Rechtsradikale Aufstand des ZuständigenSeite 3/3
CDU zehn Plätze, PDS/Pirnaer Bürger zehn, SPD/Freie Wähler acht, NPD zwei.
Das heißt, Sie müssen koalieren.
Das gibt’s in Pirna nicht. Es gibt eine nach demokratischen Prinzipien ausgestrittene Zukunftsvorstellung für diese Stadt.
Jetzt wuchtet Ulbig einen mächtigen Ordner herbei, schlägt ihn auf und entfaltet Buchhaltungs-Leporellos von handtuchartiger Größe. Pirna, lernen wir, hat 2003 seine komplette Haushaltsplanung auf die sogenannte Doppik umgestellt: die doppelte Buchführung in Konten. Das bedeute die Abkehr vom bundesweit üblichen kameralistischen System, das Jahr für Jahr rechnet und oft improvisiert. Was gerade wichtig ist, versucht man irgendwie im Haushaltsplan unterzubringen, sagt Ulbig, aber dieses konventionelle Rechnungswesen bildet die Konsequenzen ungenügend ab. Für längerfristige Verpflichtungen, Verschleiß et cetera werden keine Rücklagen gebildet.
Aber diese Riesentabellen…
Jeder Bürger kann alles im Internet prüfen, sagt Ulbig. Wenn wir was Neues planen, muss was anderes raus oder nach hinten rücken. Unsere gelisteten Vorhaben gehen bis ins Jahr 2017.
Was sind Sie dann?
Oberbürgermeister von Pirna, sagt Ulbig. Falls in ihm ein anderer Ehrgeiz waltet, so verbirgt er das gut.
Wir lernen noch manches: 1700 Menschen verlassen jährlich die Stadt, etwa ebenso viele ziehen zu. Die offizielle Arbeitslosigkeit liegt bei 17 Prozent. Der Tourist verweilt im »Tor zur Sächsischen Schweiz« durchschnittlich vier Tage. Die Verkehrsanbindung sei prächtig, mit Dresden vor der Tür. Insgesamt zähle Pirna keineswegs zu Ostdeutschlands Problemzonen. Jetzt aber müssen wir uns sputen. Ulbig will unbedingt noch die Bibliothek vorführen. Wir schweifen durch ein wundervoll restauriertes Patrizierhaus, in dem mehrstöckig Leben wimmelt. Sehen Sie die Schiffskehlbalken, schwärmt Ulbig. Kommen Sie, ich zeige Ihnen noch die Keller…
Pirnas Altstadt war zur DDR-Zeit restlos proletarisiert und ramponiert. Heute leuchtet das Canalettohaus, die gotische Deckenmalerei von St. Marien, das grandiose Renaissance-Ensemble des deutsch-tschechischen Schillergymnasiums. Dessen Rektor Bernd Wenzel sei das Schlusswort überlassen: Das Bedürfnis, gut zu sein, ist in Pirna überall zu spüren. Es wird nur unterschiedlich gelebt.
- Datum 12.08.2007 - 10:28 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 09.08.2007 Nr. 33
- Kommentare 12
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Gegen "rechts" zu sein, hat nichts mehr mit Zivilcourage zu tun. Es ist ein reibungsloses Mitschwimmen im Strom der vermeintlich moralisch Überlegenen, der Allianz aus CDU, FDP, Rotgrün und den neuen dunkelroten lupenreinen Demokraten. Nicht aufmucken, korrekt umerzogen sein, alle Begriffe von Afroamerikaner bis Befreiung richtig verwenden. - Nein, Zivilcourage wäre es, gegen links zu kämpfen.
Es fällt auf, daß die Zeit zu den Artikeln über den Schießbefehl keine Kommentare zuläßt.
Schon wegen der realitätsfremden Diskussion, ob es einen Schießbefehl gab oder nicht, der zunehmenden Bedeutung der Ostalgie, der zunehmenden Begeisterung für die angebliche Qualität der Ostprodukte, dem Wiedererstarken der SED unter dem Mantel der Linkspartei, kann dem Vorkommentator nur zugestimmt werden.
