Arbeitsmarkt Arbeit für alle
In Süddeutschland lebt wieder auf, was lange verschwunden war: Vollbeschäftigung.
Walter Hutter hat große Pläne. Er ist Inhaber des Autohauses Hutter im bayerischen Pfaffenhofen an der Ilm. In einem kleinen Büro direkt über der Verkaufshalle mit den Neuwagen breitet der Unternehmer Bauzeichnungen aus. Vor ihm liegt der Grundriss für eine schöne neue Werkstatt. Es soll seine dritte werden. Zwar verkauft der Mazda-Händler weniger Autos, seit die Mehrwertsteuer erhöht wurde. Aber er hat festgestellt: »Wenn sich heute jemand für ein Auto entscheidet, dann wird der letzte Euro nicht mehr umgedreht, die Kunden wollen Extras und Sonderausstattungen. Geld ist da.« Auch Hutters Abschleppdienst und sein Reparaturgeschäft laufen wie geschmiert.
Es gibt nur ein Problem.
Der Arbeitgeber findet keine Arbeitnehmer mehr. Seit einem Vierteljahr sucht Hutter einen Kfz-Mechaniker für den Abschleppservice. Mehrfach hat er in der Zeitung inseriert, seit Monaten ist die Stelle auch bundesweit über das Arbeitsamt ausgeschrieben – nicht eine Bewerbung hat es ihm gebracht. An diesem Morgen erst hat er wieder bei der Arbeitsagentur nachgehakt. Dort hat man ihm zugesagt, noch mal alle Datensätze zu durchforsten. Viel verspricht sich der Händler davon nicht. Auch eine zweite Stelle ist bei ihm seit Monaten unbesetzt. Ein sogenannter Fahrzeugaufbereiter soll Gebrauchtwagen für den Verkauf vorbereiten, Wasser und Öl auffüllen, saugen und polieren. Nur zwei »extrem schlechte« Bewerbungen habe er dafür bekommen, erzählt Hutter. Einer der Anwärter spreche kein Deutsch. »Es ist unglaublich«, sagt der Geschäftsmann und schüttelt den Kopf, »vor zwei Jahren habe ich für eine Stelle innerhalb einer Woche 300 Bewerbungen aus dem ganzen Land bekommen.«
Das war einmal. Inzwischen haben sich die Verhältnisse beinahe umgekehrt. In einigen deutschen Regionen ist der Arbeitsmarkt inzwischen praktisch leer gefegt. Es gibt mehr offene Stellen als Bewerber. Unversehens ist ein Phänomen in Teile des Landes zurückgekehrt, das lange Zeit für vollkommen unmöglich gehalten wurde: Vollbeschäftigung.
Jahrzehntelang schienen die Arbeitslosenzahlen in Deutschland nur eine Richtung zu kennen: Von Krise zu Krise schaukelten sie sich immer weiter hoch. Selbst in Boomphasen blieben mehr und mehr Menschen ohne Job. Die sogenannte Sockelarbeitslosigkeit wuchs, wie einem Naturgesetz folgend, Soziologen kündeten vom Ende der Arbeitsgesellschaft. Doch das Gegenteil ist eingetreten.
Heute arbeiten so viele Menschen in Deutschland wie nie zuvor. In diesem Herbst erwarten Experten, dass erstmals die Rekordzahl von 40 Millionen Beschäftigten erreicht wird. Und auch auf der Kehrseite des Arbeitsmarktes schafft dieser Aufschwung, was zuvor nie gelang: Erstmals bröckelt die scheinbar so fest zementierte Sockelarbeitslosigkeit spürbar. Schon liegt die Arbeitslosenquote mit 8,8 Prozent (Ende August) niedriger als im letzten Boom, der überschwenglichen Zeit der »New Economy«-Jahre 1999 und 2000. Weniger Arbeitslose als heute gab es zuletzt vor eineinhalb Jahrzehnten, im Juni 1993 (Quote: 8,5 Prozent). Und allen Prognosen zufolge soll die Zahl der Erwerbslosen – trotz aktueller Konjunktursorgen – weiter fallen.
