ReligionTödliche Gebote

Wir brauchen eine Aids-Theologie für Afrika. Ein klares Wort des Papstes könnte Millionen Leben retten. von Stefan Hippler

Es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet in dieser gottfernen Zeit, in der viele Menschen den Glauben und das kirchliche Leben hinter sich gelassen haben, die Diskussion über die Bedeutung der Religionen so intensiv geführt wird wie seit Langem nicht mehr. Das hat mit dem vermeintlichen clash of civilizations zu tun, mit Samuel Huntingtons umstrittener These vom Zusammenprall der Kulturen, der sich in den vielfältigen Konflikten und Überempfindlichkeiten zwischen der islamischen und christlichen Welt äußere. Und es hängt auch mit dem Tod von Papst Johannes Paul II. und der Wahl seines Nachfolgers Benedikt XVI. zusammen.

Seither wird nämlich in den Medien intensiv über die katholische Morallehre gestritten, und auch die alte Debatte über die Kondomfrage flammt wieder auf, vor allem unter Journalisten, die normalerweise mit der Kirche recht wenig am Hut haben. Das bleibt nicht ohne Rückwirkung auf den Vatikan: Hinter den hohen Mauern des päpstlichen Reiches hat man zumindest begonnen, über das Präservativ als möglichen HIV-Schutz innerhalb der Ehe nachzudenken.

Anzeige

Als der neue Papst erstmals eine Delegation von Bischöfen aus dem südlichen Afrika empfing, teilte er deren »tiefe Sorge über die durch Aids verursachte Zerstörung«. Aber die Tragweite der Tragödie wird offenbar immer noch unterschätzt. Denn der Pontifex bekräftigte bei diesem Treffen, dass Keuschheit und Treue den »einzig sicheren Weg« weisen, um der Ausbreitung der Seuche vorzubeugen.

Während in der Zentrale uneingestandene Ratlosigkeit herrscht, müssen wir an der Peripherie erkennen, dass die Gebote der kirchlichen Sexualmoral für jene Menschen, die sie strikt befolgen, einem Todesurteil gleichkommen können. Das gilt hier in Afrika vor allem für Ehefrauen, deren Männer untreu sind. Dieser Kontinent hat Tausende solcher Einzelschicksale zu erzählen, aber keiner hört zu, nicht einmal die Kirche, die eigentlich das Leben unter allen Umständen schützen will. Wir lassen unsere Leute im Stich – mit guten Intentionen, aber einem vernichtenden Resultat. Denn Millionen von Aids-Toten in Afrika, das sind auch Millionen von toten Katholiken. Aber die meisten Kirchenführer haben gelernt, zu schweigen und fragend nach Rom zu blicken. Welchen Weg sollen wir gehen?

Die katholische Kirche ist eine Gemeinschaft der Heiligen und der Sünder, und wir haben Sorge zu tragen für beide. Das Zweite Vatikanische Konzil weist uns auf unsere Schwesterkirchen und ihre reichen Traditionen hin. Mit Freude habe ich vernommen, dass Papst Benedikt XVI. die Tradition dieses Konzils weiterentwickeln will. Vielleicht öffnet sich da ein kleines Fenster der Hoffnung? Vielleicht folgen den vielen Worten endlich Taten? Vielleicht lernen wir von unseren Schwesterkirchen?

Die orthodoxe Kirche kennt zum Beispiel das Prinzip der oikonomia. Das Wort kommt aus dem Griechischen; es bedeutet Haushaltung, Vorsorge und beschreibt die Verwirklichung des Mysteriums der göttlichen Liebe, die von Jesus Christus verkündet und vorgelebt wurde und in den Handlungen der Kirche fortwirkt. Dieses Prinzip respektiert die geltenden Regeln der Kirche, aber unter außergewöhnlichen Umständen können sie ausgesetzt werden – nicht, um Präzedenzfälle zu schaffen, sondern um der Menschen und ihrer Nöte willen.

