Integration Der Krampf um das Tuch
Muslimische Lehrerinnen aus Nordrhein-Westfalen wollen trotz Kopftuchverbots ihr Haar bedecken – mit einer Baskenmütze. Aber selbst die dürfen sie nicht tragen, sagt ein Arbeitsgericht. Was tun? Besuch in einer Selbsthilfegruppe junger Musliminnen.
Selma Yavas trägt eine Baskenmütze, strahlend weiß, passend zu ihrem Rollkragenpulli und apart in Kombination mit Wickelkleid und weiter Hose. Modisch eins a, doch leider gesetzeswidrig, so sieht es zumindest die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen.
Selma Yavas ist Lehrerin. Die 31-Jährige mit den lustigen Sommersprossen hatte Glück, die Hauptschule von Wesseling am Rhein übernahm sie nach dem Referendariat. Vor gut einem Jahr unterschrieb die Muslimin ihren Vertrag als Beamtin auf Probe. Und noch eine Unterschrift hat sie geleistet: »Dass ich mein Kopftuch abnehme, wenn das Gesetz in Kraft tritt«. Dabei spricht sie von sich als Kopftuchträgerin so, wie sich andere als Linkshänderin oder Ostwestfälin bezeichnen. Eigenschaften eben, an denen sich nichts ändern lässt. »Ich gehöre zu den Menschen, die sich erst den Kopf zerbrechen, wenn es akut wird«, sagt sie, weshalb sie trotzdem unterschrieben hat. Vor allem freute sie sich riesig über den Job.
Im Mai 2006 wurde das Kopftuchgesetz vom Düsseldorfer Landtag verabschiedet. Es verpflichtet Lehrer, auch äußerlich weltanschauungsneutral zu sein. Das Kopftuch ist verboten, weil es als Zeichen der Unterdrückung der Frau und der Intoleranz verstanden werden kann. Was zählt, ist nicht die Einstellung der Trägerin. Es zählt, was der Betrachter denken könnte. So wurde es recht schnell akut für Selma Yavas. Sie suchte nach einer Lösung und fand die Baskenmütze. Damit war das Problem erledigt, dachte sie. Und das dachte auch ihr Schulleiter. Er meldete, dass aus der Kopftuchlehrerin eine Französin geworden sei, mit Mütze. Die Bezirksregierung ließ sich nicht darauf ein. Beim ersten Hinsehen könnte Selma Yavas tatsächlich als französische Chansonette durchgehen, doch wer ihr Kopftuch kennt, sieht, dass die Mütze eine Notlösung ist. Selma Yavas will sich wehren. Denn das Kopftuch, mag es in anderen Fällen für Frauenunterdrückung stehen, bedeutet für Selma Yavas Emanzipation.
Sie ist nicht allein. Im islamischen Frauenzentrum in Köln-Nippes tagt monatlich die »Initiative für Selbstbestimmung in Glaube und Gesellschaft«, eine Art Selbsthilfegruppe für Kopftuchlehrerinnen aus Nordrhein-Westfalen.
»Salamu alaikum«, grüßt Brigitte Weiß. Mit einem Ruck stellt die Organisatorin der Gruppe ihren Korb auf den Tisch. Statt Klassenarbeitsheften, die sie sonst darin transportiert, holt die 52-jährige Konvertitin ein Päckchen Kuchen heraus. Nervennahrung, denn die Stimmung ist gedrückt. »Wie geht es, Schwester?«, fragt Brigitte Weiß eine junge Frau, die zusammengesunken dasitzt. »Mein Gerichtstermin wurde festgelegt«, sagt sie. Ihre Stimme klingt wackelig. Weil sie weinen muss? Oder ist es Trotz?