Die linken Demokratiegegner nutzen die Straftaten rechter Schlägertypen geschickt für ihre eigene Demagogie. Viele Aussagen, die heute zur strafrechtlichen Verfolgung führen, hätten vor 20 Jahren in einer Massenverhaftung resultiert.
Inzwischen ist unser Klima so vergiftet, daß die Baumängel und Verschwendung an dem Berliner Mahnmal kaum noch kritisiert werden dürfen, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Der Architekt darf seine Sichtweise in einem Interview preisgeben, die sogar den unseriösesten Bauträger als Vorbild erscheinen läßt. Oder was würden Sie sagen, wenn das Fundament Ihres Hauses kurze Zeit nach dem Einzug Baumängel aufweist und der Architekt Ihnen antwortet: "Nichts ist für die Ewigkeit gebaut" Dieses Mahnmal ist eine beispiellose Verhöhnung der Opfer.
Ebenso die Aussage: "Niemand kommt als Demokrat auf die Welt." Dieser Spruch taugt nur für den politischen Stammtisch. Als was kommt der Mensch nach Ansicht des Bürgermeisters auf die Welt.
Grundfalsch ist die politische Ursachenanalyse. Mangelnder Kontakt zu Ausländern? Im tschechischen Grenzland? Im Musterland des sozialistischen Wirtschaftverbandes mit kubanischen und afrikanischen Arbeitern und Heerscharen russischer Soldaten im Land??
Gratisantifaschismus und Obrigkeitshörigkeit gab es auch im Westen mehr als genug. Massenarbeitslosigkeit gab es schon in der Vorwendezeit im Saarland und im Ruhrgebiet. Die Kohl-Regierung hat die sozialen Verwerfungen lediglich nicht zur Kenntnis nehmen wollen.
Die Vorschläge des Jugendamtsleiters sind so naiv wie wirkungslos. Gegen die Begeisterung der Jugendlichen für die rechte Ideologie hilft keine Bildung. Schon Senator Burda soll sinngemäß gesagt haben: "Der erste, der verhungert, ist der Philosoph." Gegen die rechte Ideologie helfen nur Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze.
Genau hier liegt die Gefahr. Wenn rechts orientierte Unternehmer und Arbeitslose wieder zusammenfinden, steht Deutschland der eigentliche Flächenbrand der brauenen Gesinnung noch bevor.
Wie schon angemerkt, um "gegen Rechts" zu sein braucht man keinen Mut, man muß nur mit dem etabliert-demokratischen Zeitgeist mithecheln!
Wie steht es zum Beispiel mit dem Mut zur Wahrheit bei den "Wächtern der Demokratie"? Warum gibt es in der ganzen BRD bis heute nur eine Zeitung (auch nicht ganz freiwillig, aber immerhin) die wenigstens ab und zu die Wahrheit über unsere arabisch-türkischen Kulturbereicherer mitteilt. Wo bleibt der Mut zur Wahrheit, feste Antifaschisten und Demokraten:
http://www.tagesspiegel.d...
http://www.tagesspiegel.d...
[Link entfernt: Wir bitten Sie, auf Links zu "Altermedia" künftig zu verzichten. Besten Dank. Die Redaktion/fl]
Und Mut baucht man schon eher um gegen den links-antifaschistischen Gesinnungsterror der "Verteidiger der Demokratie" vorzugehen, so wie hier:
http://www.tagesspiegel.d...
(Gegen den Pornoladen zwei Ecken weiter haben die rot-grünen Antifaschisten nichts einzuwenden.)
http://www.welt.de/berlin...
Das Vorgehen dieser vor Selbstgerechtigkeit stinkenden "Gutmenschen" erinnert immer mehr an die spanische Inquisition. Und es ist ein Inquisition! Die antifaschistische Inquisition ist kein Hirngespinst, sie ist real! Sie bestimmt in ihrer Selbstherrlichkeit immer mehr was man zu hören und zu lesen bekommt, und was man denken darf. Jeder der es wagt sich dem zu entziehen wird mit einem Gesinnungsterror überzogen wie man in nur noch aus der Zeit des Nationalsozialismus kennt.