Leserkommentare
  1. Es ist doch merkwürdig:
    "[...] die Gebote der kirchlichen Sexualmoral für jene Menschen, die sie strikt befolgen, einem Todesurteil gleichkommen können. Das gilt hier in Afrika vor allem für Ehefrauen, deren Männer untreu sind."
    Nicht die kirchliche Sexualmoral ist schuld. Das Problem ist nicht, dass die Leute in der Ehe nicht ein Kondom verwenden dürfen/sollen, sondern Geschlechtsverkehr ausserhalb der Ehe.

    In der Schweizer Zeitschrift "Weltwoche" war kürzlich zum Thema AIDS(-Prävention) ein interessanter Artikel:
    In (Schwarz-)Afrika ist es tatsächlich die im Vergleich zu anderen Kontinenten höhere Promiskuität, die für diese eklatanten Zustände verantwortlich ist. Armut spielt keine Rolle, da diese erhöhte Promiskuität gesellschaftlich veranlagt ist, also auch in den höheren Schichten der Bevölkerung "gepflegt" wird, und diese nicht weniger betroffen ist. Und manches im Bevölkerungsdurchschnitt weniger arme Land in Afrika hat grössere AIDS-Probleme als ärmere Nachbarn. Es bleibt nur die Schlussfolgerung: Wenn zwei Partner HIV-Negativ in die Ehe gehen und sich treu bleiben, dann schliesst sich die Sexualität als Übertragungsweg aus und wo kein HI-Virus bei den Eltern wird es auch an Kinder nicht "vererbt".
    Insofern scheint mir geradezu folgendes weiterhin notwendig zu sein: Das Festhalten an den kirchlichen Moralvorstellungen gerade hinsichtlich der Sexualität und deren Betonung - und damit ein Hinwirken in den Gesellschaften auf weniger Promiskuität.

    Wenn (unschuldig) HIV-Infizierte in der Seelsorge diskrimiert werden, dann ist das jedoch ein Punkt, der auch meineserachtens eine Veränderung im Ungang mit diesen Menschen notwendig hat.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • monjo
    • 10. August 2007 1:59 Uhr

    Antwort auf:
    Kontra!
    Verfasst von BerndMartinRohde am Do, 09/08/2007 - 21:01.

    "Insofern scheint mir geradezu folgendes weiterhin notwendig zu sein: Das Festhalten an den kirchlichen Moralvorstellungen gerade hinsichtlich der Sexualität und deren Betonung - und damit ein Hinwirken in den Gesellschaften auf weniger Promiskuität."

    Ist das nicht sehr naiv gedacht? Glauben Sie wirklich, dass die Kirche irgend etwas Positives im Kampf gegen Aids bewirken kann, indem sie außerehelichen Sex und Promiskuität verteufelt (was sie ohnehin schon tut)? Meinetwegen können die Menschen Spaß haben so oft sie wollen und mit wem sie wollen – so lange sie dadurch niemanden gefährden.

    Dass die Kirche dieses Sexualverhalten nicht gutheißt, ist auch bis nach Afrika durchgedrungen, allerdings scheint dies nicht so viele von ihren Sexpraktiken abzuhalten. Und es werden garantiert auch nicht mehr, wenn die Kirche noch stärker das Prinzip Treue hochhält.
    Nur gute und intensive Aufklärung kann wirklich etwas bewirken. Auch die hier so viel zitierten "untreuen Ehemänner" werden wahrscheinlich darüber nachdenken zukünftig Kondome zu gebrauchen, wenn sie erst einmal wissen, dass sie dadurch sich und ihre Partnerin schützen können.

    Das Problem ist, dass die meisten es nicht wissen.

    Die Aufgabe der Kirche muss es deshalb sein, dieses Wissen zu verbreiten. Und dazu ist sie die perfekte Plattform: Denn erstens hat sie großen Einfluss auf die afrikanische Bevölkerung und zweitens kann sie auf ein gut ausgebautes Netz zurückgreifen, das viele Menschen erreicht.

    Die Benutzung von Kondomen zukünftig nicht mehr als Sünde zu bezeichnen, ist meiner Meinung nach also nur der erste nötige, aber bei weitem nicht weit genug gehende Schritt.