Daher dürfte sich das ungewohnte Phänomen der Vollbeschäftigung, das vor allem in einigen Regionen Bayerns und Baden-Württembergs zu beobachten ist, weiter ausbreiten. In 100 Kreisen und Städten lag die Arbeitslosenquote Ende August bereits unter fünf Prozent, von Garmisch-Partenkirchen (3,9 Prozent) bis zum Main-Spessart-Kreis (3,3). Zu den Spitzenreitern gehören das bayerische Eichstätt (1,9) und ebenjenes Pfaffenhofen, wo Walter Hutter vergeblich auf Bewerber wartet. In dem Landkreis zwischen München, Ingolstadt und Augsburg haben 97,4 Prozent der Erwerbsbevölkerung einen Job (Arbeitslosenquote 2,6 Prozent).
Die Region ist geprägt von sanften Hügeln und ausgedehnten Hopfenfeldern, eine bayerische Bilderbuchidylle. Doch so vertraut der Landstrich aussieht, so fremdartig scheinen in ihm lange gewohnte Regeln der deutschen Wirtschaft außer Kraft gesetzt. Nicht deprimierende Massenarbeitslosigkeit bedroht in dieser Region das Wachstum, sondern ein Mangel an Arbeitsuchenden. Im Norden des Landkreises zeigt sich das zum Beispiel an den Lastwagen der Firma Schweiger. Sechs Laster stehen ungenutzt auf dem Hof der Spedition herum, es fehlt an Fahrern. »Wir bezahlen 30 bis 40 Prozent mehr als in den neuen Bundesländern, plus Prämien, plus Spesen«, sagt Klaus Seitz, der Geschäftsführer. »Aber wir finden keine Leute.« Deshalb überlegt er, ob er seinen Fuhrpark von 70 Lkw bald verkleinern muss.
Andere Firmen, wie der Babykosthersteller Hipp, der in Pfaffenhofen seinen Hauptsitz hat, gehen dazu über, Arbeitskräfte zu horten. »Absolventen von Fachhochschulen und Berufsakademien, die bei uns einen Teil ihrer Ausbildung bekommen haben, halten wir im Unternehmen, auch wenn keine Stelle frei ist«, sagt Personaldirektor Detlef Fuchs, »weil klar ist, dass es auf dem Arbeitsmarkt schwieriger wird.«
Noch genieße Hipp durch den bekannten Namen einen Wettbewerbsvorteil. Doch der Personalchef fürchtet, schon bald könnten Verhältnisse einkehren wie an einem anderen, nicht weit entfernten Hipp-Standort. »Angrenzend zu Bayern in Oberösterreich ist der Arbeitsmarkt schon komplett geräumt«, berichtet Fuchs. »Da fragen Bewerber gar nicht mehr nach ihren Aufgaben oder einem Anforderungsprofil, sondern nur danach, wie viel Geld wir ihnen bieten. Wenn man dann nicht mithalten kann, hat man verloren.« Kurz gesagt: Dort sitzen die Arbeitnehmer am längeren Hebel und nicht die Arbeitgeber.
In Pfaffenhofen ist vor allem ein Fachkräftemangel spürbar. Allerdings sieht auch der anders aus als gewohnt. Knapp sind hier nicht nur die viel zitierten Ingenieure oder etwa spezialisierte Lebensmitteltechniker, wie Hipp sie benötigt. Knapp sind Fachkräfte aller Art: Schweißer, Heizungsbau-Installateure, Schlosser, Baggerfahrer, Maurer.
Vor allem Letztere seien schwer zu bekommen, sagt Max Hechinger, Kreishandwerksmeister, Bauunternehmer und selbst gelernter Maurer. Zwischen zwei Telefonaten, während denen er gleichzeitig Post durchsieht, Zahlen in seinen Tischrechner eintippt und einige Tabellen ausfüllt, erklärt der Unternehmer knapp die Lage: »Wenn hier jetzt einer durch die Tür käme, könnte der sofort anfangen.« Viele Aufträge kann Hechinger mangels Mitarbeitern gar nicht mehr ausführen. Dabei gehören zu seiner Belegschaft von 200 Leuten schon rund 50 von »auswärts« zugezogene – aus Ostdeutschland, aus Kroatien oder Albanien. Zuwanderer, die den Aufschwung stützen wie die Gastarbeiter der sechziger Jahre.
