SPD Die größte Zwei der RepublikIst er mitschuldigSeite 3/3
Er liebt es, das Klischee vom Rechenautomaten Steinmeier zu brechen. Beim Kirchentag im Juni überraschte er das Publikum mit einer leidenschaftlichen Rede gegen die »Ökonomisierung aller Lebensbereiche«. Er reklamiert Erfolge für die SPD und kokettiert mit seiner Parteiferne. Neulich, in der Sondersitzung der SPD-Fraktion zu Afghanistan, hielt Peter Struck nach dem Außenminister Ausschau, der als Redner dran war. »Isser denn überhaupt noch da?«, fragte Struck, da rief Steinmeier von den Hinterbänken, wo er mit Abgeordneten aus Brandenburg stand: »Ich bin an der Basis.« Hinterher waren alle voll des Lobes über seinen abgewogenen Bericht zur Lage. Ob er allerdings für ein Ende des Anti-Terror-Mandats OEF ist, wie die Mehrheit der SPD und der Bevölkerung, das konnte keiner genau sagen. Dem Konflikt ist Steinmeier bisher aus dem Weg gegangen.
Die Debatte um die Kanzlerkandidatur wird den neuen SPD-Vize und seinen Parteivorsitzenden so zuverlässig begleiten wie die Depression die SPD, das wissen beide. Im Kanzleramt etwa interessiert man sich weitaus mehr dafür, was der Außenminister so treibt, welche Berater er einstellt, dass er ein Mandat anstrebt, als für den SPD-Vorsitzenden. Was bleibt Steinmeier also übrig, als sich in demonstrativer Treue zu üben? Er hoffe auf und rechne mit Beck als Kanzlerkandidat, sagt er landauf, landab. Man wäre fast versucht, ihm zu glauben, wenn man nicht noch einen Satz von vor anderthalb Jahren so gut im Ohr hätte: »Ich rechne fest damit, dass Matthias Platzeck der nächste sozialdemokratische Kanzlerkandidat sein wird.«
Lästig sei diese Debatte, seufzt Steinmeier, und ungerecht. Man müsse sich mal überlegen, was man denen zumute, die überhaupt noch Lust hätten, in die Politik zu gehen. Politische Strategen sollten sie sein, klug, aber auch taktisch schlau, jederzeit in der Lage, politische Gegner im Fernsehduell zu filetieren, und echte Rampensäue noch dazu. Kurt Beck etwa nehme man ab, dass die Agenda sozialdemokratisch anschlussfähig sei, er selbst wie auch sein Kollege Peer Steinbrück weckten immer den Verdacht, es handele sich um etwas Übergestülptes. Soll heißen: Nicht jeder kann alles, Politik ist mehr als Medienkompetenz. Wäre es dann nicht besser, sich die Aufgaben zu teilen? Das tun wir ja, sagt Steinmeier, und dann lacht er ein lautes, derbes Hähähä. Und das klingt nun wieder ziemlich nach Schröder.
- Datum 14.07.2007 - 09:29 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 12.07.2007 Nr. 29
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"Nicht jeder kann alles, Politik ist mehr als Medienkompetenz. Wäre es dann nicht besser, sich die Aufgaben zu teilen? Das tun wir ja, sagt Steinmeier, und dann lacht er ein lautes, derbes Hähähä. Und das klingt nun wieder ziemlich nach Schröder."
damit ist alles gesagt.
Das Rudel mag dasselbe bleiben, nur interessiert sich das Volk überhaupt dafür? Die 10% der Deutschen (wenn es überhaupt so viele sind), die sich ernsthaft mit (Partei-) Politik beschäftigen, entscheiden die Wahl am Ende sowieso nicht. Das Volk mag Steinmeier und deshalb wäre die SPD gut damit beraten, ihn zum Kanzlerkandidaten zu ernennen.
Das Rudel mag dasselbe bleiben, nur interessiert sich das Volk überhaupt dafür? Die 10% der Deutschen (wenn es überhaupt so viele sind), die sich ernsthaft mit (Partei-) Politik beschäftigen, entscheiden die Wahl am Ende sowieso nicht. Das Volk mag Steinmeier und deshalb wäre die SPD gut damit beraten, ihn zum Kanzlerkandidaten zu ernennen.
