Stürmischer Jupiter

Auf dem größten Planeten unseres Sonnensystems toben Stürme, gegen die selbst die heftigsten Hurrikane auf der Erde verblassen. So ein Jupiter-Strum erreicht problemlos Geschwindigkeiten von mehreren Hundert Kilometern pro Stunde. Dass sich in dieser Wetterküche auch die äußere Erscheinung des Gasplaneten verändert, hat jetzt das Hubble-Weltraumteleskop eindrucksvoll dokumentiert. Die beiden Fotos zeigen, wie zwischen März und Juni die Wolkenbänder nördlich des Äquators ihre Form und Farbe verändert haben. Ein heller Streifen, der aus hohen Wolken bestand, ist knapp drei Monate später nicht mehr zu sehen. Kleine Wirbel haben einer gröberen Struktur Platz gemacht. Nach der Interpretation der Astronomen ist die Wolkendecke gerissen und hat den Blick auf tiefere Atmosphärenschichten freigegeben.

 
  • Quelle DIE ZEIT Nr.28 vom 05.07.2007, S.40
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