Ecuador Auf dem Kriegspfad gegen das Öl

Internationale Ölkonzerne verwüsten den Urwald in Ecuador. 120 Familien in einem Indianerdorf versuchen, die mächtigen Eindringlinge aufzuhalten.

Freitag, 22. Juni, 16.45 Uhr. Bolívar Arando, oberster Polizeichef der fünf Gemeinden von Sarayaku steigt und rutscht über die steilen Lehmpfade durch den Dschungel. Auf dem Rücken trägt er eine Kiepe, so groß wie im Märchen. Der fast mannshohe Stock in seiner Rechten zeigt, dass er im Dienst ist. Der Stab weist ihn als Curaca aus, als Befehlshaber unteren Ranges. Bolívar eilt von Hütte zu Hütte. Anklopfen muss er nicht. Die meisten Schutzbefohlenen leben ohne vier Wände, über die gestampften Böden wölbt sich ein Palmblätterdach auf Pfählen. Der Ordnungshüter sammelt Spenden ein. Jeder stopft Kochbananen und Maniok in Bolívars Korb. Morgen früh beginnt die Minga, der Gemeinschaftstag. Es wird ein großes Festmahl geben. Aber zuvor müssen alle Familien zusammen die Flugpiste ausbessern und das nachwachsende Dickicht roden.

Die paar Hundert Meter Grasnarbe, die sie dem Urwald abgerungen haben, sind für die rund 2000 Indianer vom Stamme der Quechua das Tor zur Welt. Nach Sarayaku in Ecuadors Regenwald führt keine Straße. Der Rio Bobonaza, der sich wie alle Flüsse aus den Kordilleren hundertfach gewunden ins Amazonastiefland schlängelt, ist die einzige ständige Verbindung. Das Einbaumkanu braucht zwei Tage für die 65 Kilometer bis zur Provinzhauptstadt El Puyo an der Ostflanke der Anden. Die viersitzige Cessna kommt von dort in gut einer halben Stunde über das Amazonasbecken. Sie gehört der Organisation der indigenen Völker aus der Provinz Pastaza und fliegt nach Bedarf für den stolzen Preis von 350 Dollar. Bringt einen Priester zu Trauungen und Taufen, ein paar Lehrer, Ethnologen, Ökologen. Wer aus der klapprigen Kiste auf die Grasnarbe steigt, zwängt sich sofort in Gummistiefel, weil der Lehm schnell jeden Schuh schmatzend vom Fuß ziehen würde.

Auch die Piste hätte sich der Regenwald bald wieder einverleibt, wären die 120 Familien von Sarayaku nicht ebenso solidarisch wie pragmatisch. Ihre Frauenbeauftragte Angelina Cuji, die mit dezentem Chic traditionelle Stammesbemalung trägt, lächelt: »Wenn unser Rat früher einen Mann für schuldig befand, seine Frau geschlagen zu haben, wurde er mit Brennnesseln gezüchtigt, bekam ein scharfes Gewürz in die Augen oder Tabaksaft eingetrichtert. Heute muss er vier Tage lang ganz allein die Flugpiste in Ordnung halten.«

Dazu kommt es nur noch selten. Der Ausschluss aus der Gemeinschaft wirkt abschreckend. Und während andere indigene Völker durch den Druck der Globalisierung auseinandergesprengt werden, sind die Familien von Sarayaku noch enger aneinandergerückt, als es ihre Lebensweise schon immer bestimmte. Denn die fünf Gemeinden, die zu den ältesten Siedlungen am Rio Bobonaza gehören, sind zum pueblo en resistencia zusammengewachsen – zum unbeugsamen Widerstand des ganzen Völkchens gegen die Ausbeutung der Ölvorkommen auf ihrem Territorium.

Unternehmen kaufen Konzessionen und bestechen Gemeindevorsteher

Auf 65 Prozent des Bodens, für den die unberührten Dörfer den Rechtstitel besitzen – nur zur Nutzung der nichterneuerbaren Energien brauchen sie die Genehmigung des Staates – hatte die Regierung schon vor Jahren Konzessionen an ausländische Ölkonzerne verkauft. Die Indianer wurden nicht gefragt. Seither haben die Gemeinden mit dem Organisationstalent eines Generalstabs und unterstützt von humanitären Organisationen alle Bestechungs- und Invasionsversuche der Kundschafter, Ingenieure und Ölarbeiter abgewehrt.

Zwar dringt in ihre Hütten ohne Fernsehen, Telefone, elektrischen Strom kein Echo von den pompösen Klimagipfeln, von den Live-Earth-Konzerten, vom großen Entertainment der Weltverbesserung. Doch ihr stiller, zäher Kampf um die Unversehrtheit der Natur ist zum Vorbild geworden für alle lokalen Ökologen, die das südliche Amazonasbecken mit der größten Artenvielfalt der Welt vor den Öl-Konquistadoren zu retten versuchen.

Wer verstehen will, was die 120 Familien von Sarayaku bewirkt haben und woher sie ihre Kraft beziehen, muss von Norden kommen. Auf der Spur der Verwüstungen, die Ölboom und illegales Holzfällen im Regenwald und quer durch die Indianersiedlungen hinterlassen haben. Seit vor genau 40 Jahren der US-Konzern Texaco in Lago Agrio 1 die erste Ölfontäne aus dem Urwald sprudeln ließ, haben sich in 45 Millionen Hektar großen Naturschutzgebieten 18 in- und ausländische Unternehmen eingenistet – von Italiens Eni-Tochter Agip über Houstons Burlington bis zu Brasiliens Petrobras. Über die Anden wird das schwarze Gold an die Pazifikküste gepumpt. Ecuador ist so zum viertgrößten Ölförderer Lateinamerikas geworden. Aus dem Geschäft stammen fast zwei Drittel seiner Exporterlöse. Sie kommen kaum dem schwachen Staat zugute, sondern vor allem der paternalistischen Privatwirtschaft. »Weine nicht um den Amazonas, du tankst Texaco!«, steht immer mal wieder an den Häuserwänden der Hauptstadt Quito – obwohl der US-Konzern mit seinen Gewinnen längst auf und davon ist und mit den hinterlassenen Schäden von geschätzt sechs Milliarden Dollar nichts zu tun haben will. Der Region hat die Förderung von insgesamt vier Milliarden Barrel seit 1967 nur eine Brache beschert. Die Region Sucumbios im Nordosten ist die ärmste aller ecuadorianischen Provinzen geblieben.

Für die Indianer ist das Geräusch der Motorsägen eine Tortur

Wo selbst die nach Gold jagenden Spanier einst die Ureinwohner Amazoniens nicht weiter verfolgen konnten, wo erst die Missionare vor gut einem halben Jahrhundert den noch nackten Indigenas ihre Geschenke aus Hubschraubern zuwarfen, hat das Ölfieber seither viele kleine Stämme niedergeworfen. Gesundheitlich ruiniert, gespalten, vertrieben oder ganz hinweggerafft. Von zwei ausgelöschten Völkern leben nur noch die Namen weiter: Ölfelder – ein Höhepunkt des Zynismus – sind nach ihnen benannt, »Tetete 1« und »Sansahuari 1«.

Die Indianer vom Stamm der Huaorani haben sich zwar vor der Ausrottung gerettet. Aber Wild und Fische, von denen sie lebten, sind verschwunden. Mit Geld und Technik können sie nichts anfangen. Sie zahlen 50 Dollar für eine Cola oder lassen sich einen Eisschrank andrehen, für den sie keinen Strom haben, einen Jeep, den sie nicht fahren können. Selbst fällen sie keine Bäume, doch lassen sie sich den illegalen Holzeinschlag bezahlen. 2003 brachten Huaorani 26 Frauen und Kinder vom Stamm der Taromenani um, während deren Männer auf der Jagd waren. Die Taromenani leben in der vom Staat garantierten Schutzzone der »verborgenen Völker« und lehnen jeden Kontakt mit der Zivilisation ab. Für ihre Ohren sind Motorsägen und Helikopter eine Tortur, und deren Betreiber sehen sie als Feinde an. Niemand in der Gegend zweifelte nach dem Massaker daran, dass die Holzfäller dahinter steckten. Doch der lokale Staatsanwalt entschied, er könne den Fall nicht untersuchen, weil die Huaorani ja keine Personalausweise besäßen.

Leser-Kommentare
  1. ... können wir, wenn wir nicht ganz von geld, müßiggang und gier nach mehr zersetzt sind, in diesem kampf sehen.
    wie uebel wird es einem, wenn man weiss, dass das eindringen in diese natur und in diese funktionierende soziale struktur aus unserer gesellschaft heraus geschieht. wir sind es, die solche dinge zerstoeren, weil wir glauben, unsere gesellschaft und unser streben (nach steigenden umsaetzen, jeeps in großstaedten (wie hirnrissig ist das)) sei der richtige weg.
    dabei wissen wir selbst schon lange, das wir irgendwann einmal einen falschen weg eingeschlagen haben. aber wi rhaben keine idee, wie wir von diesem wieder herunterkommen und zerstoeren dabei immer mehr gegenden, die von einfacher menschlichkeit besiedelt sind.

    baut ihr schlauen euch eure AKWs, zweifelt menschlichkeit an und misstraut allem, was anders denkt als ihr. kaempft gegen islamisten fuer eure tollen werte, belacht dalai lama und ignoriert, dass das schlechte von unserer art zu leben und selbstaeuschenden art zu denken ausgeht.

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    das ist bei uns immer die erste frage. zuerst wird ueberlegt, ob es ueberhaupt sinnvoll und richtig ist, dass wir anfangen. die anderen muessen ja erstmal...
    das ist ein reines zeit gewinnen, selber noch ein wenig in der angenehmen position verharren zu koennen oder diese verzoegerung der gewissenseinblendung zu nutzen, um noch schnell ein paar schmutzige aber mittlerweile offensichtlich moralisch nicht mehr zu vertretende geschaefte zu machen. so denken wir, aus reinem egoismus, weil keiner einen deut seines luxus einschraenken moechte.

    waehrend sich die grossen also streiten, wer anfaengt, moralisch zu handeln, sind kleine schon lange dabei zu kaempfen.
    also komme mir niemand damit, deutschland waere weit vorne, was umweltschutz etc. angeht.
    deutschland handelt auch heute noch unmoralisch, wenn solche dinge von politikern nicht effektiv verfolgt werden. und macht euch klar, es ist nicht nur, wie im artikel beschrieben, china oder brasilien, die taeglich im namen des konsums und wirtschaftlichen denkens die moral ueber bord werfen. wenn deutschland solche laender nicht boykottiert oder diplomatisch angeht, handelt es ebenso unmoralisch und unverantwortlich, weil es eigene wirtschaftliche interessen sind, die es davon abhaelt.

    und es ist nicht begruendbar, fehler zu wiederholen, auch nicht damit, dass ja bereits andere genauso gehandelt haetten. null verantwortung. ist nachvollziehbar in so fern, dass die laender, die die fehle rin der vergangenheit bereits gemacht haben, selbst heute noch keien anstallten zeigen, anders zu denken. weil sie solche laender, die heute die gleichen fehler machen wollen, darauf pochen, nicht sanktionieren.

    wie wirtschafts- und ökonomische modelle auch immer aussehen moegen. die tollsten theorien und kuehnsten berechnungen kommen nicht an der realitaet vorbei: die ressourcen sind beschraenkt und vieles wird kaputt gemacht.
    wir kommen, wenn nicht bald, dann aber irgendwann an einen punkt, wo alles aufgebraucht und leergesaugt ist...

    und wir sind nur noch leere fuer das funktionieren optimierte huellen, weit weg vom urspruenglichen mensch sein.

    das ist bei uns immer die erste frage. zuerst wird ueberlegt, ob es ueberhaupt sinnvoll und richtig ist, dass wir anfangen. die anderen muessen ja erstmal...
    das ist ein reines zeit gewinnen, selber noch ein wenig in der angenehmen position verharren zu koennen oder diese verzoegerung der gewissenseinblendung zu nutzen, um noch schnell ein paar schmutzige aber mittlerweile offensichtlich moralisch nicht mehr zu vertretende geschaefte zu machen. so denken wir, aus reinem egoismus, weil keiner einen deut seines luxus einschraenken moechte.

    waehrend sich die grossen also streiten, wer anfaengt, moralisch zu handeln, sind kleine schon lange dabei zu kaempfen.
    also komme mir niemand damit, deutschland waere weit vorne, was umweltschutz etc. angeht.
    deutschland handelt auch heute noch unmoralisch, wenn solche dinge von politikern nicht effektiv verfolgt werden. und macht euch klar, es ist nicht nur, wie im artikel beschrieben, china oder brasilien, die taeglich im namen des konsums und wirtschaftlichen denkens die moral ueber bord werfen. wenn deutschland solche laender nicht boykottiert oder diplomatisch angeht, handelt es ebenso unmoralisch und unverantwortlich, weil es eigene wirtschaftliche interessen sind, die es davon abhaelt.

    und es ist nicht begruendbar, fehler zu wiederholen, auch nicht damit, dass ja bereits andere genauso gehandelt haetten. null verantwortung. ist nachvollziehbar in so fern, dass die laender, die die fehle rin der vergangenheit bereits gemacht haben, selbst heute noch keien anstallten zeigen, anders zu denken. weil sie solche laender, die heute die gleichen fehler machen wollen, darauf pochen, nicht sanktionieren.

    wie wirtschafts- und ökonomische modelle auch immer aussehen moegen. die tollsten theorien und kuehnsten berechnungen kommen nicht an der realitaet vorbei: die ressourcen sind beschraenkt und vieles wird kaputt gemacht.
    wir kommen, wenn nicht bald, dann aber irgendwann an einen punkt, wo alles aufgebraucht und leergesaugt ist...

    und wir sind nur noch leere fuer das funktionieren optimierte huellen, weit weg vom urspruenglichen mensch sein.

  2. das ist bei uns immer die erste frage. zuerst wird ueberlegt, ob es ueberhaupt sinnvoll und richtig ist, dass wir anfangen. die anderen muessen ja erstmal...
    das ist ein reines zeit gewinnen, selber noch ein wenig in der angenehmen position verharren zu koennen oder diese verzoegerung der gewissenseinblendung zu nutzen, um noch schnell ein paar schmutzige aber mittlerweile offensichtlich moralisch nicht mehr zu vertretende geschaefte zu machen. so denken wir, aus reinem egoismus, weil keiner einen deut seines luxus einschraenken moechte.

    waehrend sich die grossen also streiten, wer anfaengt, moralisch zu handeln, sind kleine schon lange dabei zu kaempfen.
    also komme mir niemand damit, deutschland waere weit vorne, was umweltschutz etc. angeht.
    deutschland handelt auch heute noch unmoralisch, wenn solche dinge von politikern nicht effektiv verfolgt werden. und macht euch klar, es ist nicht nur, wie im artikel beschrieben, china oder brasilien, die taeglich im namen des konsums und wirtschaftlichen denkens die moral ueber bord werfen. wenn deutschland solche laender nicht boykottiert oder diplomatisch angeht, handelt es ebenso unmoralisch und unverantwortlich, weil es eigene wirtschaftliche interessen sind, die es davon abhaelt.

    und es ist nicht begruendbar, fehler zu wiederholen, auch nicht damit, dass ja bereits andere genauso gehandelt haetten. null verantwortung. ist nachvollziehbar in so fern, dass die laender, die die fehle rin der vergangenheit bereits gemacht haben, selbst heute noch keien anstallten zeigen, anders zu denken. weil sie solche laender, die heute die gleichen fehler machen wollen, darauf pochen, nicht sanktionieren.

    wie wirtschafts- und ökonomische modelle auch immer aussehen moegen. die tollsten theorien und kuehnsten berechnungen kommen nicht an der realitaet vorbei: die ressourcen sind beschraenkt und vieles wird kaputt gemacht.
    wir kommen, wenn nicht bald, dann aber irgendwann an einen punkt, wo alles aufgebraucht und leergesaugt ist...

    und wir sind nur noch leere fuer das funktionieren optimierte huellen, weit weg vom urspruenglichen mensch sein.

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    Wir sind alle allzumal Sünder, also boykottieren wir nicht nur Staaten, Regime, Konzerne, wir müssen im Kleinen anfangen, quasi auf die mikroökonomische Ebene runter. Der Nachbar, der nicht mit Jutetüte einkauft, vor ein Standgericht, SUV-Fahrer ins KZ und Wäschetrocknerverwender nach Sibirien.

    Man kratze am Lack eines Umweltschützers und schwuppdiwupp kommt ein religiöser Eiferer zum Vorschein.

    Eine Frag hätt ich noch:

    Was ist das ursprüngliche Mensch sein?

    Wir sind alle allzumal Sünder, also boykottieren wir nicht nur Staaten, Regime, Konzerne, wir müssen im Kleinen anfangen, quasi auf die mikroökonomische Ebene runter. Der Nachbar, der nicht mit Jutetüte einkauft, vor ein Standgericht, SUV-Fahrer ins KZ und Wäschetrocknerverwender nach Sibirien.

    Man kratze am Lack eines Umweltschützers und schwuppdiwupp kommt ein religiöser Eiferer zum Vorschein.

    Eine Frag hätt ich noch:

    Was ist das ursprüngliche Mensch sein?

  3. Wir sind alle allzumal Sünder, also boykottieren wir nicht nur Staaten, Regime, Konzerne, wir müssen im Kleinen anfangen, quasi auf die mikroökonomische Ebene runter. Der Nachbar, der nicht mit Jutetüte einkauft, vor ein Standgericht, SUV-Fahrer ins KZ und Wäschetrocknerverwender nach Sibirien.

    Man kratze am Lack eines Umweltschützers und schwuppdiwupp kommt ein religiöser Eiferer zum Vorschein.

    Eine Frag hätt ich noch:

    Was ist das ursprüngliche Mensch sein?

    Antwort auf "Wer fängt an?"
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    "Was ist das ursprüngliche Mensch sein?"

    das urspruenfgliche mensch sein, ist ganz einfach in dem vorliegende artikel nachzulesen.
    menschen, die sich einsetzen, ihren lebensraum so zu erhalten, wie er es ihnen erlaubt, gluecklich zu leben.

    sich nicht daran zu orientieren, geld zu machen und seinen eigenen oder den lebensraum anderer dafuer kaputt zu machen. die natur zu schaetzen und sich klar zu machen, dass geld nicht essbar ist. dass liebe das leben ausmacht und nicht wohlstand und materieller luxus.
    macht sie etwas materielles wirklich gluecklich? das erkennt man daran, ob man zwei monate spaeter immer noch das selbe gleuck der sache gegenueber empfindet.

    sind sie gluecklich sanjoaguin?
    wenn ja, in welchen momenten? was in ihrem leben macht sie gluecklich? fernseh gucken, guten sex haben, ihr schoenes haus, ihre familie? wieso ihre familie? ist es liebe? daran liesse sich ihre einstellung ablesen und was fuer sie glueck ist. wir koennen alle von ihnen lernen.

    die menschen, ueber die sie im artikel gelesen haben, koennen diese frage ganz genau beantworten. das ist menschlich sein, sich selbst zu kennen und zu wissen, dass dinge unmittelbar aus einem einem selbst kommen. selbstgesteuert. das bewusstsein darueber, dass die dinge, die man tut, aus einem selbst kommen. nicht aus dem fernsehen oder der zeitung oder aus der motivation, sowas aehnliches zu haben, wie der nachbar.

    "Was ist das ursprüngliche Mensch sein?"

    das urspruenfgliche mensch sein, ist ganz einfach in dem vorliegende artikel nachzulesen.
    menschen, die sich einsetzen, ihren lebensraum so zu erhalten, wie er es ihnen erlaubt, gluecklich zu leben.

    sich nicht daran zu orientieren, geld zu machen und seinen eigenen oder den lebensraum anderer dafuer kaputt zu machen. die natur zu schaetzen und sich klar zu machen, dass geld nicht essbar ist. dass liebe das leben ausmacht und nicht wohlstand und materieller luxus.
    macht sie etwas materielles wirklich gluecklich? das erkennt man daran, ob man zwei monate spaeter immer noch das selbe gleuck der sache gegenueber empfindet.

    sind sie gluecklich sanjoaguin?
    wenn ja, in welchen momenten? was in ihrem leben macht sie gluecklich? fernseh gucken, guten sex haben, ihr schoenes haus, ihre familie? wieso ihre familie? ist es liebe? daran liesse sich ihre einstellung ablesen und was fuer sie glueck ist. wir koennen alle von ihnen lernen.

    die menschen, ueber die sie im artikel gelesen haben, koennen diese frage ganz genau beantworten. das ist menschlich sein, sich selbst zu kennen und zu wissen, dass dinge unmittelbar aus einem einem selbst kommen. selbstgesteuert. das bewusstsein darueber, dass die dinge, die man tut, aus einem selbst kommen. nicht aus dem fernsehen oder der zeitung oder aus der motivation, sowas aehnliches zu haben, wie der nachbar.

  4. hinter diesen Entwicklungen hat Methode. Es ist der Glaube, daß der Markt für Wohlstand und Wohltätigkeit steht. Der Markt geht aber überall rein, wo sich Verwertbares finden lässt, meistens ohne Überlegung der Beteiligten über langfristige Konsequenzen oder andere Erwägungen, als Gewinne zu erzielen. So wandelt er Vieles um, was bisger nicht in erster Linie nach Marktkriterien funktioniert und hinterlässt quasi umgegrabene Landschaften auf der Erde
    und im Geist der Menschen, die sich dann wenig mehr als Angebot und Nachfrage vorstellen können. Diesen geistigen Triumph wollen die Neoliberalen. Trotz allem werden sie es nicht schaffen.
    Daß solches Denken nicht vom Himmel fiel, sondern als Ideologie, so unbemerkt wie möglich, unter die Leute gebracht wurde, beleuchtet der Artikel "Die Erziehung der Öffentlichkeit" in der heutigen JUNGEN WELT.

    MfG

  5. wenn ich Ihre Frage aus meiner Sicht beantworten darf: das ursprüngliche Menschsein ist das Sich-bewusst-Sein der Tatsache, dass der Mensch Natur ist.

    Ich halte das für keine Sache die man lernen kann, also für einen Zusatz. Im Gegenteil, es ist schon in uns. Um heranzukommen, müssen wir einiges wegtun.

    Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass alles aus denselben Grundbausteinen besteht. Ich kann über die Errungenschaften der Wissenschaft nur lachen, weil es Dinge sind, die der Mensch schon längst weiss, und zwar besser als jedes Modell vom Atomaufbau es ihm erklären kann. Schaffen wir es in uns hineinzuschauen, so finden wir Wahrheiten, die weit über das hinausgehen, was Wissenschaft zu leisten vermag.

    Respektiert der Mensch die Natur nicht, so respektiert er sich selbst nicht. Findet er sich selbst in der Natur wieder, so wird er alles um sich herum respektieren. Alles wird den gleichen unschätzbaren Wert haben: ein Mensch, ein Huhn, ein Stein. Das heisst nicht, dass er keine Hühner essen oder sich aus Steinen kein Haus bauen darf. Er wird es in einem anderen Bewusstsein tun. Er wird es tun, um zu leben und nicht um sich abzusondern. Er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen, um sich schneller fortzubewegen, als es ihm sein eigener Körper gestattet. Er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur.

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    "er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen ..... er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur"

    Das klingt alles sehr schön und auch sehr idealistisch, würde aber im Endeffekt, also wenn alle das global praktizieren wollten, darauf hinauslaufen, dass für 95 % der Weltbevölkerung eine Endlösung gefunden werden müsste.

    So sehr ich den Indianerstamm in Ecuador, der sich gegen die Ölindustrie wehrt, bewundere und hoffe, dass er Erfolg hat, so genau weiss ich, dass es sich dabei um einen Ausnahmefall handelt.

    Berechnet man nämlich das Territorium, das bei einer selbstgenügsamen Lebensweise pro Person benötigt wird, wäre die Erde mit 300 Millionen Menschen bereits überbevölkert.

    Ich glaube nicht, dass Selbstgenügsamkeit der Schlüssel zur Lösung des Kernkraft- respektive Energieproblems sein kann.

    "er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen ..... er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur"

    Das klingt alles sehr schön und auch sehr idealistisch, würde aber im Endeffekt, also wenn alle das global praktizieren wollten, darauf hinauslaufen, dass für 95 % der Weltbevölkerung eine Endlösung gefunden werden müsste.

    So sehr ich den Indianerstamm in Ecuador, der sich gegen die Ölindustrie wehrt, bewundere und hoffe, dass er Erfolg hat, so genau weiss ich, dass es sich dabei um einen Ausnahmefall handelt.

    Berechnet man nämlich das Territorium, das bei einer selbstgenügsamen Lebensweise pro Person benötigt wird, wäre die Erde mit 300 Millionen Menschen bereits überbevölkert.

    Ich glaube nicht, dass Selbstgenügsamkeit der Schlüssel zur Lösung des Kernkraft- respektive Energieproblems sein kann.

  6. "Was ist das ursprüngliche Mensch sein?"

    das urspruenfgliche mensch sein, ist ganz einfach in dem vorliegende artikel nachzulesen.
    menschen, die sich einsetzen, ihren lebensraum so zu erhalten, wie er es ihnen erlaubt, gluecklich zu leben.

    sich nicht daran zu orientieren, geld zu machen und seinen eigenen oder den lebensraum anderer dafuer kaputt zu machen. die natur zu schaetzen und sich klar zu machen, dass geld nicht essbar ist. dass liebe das leben ausmacht und nicht wohlstand und materieller luxus.
    macht sie etwas materielles wirklich gluecklich? das erkennt man daran, ob man zwei monate spaeter immer noch das selbe gleuck der sache gegenueber empfindet.

    sind sie gluecklich sanjoaguin?
    wenn ja, in welchen momenten? was in ihrem leben macht sie gluecklich? fernseh gucken, guten sex haben, ihr schoenes haus, ihre familie? wieso ihre familie? ist es liebe? daran liesse sich ihre einstellung ablesen und was fuer sie glueck ist. wir koennen alle von ihnen lernen.

    die menschen, ueber die sie im artikel gelesen haben, koennen diese frage ganz genau beantworten. das ist menschlich sein, sich selbst zu kennen und zu wissen, dass dinge unmittelbar aus einem einem selbst kommen. selbstgesteuert. das bewusstsein darueber, dass die dinge, die man tut, aus einem selbst kommen. nicht aus dem fernsehen oder der zeitung oder aus der motivation, sowas aehnliches zu haben, wie der nachbar.

    Antwort auf "Jawohl, so isses"
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    Wie Sie sicher schon festgestellt haben, habe ich das grösste Problem mit Menschen, die anderen Menschen predigen und vorschreiben, wie sie glücklich zu sein haben. Kommt vielleicht aus der historischen Erfahrung, dass diejenigen die bislang als grösste Heilsversprecher aufgetreten sind, am meisten Unglück über diese Welt gebracht haben. (Bspw.: Jesus aus Nazareth, Mohamed aus Medina, Josef aus Tiflis und Adolf aus Braunau)

    Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.

    Wie Sie sicher schon festgestellt haben, habe ich das grösste Problem mit Menschen, die anderen Menschen predigen und vorschreiben, wie sie glücklich zu sein haben. Kommt vielleicht aus der historischen Erfahrung, dass diejenigen die bislang als grösste Heilsversprecher aufgetreten sind, am meisten Unglück über diese Welt gebracht haben. (Bspw.: Jesus aus Nazareth, Mohamed aus Medina, Josef aus Tiflis und Adolf aus Braunau)

    Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.

  7. "er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen ..... er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur"

    Das klingt alles sehr schön und auch sehr idealistisch, würde aber im Endeffekt, also wenn alle das global praktizieren wollten, darauf hinauslaufen, dass für 95 % der Weltbevölkerung eine Endlösung gefunden werden müsste.

    So sehr ich den Indianerstamm in Ecuador, der sich gegen die Ölindustrie wehrt, bewundere und hoffe, dass er Erfolg hat, so genau weiss ich, dass es sich dabei um einen Ausnahmefall handelt.

    Berechnet man nämlich das Territorium, das bei einer selbstgenügsamen Lebensweise pro Person benötigt wird, wäre die Erde mit 300 Millionen Menschen bereits überbevölkert.

    Ich glaube nicht, dass Selbstgenügsamkeit der Schlüssel zur Lösung des Kernkraft- respektive Energieproblems sein kann.

    Antwort auf "@sanjoaquin"
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    was moechten sie damit sagen? flieger51 hat ihnen erstmal die frage beantwortet, was "menschlich sein" bedeutet. danach hatten sie gefragt.
    typisch ist es, aus einer antwort in einem anderen kontext, also einer neuen frage ihrerseits (loest diese menschlichkeit die probleme unserer weltbevölkerung), etwas laecherliches zu machen.

    ich mache sie mal nicht laecherlich, sondern beantworte ihre neue frage erstmal mit einer gegenfrage:
    sie sehen ja diesen ansatz von menschlichkeit nicht als loesung unserer probleme. also befuerworten sie dass, was sie im artikel lesen konnte, die zerstoerung einer kutlur, zur ausbeutung von bodenschaetzen, damit wir unsere "zivilisation" weiter betreiben koennen?
    was sind sie fuer ein kurzsichtger mensch, wenn sie das unetrstuetzen.
    was ist ihr vorschlag, wenn sie sich ueber die menschlichkeit als grundlage eines erstmal besseren zusammenlebens nicht sicher sind?

    mein ansatz:
    mensch sein ist grundlegend fuer das verstaendnis von sich und allen anderen lebewesen. wissen sie, warum wir unsere grossen probleme nicht loesen koennen? weil wir kein verstaendnis fuereinander aufbringen koennen. so worte wie islam, demokratie, kapitalismus, sozialismus, tuerke, kurde, deutscher, jude, hinz und kunz etc pp. stehe zwischen uns. jedoch sind das keine menschlichen dinge, sondern konstrukte, die wir brauchen, um unsere eigenen interessen durchzusetzen. reine regoismus. der russe will, der amerikaner will, der deutsche will, der jude will, der tuerke will, der pakistani will, der italiener will, der kommunist will, der demokrat will, der sozialist will der - ach, alle wollen. alle wollen ein schoenes leben haben, gluecklich sein und bemuehen sich, die schaedliche seite unserer vorgehensweise zu diesem glueck zu gelangen, (die wir in diesem artikel lesen durften) zu ignorieren. weil keinemenschlichkeit unserem streben zugrunde liegt. nur eisiges kalkuel und kapitalistisches denken.

    was moechten sie damit sagen? flieger51 hat ihnen erstmal die frage beantwortet, was "menschlich sein" bedeutet. danach hatten sie gefragt.
    typisch ist es, aus einer antwort in einem anderen kontext, also einer neuen frage ihrerseits (loest diese menschlichkeit die probleme unserer weltbevölkerung), etwas laecherliches zu machen.

    ich mache sie mal nicht laecherlich, sondern beantworte ihre neue frage erstmal mit einer gegenfrage:
    sie sehen ja diesen ansatz von menschlichkeit nicht als loesung unserer probleme. also befuerworten sie dass, was sie im artikel lesen konnte, die zerstoerung einer kutlur, zur ausbeutung von bodenschaetzen, damit wir unsere "zivilisation" weiter betreiben koennen?
    was sind sie fuer ein kurzsichtger mensch, wenn sie das unetrstuetzen.
    was ist ihr vorschlag, wenn sie sich ueber die menschlichkeit als grundlage eines erstmal besseren zusammenlebens nicht sicher sind?

    mein ansatz:
    mensch sein ist grundlegend fuer das verstaendnis von sich und allen anderen lebewesen. wissen sie, warum wir unsere grossen probleme nicht loesen koennen? weil wir kein verstaendnis fuereinander aufbringen koennen. so worte wie islam, demokratie, kapitalismus, sozialismus, tuerke, kurde, deutscher, jude, hinz und kunz etc pp. stehe zwischen uns. jedoch sind das keine menschlichen dinge, sondern konstrukte, die wir brauchen, um unsere eigenen interessen durchzusetzen. reine regoismus. der russe will, der amerikaner will, der deutsche will, der jude will, der tuerke will, der pakistani will, der italiener will, der kommunist will, der demokrat will, der sozialist will der - ach, alle wollen. alle wollen ein schoenes leben haben, gluecklich sein und bemuehen sich, die schaedliche seite unserer vorgehensweise zu diesem glueck zu gelangen, (die wir in diesem artikel lesen durften) zu ignorieren. weil keinemenschlichkeit unserem streben zugrunde liegt. nur eisiges kalkuel und kapitalistisches denken.

  8. Wie Sie sicher schon festgestellt haben, habe ich das grösste Problem mit Menschen, die anderen Menschen predigen und vorschreiben, wie sie glücklich zu sein haben. Kommt vielleicht aus der historischen Erfahrung, dass diejenigen die bislang als grösste Heilsversprecher aufgetreten sind, am meisten Unglück über diese Welt gebracht haben. (Bspw.: Jesus aus Nazareth, Mohamed aus Medina, Josef aus Tiflis und Adolf aus Braunau)

    Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.

    Antwort auf "@sanjoaquin"
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    "[..]Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.[..]"

    das glauben sie ja nicht ernsthaft, wenn sie aufgrund meines geschrieben versuchen mich einzuschaetzen.
    nein, natuerlich nicht. aber wuerde diese frau ihr bewusstein einschalten oder eingeschaltet bekommen, duerfte ihr klar sein, dass es negative auswirkungen hat, sich damit nicht auseinader zu setzen.
    mal sollte isch klar sein, was man tut und was nicht. wir haben nunmal gegenseitig einfluss aufeinander. und darum sollten wir unserem handeln menschliche maßstaebe zugrundelegen.
    fuer die oma bedeutet dies: parteien waehlen, die soetwas nicht zulassen. sich einsetzen fuer menschen, die versuchen, andere formen der energiegewinnung aufzubauen. auch wenn das schwierig ist.
    aber sollte ich, nur weil etwas schwierig ist, mein bewusstsein wieder abschalten und mich vom gottschalk zudroehnen lassen?
    die loesung ist nicht leicht, weil wir uns in starke abhaengigkeiten von unseren materiellen gewohnheiten aber auch unserem am kosnum ausgerichteten denken orientieren.

    ich finde viele moderne errungenschaften sehr gut. selbst handys. im artikel koennen sie ja nachlesen, dass es sogar diesen voelkern hilft, sich abzustimmen.
    klasse. was schlecht daran ist: der konsum:
    schon 5 monate spaeter komtm wieder das neuste handy mit dem unsinnigsten schnickschnack auf dem markt.
    der konsumzwang und das kapitalistische denken macht viel kaputt. um mich richtig zu verstehen: ich habe eine eigene firma, habe ein auto und esse gerne. kino mag ich auch gerne. aber ich brauchenicht den neusten plasmabildschirm, den neuen jeep oder aber ein super moebelstueck aus amazonas-holz.
    wir sollten uns klar sein, was fuer auswirkungen das hat. und nicht denken, ach was kann ich schon machen. das ist unmenschlich, da sie ihr mitgefuehl fuer die im amazonas kampfenden voelkchen beim kauf eine neuen handys (obwohl sie schon eines besitzen, welches noch funktioniert) gaenzlich verdraengen.
    konzentrieren sie sich jetzt nciht auf handys und sagen polemisch: ach, die handys sind unser unetrgang.

    wissen sie, dem kapitalismus ist in der theorie keine grenze gesetzt. nur beruht er eben auf die ausbeute von ressourcen (ohne ruecksicht, denn es geht nur um zahlen) und den konsum der menschen. der kapitalismus will, dass ich konsumiere. ich dachte, sie lassen sich nicht gerne was doktrieren.

    "[..]Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.[..]"

    das glauben sie ja nicht ernsthaft, wenn sie aufgrund meines geschrieben versuchen mich einzuschaetzen.
    nein, natuerlich nicht. aber wuerde diese frau ihr bewusstein einschalten oder eingeschaltet bekommen, duerfte ihr klar sein, dass es negative auswirkungen hat, sich damit nicht auseinader zu setzen.
    mal sollte isch klar sein, was man tut und was nicht. wir haben nunmal gegenseitig einfluss aufeinander. und darum sollten wir unserem handeln menschliche maßstaebe zugrundelegen.
    fuer die oma bedeutet dies: parteien waehlen, die soetwas nicht zulassen. sich einsetzen fuer menschen, die versuchen, andere formen der energiegewinnung aufzubauen. auch wenn das schwierig ist.
    aber sollte ich, nur weil etwas schwierig ist, mein bewusstsein wieder abschalten und mich vom gottschalk zudroehnen lassen?
    die loesung ist nicht leicht, weil wir uns in starke abhaengigkeiten von unseren materiellen gewohnheiten aber auch unserem am kosnum ausgerichteten denken orientieren.

    ich finde viele moderne errungenschaften sehr gut. selbst handys. im artikel koennen sie ja nachlesen, dass es sogar diesen voelkern hilft, sich abzustimmen.
    klasse. was schlecht daran ist: der konsum:
    schon 5 monate spaeter komtm wieder das neuste handy mit dem unsinnigsten schnickschnack auf dem markt.
    der konsumzwang und das kapitalistische denken macht viel kaputt. um mich richtig zu verstehen: ich habe eine eigene firma, habe ein auto und esse gerne. kino mag ich auch gerne. aber ich brauchenicht den neusten plasmabildschirm, den neuen jeep oder aber ein super moebelstueck aus amazonas-holz.
    wir sollten uns klar sein, was fuer auswirkungen das hat. und nicht denken, ach was kann ich schon machen. das ist unmenschlich, da sie ihr mitgefuehl fuer die im amazonas kampfenden voelkchen beim kauf eine neuen handys (obwohl sie schon eines besitzen, welches noch funktioniert) gaenzlich verdraengen.
    konzentrieren sie sich jetzt nciht auf handys und sagen polemisch: ach, die handys sind unser unetrgang.

    wissen sie, dem kapitalismus ist in der theorie keine grenze gesetzt. nur beruht er eben auf die ausbeute von ressourcen (ohne ruecksicht, denn es geht nur um zahlen) und den konsum der menschen. der kapitalismus will, dass ich konsumiere. ich dachte, sie lassen sich nicht gerne was doktrieren.

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