Computer So groß wie eine Zigarrenkiste
Technik persönlich: Nicht nur Apple bietet kompakte Tischrechner an. Der Esprimo von Fujitsu Siemens ist eine Alternative für Windows-Nutzer
Windows oder Apple, Desktop oder Laptop? Seit 2005 bietet Apple mit dem Mac mini, seit Anfang 2007 Fujitsu Siemens mit dem Esprimo (Windows) eine dritte Qual der Wahl an: ein Zwischending, das weniger als zwei Kilo wiegt und gerade mal ein 20-Zentimeter-Quadrat vom Schreibtisch wegfrisst – Bildschirm extra. Das ist weniger als ein halber Laptop.
Mithin wäre der Esprimo Q das Ei des Kolumbus für einen, der aus ideologischen oder historischen Gründen (weil er schon seit DOS-Zeiten ein Gates-Sklave ist) keinen Mac will. Man muss nur den Sprung von XP zu Vista bewältigen, was ohnehin seit Jahresbeginn ansteht. Dann hat man statt Weiß (wie beim Mac mini) Grau auf der Tischplatte und kann auf die schwere, raumgreifende »Dose« eines konventionellen Desktops verzichten. Man erkauft sich etwas Hipness, aber unauffälliger als mit einem Apple. Und man bleibt bei Windows.
Dieser Nutzer, der in verschiedenen Städten wohnt, dachte aber schon weiter. In Hamburg eine Tastatur plus Schirm, das Gleiche noch mal in München. Und dazwischen hin und her mit einem einzigen Computer im Format einer Zigarrenkiste für Double-Coronas. Nie wieder zwei verschiedene Festplatten, nie wieder die gespeicherte Mail, die unbedingt beantwortet werden muss, auf dem Gerät am anderen Ort.
Ganz so einfach ist das in der Praxis nicht. Die Zigarrenkiste muss jedes Mal von diversen Kabeln getrennt, an neue angeschlossen werden. Wer DSL-mäßig mit der Telekom verheiratet ist, muss jedes Mal einen 16-stelligen Sicherheitsschlüssel eingeben und noch dazu die MAC-Adresse (eine Art Kennung für das Gerät). Der USB-Stick in der Tasche ist dann doch praktischer – obwohl natürlich immer just die Datei nicht drauf ist, die man gerade braucht.
Ein Laptop-Ersatz ist der Esprimo also nur sehr bedingt. Sein Vorteil liegt in der knappen Ästhetik, im minimalen Footprint auf dem Schreibtisch. Er ist fast unhörbar leise, produziert wenig Wärme und frisst weniger Strom als eine »Dose«: 26 Watt im Durchschnitt, was Dauernutzern das CO₂-Gewissen erleichtert.
In dem Kistchen des getesteten Modells Q 5010 ist alles drin, was derzeit etwa den Stand der Laptop-Technik ausmacht: ein Intel-Core-Duo-Prozessor mit einer Taktung von 1,66 Gigahertz, ein Ein-Gigabyte-Arbeitsspeicher (DDR2), ein schreib- und lesefähiges DVD-Laufwerk, eine WLan-Karte mit einer Übertragungsrate von 54 Megabit pro Sekunde. Dazu Bluetooth und das Betriebssystem Vista Business. Die Festplatte fasst zwar nur 80 Gigabyte, aber das reicht für normale Menschen, die nicht endlos Filme und Spiele auf der Platte stapeln wollen.
Für die Nicht-Techies unter uns hervorzuheben ist die Möglichkeit, Tastatur und Maus drahtlos anzuschließen. Die Funkbrücke zu schlagen war ein Kinderspiel, es funktionierte auf Anhieb. Die Preise beginnen bei 649 Euro, die getestete Version kostet 200 Euro mehr. Keyboard und Bildschirm sind natürlich nicht enthalten.
- Datum 09.08.2007 - 03:42 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 09.08.2007 Nr. 33
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gerne berate ich Sie zukünftig in IT-Dingen (sie haben ja meine e-Postaddresse)!
Für Ihre Zwecke wäre wohl ein gratis Internetkonto mit Web-disk und sychronisierbarem Kalender/Adressbuch sowie IMAP-ePost anzuraten, dann brauchen Sie Ihre Daten überhaupt nicht mehr zu transportieren.