Doch für die florierende Baufirma reicht das nicht. Selbstverständlich bilde man auch selbst Nachwuchs aus, betont Hechinger. Achtzehn Lehrlinge beschäftigt er zurzeit. Es geht ihm aber wie dem Autohändler Hutter oder dem Breiproduzenten Hipp: Der Bedarf wächst schneller, als fertige Auszubildende nachkommen. Außerdem tut sich der Maurermeister schwer, überhaupt noch Interessenten zu finden. »Wer bei uns von der Hauptschule kommt«, stellt Hechinger fest, »der geht am liebsten zu Audi in Ingolstadt ans Band oder vielleicht zu irgendeiner Werkstatt, aber ›Maurer‹ rangiert auf der Wunschliste ganz unten, nur noch vor dem ›Metzger‹.«
Regelmäßig fährt der 58-Jährige deshalb an eine der umliegenden Schulen, stellt Bauberufe vor, wirbt für sie und seine Lehrstellen. Der Erfolg ist mäßig. Gemeinsam mit den Lehrern versucht er daher, selbst die Schüler zu einer Ausbildung zu motivieren, die »lethargisch«, die »des Lernens müde sind«, wie es der Handwerksmeister ausdrückt. »Wir müssen diese jungen Leute auffangen, denn wir brauchen sie dringend.«
Auch das ist anders in der Boomregion: Hauptschüler sind nicht chancenlos. Im Gegenteil. Während in mancher Hauptschulklasse in Nordrhein-Westfalen nicht einmal eine Handvoll Schüler einen Ausbildungsplatz findet, bekommen »bei uns nur drei oder vier Schüler keine Lehrstelle«, sagt Reinhard Bachmaier, Leiter der Hauptschule Pfaffenhofen. Viele Firmen suchten Auszubildende, und in sogenannten Praxisklassen würden auch schwächere Schüler früh an die Arbeitswelt herangeführt. Bei ihnen sei fast die Hälfte eines Schuljahres für Praktika reserviert. Zusätzlich will der Landkreis künftig mit drei Sozialarbeitern beim Übergang in das Berufsleben helfen.
Allerdings unterscheidet sich die Hauptschule in Bayern von den gleichnamigen Bildungsstätten anderer Bundesländer. Sie ist keine Einrichtung für eine Randgruppe, sondern ein selbstverständlicher Teil des Bildungssystems. Rund 30 Prozent eines Jahrgangs besuchen in Pfaffenhofen die Hauptschule. »Die meisten unserer Schüler sind ganz normale junge Leute, kommen aus einem guten Elternhaus mit engagierten Vätern und Müttern«, sagt Schulleiter Bachmaier. Das sei etwas anderes, als wenn die Hauptschule nur noch die schwächsten sieben oder acht Prozent eines Jahrgangs versorge. »Denn dann«, ist der Pädagoge überzeugt, »verliert eine Schule ihre Integrationskraft.«
Die Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg sind an der Ilm genauso vielfältig wie anderswo. Nirgends wird das deutlicher als am Hauptplatz Nr. 22 in Pfaffenhofen. Dort, im dritten Stock eines ziemlich hässlichen Betonbaus, hat Landrat Rudi Engelhard sein Amtszimmer. Ausgestopfte Hasen und Störche zieren das Büro des gelernten Försters. Vor allem aber hängt eine große Karte des Kreisgebiets an der Wand. An ihr erklärt ein begeisterter Landrat (»Strategische Planung ist meine Leidenschaft«), warum und wo Gewerbegebiete angelegt wurden und sich Firmen angesiedelt haben. »Hier, hier und hier«, sagt Engelhard, stolz mit dem Finger auf die Karte deutend, »wird neu gebaut – zwei Kraftwerke, ein Werk des Flugzeugbauers EADS, auf 15 Kilometern Investitionen von 1,5 Milliarden Euro.« Schnell zählt er die Standortvorteile auf: preiswerte Gewerbeflächen, günstige Anbindungen an zwei Autobahnen und eine ICE-Strecke sowie natürlich die Nähe zur Wirtschaftsmetropole München im Süden und zum prosperierenden Audi-Standort Ingolstadt im Norden. Ein Teil der Pfaffenhofener pendele von jeher zu einer Arbeitsstelle außerhalb des Kreisgebietes. Kein Zweifel: Die geografische Lage spielt für die Erfolgsgeschichte eine wichtige Rolle.