    Wenn sonntags gummierte Verhütung gepredigt wird und Fragenden beratend zur Seite gestanden wird, dann wäre das ein erster Lichtblick im Kampf gegen AIDS.

  2. AIDS-Theologie: Eine treffendere Bezeichnung läßt sich für dieses seuchende Geschwurbel wirklich nicht finden!

    Welch eine ungeheure Verdrehung der Tatsachen, welch eine Vergewaltung der elementaren Logik!

    Behauptet doch der Autor tatsächlich, daß
    "die Gebote der kirchlichen Sexualmoral für jene Menschen, die sie strikt befolgen, einem Todesurteil gleichkommen können" und meint damit die "Ehefrauen, deren Männer untreu sind" und sie daher mit AIDS infizieren.

    In der Tat tragisch, nur ist der Papst in diesem Fall wirklich unschuldig. Die Verantwortung tragen offensichtlich nicht die Vertreter einer strengen Sexualmoral, sondern die afrikanischen Katholiken männlichen Geschlechts, die sich an diese Moral leider Gottes oft nicht halten.
    Zweitens ist nicht klar, inwieweit der Kondomgebrauch diesem Übel abhelfen sollte. Sollen denn afrikanische Ehepaare überhaupt nie mehr ohne Präservative miteinander schlafen?
    Nun gut, die AIDS-THeologen meinen wohl folgendes: wenn die untreuen Ehemänner das Ding wenigesten "außer Haus" überziehen würden, könnten sie sich und ihre Frau eventuell vor einer Infektion besser schützen.

    Aber wieso braucht man für diese simple Einsicht eine "AIDS-Theologie", wieso braucht es dafür ein Statement des Papstes? Hätten die "sündigen" Ehemänner denn da nicht längst von selbst drauf kommen können, ganz ohne Papst? Und glaubt der Autor denn wirklich, daß diese verantwortunglosen Männer, die sich über kirchliche Keuschheitsgeobte bisher noch immer hinweggesetzt haben, ein kirchliches Kondomgebot akkurat befolgen würden? Oder anders gefragt: Woran lag es eigentlich, wenn sich diese so lebensfreudig-unbekümmerten Männer bislang nie um Infektionsschutz gekümmert haben? Lag das wirklich nur daran, daß sie, die herumhurenden Freier, Angst hatten, sie könnten am Ende das kirchliche Kondomverbot übertreten?

    Und dann dieser schwindlige Vorschlag mit dem AIDS-Test vor der Hochzeit!

    Da versteht man doch, daß das Problem wo ganz anders liegt: In einem gnadenlosen, archaischen Patriarchalismus, einer brutalen Vorherrschaft der Männer beziehungsweise darin, daß auch die afrikanischen Katholiken eben noch nicht wirklich in einer monogamen Kultur angekommen sind. Und darin, daß sie offenbar keine besonderen Gewissenbisse haben, das Leben ihrer Frauen leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

    Was Afrika wirklich braucht, um der Seuche Herr zu werden, ist die Gleichberechtigung der Frau. (Oder, realistisch: Überhaupt irgendwelche Frauenrechte).

    Theologen, die zu feige, zu verschwurbelt oder zu unehrlich sind, dieses Hauptproblem offen anzusprechen, sollen uns doch mit ihrer Pseudo-aufklärerischen KOndom-Theologie verschonen.

    • oibe
    • 09. August 2007 22:07 Uhr

    Die kath. Kirche hat ein Problem mit dem Sexuellen an sich. Folglich bezieht sie diesen wirklichkeitsfremden Standpunkt.
    Dieses Gerede von AIDS-Theologie geht also am eigentlichen Problem vorbei.
    Langfristig wird sich auch die kath. Kirche als lernfähig erweisen. Immerhin hat sie nach 500 Jahren Gallilei rehabilitiert. Ein paar 100 Millionen Tote später wird sich auch die kath. Kirche zu AIDS besinnen. Bis dahin sollte man als einigermassen aufgeklärter Zeitgenosse die Äußerungen der kath. Kirche ignorieren.

