Blutiger Freitag

Die Proteste gegen das »Schattendorfer Urteil« haben früh am Morgen begonnen. Seit acht Uhr ziehen Arbeiter zu Fuß in die Wiener Innenstadt. Einige tragen Transparente mit sich. » Protest dem Schandurteil. Wir greifen zur Selbsthilfe«, heißt es zum Beispiel auf einem Plakat von Arbeitern aus dem Elektrizitätswerk im 9. Bezirk.

Dieser Demonstrationszug hat den kürzesten Anmarschweg. Gegen neun Uhr erreicht er die Universität. Die Männer sind erregt und machen ihrem Zorn über den Freispruch für die »Arbeitermörder« von Schattendorf Luft.

Es kommt zu kleinen Handgemengen mit Sicherheitsbeamten vor der Universität - die Anführer der E-Werker und Mitglieder des sozialdemokratischen Schutzbundes, einer Art Ordner- und Schutztruppe der Partei, gehen dazwischen. Erste richtige Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei gibt es dann auf der Ringstraße vor dem Parlament. Es ist halb zehn. Berittene Polizei rückt an, etwa 25 Mann, nervöse Männer auf nervösen Pferden. Mit gezogenem Säbel reiten sie gegen die Menschenmenge vor.

Pfuirufe. Widerstand. Die ersten Verletzten. Die Gewaltbereitschaft eskaliert. Von einer nahen Baustelle verschwinden Steine. Auf Lastwagen werden Demonstranten aus den Außenbezirken herangebracht.

Neugierige strömen hinzu. Spaziergänger, Kinder. Das Terrain vor dem Parlament und dem benachbarten Justizpalast füllt sich. In dem Palast, einem mächtigen Ringstraßenbau aus der pompösen Endphase des Kaiserreichs, residieren der Oberste Gerichtshof und weitere Gerichte.

Die Polizei ist in hoffnungsloser Unterzahl, ihre Führung in Not. Mit der wachsenden Zahl der Demonstranten hat niemand gerechnet. Vor dem Justizpalast Reitereinsätze. Von der Baustelle verschwinden jetzt auch Latten, später Leitern.

Einige Straßen weiter, hinter dem Parlament, kurz nach halb elf: Demonstranten stürmen eine Polizeiwache. Auf beiden Seiten Pistolenschüsse. Ein Demonstrant wird getroffen der erste Tote. Die Polizisten flüchten in Privatwohnungen der umliegenden Häuser.

Demonstranten verfolgen sie. Tumulte vor dem Justizpalast. Die Wachen haben sich ins Gebäude in Sicherheit gebracht.

Draußen Rufe: »Wir zünden den Justizpalast an!« Fensterglas klirrt.

Jetzt geht es gegen die »Klassenjustiz«. Etwa um zwölf Uhr dringen die ersten Demonstranten durch das Hauptportal in den Justizpalast ein. Es ist wie ein Dammbruch. Die einströmende Menge ist nicht aufzuhalten.

Eine Orgie der Zerstörung beginnt.

Gegen 12.15 Uhr wird das Feuer gelegt. Talare und abgelegte Mäntel brennen, Sesselpolster, Tische, Schränke. Und Akten, Akten, Akten. So setzt man ein Haus, eine ganze Stadt in Brand. Es ist der 15. Juli 1927. Ein strahlender, heißer Sommertag. Der Tag, wie der Staatsschriftsteller Heimito von Doderer Jahrzehnte später gediegen bilanzieren wird, »der ganz nebenbei das Cannae der österreichischen Freiheit bedeutete«. Der Anfang vom Ende. Wie damals, als Hannibal das Heer der Römer vernichtete.

Aus der Entfernung muss der Anblick in der Tat recht eindrucksvoll gewesen sein. » Von der Terrasse der Meierei beim Schlosse Cobenzl konnte man das Feuer in der Stadt wie auf einer flachen Hand sehen«, schreibt Doderer. » Es saß im mittleren Hintergrunde der graublauen Häusermasse dort unten, die sich ausbreitete wie ein See, und es war durch den gewaltigen Sonnenglast klein gemacht, zusammengedrückt und auf sich selbst beschränkt wie eine Glühbirne, die am helllichten Tage brennt.« Dort oben, wie Doderer 1956 in seinem monumentalen Gesellschaftsroman Die Dämonen das Schauspiel aus der Sicht der besseren Leute imaginiert, bleibt von dem Grauen dort unten nicht viel mehr übrig als ein »dann und wann flackernder Punkt nahe dem Horizont«.

Dort unten rückte inzwischen die Feuerwehr an, um den Brand zu löschen. Aber jetzt, kurz vor eins, ist die Menge rund um den Palast völlig außer Kontrolle. Die Provokateure haben das Sagen, Zuschauer werden mit hineingezogen, bisherige Beobachter werden Täter. Alsbald macht auch die Polizei keinen Unterschied mehr. Unter den Toten des Tages werden viele Menschen sein, die nur dabeistanden, und am nächsten Tag, bei Nachhutgefechten, wird es noch manchen treffen, der bloß gaffend im Fenster lag.

Die Menge blockiert die Zufahrt für die Feuerwehr. Kein Durchkommen für die Löschwagen. Karl Seitz, der Bürgermeister, ein angesehener Mann, er ist auch Vorsitzender der Sozialdemokraten, steht auf einem der Einsatzwagen, redet auf die Menschenmenge ein, gestikuliert. Ein Pressefoto dokumentiert den Moment der Verzweiflung und der Hilflosigkeit. Der Vater des »roten Wien«, dessen Sozialpolitik in aller Welt als Modell betrachtet wird, lernt auf bittere Weise, dass seine Autorität am Ende ist. Die Masse will, dass es brennt.

Feuerwehrschläuche werden zerschnitten. Auch sind Hydranten aufgedreht, Wasser fließt auf die Straße, so sinkt der Druck in den Spritzen. Es sind offenbar Leute am Werk, die wissen, wies geht.

Bisher haben sie sich noch nicht hervorgetan. Kommunistische Agenten?

Agents provocateurs? Haben sie sich anfangs zurückgehalten? Sind sie dazugestoßen? Viele Vermutungen und Verdächtigungen werden später herumgereicht.

Drinnen breiten sich die Flammen aus. Kurz nach zwei gibt Wiens Polizeipräsident Johann Schober einer mit Gewehren bewaffneten Polizeieinheit den Befehl, vorzurücken. Gegen halb drei sind die ersten Salven zu hören.

»Trauts euch!«, ruft es aus der Menge. Gezielt schießen? Das trauen die sich nie, glaubt man. Doch die trauen sich. Die nächste Salve geht mitten in die Menge hinein. Das blutige Finale beginnt. Karl Kraus wird diesem Inferno eine Ausgabe seiner Fackel widmen, eine penible Dokumentation des Schreckens. Gegen Schober lässt er in ganz Wien plakatieren: »Ich fordere Sie auf abzutreten!«

Ein anderer Schriftsteller, damals noch ein junger Student der Chemie, Elias Canetti, ist Augenzeuge der Eskalation, mittendrin im Getümmel.

»Ich hörte viel«, schreibt er 1980 im zweiten Band seiner Erinnerungen, Die Fackel im Ohr, »es war immer etwas in der Luft zum Hören, am schneidendsten die Pfuirufe, wenn in die Menge hineingeschossen wurde und Leute fielen. Dann waren die Pfuirufe unerbittlich, besonders die weiblichen, die deutlich herauszuhören waren.« Der Widerschein des Brandes liegt über den Straßen. » Auch wo man das Feuer selbst nicht sah, war der Himmel weithin rot und es roch nach verbranntem Papier, von tausend und abertausend Akten.« So müsse es beim Sturm auf die Bastille gewesen sein, meint Canetti. Dieser Wiener 15. Juli »ist das Nächste zu einer Revolution, was ich am eigenen Leib erlebt habe«.

Aber war es wirklich nahe einer Revolution? Der Brand und das Massaker erinnern aus heutiger Perspektive mehr an jene anderen Konfrontationen zwischen Staatsmacht und Bürgern, in denen die Bürger im Gegensatz zu 1789 nie eine Chance hatten. Ohnmachts- und Unrechtserfahrungen bestimmten die Stunde und nicht die Triumphgefühle, die das Volk von Paris nach dem Bastille-Sturm erfassten.

Die Fallbeispiele aus der jüngeren Zeitgeschichte reichen von den nie konsequent untersuchten Polizeimassakern an algerischen Immigranten in Paris 1961 über das Kent State Massacre in Ohio 1970 und den Blutsonntag im irischen Derry am 30. Januar 1972 bis hin zu dem Gemetzel unter protestierenden Muslimen (»Terroristen«) in der usbekischen Stadt Andischan am 13. Mai vor zwei Jahren

Immer wieder der gleiche Ablauf: protestierende Bürger, erregte Stimmung, Provokationen, Aufregung bei den Sicherheitskräften, Unsicherheit, Führungsdefizite, Koordinationsmängel auf beiden Seiten, Unterwanderung der friedlichen Demonstranten durch gewaltbereite Agitatoren, Angst vor Kontrollverlust bei den Behörden, Gerüchte über Gräueltaten (»ermordete Polizisten«), Eskalation der Gewalt, Panik, Überreaktion, Jagdfieber, schließlich Blutrausch der Sicherheitskräfte, die auf alles schießen, was ihnen in die Quere kommt.

Danach schlägt die Stunde der Denunzianten, es rollt die Welle der Repression. Jetzt kommen die Verhaftungen, Verurteilungen, neue Schikanen, verlängerter Hass, Vertuschung, Verdrängung. Am 15.Juli und bei den Nachbeben am Tag darauf sterben 89Menschen, darunter vier Sicherheitsbeamte (einer von ihnen, ein Polizist in Zivil, ist ins Schussfeld seiner Kollegen geraten). Die Zahl der Verwundeten geht in die Hunderte, vielleicht sind es über tausend, die Angaben variieren, je nach Quelle, je nach Zählweise. Früh schon wird bekannt, dass die Polizei Munition verwendet hat, die für das Zielschießen auf Scheiben gedacht ist, für den Einsatz aber verboten. Das sei irrtümlich passiert, heißt es offiziell. Zeitgenössischen Berichten zufolge haben die Kugeln die Wirkung von Dumdumgeschossen. Als Todesursache wird in den amtlichen »Totenbeschaubefunden« oft »Verblutung« genannt.

Wie kam es zu diesem Tag des Wahnsinns? Die Geschichte des 15. Juli beginnt ein halbes Jahr zuvor, am 30. Januar 1927 in dem burgenländischen Grenzort Schattendorf. Dort schossen rechtsradikale »Frontkämpfer« aus einem Gasthof heraus auf eine Gruppe von Sozialdemokraten vom Republikanischen Schutzbund. Zwei Menschen starben, ein Kriegsinvalide, ein kleiner Junge. Acht wurden verletzt, fünf davon schwer.

Sie hätten sich bedroht gefühlt, behaupteten die Täter vor Gericht.

Geschossen hätten sie nur zur Warnung oder Abschreckung, natürlich ohne Tötungsabsicht. Die Geschworenen glaubten den Angeklagten. Der Schattendorf-Prozess, der etwa zwei Wochen gedauert hatte und vor allem in der Arbeiterschaft heftig diskutiert worden war, endete am 14. Juli mit dem Freispruch. Ein Justizskandal.

»Ein gerechtes Urteil«, jubelte die christsoziale Reichspost am nächsten Morgen. » Die Arbeitermörder freigesprochen«, schimpfte die sozialdemokratische Arbeiter-Zeitung.

Spät am Abend des 14. Juli, um 21.30 Uhr, war das Urteil verkündet worden. Die Nachricht sprach sich im Nu herum, vor allem in den Betrieben, wo die Nachtschichten mit ersten Betriebsversammlungen begannen. Auch die Herren in der Wiener Polizeidirektion waren aktiv und telefonierten. Von den großen Parteien erfuhren sie, dass keine Veranstaltungen geplant waren. Auch die Kommunisten hatten angeblich nichts vor. Die Kommissariate in den Bezirken wurden daraufhin im besten k.u.k. Amtsdeutsch angewiesen, »die geeigneten Vorkehrungen zur Hintanhaltung von Zwischenfällen« zu treffen. Das war alles.

Polizeipräsident Schober erlaubte den Einheiten, die sich zwei Tage lang in Alarmbereitschaft gehalten hatten, heimzugehen und sich auszuruhen. Die Nacht war ruhig. Doch schon der Morgen verhieß Unheil.

Warum waren die Verantwortlichen auf beiden Seiten so überrascht gewesen und so schnell kopflos? Vor allem die Sozialdemokraten grübelten. Mit gutem Grund. Das besondere Drama der Arbeiterpartei steckte im ewigen Dilemma der demokratischen Linken Europas: nicht revolutionär zu sein, aber für die Sache der Schwachen zu kämpfen - Veränderungen durchzusetzen, aber auf demokratisch-parlamentarischem Weg - soziale Bewegung zu sein, aber stets diszipliniert und im Geiste der Aufklärung zu argumentieren, möglichst rational, nicht polemisch, nie populistisch. Revolutionäre Momente, in denen die Emotionen hervorbrechen, in denen die Masse wütend aufbegehrt, sind nichts für Sozialdemokraten. Davor haben sie einen Widerwillen, ja Angst.

Als eine Arbeiterdelegation in der Nacht zum 15. Juli von der Parteispitze Rat einholen will und dazu ins Haus der Arbeiter-Zeitung kommt, lässt sich der Vordenker der Partei, der legendäre Austromarxist Otto Bauer, erst verleugnen, dann verschwindet er wie ein scheues Reh durch die Hintertür. Nur der flammende Leitartikel des Chefredakteurs Friedrich Austerlitz am nächsten Morgen gibt so etwas wie Orientierung. Allerdings endet auch er statt mit einer klaren Antwort mit einer rhetorischen Frage: »Die bürgerliche Welt warnt immerzu vor dem Bürgerkrieg - aber ist diese glatte, diese aufreizende Freisprechung von Menschen, die Arbeiter getötet haben, [] nicht schon selbst der Bürgerkrieg?«

Historiker nannten diesen Tag, der ein entscheidender Einschnitt für die gesamte Republik ist, später auch die »Katastrophe der österreichischen Sozialdemokratie«. Der Brand des Justizpalasts und das Blutbad auf den Straßen wurden, um Doderer zu variieren, ihr »Cannae«, wurden zum historischen Augenblick des Versagens. Ob die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn Otto Bauer oder Bürgermeister Karl Seitz sich an die Spitze der Demonstration gestellt hätten? Die Spekulation ist zulässig, eine Antwort kaum möglich.

Mit ihrem Zögern und ihrer Ambivalenz hatten sich die Führer der Sozialdemokraten jedenfalls aus dem Machtspiel der Republik hinausmanövriert. Klar wurde ihnen das erst später. Zunächst wollten sie noch nach den alten parlamentarischen Spielregeln Stärke zeigen.

Sie forderten im Gespräch mit dem christsozialen Bundeskanzler Ignaz Seipel dessen Rücktritt und die Bildung einer Übergangsregierung, mit dem Ziel der inneren Versöhnung.

Ein wackerer Versuch. Der Kanzler aber zeigte sich wenig beeindruckt, nicht nur, weil er Gott an seiner Seite wusste und die Polizei bereits Herr der Lage war. Er sah auch ganz klar, was andere erst später erkennen sollten: Die Opposition, zwei Monate zuvor noch zur stärksten Partei geworden, hatte ihre Truppen verloren, ihre Führung stand allein auf weiter Flur. Nicht seine Regierung habe am 15. Juli versagt, klärte der Kanzler Bauer und Seitz auf, sondern sie, die Sozialdemokraten. Später, in einer denkwürdigen Parlamentsdebatte, lehnte Seipel jede Milde gegen die Verlierer ab, keine Rede von Amnestie für diejenigen Demonstranten, die noch in Haft saßen. Die Appelle des Gegenredners Otto Bauer verhallten ungehört. Es war die Stunde der Sieger.

Der eigentliche Triumphator aber blieb jener Mann, der alle Verantwortlichen, einschließlich Kanzler Seipel, mit seinem Schießbefehl brutal aus ihrer Ratlosigkeit befreit hatte: Polizeipräsident Johann Schober. Dem bürgerlichen Mehrheitsmilieu Wiens, das in ständiger Angst vor dem bolschewistischen Pöbel lebte, galt er als Held des Tages.

Ein gefragter Mann war Schober von jeher gewesen, ein talentierter Jurist und Kriminalist, der sich im Polizeidienst bereits 1913 bei der Aufklärung des berüchtigten k.u.k. Spionagefalls Redl erste Sporen verdient hatte. In den mehr als zwanzig demokratischen Regierungen der fragilen Nachkriegsrepublik zwischen 1918 und 1924 war er zweimal Kanzler gewesen, 1929 sollte er es abermals für ein Jahr werden. 1923 hatte man ihn außerdem zum ersten Chef der neu gegründeten Interpol gewählt. (Er starb 1932, nur 57 Jahre alt - zu diesem Zeitpunkt war Engelbert Dollfuß, der erste Kanzler des Austrofaschismus, schon zwei Monate im Amt.) Vor Schober und seiner brachialen Ordnungspolitik verstummten fortan die Kritiker bis auf Karl Kraus, der ihm aber auch nichts mehr anhaben konnte.

Da gab es allerdings noch jemanden, einen naseweisen Dreikäsehoch namens Erich Fried. An jenem 15. Juli war seine Mutter mit ihm einkaufen - wegen der Tumulte konnten sie nicht nach Hause. Der Sechsjährige wurde zum Zeugen der Ereignisse, sah die Toten und Verwundeten. Und er dachte daran, als er ein halbes Jahr später auf seiner ersten Weihnachtsfeier in der Schule ein Gedicht vortragen sollte. » Als ich schon auf der Bühne stand«, erinnerte sich Fried viele Jahrzehnte später, »hörte ich unten jemand sagen: Der Herr Polizeipräsident ist auch unter den Gästen.« Da sei er vorgetreten, habe sich verbeugt und in seiner »besten Redemanier« dem Publikum mitgeteilt, er könne »vor Herrn Doktor Schober kein Gedicht aufsagen«, weil er den schrecklichen Tag miterlebt habe. » Nochmals verbeugte ich mich und trat dann zurück. Der Polizeipräsident, den ich erst jetzt sah, sprang auf und verließ sofort, gefolgt von zwei, drei Begleitern, den Saal. Er oder einer aus seinem Gefolge schlug krachend die Tür zu.

Ich trat wieder vor und sagte: Jetzt kann ich mein Weihnachtsgedicht aufsagen.«

Drei Jahre später, mit neun, schrieb der frühreife Fried dann ein eigenes Gedicht zum 15. Juli. Er gab ihm den Titel Blutiger Freitag.

 
  • Quelle DIE ZEIT Nr.28 vom 05.07.2007, S.84
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