Zum Glück gibt es heute das Internet und damit Stellen, wo die BRD-Inquisition nicht hinlangen kann:
[Links entfernt: Wir bitten Sie, auf Links zu "Altermedia" und Konsorten künftig zu verzichten. Besten Dank. Die Redaktion/fl]
Nein, um "gegen Rechts" zu sein braucht man hierzulande keinen Mut, man muß nur mitlaufen können!
PS:
Herr Christoph Dieckmann, könnten Sie den Begriff "Rechtsradikaler" mal genau definieren? Ich bin sicher nicht der Einzigste der endlich einmal wissen möchte was ein "Rechtsradikaler" eigentlich sein soll. Zur Zeit ist nämlich alles was nicht links ist automatisch "rechtsradikal". Daß kann es doch aber nicht sein, oder?
die Roten Khmer, waren Antifaschisten.
Der blutrote Mao Tse Tung war nicht nur einschlägiger Kinderschänder, sondern auf sein Konto gehen 30 Mio. revolutionär gekillten Menschen. Nach unten korrigiert.
Am Rande die unstandarde Frage:
Was für ein Unterschied liegt zwischen einer Todestrafe bei den Nazis oder Bolschewiken? Oder sogar der RAF?... Die haben auch revolutionäre Todesstrafen verhängt. Abgesehen davon,
dass sie die Macht hier ergreifen wollten.
die Roten Khmer, waren Antifaschisten.
Der blutrote Mao Tse Tung war nicht nur einschlägiger Kinderschänder, sondern auf sein Konto gehen 30 Mio. revolutionär gekillten Menschen. Nach unten korrigiert.
Am Rande die unstandarde Frage:
Was für ein Unterschied liegt zwischen einer Todestrafe bei den Nazis oder Bolschewiken? Oder sogar der RAF?... Die haben auch revolutionäre Todesstrafen verhängt. Abgesehen davon,
dass sie die Macht hier ergreifen wollten.
die Roten Khmer, waren Antifaschisten.
Der blutrote Mao Tse Tung war nicht nur einschlägiger Kinderschänder, sondern auf sein Konto gehen 30 Mio. revolutionär gekillten Menschen. Nach unten korrigiert.
Am Rande die unstandarde Frage:
Was für ein Unterschied liegt zwischen einer Todestrafe bei den Nazis oder Bolschewiken? Oder sogar der RAF?... Die haben auch revolutionäre Todesstrafen verhängt. Abgesehen davon,
dass sie die Macht hier ergreifen wollten.
wie ist es mit Ihrem Verständnis von Pressefreiheit und Meinungsfreiheit zu vereinbaren, daß Sie Links zu Altermedia ("und Konsorten" - ist dieser despektierlich-wertende Ton nötig?) löschen?
Altermedia ist offenkundig ein fragwürdiges Projekt - ähnlich fragwürdig wie auf der anderen Seite z.B. der durch die Persönlichkeitsverfassung seiner Betreiberin geprägte "Informationsdienst gegen Rechtsextremismus". Um sich über die Qualität und die Einfärbung von Informationen auf extremistischen Seiten zu informieren, muß man diese jedoch lesen.
Ihre Strategie hingegen, liebe ZEIT, gleicht in etwa dem Bann der katholischen Kirche über bestimmte Bücher und Filme. 'Ein guter Katholik liest das nicht und geht da nicht hin.' - Das bedeutet dann aber auch, daß er sich kein Bild machen kann.
["Und Konsorten" bezog sich auf einen anderen Link des Nutzers. Da wir nach Kenntniserlangung für Links nicht ohne weiteres Haftungsfrei sind, behalten wir uns die Löschung jederzeit vor. Die Redaktion/fl]
Ich überlege bereits seit gestern Nacht, ob und mit welchen Argumenten ich mich mit Ihnen ergebnis- (nicht erfolgs-) versprechend auseinandersetzen kann.
Ich kann es nicht.