    Gewinnen wir dem Ganzen doch etwas Positives ab: Ein weiteres großes Problem welches Afrika betrifft, werden die Folgen der Klimakatastrophe sein. Seien wir deshalb froh, daß die kath. Kirche sich zumindestens nicht gegen das Energiesparen ausspricht.

    Gruß,
    OibE

  3. "Theologen, die zu feige, zu verschwurbelt oder zu unehrlich sind, dieses Hauptproblem offen anzusprechen, sollen uns doch mit ihrer Pseudo-aufklärerischen KOndom-Theologie verschonen"
    - Ihr ganzer Artikel beweist, dass Sie keine Ahnung von Theologie besitzen, und auch keine Ahnung dessen, was Glauben heisst. Sonst wüssten Sie wenigstens, dass Glaube und Moral zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind. In ihrem Artikel wimmelt es von moralischen Standpunkten, die eine größere Affinität zu Dostojewskijs Großinquisitor besitzen, als zu Christus. Sich selbstherrlich-pharisäisch aufschwingen zum Richter über afrikanische "Sünder", die herumhuren, und dann als besserwissender Europäer auch noch Rezepte zur Monogamie herausgeben. Mich ekelt es vor diesem Meinungsgewäsch, das an keiner Stelle aus rationaler Argumentation besteht, sondern nur aus Unterstellungen, Diffamierungen, und kleinbürgerlichem Ressentiment.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mein Herr, einige Dinge wollen wir gleich in das Licht Gottes stellen, und alle Menschen, die das lesen, sollen daran teilhaben, denn es geht um die Ehre Gottes:
    1.ich weiß nicht ob Sie ein Theologe sind, und bezeichnen Sie sich als einen Theologen, so frage ich Sie, wo haben Sie Theologie studiert? Bei Gott oder bei Menschen?
    Bei Gott dem lebendigen und wahrhaftigen, der uns in Christus erschienen ist als der Geist des Vaters, oder, Bei den Menschen,Fleisch und Blut, der weit über sechshundert verschiedenen und von Gott abgefallenen Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten in Deutschland und Europa, die zwar das niedergeschriebe geistige Eigentum der wahren Theologen des Herrn Jesus Christus haben, aber nicht seinen Geist, den Geist des Vaters, den Christus in seiner Abschiedsrede vor der Kreuzigung, allen seinen von ihm berufenen, zubereiteten und durch den Heiligen Geist, wiedergeborenen Jünger zugesagt und zu Pfingsten ,auch erfüllt hat.Johannes Kapitel 14, 16-23
    2. "Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein"!
    Zu wem hat das Jesus Christus gesagt? zu seinen Jüngern, die durch IHN zubereitet wurden, oder zu den damaligen Pharisäer der jüdischen Amtskirche?, Die Er als Heuchler bezeichnete? Lesen Sie die Bibel-Stellen recht vor Gottes Angesicht, aber in in Demut und durch den Geist Gottes, und verdrehen Sie nicht die Bibelzitate, denn Sie müssen das vor Gott verantworten und nicht ich, der ich über 45 Jahre in der Ausbildung des lebendigen Gottes stehe als Theologe Gottes, gleich so, wie es von Anfang des Urchristentums üblich war unter den wahren Apologeten der christlichen Wahrheit und Theologie des lebendigen Gottes, auf dass Sie nicht mit falsch ausgelegten Bibelzitate, die Menschen irre machen. Gottes und Christenmenschen haben das recht von Gott, die Sünde der Menschen und der Welt zu strafen, richten und zu urteilen, lesen Sie Johannes Kapitel 16, "Wenn der Heilige Geist kommt, dann wird er die Welt strafen..usw, wenn Sie den Heiligen Geist hätten als vermeinter Theologe, dann müssten Sie jetzt Halleluja ausrufen....
    3. Lesen Sie mal, was Christus über die damaligen Priester und Pharisäer der jüdischen Amtskirche gesagt hat über die Nächstenliebe, steht in Lukas 10, 25-37
    "Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho und fiel unter die Räuber und Mörder,
    1.Ein damaliger Priester kam, sah ihn liegen und ging vorbei,
    2.Ein Levit kam, sah ihn und ging auch an ihm vorbei,
    3.Ein Samariter kam, sah ihn, nahm ihn mit sich den verwundeten, pflegte ihn, verband ihn und gab der Herbergsleitung, wo er ihn hinbrachte, zwei Groschen, damit er gepflegt würde".
    Erkennen Sie sich und Ihre Religion, Kirche, Tempel oder Sekte ,der Sie angehören?
    4."Sie sprechen den Menschen und Gottes Theologen den "Glauben und die Moral" ab" und machen sich´gleichzeitig, selber zum Richter über Menschen, "die da herumhuren" wie Sie es bezeichneten.
    Hat Christus nicht zu den Pharisäern der damaligen Amtskirche gesagt,"dass die Huren eher in das Reich Gottes kommen als ihr Priester" denn was die Huren tun, tun sie aus Not und öffentlich bekannt, was die damaligen Priester taten, dass taten sie im Dunkel der Nacht und heuchelten den Leuten, Frömmigkeit vor!
    Woher kommt ein moralisches Leben, frage ich Sie?
    Nach der Theologie des lebendigen Gottes und seines Heiligen Geistes, komm die Moral und sittliches Leben und alles andere sündloses Leben in der Nachfolge Jesu Christi durch den allerheiligsten Glauben, wie die Jünger gesagt und wie wahre Christenmenschen es auch erfahren haben von den Anfängen des Urchristentums bis heute:
    "UNSER GLaube ist der Sieg über Sünde,Tod und Teufel! Gerade dieser Glaube, ist der Glaube Jesu Christi, der als Anfänger und Vollender, diesen allerheiligsten Glauben vorgelebt hat den damaligen Jüngern und Aposteln bis zum Kreuz auf Golgatha.Über diesen Glauben ,hat kein Mensch das Monopol auch nicht der Papst noch seine von Gott und der wahren Theologie Gottes abgefallenen Religion, Kirchen, Tempeln und Sekten.
    Dieser allerheiligste Glaube ist nämlich, eine Gabe Gottes und eine Frucht des Heiligen Geistes,welcher ist der alleinseligmachende Glaube, von dem die kath. Kirche spricht ihn aber selber nicht hat, sonst würden sie die Lüge und Notlüge nicht erlauben!
    "Wer von Gott geboren ist, sündigt nicht, schreibt Johannes in seinem Hirtenbrief! Also,
    Christliche Moral und sittliches Leben und Wandel in der Nachfolge Jesu Christi, kommt alles durch den wahren Glauben Gottes, denn mit dem Glauben ,den der Mensch von Natur hat, kann er höchsten ein Entdecker werden der irdischen Gefilde und des Kosmos ,aber in dem Reich Gottes, ist er unfruchtbar und unheilig sagt Gott, der den Menschen unter die Sünde sieht mitsamt seinem von Ihn verschlossen Glauben.Römer Kapitel 1-3 und Kapitel 11,
    Ich erwarte Ihre Ehrlichkeit im Angesicht des lebendigen Gottes und wünsche Ihnen und allen die Ihnen zuhören, den wahren Geist Gottes um zu hören, seine einzig wahre und heil bringende Theologie, die, wie das wahre Wort Gottes und Gott, Christus und der wahre Heilige Geist, von selbstberufenen und anmaßenden Lohnprediger, vom Kleinsten bis zum Größten verfälscht und um des lieben Mammon wegen, gleich dem Judas, verkündigt wird.
    TUT Buße! Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Selbstverlag

    Mein Herr, einige Dinge wollen wir gleich in das Licht Gottes stellen, und alle Menschen, die das lesen, sollen daran teilhaben, denn es geht um die Ehre Gottes:
    1.ich weiß nicht ob Sie ein Theologe sind, und bezeichnen Sie sich als einen Theologen, so frage ich Sie, wo haben Sie Theologie studiert? Bei Gott oder bei Menschen?
    Bei Gott dem lebendigen und wahrhaftigen, der uns in Christus erschienen ist als der Geist des Vaters, oder, Bei den Menschen,Fleisch und Blut, der weit über sechshundert verschiedenen und von Gott abgefallenen Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten in Deutschland und Europa, die zwar das niedergeschriebe geistige Eigentum der wahren Theologen des Herrn Jesus Christus haben, aber nicht seinen Geist, den Geist des Vaters, den Christus in seiner Abschiedsrede vor der Kreuzigung, allen seinen von ihm berufenen, zubereiteten und durch den Heiligen Geist, wiedergeborenen Jünger zugesagt und zu Pfingsten ,auch erfüllt hat.Johannes Kapitel 14, 16-23
    2. "Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein"!
    Zu wem hat das Jesus Christus gesagt? zu seinen Jüngern, die durch IHN zubereitet wurden, oder zu den damaligen Pharisäer der jüdischen Amtskirche?, Die Er als Heuchler bezeichnete? Lesen Sie die Bibel-Stellen recht vor Gottes Angesicht, aber in in Demut und durch den Geist Gottes, und verdrehen Sie nicht die Bibelzitate, denn Sie müssen das vor Gott verantworten und nicht ich, der ich über 45 Jahre in der Ausbildung des lebendigen Gottes stehe als Theologe Gottes, gleich so, wie es von Anfang des Urchristentums üblich war unter den wahren Apologeten der christlichen Wahrheit und Theologie des lebendigen Gottes, auf dass Sie nicht mit falsch ausgelegten Bibelzitate, die Menschen irre machen. Gottes und Christenmenschen haben das recht von Gott, die Sünde der Menschen und der Welt zu strafen, richten und zu urteilen, lesen Sie Johannes Kapitel 16, "Wenn der Heilige Geist kommt, dann wird er die Welt strafen..usw, wenn Sie den Heiligen Geist hätten als vermeinter Theologe, dann müssten Sie jetzt Halleluja ausrufen....
    3. Lesen Sie mal, was Christus über die damaligen Priester und Pharisäer der jüdischen Amtskirche gesagt hat über die Nächstenliebe, steht in Lukas 10, 25-37
    "Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho und fiel unter die Räuber und Mörder,
    1.Ein damaliger Priester kam, sah ihn liegen und ging vorbei,
    2.Ein Levit kam, sah ihn und ging auch an ihm vorbei,
    3.Ein Samariter kam, sah ihn, nahm ihn mit sich den verwundeten, pflegte ihn, verband ihn und gab der Herbergsleitung, wo er ihn hinbrachte, zwei Groschen, damit er gepflegt würde".
    Erkennen Sie sich und Ihre Religion, Kirche, Tempel oder Sekte ,der Sie angehören?
    4."Sie sprechen den Menschen und Gottes Theologen den "Glauben und die Moral" ab" und machen sich´gleichzeitig, selber zum Richter über Menschen, "die da herumhuren" wie Sie es bezeichneten.
    Hat Christus nicht zu den Pharisäern der damaligen Amtskirche gesagt,"dass die Huren eher in das Reich Gottes kommen als ihr Priester" denn was die Huren tun, tun sie aus Not und öffentlich bekannt, was die damaligen Priester taten, dass taten sie im Dunkel der Nacht und heuchelten den Leuten, Frömmigkeit vor!
    Woher kommt ein moralisches Leben, frage ich Sie?
    Nach der Theologie des lebendigen Gottes und seines Heiligen Geistes, komm die Moral und sittliches Leben und alles andere sündloses Leben in der Nachfolge Jesu Christi durch den allerheiligsten Glauben, wie die Jünger gesagt und wie wahre Christenmenschen es auch erfahren haben von den Anfängen des Urchristentums bis heute:
    "UNSER GLaube ist der Sieg über Sünde,Tod und Teufel! Gerade dieser Glaube, ist der Glaube Jesu Christi, der als Anfänger und Vollender, diesen allerheiligsten Glauben vorgelebt hat den damaligen Jüngern und Aposteln bis zum Kreuz auf Golgatha.Über diesen Glauben ,hat kein Mensch das Monopol auch nicht der Papst noch seine von Gott und der wahren Theologie Gottes abgefallenen Religion, Kirchen, Tempeln und Sekten.
    Dieser allerheiligste Glaube ist nämlich, eine Gabe Gottes und eine Frucht des Heiligen Geistes,welcher ist der alleinseligmachende Glaube, von dem die kath. Kirche spricht ihn aber selber nicht hat, sonst würden sie die Lüge und Notlüge nicht erlauben!
    "Wer von Gott geboren ist, sündigt nicht, schreibt Johannes in seinem Hirtenbrief! Also,
    Christliche Moral und sittliches Leben und Wandel in der Nachfolge Jesu Christi, kommt alles durch den wahren Glauben Gottes, denn mit dem Glauben ,den der Mensch von Natur hat, kann er höchsten ein Entdecker werden der irdischen Gefilde und des Kosmos ,aber in dem Reich Gottes, ist er unfruchtbar und unheilig sagt Gott, der den Menschen unter die Sünde sieht mitsamt seinem von Ihn verschlossen Glauben.Römer Kapitel 1-3 und Kapitel 11,
    Ich erwarte Ihre Ehrlichkeit im Angesicht des lebendigen Gottes und wünsche Ihnen und allen die Ihnen zuhören, den wahren Geist Gottes um zu hören, seine einzig wahre und heil bringende Theologie, die, wie das wahre Wort Gottes und Gott, Christus und der wahre Heilige Geist, von selbstberufenen und anmaßenden Lohnprediger, vom Kleinsten bis zum Größten verfälscht und um des lieben Mammon wegen, gleich dem Judas, verkündigt wird.
    TUT Buße! Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Selbstverlag