Als das Kopftuchgesetz in Nordrhein-Westfalen in Kraft trat, atmeten viele auf. Endlich ein Schlussstrich. 1998 war Fereshta Ludin wegen ihres Kopftuches nicht in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg übernommen worden. Sie klagte, und 2003 entschied das Bundesverfassungsgericht: Obwohl das Kopftuch als Bekenntnis zu verfassungsfeindlichen Werten verstanden werden könne, gebe das Grundgesetz ein Unterrichtsverbot für Kopftuchlehrerinnen nicht her. Das Gericht rief nach der Politik, und fast alle Landesparlamente haben seither Verbote erlassen. Dabei gibt es zwei Linien: Bremen und Berlin haben alle Bekenntnisse aus dem Klassenzimmer verbannt. Länder wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen hingegen unterscheiden zwischen christlich-abendländischen – also erlaubten – Bekenntnissen und anderen. »Das ist ungerecht«, sagt Brigitte Weiß. Sie will das Düsseldorfer Kopftuchgesetz vom Verfassungsgericht überprüfen lassen. Doch der Weg dahin ist lang.
- Datum 14.07.2007 - 12:23 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 12.07.2007 Nr. 29
- Kommentare 112
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Es geht nicht um die Kopfbedeckung an sich, das Beispiel mit der Baskenmütze ist offensichtlich eine verniedlichung um das Verbot lächerlich zu machen. Es geht darum das die Frauen den Kopf nicht etwa wegen Sommersonne verdecken wollen sondern aus religiösen gründen - das wohl bekannteste religiöse Symbol des Islam ist nunmal das Kopftuch. An Lehrkräften haben derartige religiöse Symbole aber nichts verloren. Die Erlaubnis von christlichen Symbolen ist eine ungleichbehandlung, genau. Eine gewollte. Wenn in Bayern über 50% der Menschen die CSU wählen, eine Partei die ganz klar für Kruzifix im Klassraum und Religionsunterricht eintritt und das nie aufgeben wird dann muß man einfach zugestehen das diese ungleichbehandlung z.B. in Bayern gewollt und demokratisch legitimiert ist. Daher muß man es akzeptieren. Man kann es kritisieren aber solang die demokratische legitimation durch die Mehrheit steht muß man sich dem Mehrheitswillen beugen. Ganz einfach
"Wenn in Bayern über 50% der Menschen die CSU wählen, eine Partei die ganz klar für Kruzifix im Klassraum und Religionsunterricht eintritt und das nie aufgeben wird dann muß man einfach zugestehen das diese ungleichbehandlung z.B. in Bayern gewollt und demokratisch legitimiert ist." -- Der war nicht schlecht, flexton - nur leider nicht mit der Rechtslage in D konform. Wenn ueber 50% der Menschen in Bayern oder sonstwo ploetzlich dafuer waeren, nur noch bekennende Christen in den Staatsdienst aufzunehmen, Hindus des Landes zu verweisen oder Asiaten hinzurichten, waere es damit noch lange nicht erlaubt - da gibt es naemlich etwas, das heisst Grundgesetz und gibt den Rahmen vor, innerhalb dessen andere Gesetze erlassen werden duerfen. Wer niocht mal das kapiert hat, sollte sich weiterer Kommentare zum Thema demokratischer Legitimation vielleicht besser enthalten. So einfch ist das.
"Wenn in Bayern über 50% der Menschen die CSU wählen, eine Partei die ganz klar für Kruzifix im Klassraum und Religionsunterricht eintritt und das nie aufgeben wird dann muß man einfach zugestehen das diese ungleichbehandlung z.B. in Bayern gewollt und demokratisch legitimiert ist." -- Der war nicht schlecht, flexton - nur leider nicht mit der Rechtslage in D konform. Wenn ueber 50% der Menschen in Bayern oder sonstwo ploetzlich dafuer waeren, nur noch bekennende Christen in den Staatsdienst aufzunehmen, Hindus des Landes zu verweisen oder Asiaten hinzurichten, waere es damit noch lange nicht erlaubt - da gibt es naemlich etwas, das heisst Grundgesetz und gibt den Rahmen vor, innerhalb dessen andere Gesetze erlassen werden duerfen. Wer niocht mal das kapiert hat, sollte sich weiterer Kommentare zum Thema demokratischer Legitimation vielleicht besser enthalten. So einfch ist das.
wer ist das schon? Hat nicht jeder seine eigene Weltanschauung?
Es ist schon pervers, dass die Religion überhaupt irgendwo registriert wird. Damit fängt das Übel an
sie sagen "Es ist schon pervers, dass die Religion überhaupt irgendwo registriert wird. Damit fängt das Übel an"
wo hört eine politische weltanschauung auf und wo fängt religion an ? glauben sie an die sinnhaftigkeit der trennung von kirche und staat ? wie schätzen sie realistischerweise die fähigkeit des islams ein, religion und politik im sinne der europäischen wertvorstellungen zu trennen ?
sie sagen "Es ist schon pervers, dass die Religion überhaupt irgendwo registriert wird. Damit fängt das Übel an"
wo hört eine politische weltanschauung auf und wo fängt religion an ? glauben sie an die sinnhaftigkeit der trennung von kirche und staat ? wie schätzen sie realistischerweise die fähigkeit des islams ein, religion und politik im sinne der europäischen wertvorstellungen zu trennen ?
sie sagen "Es ist schon pervers, dass die Religion überhaupt irgendwo registriert wird. Damit fängt das Übel an"
wo hört eine politische weltanschauung auf und wo fängt religion an ? glauben sie an die sinnhaftigkeit der trennung von kirche und staat ? wie schätzen sie realistischerweise die fähigkeit des islams ein, religion und politik im sinne der europäischen wertvorstellungen zu trennen ?
Tut mir leid, aber dieses Verhalten erinnert mich fatal an die Vorgehensweise der Rechtsradikalen, die ebenfalls lange ausdiskurtierte Verbote des Tragens bzw. Zeigens ihrer Insignien mit irgendwelchen Tricks zu umgehen versuchen.
Und auch bei denen kann man bestimmt sehr nette Menschen finden, die doch einfach nur ihren Glauben resp. Weltanschauung offen tragen wollen.
Warum sind diese Muslimas einfach nicht in der Lage, zu begreifen, dass
- in Schulräumen das Tragen von Kopfbedeckungen jeglicher Art einfach störend wirkt?
- und dass eben besonders die Pädagogen Vorbildcharakter haben?
- und dass in Schulen Wissen vermittelt werden soll und nicht die Zeit mnit sinnlosen Diskussionen verplempert werden sollte?
- und dass lange ausdiskutierte Verbote (bis hin zum Verfassungsgericht) nun mal bindend sind, zumal für vom Staat bezahlte Beamte?
- und dass besonders Pädagogen nicht die Aufgabe haben, ihren Schülern und Schülerinnen zu zeigen, dass staatliche Verbote mit allen möglichen Tricks umgangen werden können?
Ein ähnlicher Fall in der Privatwirtschaft (Parfumverkäuferin) wurde so gelöst, dass der Betrieb die fragliche Muslima zwar weiter beschäftigen musste, jedoch nicht als Verkäuferin.
Analog dazu sollte diese Muslima erwägen, als Putzfrau in Schulen zu arbeiten - da gehört ein Kopftuch zur anerkannten Berufsbekleidung.
lef traeumt: "Analog dazu sollte diese Muslima erwägen, als Putzfrau in Schulen zu arbeiten - da gehört ein Kopftuch zur anerkannten Berufsbekleidung." - Genau, lef, da wollen wir sie haben, unsere Muslimas - als Putzfrauen. Waere ja noch schoener, wenn sie auf einmal Lehrerinnen waeren und unseren doitschen Schuelern was beibringen wollten. Dafuer haben wir all die Auslaender nicht ins Land geholt damals, gelle?