Das Rudel mag dasselbe bleiben, nur interessiert sich das Volk überhaupt dafür? Die 10% der Deutschen (wenn es überhaupt so viele sind), die sich ernsthaft mit (Partei-) Politik beschäftigen, entscheiden die Wahl am Ende sowieso nicht. Das Volk mag Steinmeier und deshalb wäre die SPD gut damit beraten, ihn zum Kanzlerkandidaten zu ernennen.
Steinbrück ist auch kein ABgeordneter!
Steinmeier ist/hat immer im Hintergrund fungiert!
und Dreck am steckenn ..oder wie sagt man das!!
Was dieser Mann, den niemand kenn, jetzt als Kanzlerkandidat der SPD soll ist mir mehr als suspekt . Hier wird eine VolksPartei innerhalb eines Jahrzehnt's wohl mit immenser Dummheit so arg absolut entmachtet das einem der Atem stockt ! Dumm bleibt dumm und dümmer SPD..
Mehr fällt mir zu dieser angeblichen noch Volks-Partei nicht mehr ein.
Drama Katastrophe und niemand schaut hin ..
Eine Partei der übriggebliebenen Dummen
Beck, Steinmeier, Steinbrück, "Münte"
Ja hallo,
ist die SPD denn noch zu retten? Diesen kalt berechnenden Mann mit so viel Dreck am Stecken zu ihrem Kanzlerkandidaten zu machen. Zu dem gehört er als Außenminister absolut auf die Liste der nicht gerade fähigsten in diesem Revier, da es ihm a)an politischem Sachverstand fehlt und b) vor allem an Charisma, was aber leider bislang kaum einer der bisherigen Vertreter des Äußeren in deutschen Ländle hatte.
Zu dem muss ich auch dem Kommentar-Schreiber Speilzahn recht geben "4 Gründe für 25 Prozent oder weniger" für die SPD, denn mit so unfähigen politischen Vertretern wie Beck, Steinmeier, Steinbrück und GABRIEL ..... an Münte's Stelle setze ich bewusst den Gabriel, denn der ist ja kaum zu ertragen, sowie als Grund Nr. 5 die U. Schmidt
Doch um der Fairness gerecht zu werden muss man auch einige unfähige politische Vertreter der Gegenseite, respektive des Koalitionspartners als "5 Gründe für 25% und weniger erwähnen. Als da wären: A. Merkel, Schäuble, Jung, Seehofer, von der Leyen.
Von den Linken und Grünen will ich erst gar nicht reden, denn, wenn erst die an die Macht kommen (s. Grüne), dann kann's nur wieder bergab gehen - gute Nacht Deutschland!
Derzeit ist absolut kein Politiker und keine Partei auch nur eine Stimme der Bürger wert, zumal in Deutschland nicht die Politik das Sagen hat, sondern sehr überproportional die Banken und die Großindustrie und ich bin sehr gespannt, wann die Bürger dieser Republik endlich mal aufwachen und auf die Straße gehen.
Und das sollten vor allem die Bayern tun, wenn im September der Franke Beckstein das Regierungszepter von Stoiber (der jetzt, Gott sei Dank, bald geht) übernimmt. Was für ein Repräsentant? - das hat dieses schöne Land nicht verdient! Wo hat denn dieser Mann einen Charme oder gar ein Charisma, um Bayern nach außen bestens zu repräsentieren? Hat er weder noch!
Als denn auch hier - na, gute Nacht Bayern.
Speiübel könnt einem bei all den politischen Vertretern Deutschlands werden, wenn es da nicht glücklicher Weise viel schöneres als die Politik auf dieser Welt gäbe.
Das war das Wort zum Sonntag.
Steinmeier vermittelt den Eindruck eines nüchternen, fähigen und fleissigen Technokraten der mit beiden Beinen auf der Erde (oder im Geheimdienstschlamm?) steht. Das wären schon mal die geforderten Sekundäreigenschaften für das Amt des Bundeskanzlers. Das Problem scheint mir die mangelnde Verwurzelung in der SPD zu sein, der fehlende Stallgeruch. Ob er wirklich weiss wie "das alte Luder" tickt?Als Kanzlerkandidat muss er zudem nicht nur die eigenen Wähler überzeugen, sozusagen die Pflicht, sondern auch Wechselwähler generieren, die Kür. Kann er das? Die SPD jedenfalls würde ihm bei erster Gelegenheit von der Fahne gehen ...
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