Hauptsächlich muß ich hier jedoch darauf hinweisen, daß auf JEDEM heute erhältlichen Apple-Rechner (Mac) natürlich auch Windows XP/Vista läuft -- entweder parallel zu Mac OS X und/oder Linux, beim Start auswählbar, oder auch als alleiniges Betriebssystem.
Tatsächlich bietet damit der vergleichbare Apple-Rechner mehr fürs Geld als F-Siemens.
Ich schreibe diese Zeilen auf einem neuen Notebook, das ich kürzlich für 469,- € erstand und auf dem SIDUX (Linux) und XP läuft. Hier hätten Sie den Vorteil, daß Sie bei Ankunft nur noch 1 Kabel stecken müssen, um den PC ans Netz zu bringen, Netzverbindung erfolgt automatisch drahtlos. Trotzdem haben Sie noch die Hälfte an Geld gespart, ein 1280X800 TFT und können unterwegs Ihre Gedanken notieren.
Auch könnten Sie so die gewohnte XP-Umgebung beibehalten -- denn ist Vista nicht gewöhnungsbedürftig? Mein freundlicher Rat währe in diesem Falle nämlich, die Anlernzeit lieber in Mac OS X zu investieren, denn an intuitiver Bedienerfreundlichkeit ist Mac OS unschlagbar.
Seit 1989 betreibe ich digitale Printpublikation am Mac, für dieses Gewerbe gibt es nichts besseres: Z.B. der Gedanken- und Streckenstrich - – —, Anführungszeichen „“ unten/oben uvm. lassen sich direkt auf der Mactastatur eingeben; mit korrekter Orthographie dienen wir dem Erhalt der deutschen Sprache mehr, als mit der Schlechtschreibreform...
MfG
Keine Ahnung, auf welchen Argumenten sich hier die Bewertungen begründen. Ist anscheinend eine Religionsfrage ;)
Ich bleibe dabei: Herr Joffe hätte für weniger Geld eine bessere Lösung haben können! Ferner denke ich, daß der Konsument ruhig wissen soll, daß auf Apple nicht nur das eigene Betriebssystem läuft.
Übrigens wird das Thema Windows auf dem Mac heute bei Heise durchdiskutiert
http://www.heise.de/newst...
Ich darf mal zitieren:
Ich finde es schon witzig: Es gibt keinen mir bekannten PC, bei dem die Installtion von Windows derart einfach von der Hand geht wie beim Mac. Alle Treiber befinden sich in nur einem Installationspackage, welches mit wenigen Mausklicks vollautomatisch installiert wird.
Zudem gibt's für dieses Installationspackage auch noch regelmäßig
Updates und man muss sich nicht durch verschachtelte OEM
Herstellerseiten quälen und jeden einzelnen Treiber einzeln
zusammensuchen oder sogar noch manuell zurechtpatchen (z.B. ATI
Treiber für viele Notebooks). Außerdem war Apple ironischerweise der erste Hersteller, auf dessen Hardware Vista problemlos lief. Der aktuellen C'T zu Folge (Notebooktest) haben das vor allem viele PC-Notebookhersteller bis heute noch nicht geschafft. Der Grund liegt auch auf der Hand: Es wird billigste OEM Hardware irgendwo in Asien zusammengekauft und die Hersteller machen sich dann von deren meist nicht vorhandenen Treibersupport abhängig. Apple dagegen supportet seine Hardware viele Jahre lang, jetzt auch unter Windows. Auf meinem nur 1,5 Jahre alten, fast 2000 Euro teurem Asus Notebook läuft Vista heute noch nicht, weil das BIOS inkompatibel ist (Energiesparfunktionen funktionieren nicht). BIOS Update? Fehlanzeige! Aussage Asus Support: Das Gerät wurde mit XP ausgeliefert und demnach wird auch nur XP unterstützt.
Keine Ahnung, auf welchen Argumenten sich hier die Bewertungen begründen. Ist anscheinend eine Religionsfrage ;)
Ich bleibe dabei: Herr Joffe hätte für weniger Geld eine bessere Lösung haben können! Ferner denke ich, daß der Konsument ruhig wissen soll, daß auf Apple nicht nur das eigene Betriebssystem läuft.
Übrigens wird das Thema Windows auf dem Mac heute bei Heise durchdiskutiert
http://www.heise.de/newst...
Ich darf mal zitieren:
Ich finde es schon witzig: Es gibt keinen mir bekannten PC, bei dem die Installtion von Windows derart einfach von der Hand geht wie beim Mac. Alle Treiber befinden sich in nur einem Installationspackage, welches mit wenigen Mausklicks vollautomatisch installiert wird.
Zudem gibt's für dieses Installationspackage auch noch regelmäßig
Updates und man muss sich nicht durch verschachtelte OEM
Herstellerseiten quälen und jeden einzelnen Treiber einzeln
zusammensuchen oder sogar noch manuell zurechtpatchen (z.B. ATI
Treiber für viele Notebooks). Außerdem war Apple ironischerweise der erste Hersteller, auf dessen Hardware Vista problemlos lief. Der aktuellen C'T zu Folge (Notebooktest) haben das vor allem viele PC-Notebookhersteller bis heute noch nicht geschafft. Der Grund liegt auch auf der Hand: Es wird billigste OEM Hardware irgendwo in Asien zusammengekauft und die Hersteller machen sich dann von deren meist nicht vorhandenen Treibersupport abhängig. Apple dagegen supportet seine Hardware viele Jahre lang, jetzt auch unter Windows. Auf meinem nur 1,5 Jahre alten, fast 2000 Euro teurem Asus Notebook läuft Vista heute noch nicht, weil das BIOS inkompatibel ist (Energiesparfunktionen funktionieren nicht). BIOS Update? Fehlanzeige! Aussage Asus Support: Das Gerät wurde mit XP ausgeliefert und demnach wird auch nur XP unterstützt.
Keine Ahnung, auf welchen Argumenten sich hier die Bewertungen begründen. Ist anscheinend eine Religionsfrage ;)
Ich bleibe dabei: Herr Joffe hätte für weniger Geld eine bessere Lösung haben können! Ferner denke ich, daß der Konsument ruhig wissen soll, daß auf Apple nicht nur das eigene Betriebssystem läuft.
Übrigens wird das Thema Windows auf dem Mac heute bei Heise durchdiskutiert
http://www.heise.de/newst...
Ich darf mal zitieren:
Ich finde es schon witzig: Es gibt keinen mir bekannten PC, bei dem die Installtion von Windows derart einfach von der Hand geht wie beim Mac. Alle Treiber befinden sich in nur einem Installationspackage, welches mit wenigen Mausklicks vollautomatisch installiert wird.
Zudem gibt's für dieses Installationspackage auch noch regelmäßig
Updates und man muss sich nicht durch verschachtelte OEM
Herstellerseiten quälen und jeden einzelnen Treiber einzeln
zusammensuchen oder sogar noch manuell zurechtpatchen (z.B. ATI
Treiber für viele Notebooks). Außerdem war Apple ironischerweise der erste Hersteller, auf dessen Hardware Vista problemlos lief. Der aktuellen C'T zu Folge (Notebooktest) haben das vor allem viele PC-Notebookhersteller bis heute noch nicht geschafft. Der Grund liegt auch auf der Hand: Es wird billigste OEM Hardware irgendwo in Asien zusammengekauft und die Hersteller machen sich dann von deren meist nicht vorhandenen Treibersupport abhängig. Apple dagegen supportet seine Hardware viele Jahre lang, jetzt auch unter Windows. Auf meinem nur 1,5 Jahre alten, fast 2000 Euro teurem Asus Notebook läuft Vista heute noch nicht, weil das BIOS inkompatibel ist (Energiesparfunktionen funktionieren nicht). BIOS Update? Fehlanzeige! Aussage Asus Support: Das Gerät wurde mit XP ausgeliefert und demnach wird auch nur XP unterstützt.
Ja, ja, die alte, stets hitzig geführte Debatte: Mac vs. Windows, Apple gegen Microsoft, das Gute gegen das Böse. Oder eher das Böse gegen das Gute? Eigentlich obsolet geworden, dieser quasireligiöse Dauerzwist, da, wie Mzungu richtig schreibt, Windows XP/Vista auf den (seit ca. eineinhalb Jahren) aktuellen Apple-Rechnern kinderleicht installierbar ist und stabil läuft. Ich selbst habe auf meinem MacBook Pro und auf meinem iMac jeweils Windows Vista parallel zum apple-eigenen Betriebssystem Mac OS X installiert, um dann allerdings im direkten Systemvergleich feststellen zu müssen, dass Mac OS X einfach besser ist, in jeder Hinsicht, wozu also noch weiter Debatten führen? Am besten einfach Mac OS X nutzen, glücklich sein, sich zurücklehnen und schweigend-entspannt das (digitale) Leben genießen, so wie ich in diesem Moment, der ich diese Zeilen auf dem Macbook Pro mit Mac OS X (10.4.10) tippe und all die Windows-Nutzer bedauere, die dieses Mac-Erweckungserlebnis noch nie hatten. Wie war das noch gleich mit dem quasireligiösen Dauerzwist?
Nur weil es Ihnen - wie mir - um korrekte Orthographie geht: "wäre" schreibt man ohne h. Und "mehr, als" wird auch nicht durch Komma getrennt. Im übrigen sehe ich, daß Sie die "Schlechtschreibreform" zum Teil schon verinnerlicht haben, weil Sie "nichts besseres" klein schreiben und den erweiterten Infinitiv auch nicht mit einem Beistrich versehen.
-- hätte der Lehrer früher solch einen Vortrag bewertet.
Wenn Sie Ihre persönlichen Frustrationen loswerden wollen, dann gehen Sie doch bitte in die nächste Eckkneipe.
Normalerweise würde ich auf solche Anwürfe gar nicht reagieren, aber hier kann ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und aufzeigen:
1) Falsches Verständnis von (politischem) Disput
2) " " des Internets
1): Die politische Unsitte, den Botschafter persönlich zu diffamieren anstelle sich mit seiner Botschaft auseinander zu setzen ist destruktiv und langweilt den ZEITleser.
2): Meine Intention hinter der Kritik an Herrn Joffes Computeranschaffung, hat nichts mit diesem Herrn PERSÖNLICH zu tun. Allerdings zeigt der Erfolg und die Qualität von Wikipedia, wie auch in den wissenschaftlichen Studien über "Wisdom of Crowds" bestätigt, daß die Qualität der Information durch das "Rundschleifen" derselben durch möglichst viele Teilnehmer steigt, ja der Wahrheit am nächsten kommt!?
Ob Mzungu jedoch hier oder dort ein Komma setzt interessiert genauso wenig, wie das sprichwörtliche Fahrrad, das gerade in China umgefallen ist.
-- hätte der Lehrer früher solch einen Vortrag bewertet.
Wenn Sie Ihre persönlichen Frustrationen loswerden wollen, dann gehen Sie doch bitte in die nächste Eckkneipe.
Normalerweise würde ich auf solche Anwürfe gar nicht reagieren, aber hier kann ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und aufzeigen:
1) Falsches Verständnis von (politischem) Disput
2) " " des Internets
1): Die politische Unsitte, den Botschafter persönlich zu diffamieren anstelle sich mit seiner Botschaft auseinander zu setzen ist destruktiv und langweilt den ZEITleser.
2): Meine Intention hinter der Kritik an Herrn Joffes Computeranschaffung, hat nichts mit diesem Herrn PERSÖNLICH zu tun. Allerdings zeigt der Erfolg und die Qualität von Wikipedia, wie auch in den wissenschaftlichen Studien über "Wisdom of Crowds" bestätigt, daß die Qualität der Information durch das "Rundschleifen" derselben durch möglichst viele Teilnehmer steigt, ja der Wahrheit am nächsten kommt!?
Ob Mzungu jedoch hier oder dort ein Komma setzt interessiert genauso wenig, wie das sprichwörtliche Fahrrad, das gerade in China umgefallen ist.
-- hätte der Lehrer früher solch einen Vortrag bewertet.
Wenn Sie Ihre persönlichen Frustrationen loswerden wollen, dann gehen Sie doch bitte in die nächste Eckkneipe.
Normalerweise würde ich auf solche Anwürfe gar nicht reagieren, aber hier kann ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und aufzeigen:
1) Falsches Verständnis von (politischem) Disput
2) " " des Internets
1): Die politische Unsitte, den Botschafter persönlich zu diffamieren anstelle sich mit seiner Botschaft auseinander zu setzen ist destruktiv und langweilt den ZEITleser.
2): Meine Intention hinter der Kritik an Herrn Joffes Computeranschaffung, hat nichts mit diesem Herrn PERSÖNLICH zu tun. Allerdings zeigt der Erfolg und die Qualität von Wikipedia, wie auch in den wissenschaftlichen Studien über "Wisdom of Crowds" bestätigt, daß die Qualität der Information durch das "Rundschleifen" derselben durch möglichst viele Teilnehmer steigt, ja der Wahrheit am nächsten kommt!?
Ob Mzungu jedoch hier oder dort ein Komma setzt interessiert genauso wenig, wie das sprichwörtliche Fahrrad, das gerade in China umgefallen ist.
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