Staatsschiff und die Getreidekörner mit den Individuen einer Gesellschaft. Die jungen Leute sind - man möge mir diese vereinfache Aussage verzeihen - in ihren Anichten so wenig stabil wie die Getreidekörner.
Da wünsche ich mir das eine oder andere Schott.
Herzlichst Crest
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