Was man zu dem Unsinn sagen soll, dass "in Schulräumen das Tragen von Kopfbedeckungen jeglicher Art einfach störend wirkt", weiss ich nebenbei auch nicht. Ich fand das Tragen von Krawatten immer sehr stoerend - welcher denkende Mensch wuerde sich freiwillig dafuer entscheiden, sich den Blutfluss zum Gehirn abzuschneiden? Sollte ich mich darum bemuehen, dass Krawatten in Schulen verboten werden?
lef traeumt: "Analog dazu sollte diese Muslima erwägen, als Putzfrau in Schulen zu arbeiten - da gehört ein Kopftuch zur anerkannten Berufsbekleidung." - Genau, lef, da wollen wir sie haben, unsere Muslimas - als Putzfrauen. Waere ja noch schoener, wenn sie auf einmal Lehrerinnen waeren und unseren doitschen Schuelern was beibringen wollten. Dafuer haben wir all die Auslaender nicht ins Land geholt damals, gelle?
Was man zu dem Unsinn sagen soll, dass "in Schulräumen das Tragen von Kopfbedeckungen jeglicher Art einfach störend wirkt", weiss ich nebenbei auch nicht. Ich fand das Tragen von Krawatten immer sehr stoerend - welcher denkende Mensch wuerde sich freiwillig dafuer entscheiden, sich den Blutfluss zum Gehirn abzuschneiden? Sollte ich mich darum bemuehen, dass Krawatten in Schulen verboten werden?
Es könnte schon ein Signal an Mädchen aus Einwandererfamilien sein, dass es sich dennoch lohnt, den Weg der Bildung zu gehen. Vielleicht sogar an türkische und arabische Jungen. Andererseits würde dann wieder das Bild befestigt, dass man sich von einer deutschen Schlampe, auch wenn sie Lehrerin ist, nichts sagen lassen muss, während diese "koschere" Frau nicht nur gut türkisch spricht, was immer zu begrüßen ist, sondern eben auch noch 'sittsam' ist und damit dann wieder die Trennung befestigt.
Das Kopftuch ist eben kein Mode-Assessoir, sondern neben dem persönlichen Bekenntnis demonstrativ vorgetragene Weltanschauung. Ich weiß nicht, ob man gleich befürchten muss, dass einem dann irgendwann wie in England auch Burkaträgerinnen gegenüber sitzen, aber eine allzu liberale Handhabung scheint das ja eher zu befördern.
Also eigentlich plädiere ich für etwas mehr Gelassenheit, aber eben dennoch für die ständige Auseinandersetzung und vielleicht mal das Auswerten von Erfahrungen.
Übrigens, Fereshda Ludin, ich weiß es nicht mehr genau, aber irgendwas las ich mal, dass sie Mitglied einer ganz reaktionären Gruppe war und von dieser in diese Auseinandersetzung vorgeschickt wurde. Um die Verbindung zu verschleiern, sei sie ausgetreten. Wer weiß was Genaueres?
Ach ja, zwar bin ich nicht der Ansicht, dass Karthago zerstört werden müsse, aber dafür dass es das kommunale Wahlrecht und die Möglichkeit der doppelten Staatsangehörigkeit geben sollte.
Teufelsabbiss, artfranke-berlin.de
... wenn sich eine wohlhabende und wissensbasierte Gesellschaft wie ein offener Topf Honig in den Wald stellt - der ist schnell leer!
Schlimm ist, dass es sich bei den gezeigten (besser: sich selbst vorführenden) Schamhaar-Bedeckungs-Hysterikerinnen und Freiheitliche-Verfassungs-Freundinnen um die intellektuelle Speerspitze einer zugewanderten turk-arabischen Stammesgesellschaft handelt, die selbst ehedem wohlwollende Betrachter zunehmend als Kolonisatoren und (in der maladen männlichen Variante fremdnationalen Machogehabes) als Möchtegern-Imperialisten wahrnehmen.
"Das Kopftuch ist eine religiöse Pflicht", meint die gute Selma.
