Spitzenleistungen 50 Werke der Dopingkultur

Nicht nur Radfahrer dopen. Sondern auch Künstler, Erfinder und Politiker. Eine kleine Kulturgeschichte der Leistungssteigerung. Von Marcus Aurelius bis Robbie Williams.

1. Die Glühbirne
von Thomas Alva Edison
Der amerikanische Erfinder mied harte Getränke, um seinen Verstand nicht zu trüben. Er sprach dem Vin Mariani zu, einem Gemisch aus Kokablättern und Wein.

2. Der Schrei
von Edvard Munch
Ständige innere Unruhe und Angst trieben den Maler zu Alkohol- und Drogenmissbrauch.

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3. Rudebox
von Robbie Williams
Nach seinem Ausstieg bei der Boygroup Take That waren es zuerst Kokain und Alkohol, die den Popsänger zu zwei Entziehungskuren zwangen. Zuletzt brauchte er vor allem legale Aufputschmittel: Er trank täglich viel zu viele doppelte Espressi.

4. Die Moulin-Rouge-Plakate
Von Henri de Toulouse-Lautrec
Der Montmartre-Maler war dem Alkohol und insbesondere dem Absinth so verfallen, dass heute noch eine Sorte nach ihm benannt ist.

5. Dr. Jekyll und Mr. Hyde
von Robert Louis Stevenson
Der englische Schriftsteller hat seinen Roman über die Schizophrenie des Menschen unter Kokaineinfluss geschrieben, angeblich in nur sechs Tagen. Die Droge war ihm zunächst gegen einen chronischen Katarrh verschrieben worden.

6. Die Selbstbetrachtungen
von Marc Aurel
Der für seine stoische Ruhe bekannte Kaiser und Philosoph (121 bis 180) erreichte diesen Zustand angeblich auch durch regelmäßigen Opiumkonsum.

7. Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz erkennen
von Martin Kippenberger
„Er war wie ein Vampir an allen Hälsen“, beschreibt die Künstlerin Charline van Heyl den Maler und Bildhauer Martin Kippenberger, der sein Leben von frühester Jugend an mit Alkoholexzessen und Drogenpartys beschleunigte.

8. Der große Gatsby
von F. Scott Fitzgerald
Alkohol wurde für ihn zu einem immer wichtigeren Bestandteil seines Lebens. Seine Frau verlor darüber ihren Verstand – er schrieb darüber einen Roman.

9. 20.000 Meilen unter dem Meer
von Jules Verne
Das Arbeitspensum von häufig mehreren Romanen pro Jahr bewältigte der Franzose ebenfalls mit Hilfe des aufputschenden Vin Mariani.

10. Der Vulkan
von Klaus Mann
Klaus Mann verarbeitete in seinem Buch „Der Vulkan – Roman unter Emigranten“ seine Abhängigkeit von Opium.

Leser-Kommentare
  1. Energie kann man auch ohne so´n Zeugs erzeugen:

    http://www.wie.org/de/j1/...

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