    • monjo
    • 10. August 2007 1:59 Uhr

    Antwort auf:
    Kontra!
    Verfasst von BerndMartinRohde am Do, 09/08/2007 - 21:01.

    "Insofern scheint mir geradezu folgendes weiterhin notwendig zu sein: Das Festhalten an den kirchlichen Moralvorstellungen gerade hinsichtlich der Sexualität und deren Betonung - und damit ein Hinwirken in den Gesellschaften auf weniger Promiskuität."

    Ist das nicht sehr naiv gedacht? Glauben Sie wirklich, dass die Kirche irgend etwas Positives im Kampf gegen Aids bewirken kann, indem sie außerehelichen Sex und Promiskuität verteufelt (was sie ohnehin schon tut)? Meinetwegen können die Menschen Spaß haben so oft sie wollen und mit wem sie wollen – so lange sie dadurch niemanden gefährden.

    Dass die Kirche dieses Sexualverhalten nicht gutheißt, ist auch bis nach Afrika durchgedrungen, allerdings scheint dies nicht so viele von ihren Sexpraktiken abzuhalten. Und es werden garantiert auch nicht mehr, wenn die Kirche noch stärker das Prinzip Treue hochhält.
    Nur gute und intensive Aufklärung kann wirklich etwas bewirken. Auch die hier so viel zitierten "untreuen Ehemänner" werden wahrscheinlich darüber nachdenken zukünftig Kondome zu gebrauchen, wenn sie erst einmal wissen, dass sie dadurch sich und ihre Partnerin schützen können.

    Das Problem ist, dass die meisten es nicht wissen.

    Die Aufgabe der Kirche muss es deshalb sein, dieses Wissen zu verbreiten. Und dazu ist sie die perfekte Plattform: Denn erstens hat sie großen Einfluss auf die afrikanische Bevölkerung und zweitens kann sie auf ein gut ausgebautes Netz zurückgreifen, das viele Menschen erreicht.

    Die Benutzung von Kondomen zukünftig nicht mehr als Sünde zu bezeichnen, ist meiner Meinung nach also nur der erste nötige, aber bei weitem nicht weit genug gehende Schritt.

    Wenn sonntags gummierte Verhütung gepredigt wird und Fragenden beratend zur Seite gestanden wird, dann wäre das ein erster Lichtblick im Kampf gegen AIDS.

    Antwort auf "Kontra!"
  4. Ich glaube nicht, dass die katholische Kirche "großen Einfluss auf die afrikanische Bevölkerung" (Monjo) hat. Diese Vorstellung wird meiner Meinung nach von der Kirche selbst erzeugt, die dabei allerdings oft ein falsches Bild zeichnet und ihre Rolle übertreibt (nachzuprüfen in diversen Missionsblättern).
    Ebenso wird auch der Effekt überschätzt, den Herr Ratzinger auf die Sexualpraktiken von Schwarzafrikanern haben könnte, immerhin ist Afrika größtenteils Diaspora.
    Viel wirkungsvoller wäre es, wenn wir (bzw. die deutschen Steuerzahler) ordentliche Kliniken vor Ort und erschwingliche Therapien finanzieren würden (wie war das noch mit den Patenten?). Dann wäre es vielleicht auch möglich vernünftig über die Gefahren von ungeschütztem Sex mit mehreren Partnern aufzuklären, und man müsste dies nicht jemandem überlassen, der vielleicht im nächsten Satz über die Geheimnisse der Dreifaltigkeit predigt.

  5. Wenn man das Problem nicht benennen darf, aus Angst, dann als "Rassist" oder als "überheblicher Europäer" zu gelten, ja dann sollten wir die Diskussion gleich einstellen.
    Irgendwie ist ja auch die ZEIT insgesamt ein überhebliches, norddeutsches, protestantisch-liberales Kampfblatt, oder nicht?
    So gesehen haben diese "Sapreißn" doch kein recht, die bayerisch-italienischen Bräuche des VAtikan zu kritisieren.

    Aber zurück nach Afrika.
    Der Vorschlag, anlässlich der Hochzeit einen AIDS-Test durchzuführen, ist wirklich bezeichnend.

    Offenbar hält der Autor ein solches "Ritual" für notwendig, um die Bevölkerung überhaupt zur Durchführung eines solchen Tests zu veranlassen. Er stellt sich vor, daß die afrikanischen Bräute ohne dem keine Chance haben, sich vor der Ansteckung (durch ihren Ehemann) zu schützen.

    Also wenn das so ist, dann ist diese afrikanische Gesellschaft entweder extrem unaufgeklärt oder extrem machistisch, vermutlich aber beides.

    Katholische Pfarrer, die mit solchen Zuständen (den eigentlichen Krankheitsursachen) konfrontiert sind, sollten sie sie halt bekämpfen, mutig und konsequent.

    Und nicht überlegen, mit welcher Art von Latex-Theologie man das Übel hier und da vielleicht ein wenig hätte mildern können.

  6. Zitat aus dem Artikel: Aber die Tragweite der Tragödie wird offenbar immer noch unterschätzt. Denn der Pontifex bekräftigte bei diesem Treffen, dass Keuschheit und Treue den »einzig sicheren Weg« weisen, um der Ausbreitung der Seuche vorzubeugen.<\cite>
    Wieso wird bei diesem Rat die Tragweite des Problemes unterschätzt? Wenn sich die Leute an den Keuschheit und Treue halten würden, dann hätten sie nur mit einem Partner Sex. Also nur eine Möglichkeit sich anzustecken. Und diese eine Möglichkeit wird es immer geben, denn irgendwoher müssen ja auch Kinder kommen, soll heißen, in der Ehe sollte man schon irgendwann mal ungeschützten Sex haben sonst stirbt die Menschheit auch aus. Jedenfalls würde die Ausbreitung so eingedämmt.
    Und ja ich weiß, viele Menschen sind nicht so, sondern gehen fremd etc. Mir geht es auch gar nicht darum, Kondome zu verbieten. Ich finde es einfach nur dumm, so zu tun als wäre der Rat des Papstes völlig idiotisch. Das ist er nämlich nicht. Er würde durchaus funktionieren, wenn man ihn nur anwenden würde.
    Und mal ehrlich, wer sich nicht an das Treuegebot der Kirche hält, hat doch auch keinen Grund, sich an das Kondomverbot zu halten. Ersteres wiegt doch offensichtlich schwerer.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service