Den Widerspruch zum eigenen Anspruch begreift sie nicht, weil sie die Rolle eines Lehrkörpers nicht begreift. Dafür aber umso besser - und ausschliesslich - die Rolle des eigenen Körpers.
In der säkularisierten Form heissen die Selmas nicht Selma, sondern Sandra, und man findet sie beim Casting in Model-Agenturen, und beim hastigen Umblättern von Vogue-Magazinen während der Wartezeit beim Hair-Stylisten.
In deutschen Klassenzimmern haben solche Leute ganz einfach nichts verloren!
Auch wenn es wieder manch einer nicht zu verstehen vermag, das Verfassungsgericht hat entschieden, dass es Diskriminierung ist, nur das Kopftuch zu verbieten, während Nonnen symbolträchtig unterrichten dürfen.
Da mag auch manch Schlaumeier daherkommen, und von einer demokratisch gewollten Diskriminierung zugunsten christlicher Symbolik daherreden. Das diese Argumentation gleichermaßen dafür verwendet werden könnte demokratisch Sklavenexistenz für eine Volksgruppe (macht ja auch einer hier, indem er Putzfrauenexistenz als Bestimmung propagiert) zu "legitimieren", zeigt wie krank diese Argumentation ist.
Berlin und Bremen machen es richtig. Denn während diese sich an das Grundgesetz halten, zeigen die anderen Länder, wie man die eigene Verfassungstreue handhabt. Während man Moslems unter Generalverdacht stellt, den Rechtsstaat zu missachten, tut man selbiges bewusst. Eigentlich müsste man die Politiker, die solche Gesetze machen, vom Verfassungsschutz beobachten lassen.
Die Dummheit, mit der man der Diskriminierung von Kopftuchträgerinnen gegenüber Nonnen rechtlich den Schein der Legalität verleihen will, lässt sich nicht verbergen.
In die Schule gehören keine religiösen Symbole. Hier hat man doch den Anspruch säkulär zu sein? Dies haben Kopftuchträgerinnen zu respektieren, aber nicht, dass sie gegenüber anderen als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Dementsprechend müssen sie sich darauf einstellen, dass der bewusste Rechtsbruch, also das verfassungsfeindliche Handeln der Politiker, Kopftücher einseitig zu diskriminieren, vom Verfassungsgericht wieder mal korrigiert wird. Auch Nonnen werden symbolfrei unterrichten müssen, oder man lässt beides zu! Oder man lässt beides zu, was ich weniger gut finden würde. Denn wenn Frauen, bzw. nicht in der Lage sind, ihre religiöse Symbolik für das Weltliche abzulegen, wie soll man dann annehmen können, dass sie bei der Bewertung ihrer Schüler unabhängig von Religiosität werten. Im Ethikunterricht bei einer Nonne war meine Note "festgelegt". Das Kopftuchträgerinnen bei der Bewertung von Moslems und Nicht-Moslems frei sind, mögen viele von ihnen vielleicht glauben, aber diese singd genauso unfrei, wie die Nonnenlehrerin.
in diesen kommentaren meine ich einen aufgeheizten, wenn nicht fremdenfeindlichen unterton zu erkennen. gefällt mir nicht.
als ob man weltanschauungen der lehrer aus dem klassenzimmer verbannen könnte ... da hilft ein verbot, deren äußeren attribute nicht. ich wäre dafür, dass man die religiösen religiös sein lässt (solange sie es nicht übertreiben, siehe burka). anonsten sollte man sich auch überlegen, was das christentum im (religions-)unterricht zu suchen hat - ich wäre dafür, dass man konfessionsgebundenen religionsunterricht abschafft und durch ein fach wie "Kultur" oder "religionskunde" (wertneutrale vermittlung von wissen über alle religionen) zu ersetzen. die kirche sollte keine lehrpläne bestimmen, ebensowenig wie der türkische staat den integrationsgipfel zu boykottieren hat.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren