ERFORSCHT UND ERFUNDEN
Duftstoffe, die von dominanten Mäusemännchen ausgesandt werden, fördern bei den weiblichen Tieren das Wachstum neuer Gehirnzellen. Die Neuronen entstehen im Riechkolben und im Hippocampus und dienen wohl dem Zweck, dominante Männchen leichter zu erkennen und bei der Paarung zu bevorzugen. Davon haben auch die Weibchen etwas: Die von den Mäuse-Platzhirschen gezeugten Nachkommen erhöhen ihren Reproduktionserfolg (Nature Neuroscience, online).
Helicobacter und andere krankheitserregende Bakterien, die im menschlichen Magen-Darm-Trakt überleben können, haben vermutlich Vorfahren aus der Tiefsee. Japanische Meereswissenschaftler untersuchten Bakterien, die in heißen Quellen am Meeresboden leben, und fanden genetische Gemeinsamkeiten mit den Krankheitserregern, die ihnen unter anderem eine ähnliche Anpassungsfähigkeit bescheren (PNAS, online).
- Datum
- Quelle DIE ZEIT Nr.28 vom 05.07.2007, S.40
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