Wir können keinen gemeinsamen Boden finden.
Ich möchte Sie zwar gern so sein lassen, wie Sie nun einmal sind, doch bin ich mehr als skeptisch, daß Sie mich sein lassen würden, könnten Sie mein sein unterbinden.
Das alles ist umso bedauerlicher, als daß wir uns vielleicht schon morgen begegnen, ohne es vielleicht zu merken. Ich bin hochgewachsen, habe braune Augen mit Anfängen von Lachfältchen und trage ansonsten zur Feier des Tages schwarz.
@chlorsilber - "Wir können keinen gemeinsamen Boden finden."
Als "Konsorte" wil ich auch keinen mit Ihnen finden!
Warum glaubt ihr linken "Intellektuellen" nur immer auf´s Neue, wir Konsorten würden nach eurer Zustimmung lechzen? Da verwischen sich wohl Wahn- und Wunschvorstellung!
"Ich möchte Sie zwar gern so sein lassen, wie Sie nun einmal sind, ..."
Nun, Sie werden mich ganz bestimmt so sein lassen wie ich bin, sonst müßte ich Ihnen ganz unsanft auf die linken Großkotzfingerchen hauen! Und das noch vor dem Frühstück!
"Das alles ist umso bedauerlicher, ..."
Das ist ganz und gar nicht bedauerlich. Sie faulen weiter in Ihrem links-intellektuellen Ghetto vor sich hin, während die Karawane der Konsorten weiterzieht. Punkt!
Ein Konsorte!
@chlorsilber - "Wir können keinen gemeinsamen Boden finden."
Als "Konsorte" wil ich auch keinen mit Ihnen finden!
Warum glaubt ihr linken "Intellektuellen" nur immer auf´s Neue, wir Konsorten würden nach eurer Zustimmung lechzen? Da verwischen sich wohl Wahn- und Wunschvorstellung!
"Ich möchte Sie zwar gern so sein lassen, wie Sie nun einmal sind, ..."
Nun, Sie werden mich ganz bestimmt so sein lassen wie ich bin, sonst müßte ich Ihnen ganz unsanft auf die linken Großkotzfingerchen hauen! Und das noch vor dem Frühstück!
"Das alles ist umso bedauerlicher, ..."
Das ist ganz und gar nicht bedauerlich. Sie faulen weiter in Ihrem links-intellektuellen Ghetto vor sich hin, während die Karawane der Konsorten weiterzieht. Punkt!
Ein Konsorte!
@Redaktion - beide Seiten, Altermedia und "die Konsorten" liegen auf ausländischen, wohl amerikanischen Servern, weil bei einem inländischen Server längst der Staatsanwalt da wäre.
Regt sie dieser Umstand wirklich nicht zum Nachdenken an? Sind sie von ihrer Vorstellung dessen was sie unter Meinungsfreiheit verstehen, und was ihre politischen Ansichten betrifft, so vollständig von sich überzeugt, daß da auch nicht der kleinste Zweifel darüber aufkommt, man könnte sich irren?
Die Demokraten etwa in den USA sind jedenfalls souveräner und selbstbewußter!
@chlorsilber - "Wir können keinen gemeinsamen Boden finden."
Als "Konsorte" wil ich auch keinen mit Ihnen finden!
Warum glaubt ihr linken "Intellektuellen" nur immer auf´s Neue, wir Konsorten würden nach eurer Zustimmung lechzen? Da verwischen sich wohl Wahn- und Wunschvorstellung!
"Ich möchte Sie zwar gern so sein lassen, wie Sie nun einmal sind, ..."
Nun, Sie werden mich ganz bestimmt so sein lassen wie ich bin, sonst müßte ich Ihnen ganz unsanft auf die linken Großkotzfingerchen hauen! Und das noch vor dem Frühstück!
"Das alles ist umso bedauerlicher, ..."
Das ist ganz und gar nicht bedauerlich. Sie faulen weiter in Ihrem links-intellektuellen Ghetto vor sich hin, während die Karawane der Konsorten weiterzieht. Punkt!
Ein Konsorte!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren