Ecuador Auf dem Kriegspfad gegen das ÖlSeite 6/6

Flussdelfine und Tapire sind schon jetzt vom Aussterben bedroht

Doch zugleich erscheint dieses erste Unternehmen auch als eine Luftnummer. Warum soll die Weltgemeinschaft Ecuador subventionieren, ein Land, das reich an Bodenschätzen ist – und arm vor allem wegen seiner über Jahrzehnte unfähigen Regierungen. Sie haben bereits acht Ölfelder an den Rändern des Yasuni-Parks zugelassen, die zu verheerenden Zerstörungen geführt haben. Für die Instandhaltung des Nationalparks hatten die vorangegangenen Kabinette jährlich gerade 50000 Dollar übrig – erforderlich wären 500000, wie unabhängige Untersuchungen übereinstimmend ergeben haben.

Für all das ist die neue Regierung, in der Ökologen zahlreicher denn je vertreten sind, nicht verantwortlich. Aber auch sie hat sich über das Projekt zerstritten. Der für den Umweltschutz engagierte Präsident Correa braucht die Öl-Millionen für seine Sozialprogramme, die ihn so populär gemacht haben wie Hugo Chávez im Nachbarland Venezuela. Correa wird sich an das Moratorium halten. Wenn nach einem Jahr die Millionen aus aller Welt nicht zusammengekommen sind, kann er seine Hände in Unschuld waschen und den Ölfirmen das Feld überlassen. Der mächtige Chef der staatlichen Ölgesellschaft Petroecuador, Carlos Pareja, sagt mit trockener Demagogie: »Es ist undenkbar, dass der Reichtum im Boden und die Armut auf der Erde bleibt.« Er hat bereits ein Konsortium für die sofortige Ausbeutung des Ölfeldes gebildet – mit Brasiliens und Chinas staatlichen Ölkonzernen.

Wegen der ständigen Querelen mit den »Petroleros« hat der Indianerfreund und grüne Energieminister Alberto Acosta Mitte Juni das Handtuch geworfen. Trotz des einjährigen Moratoriums werden die Ökologen ihr Projekt und den Nationalpark am Ende kaum retten können.

Doch haben sie eine zweite Verteidigungslinie, die sie halten können. An ihr stehen die Indianer von Sarayaku. Wenn schon die Ölquellen im Yasuni-Park ausgebeutet werden und dem Staat jährlich 700 Millionen Dollar einbringen – dann wären die Verluste der Ölfelder 23 und 24 auf dem Territorium der fünf Quechua-Gemeinden zu verschmerzen. Der große Plan Sarayakus, wenigstens den Süden Amazoniens zu retten, kann aufgehen.Er schweißt schon heute alle Ökologen Ecuadors zusammen.

Guillaume Fontaine, Ölexperte und Professor an der renommierten Fakultät Lateinamerikas für Sozialwissenschaften (FLASCO) in Quito, zweifelt nicht: »Sarayaku hat den Kampf gegen CGC und Burlington schon gewonnen – auf dem Feld der Symbolik. Und die zählt hier.«

Die kleinen Indianer gegen Big Oil. Sie haben einen »Lebensplan für die nächsten 50 Jahre« aufgestellt. Darin teilen sie ihr Territorium in Räume für die Landwirtschaft, die Besiedlung, die Jagd, die Biodiversität ein.

Selbst Fremden wollen sie mit größter Vorsicht Zugang gewähren: Alle zwei Monate sollen dann bis zu 18 Touristen an Regenwald-Exkursionen teilnehmen dürfen, die Indianer leiten. Nur eine Zone für Öl sieht dieser Plan nicht vor. Und auch von einer Betonierung der Piste ist nichts gesagt. Die Tage der Gemeinschaftsarbeit sind nicht gezählt.

 
Leser-Kommentare
  1. ... können wir, wenn wir nicht ganz von geld, müßiggang und gier nach mehr zersetzt sind, in diesem kampf sehen.
    wie uebel wird es einem, wenn man weiss, dass das eindringen in diese natur und in diese funktionierende soziale struktur aus unserer gesellschaft heraus geschieht. wir sind es, die solche dinge zerstoeren, weil wir glauben, unsere gesellschaft und unser streben (nach steigenden umsaetzen, jeeps in großstaedten (wie hirnrissig ist das)) sei der richtige weg.
    dabei wissen wir selbst schon lange, das wir irgendwann einmal einen falschen weg eingeschlagen haben. aber wi rhaben keine idee, wie wir von diesem wieder herunterkommen und zerstoeren dabei immer mehr gegenden, die von einfacher menschlichkeit besiedelt sind.

    baut ihr schlauen euch eure AKWs, zweifelt menschlichkeit an und misstraut allem, was anders denkt als ihr. kaempft gegen islamisten fuer eure tollen werte, belacht dalai lama und ignoriert, dass das schlechte von unserer art zu leben und selbstaeuschenden art zu denken ausgeht.

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    das ist bei uns immer die erste frage. zuerst wird ueberlegt, ob es ueberhaupt sinnvoll und richtig ist, dass wir anfangen. die anderen muessen ja erstmal...
    das ist ein reines zeit gewinnen, selber noch ein wenig in der angenehmen position verharren zu koennen oder diese verzoegerung der gewissenseinblendung zu nutzen, um noch schnell ein paar schmutzige aber mittlerweile offensichtlich moralisch nicht mehr zu vertretende geschaefte zu machen. so denken wir, aus reinem egoismus, weil keiner einen deut seines luxus einschraenken moechte.

    waehrend sich die grossen also streiten, wer anfaengt, moralisch zu handeln, sind kleine schon lange dabei zu kaempfen.
    also komme mir niemand damit, deutschland waere weit vorne, was umweltschutz etc. angeht.
    deutschland handelt auch heute noch unmoralisch, wenn solche dinge von politikern nicht effektiv verfolgt werden. und macht euch klar, es ist nicht nur, wie im artikel beschrieben, china oder brasilien, die taeglich im namen des konsums und wirtschaftlichen denkens die moral ueber bord werfen. wenn deutschland solche laender nicht boykottiert oder diplomatisch angeht, handelt es ebenso unmoralisch und unverantwortlich, weil es eigene wirtschaftliche interessen sind, die es davon abhaelt.

    und es ist nicht begruendbar, fehler zu wiederholen, auch nicht damit, dass ja bereits andere genauso gehandelt haetten. null verantwortung. ist nachvollziehbar in so fern, dass die laender, die die fehle rin der vergangenheit bereits gemacht haben, selbst heute noch keien anstallten zeigen, anders zu denken. weil sie solche laender, die heute die gleichen fehler machen wollen, darauf pochen, nicht sanktionieren.

    wie wirtschafts- und ökonomische modelle auch immer aussehen moegen. die tollsten theorien und kuehnsten berechnungen kommen nicht an der realitaet vorbei: die ressourcen sind beschraenkt und vieles wird kaputt gemacht.
    wir kommen, wenn nicht bald, dann aber irgendwann an einen punkt, wo alles aufgebraucht und leergesaugt ist...

    und wir sind nur noch leere fuer das funktionieren optimierte huellen, weit weg vom urspruenglichen mensch sein.

    das ist bei uns immer die erste frage. zuerst wird ueberlegt, ob es ueberhaupt sinnvoll und richtig ist, dass wir anfangen. die anderen muessen ja erstmal...
    das ist ein reines zeit gewinnen, selber noch ein wenig in der angenehmen position verharren zu koennen oder diese verzoegerung der gewissenseinblendung zu nutzen, um noch schnell ein paar schmutzige aber mittlerweile offensichtlich moralisch nicht mehr zu vertretende geschaefte zu machen. so denken wir, aus reinem egoismus, weil keiner einen deut seines luxus einschraenken moechte.

    waehrend sich die grossen also streiten, wer anfaengt, moralisch zu handeln, sind kleine schon lange dabei zu kaempfen.
    also komme mir niemand damit, deutschland waere weit vorne, was umweltschutz etc. angeht.
    deutschland handelt auch heute noch unmoralisch, wenn solche dinge von politikern nicht effektiv verfolgt werden. und macht euch klar, es ist nicht nur, wie im artikel beschrieben, china oder brasilien, die taeglich im namen des konsums und wirtschaftlichen denkens die moral ueber bord werfen. wenn deutschland solche laender nicht boykottiert oder diplomatisch angeht, handelt es ebenso unmoralisch und unverantwortlich, weil es eigene wirtschaftliche interessen sind, die es davon abhaelt.

    und es ist nicht begruendbar, fehler zu wiederholen, auch nicht damit, dass ja bereits andere genauso gehandelt haetten. null verantwortung. ist nachvollziehbar in so fern, dass die laender, die die fehle rin der vergangenheit bereits gemacht haben, selbst heute noch keien anstallten zeigen, anders zu denken. weil sie solche laender, die heute die gleichen fehler machen wollen, darauf pochen, nicht sanktionieren.

    wie wirtschafts- und ökonomische modelle auch immer aussehen moegen. die tollsten theorien und kuehnsten berechnungen kommen nicht an der realitaet vorbei: die ressourcen sind beschraenkt und vieles wird kaputt gemacht.
    wir kommen, wenn nicht bald, dann aber irgendwann an einen punkt, wo alles aufgebraucht und leergesaugt ist...

    und wir sind nur noch leere fuer das funktionieren optimierte huellen, weit weg vom urspruenglichen mensch sein.

  2. das ist bei uns immer die erste frage. zuerst wird ueberlegt, ob es ueberhaupt sinnvoll und richtig ist, dass wir anfangen. die anderen muessen ja erstmal...
    das ist ein reines zeit gewinnen, selber noch ein wenig in der angenehmen position verharren zu koennen oder diese verzoegerung der gewissenseinblendung zu nutzen, um noch schnell ein paar schmutzige aber mittlerweile offensichtlich moralisch nicht mehr zu vertretende geschaefte zu machen. so denken wir, aus reinem egoismus, weil keiner einen deut seines luxus einschraenken moechte.

    waehrend sich die grossen also streiten, wer anfaengt, moralisch zu handeln, sind kleine schon lange dabei zu kaempfen.
    also komme mir niemand damit, deutschland waere weit vorne, was umweltschutz etc. angeht.
    deutschland handelt auch heute noch unmoralisch, wenn solche dinge von politikern nicht effektiv verfolgt werden. und macht euch klar, es ist nicht nur, wie im artikel beschrieben, china oder brasilien, die taeglich im namen des konsums und wirtschaftlichen denkens die moral ueber bord werfen. wenn deutschland solche laender nicht boykottiert oder diplomatisch angeht, handelt es ebenso unmoralisch und unverantwortlich, weil es eigene wirtschaftliche interessen sind, die es davon abhaelt.

    und es ist nicht begruendbar, fehler zu wiederholen, auch nicht damit, dass ja bereits andere genauso gehandelt haetten. null verantwortung. ist nachvollziehbar in so fern, dass die laender, die die fehle rin der vergangenheit bereits gemacht haben, selbst heute noch keien anstallten zeigen, anders zu denken. weil sie solche laender, die heute die gleichen fehler machen wollen, darauf pochen, nicht sanktionieren.

    wie wirtschafts- und ökonomische modelle auch immer aussehen moegen. die tollsten theorien und kuehnsten berechnungen kommen nicht an der realitaet vorbei: die ressourcen sind beschraenkt und vieles wird kaputt gemacht.
    wir kommen, wenn nicht bald, dann aber irgendwann an einen punkt, wo alles aufgebraucht und leergesaugt ist...

    und wir sind nur noch leere fuer das funktionieren optimierte huellen, weit weg vom urspruenglichen mensch sein.

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    Wir sind alle allzumal Sünder, also boykottieren wir nicht nur Staaten, Regime, Konzerne, wir müssen im Kleinen anfangen, quasi auf die mikroökonomische Ebene runter. Der Nachbar, der nicht mit Jutetüte einkauft, vor ein Standgericht, SUV-Fahrer ins KZ und Wäschetrocknerverwender nach Sibirien.

    Man kratze am Lack eines Umweltschützers und schwuppdiwupp kommt ein religiöser Eiferer zum Vorschein.

    Eine Frag hätt ich noch:

    Was ist das ursprüngliche Mensch sein?

    Wir sind alle allzumal Sünder, also boykottieren wir nicht nur Staaten, Regime, Konzerne, wir müssen im Kleinen anfangen, quasi auf die mikroökonomische Ebene runter. Der Nachbar, der nicht mit Jutetüte einkauft, vor ein Standgericht, SUV-Fahrer ins KZ und Wäschetrocknerverwender nach Sibirien.

    Man kratze am Lack eines Umweltschützers und schwuppdiwupp kommt ein religiöser Eiferer zum Vorschein.

    Eine Frag hätt ich noch:

    Was ist das ursprüngliche Mensch sein?

  3. Wir sind alle allzumal Sünder, also boykottieren wir nicht nur Staaten, Regime, Konzerne, wir müssen im Kleinen anfangen, quasi auf die mikroökonomische Ebene runter. Der Nachbar, der nicht mit Jutetüte einkauft, vor ein Standgericht, SUV-Fahrer ins KZ und Wäschetrocknerverwender nach Sibirien.

    Man kratze am Lack eines Umweltschützers und schwuppdiwupp kommt ein religiöser Eiferer zum Vorschein.

    Eine Frag hätt ich noch:

    Was ist das ursprüngliche Mensch sein?

    Antwort auf "Wer fängt an?"
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    "Was ist das ursprüngliche Mensch sein?"

    das urspruenfgliche mensch sein, ist ganz einfach in dem vorliegende artikel nachzulesen.
    menschen, die sich einsetzen, ihren lebensraum so zu erhalten, wie er es ihnen erlaubt, gluecklich zu leben.

    sich nicht daran zu orientieren, geld zu machen und seinen eigenen oder den lebensraum anderer dafuer kaputt zu machen. die natur zu schaetzen und sich klar zu machen, dass geld nicht essbar ist. dass liebe das leben ausmacht und nicht wohlstand und materieller luxus.
    macht sie etwas materielles wirklich gluecklich? das erkennt man daran, ob man zwei monate spaeter immer noch das selbe gleuck der sache gegenueber empfindet.

    sind sie gluecklich sanjoaguin?
    wenn ja, in welchen momenten? was in ihrem leben macht sie gluecklich? fernseh gucken, guten sex haben, ihr schoenes haus, ihre familie? wieso ihre familie? ist es liebe? daran liesse sich ihre einstellung ablesen und was fuer sie glueck ist. wir koennen alle von ihnen lernen.

    die menschen, ueber die sie im artikel gelesen haben, koennen diese frage ganz genau beantworten. das ist menschlich sein, sich selbst zu kennen und zu wissen, dass dinge unmittelbar aus einem einem selbst kommen. selbstgesteuert. das bewusstsein darueber, dass die dinge, die man tut, aus einem selbst kommen. nicht aus dem fernsehen oder der zeitung oder aus der motivation, sowas aehnliches zu haben, wie der nachbar.

    "Was ist das ursprüngliche Mensch sein?"

    das urspruenfgliche mensch sein, ist ganz einfach in dem vorliegende artikel nachzulesen.
    menschen, die sich einsetzen, ihren lebensraum so zu erhalten, wie er es ihnen erlaubt, gluecklich zu leben.

    sich nicht daran zu orientieren, geld zu machen und seinen eigenen oder den lebensraum anderer dafuer kaputt zu machen. die natur zu schaetzen und sich klar zu machen, dass geld nicht essbar ist. dass liebe das leben ausmacht und nicht wohlstand und materieller luxus.
    macht sie etwas materielles wirklich gluecklich? das erkennt man daran, ob man zwei monate spaeter immer noch das selbe gleuck der sache gegenueber empfindet.

    sind sie gluecklich sanjoaguin?
    wenn ja, in welchen momenten? was in ihrem leben macht sie gluecklich? fernseh gucken, guten sex haben, ihr schoenes haus, ihre familie? wieso ihre familie? ist es liebe? daran liesse sich ihre einstellung ablesen und was fuer sie glueck ist. wir koennen alle von ihnen lernen.

    die menschen, ueber die sie im artikel gelesen haben, koennen diese frage ganz genau beantworten. das ist menschlich sein, sich selbst zu kennen und zu wissen, dass dinge unmittelbar aus einem einem selbst kommen. selbstgesteuert. das bewusstsein darueber, dass die dinge, die man tut, aus einem selbst kommen. nicht aus dem fernsehen oder der zeitung oder aus der motivation, sowas aehnliches zu haben, wie der nachbar.

  4. hinter diesen Entwicklungen hat Methode. Es ist der Glaube, daß der Markt für Wohlstand und Wohltätigkeit steht. Der Markt geht aber überall rein, wo sich Verwertbares finden lässt, meistens ohne Überlegung der Beteiligten über langfristige Konsequenzen oder andere Erwägungen, als Gewinne zu erzielen. So wandelt er Vieles um, was bisger nicht in erster Linie nach Marktkriterien funktioniert und hinterlässt quasi umgegrabene Landschaften auf der Erde
    und im Geist der Menschen, die sich dann wenig mehr als Angebot und Nachfrage vorstellen können. Diesen geistigen Triumph wollen die Neoliberalen. Trotz allem werden sie es nicht schaffen.
    Daß solches Denken nicht vom Himmel fiel, sondern als Ideologie, so unbemerkt wie möglich, unter die Leute gebracht wurde, beleuchtet der Artikel "Die Erziehung der Öffentlichkeit" in der heutigen JUNGEN WELT.

    MfG

  5. wenn ich Ihre Frage aus meiner Sicht beantworten darf: das ursprüngliche Menschsein ist das Sich-bewusst-Sein der Tatsache, dass der Mensch Natur ist.

    Ich halte das für keine Sache die man lernen kann, also für einen Zusatz. Im Gegenteil, es ist schon in uns. Um heranzukommen, müssen wir einiges wegtun.

    Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass alles aus denselben Grundbausteinen besteht. Ich kann über die Errungenschaften der Wissenschaft nur lachen, weil es Dinge sind, die der Mensch schon längst weiss, und zwar besser als jedes Modell vom Atomaufbau es ihm erklären kann. Schaffen wir es in uns hineinzuschauen, so finden wir Wahrheiten, die weit über das hinausgehen, was Wissenschaft zu leisten vermag.

    Respektiert der Mensch die Natur nicht, so respektiert er sich selbst nicht. Findet er sich selbst in der Natur wieder, so wird er alles um sich herum respektieren. Alles wird den gleichen unschätzbaren Wert haben: ein Mensch, ein Huhn, ein Stein. Das heisst nicht, dass er keine Hühner essen oder sich aus Steinen kein Haus bauen darf. Er wird es in einem anderen Bewusstsein tun. Er wird es tun, um zu leben und nicht um sich abzusondern. Er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen, um sich schneller fortzubewegen, als es ihm sein eigener Körper gestattet. Er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur.

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    "er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen ..... er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur"

    Das klingt alles sehr schön und auch sehr idealistisch, würde aber im Endeffekt, also wenn alle das global praktizieren wollten, darauf hinauslaufen, dass für 95 % der Weltbevölkerung eine Endlösung gefunden werden müsste.

    So sehr ich den Indianerstamm in Ecuador, der sich gegen die Ölindustrie wehrt, bewundere und hoffe, dass er Erfolg hat, so genau weiss ich, dass es sich dabei um einen Ausnahmefall handelt.

    Berechnet man nämlich das Territorium, das bei einer selbstgenügsamen Lebensweise pro Person benötigt wird, wäre die Erde mit 300 Millionen Menschen bereits überbevölkert.

    Ich glaube nicht, dass Selbstgenügsamkeit der Schlüssel zur Lösung des Kernkraft- respektive Energieproblems sein kann.

    "er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen ..... er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur"

    Das klingt alles sehr schön und auch sehr idealistisch, würde aber im Endeffekt, also wenn alle das global praktizieren wollten, darauf hinauslaufen, dass für 95 % der Weltbevölkerung eine Endlösung gefunden werden müsste.

    So sehr ich den Indianerstamm in Ecuador, der sich gegen die Ölindustrie wehrt, bewundere und hoffe, dass er Erfolg hat, so genau weiss ich, dass es sich dabei um einen Ausnahmefall handelt.

    Berechnet man nämlich das Territorium, das bei einer selbstgenügsamen Lebensweise pro Person benötigt wird, wäre die Erde mit 300 Millionen Menschen bereits überbevölkert.

    Ich glaube nicht, dass Selbstgenügsamkeit der Schlüssel zur Lösung des Kernkraft- respektive Energieproblems sein kann.

  6. "Was ist das ursprüngliche Mensch sein?"

    das urspruenfgliche mensch sein, ist ganz einfach in dem vorliegende artikel nachzulesen.
    menschen, die sich einsetzen, ihren lebensraum so zu erhalten, wie er es ihnen erlaubt, gluecklich zu leben.

    sich nicht daran zu orientieren, geld zu machen und seinen eigenen oder den lebensraum anderer dafuer kaputt zu machen. die natur zu schaetzen und sich klar zu machen, dass geld nicht essbar ist. dass liebe das leben ausmacht und nicht wohlstand und materieller luxus.
    macht sie etwas materielles wirklich gluecklich? das erkennt man daran, ob man zwei monate spaeter immer noch das selbe gleuck der sache gegenueber empfindet.

    sind sie gluecklich sanjoaguin?
    wenn ja, in welchen momenten? was in ihrem leben macht sie gluecklich? fernseh gucken, guten sex haben, ihr schoenes haus, ihre familie? wieso ihre familie? ist es liebe? daran liesse sich ihre einstellung ablesen und was fuer sie glueck ist. wir koennen alle von ihnen lernen.

    die menschen, ueber die sie im artikel gelesen haben, koennen diese frage ganz genau beantworten. das ist menschlich sein, sich selbst zu kennen und zu wissen, dass dinge unmittelbar aus einem einem selbst kommen. selbstgesteuert. das bewusstsein darueber, dass die dinge, die man tut, aus einem selbst kommen. nicht aus dem fernsehen oder der zeitung oder aus der motivation, sowas aehnliches zu haben, wie der nachbar.

    Antwort auf "Jawohl, so isses"
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    Wie Sie sicher schon festgestellt haben, habe ich das grösste Problem mit Menschen, die anderen Menschen predigen und vorschreiben, wie sie glücklich zu sein haben. Kommt vielleicht aus der historischen Erfahrung, dass diejenigen die bislang als grösste Heilsversprecher aufgetreten sind, am meisten Unglück über diese Welt gebracht haben. (Bspw.: Jesus aus Nazareth, Mohamed aus Medina, Josef aus Tiflis und Adolf aus Braunau)

    Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.

    Wie Sie sicher schon festgestellt haben, habe ich das grösste Problem mit Menschen, die anderen Menschen predigen und vorschreiben, wie sie glücklich zu sein haben. Kommt vielleicht aus der historischen Erfahrung, dass diejenigen die bislang als grösste Heilsversprecher aufgetreten sind, am meisten Unglück über diese Welt gebracht haben. (Bspw.: Jesus aus Nazareth, Mohamed aus Medina, Josef aus Tiflis und Adolf aus Braunau)

    Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.

  7. "er würde nicht mehr in seine Umwelt eingreifen ..... er würde selbstgenügsam leben, in Einklang mit der Natur"

    Das klingt alles sehr schön und auch sehr idealistisch, würde aber im Endeffekt, also wenn alle das global praktizieren wollten, darauf hinauslaufen, dass für 95 % der Weltbevölkerung eine Endlösung gefunden werden müsste.

    So sehr ich den Indianerstamm in Ecuador, der sich gegen die Ölindustrie wehrt, bewundere und hoffe, dass er Erfolg hat, so genau weiss ich, dass es sich dabei um einen Ausnahmefall handelt.

    Berechnet man nämlich das Territorium, das bei einer selbstgenügsamen Lebensweise pro Person benötigt wird, wäre die Erde mit 300 Millionen Menschen bereits überbevölkert.

    Ich glaube nicht, dass Selbstgenügsamkeit der Schlüssel zur Lösung des Kernkraft- respektive Energieproblems sein kann.

    Antwort auf "@sanjoaquin"
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    was moechten sie damit sagen? flieger51 hat ihnen erstmal die frage beantwortet, was "menschlich sein" bedeutet. danach hatten sie gefragt.
    typisch ist es, aus einer antwort in einem anderen kontext, also einer neuen frage ihrerseits (loest diese menschlichkeit die probleme unserer weltbevölkerung), etwas laecherliches zu machen.

    ich mache sie mal nicht laecherlich, sondern beantworte ihre neue frage erstmal mit einer gegenfrage:
    sie sehen ja diesen ansatz von menschlichkeit nicht als loesung unserer probleme. also befuerworten sie dass, was sie im artikel lesen konnte, die zerstoerung einer kutlur, zur ausbeutung von bodenschaetzen, damit wir unsere "zivilisation" weiter betreiben koennen?
    was sind sie fuer ein kurzsichtger mensch, wenn sie das unetrstuetzen.
    was ist ihr vorschlag, wenn sie sich ueber die menschlichkeit als grundlage eines erstmal besseren zusammenlebens nicht sicher sind?

    mein ansatz:
    mensch sein ist grundlegend fuer das verstaendnis von sich und allen anderen lebewesen. wissen sie, warum wir unsere grossen probleme nicht loesen koennen? weil wir kein verstaendnis fuereinander aufbringen koennen. so worte wie islam, demokratie, kapitalismus, sozialismus, tuerke, kurde, deutscher, jude, hinz und kunz etc pp. stehe zwischen uns. jedoch sind das keine menschlichen dinge, sondern konstrukte, die wir brauchen, um unsere eigenen interessen durchzusetzen. reine regoismus. der russe will, der amerikaner will, der deutsche will, der jude will, der tuerke will, der pakistani will, der italiener will, der kommunist will, der demokrat will, der sozialist will der - ach, alle wollen. alle wollen ein schoenes leben haben, gluecklich sein und bemuehen sich, die schaedliche seite unserer vorgehensweise zu diesem glueck zu gelangen, (die wir in diesem artikel lesen durften) zu ignorieren. weil keinemenschlichkeit unserem streben zugrunde liegt. nur eisiges kalkuel und kapitalistisches denken.

    was moechten sie damit sagen? flieger51 hat ihnen erstmal die frage beantwortet, was "menschlich sein" bedeutet. danach hatten sie gefragt.
    typisch ist es, aus einer antwort in einem anderen kontext, also einer neuen frage ihrerseits (loest diese menschlichkeit die probleme unserer weltbevölkerung), etwas laecherliches zu machen.

    ich mache sie mal nicht laecherlich, sondern beantworte ihre neue frage erstmal mit einer gegenfrage:
    sie sehen ja diesen ansatz von menschlichkeit nicht als loesung unserer probleme. also befuerworten sie dass, was sie im artikel lesen konnte, die zerstoerung einer kutlur, zur ausbeutung von bodenschaetzen, damit wir unsere "zivilisation" weiter betreiben koennen?
    was sind sie fuer ein kurzsichtger mensch, wenn sie das unetrstuetzen.
    was ist ihr vorschlag, wenn sie sich ueber die menschlichkeit als grundlage eines erstmal besseren zusammenlebens nicht sicher sind?

    mein ansatz:
    mensch sein ist grundlegend fuer das verstaendnis von sich und allen anderen lebewesen. wissen sie, warum wir unsere grossen probleme nicht loesen koennen? weil wir kein verstaendnis fuereinander aufbringen koennen. so worte wie islam, demokratie, kapitalismus, sozialismus, tuerke, kurde, deutscher, jude, hinz und kunz etc pp. stehe zwischen uns. jedoch sind das keine menschlichen dinge, sondern konstrukte, die wir brauchen, um unsere eigenen interessen durchzusetzen. reine regoismus. der russe will, der amerikaner will, der deutsche will, der jude will, der tuerke will, der pakistani will, der italiener will, der kommunist will, der demokrat will, der sozialist will der - ach, alle wollen. alle wollen ein schoenes leben haben, gluecklich sein und bemuehen sich, die schaedliche seite unserer vorgehensweise zu diesem glueck zu gelangen, (die wir in diesem artikel lesen durften) zu ignorieren. weil keinemenschlichkeit unserem streben zugrunde liegt. nur eisiges kalkuel und kapitalistisches denken.

  8. Wie Sie sicher schon festgestellt haben, habe ich das grösste Problem mit Menschen, die anderen Menschen predigen und vorschreiben, wie sie glücklich zu sein haben. Kommt vielleicht aus der historischen Erfahrung, dass diejenigen die bislang als grösste Heilsversprecher aufgetreten sind, am meisten Unglück über diese Welt gebracht haben. (Bspw.: Jesus aus Nazareth, Mohamed aus Medina, Josef aus Tiflis und Adolf aus Braunau)

    Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.

    Antwort auf "@sanjoaquin"
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    "[..]Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.[..]"

    das glauben sie ja nicht ernsthaft, wenn sie aufgrund meines geschrieben versuchen mich einzuschaetzen.
    nein, natuerlich nicht. aber wuerde diese frau ihr bewusstein einschalten oder eingeschaltet bekommen, duerfte ihr klar sein, dass es negative auswirkungen hat, sich damit nicht auseinader zu setzen.
    mal sollte isch klar sein, was man tut und was nicht. wir haben nunmal gegenseitig einfluss aufeinander. und darum sollten wir unserem handeln menschliche maßstaebe zugrundelegen.
    fuer die oma bedeutet dies: parteien waehlen, die soetwas nicht zulassen. sich einsetzen fuer menschen, die versuchen, andere formen der energiegewinnung aufzubauen. auch wenn das schwierig ist.
    aber sollte ich, nur weil etwas schwierig ist, mein bewusstsein wieder abschalten und mich vom gottschalk zudroehnen lassen?
    die loesung ist nicht leicht, weil wir uns in starke abhaengigkeiten von unseren materiellen gewohnheiten aber auch unserem am kosnum ausgerichteten denken orientieren.

    ich finde viele moderne errungenschaften sehr gut. selbst handys. im artikel koennen sie ja nachlesen, dass es sogar diesen voelkern hilft, sich abzustimmen.
    klasse. was schlecht daran ist: der konsum:
    schon 5 monate spaeter komtm wieder das neuste handy mit dem unsinnigsten schnickschnack auf dem markt.
    der konsumzwang und das kapitalistische denken macht viel kaputt. um mich richtig zu verstehen: ich habe eine eigene firma, habe ein auto und esse gerne. kino mag ich auch gerne. aber ich brauchenicht den neusten plasmabildschirm, den neuen jeep oder aber ein super moebelstueck aus amazonas-holz.
    wir sollten uns klar sein, was fuer auswirkungen das hat. und nicht denken, ach was kann ich schon machen. das ist unmenschlich, da sie ihr mitgefuehl fuer die im amazonas kampfenden voelkchen beim kauf eine neuen handys (obwohl sie schon eines besitzen, welches noch funktioniert) gaenzlich verdraengen.
    konzentrieren sie sich jetzt nciht auf handys und sagen polemisch: ach, die handys sind unser unetrgang.

    wissen sie, dem kapitalismus ist in der theorie keine grenze gesetzt. nur beruht er eben auf die ausbeute von ressourcen (ohne ruecksicht, denn es geht nur um zahlen) und den konsum der menschen. der kapitalismus will, dass ich konsumiere. ich dachte, sie lassen sich nicht gerne was doktrieren.

    "[..]Nach Ihrer Diktion ist also einer 80-jährigen Oma in einer geheizten Zweizimmerwohnung und Gottschalk am Samstag Abend das Recht damit glücklich sein zu wollen, abzusprechen.[..]"

    das glauben sie ja nicht ernsthaft, wenn sie aufgrund meines geschrieben versuchen mich einzuschaetzen.
    nein, natuerlich nicht. aber wuerde diese frau ihr bewusstein einschalten oder eingeschaltet bekommen, duerfte ihr klar sein, dass es negative auswirkungen hat, sich damit nicht auseinader zu setzen.
    mal sollte isch klar sein, was man tut und was nicht. wir haben nunmal gegenseitig einfluss aufeinander. und darum sollten wir unserem handeln menschliche maßstaebe zugrundelegen.
    fuer die oma bedeutet dies: parteien waehlen, die soetwas nicht zulassen. sich einsetzen fuer menschen, die versuchen, andere formen der energiegewinnung aufzubauen. auch wenn das schwierig ist.
    aber sollte ich, nur weil etwas schwierig ist, mein bewusstsein wieder abschalten und mich vom gottschalk zudroehnen lassen?
    die loesung ist nicht leicht, weil wir uns in starke abhaengigkeiten von unseren materiellen gewohnheiten aber auch unserem am kosnum ausgerichteten denken orientieren.

    ich finde viele moderne errungenschaften sehr gut. selbst handys. im artikel koennen sie ja nachlesen, dass es sogar diesen voelkern hilft, sich abzustimmen.
    klasse. was schlecht daran ist: der konsum:
    schon 5 monate spaeter komtm wieder das neuste handy mit dem unsinnigsten schnickschnack auf dem markt.
    der konsumzwang und das kapitalistische denken macht viel kaputt. um mich richtig zu verstehen: ich habe eine eigene firma, habe ein auto und esse gerne. kino mag ich auch gerne. aber ich brauchenicht den neusten plasmabildschirm, den neuen jeep oder aber ein super moebelstueck aus amazonas-holz.
    wir sollten uns klar sein, was fuer auswirkungen das hat. und nicht denken, ach was kann ich schon machen. das ist unmenschlich, da sie ihr mitgefuehl fuer die im amazonas kampfenden voelkchen beim kauf eine neuen handys (obwohl sie schon eines besitzen, welches noch funktioniert) gaenzlich verdraengen.
    konzentrieren sie sich jetzt nciht auf handys und sagen polemisch: ach, die handys sind unser unetrgang.

    wissen sie, dem kapitalismus ist in der theorie keine grenze gesetzt. nur beruht er eben auf die ausbeute von ressourcen (ohne ruecksicht, denn es geht nur um zahlen) und den konsum der menschen. der kapitalismus will, dass ich konsumiere. ich dachte, sie lassen sich nicht gerne was doktrieren.

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