Gedicht Im Bereich eines Tiefdruckgebietes
Ein Gedicht von Ror Wolf
Seht die geduckten Schiffe dampfend dort.
Leicht fällt der Regen auf das Meer, so leicht.
Der Tag vergeht, es kommt die dunkle Nacht.
Und etwas stürzt herab und etwas kracht.
Der dicke Himmel ist ganz aufgeweicht.
Seht die geduckten Schiffe ziehen fort.
Im Osten Frost, teils teils betrübt und Ärger,
und in den dürren Wäldern wühlt der Wind.
Der Sommer rollt vorbei, der Herbst, der Winter,
das nächste Jahr und dann das Jahr dahinter,
so weiter, bis das nächste Jahr beginnt.
Und danach wühlt der Wind noch etwas stärker.
Seht hinter fortgewehten Hüten hinken
die Männer schwarz dahin im Schlamm im Schlick.
Der Himmel platzt, das Wetter ist zu Ende,
nun kommt das Ende aller Gegenstände,
und das geschieht im selben Augenblick,
wo auf dem Meer die Schiffe untersinken.
Kein Wort und kein Geräusch mehr und kein Ton,
kein Knirschen und vor allem kein Zerknallen.
Der Tag ist aus, wir sitzen jetzt im Kalten.
Da muß man seinen Hut doch aufbehalten.
Die Schiffe fliegen in die Luft und fallen
zurück aufs Meer – und jetzt genug davon.
- Datum 23.07.2007 - 12:54 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 28.06.2007 Nr. 27
- Kommentare 1
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der torwart
schlug den ball
mit drall
zum rechten verteidiger
ein leidiger
fehler weil rechts innen
wie von sinnen
augenscheinlich
geschlafen wurde
links innen
beginnen
genau solche fehler
die wähler
dieses vereins
nicht mainz
fluchen
und suchen
nach helden
bitte melden
der außenverteidiger links
der bringt's
aber allein - - -
nur rechts
im mittelfeld
ist ein spieler
auch noch das geld
wirklich wert
aber zentral
eine qual
und links
hinter den spitzen
sagt man mit witzen
der kann auch nicht viel
rechtsaußen mit stil
aber kann nicht flanken
auf den ewig kranken
mittelstürmer
der hat keine würmer
aber die pest
und der rest
ist schweigen
links stürmt ein versager
dazu auch noch gaga
aber mainz ist es nich'
das wär' fürchterlich
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