Hinzu kommen andere Faktoren – nicht zuletzt ein Landrat, der sich mit Verve dem Thema Wirtschaft und Arbeit widmet. »Wir haben uns besonders bemüht, auch Firmen hierher zu holen, die einfache Arbeitsplätze bieten«, berichtet Engelhard zum Beispiel. »Logistikfirmen mit Hochregallagern etwa, die eigentlich nicht so beliebt sind, weil sie Tag und Nacht Verkehr bringen und nicht besonders schön anzuschauen sind.« Aber was nütze es, nur Hightechfirmen zu umwerben, die dann bloß eine Handvoll Hochqualifizierter beschäftigten? »Akademikerarbeitslosigkeit«, sagt Engelhard trocken, »gibt es doch gar nicht. Wir brauchen Jobs für einfacher gestrickte Leute.«
Auch bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen – seit der Hartz-Reform mit im Verantwortungsbereich des Landrats – verfolgt Engelhard seine eigene Linie. »Unter dem Geheule der Bundesagentur für Arbeit«, wie er es formuliert, hat er ein Sonderprogramm aufgelegt, um Dauerarbeitslose ein halbes Jahr lang mit hohen Gehaltszuschüssen in Arbeit zu bringen; drei von vier Geförderten sind danach beschäftigt geblieben. In der Region bekannt ist der Landrat außerdem dafür, dass er keinen Arbeitslosen untätig sehen will. »Wer sich bei uns meldet, bekommt sofort, im allerersten Gespräch ein Stellenangebot oder einen Ein-Euro-Job. Das ist wichtig.« Ein Drittel der Antragsteller, berichtet Engelhard, verzichte daraufhin auf das Geld und melde sich nicht mehr. Diese Zahl, die Arbeitsvermittler bestätigen, gilt allerdings nur für einen Teil der Antragsteller, für sogenannte Neukunden, die zuvor noch kein Arbeitslosengeld bezogen haben.
Die allermeisten Erwerbslosen, räumt auch der forsche Landrat ein, suchten jedoch wirklich Arbeit. Und oft genug findet sich in der Region eine Stelle für sie. Selbst über die Ein-Euro-Jobs geraten viele wieder in reguläre Beschäftigung. So ist gelungen, was anderswo undenkbar scheint: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging genauso rapide zurück wie die der nur vorübergehend Nichtbeschäftigten; innerhalb eines Jahres um mehr als 30 Prozent.
Kopieren lässt sich dieser Erfolg nicht ohne Weiteres. Eine Region in Randlage, etwa Pfaffenhofens inoffizieller Partner-Landkreis Torgau-Oschatz in Sachsen (Arbeitslosenquote: 15 Prozent), dürfte sich auch bei geschicktester Standortpolitik nicht so schnell in einen Wachstumsmagneten verwandeln. Eher könnten mobile Arbeitslose von dort nach Bayern auswandern. Allerdings warnt der Chef der Arbeitsagentur in Pfaffenhofen – einer winzig kleinen Außenstelle des Ingolstädter Arbeitsamtes – vor allzu naiven Erwartungen. »Vor Kurzem hat sich eine junge Frau aus dem Osten bei mir beschwert«, sagt Günter Böhm. »Die war ausgebildete Mediengestalterin, ist hierher gezogen und hat sich nach einem Monat ganz aufgebracht bei mir gemeldet, weil sie trotz unseres angeblich tollen Arbeitsmarktes keinen Job gefunden hätte.« Den Arbeitsmarkt gebe es aber nicht, sagt Böhm. Für einige Berufe, insbesondere im akademischen Bereich, biete der Landkreis nur wenige Stellen. Deshalb solle man sich vor einem Umzug auf jeden Fall erst einen Job suchen. Anfragen von Interessenten aus den neuen Ländern, sagt der Arbeitsvermittler, kämen aber ohnehin nur selten.
Pfaffenhofen ist immer noch ein Sonderfall – Deutschland als Ganzes ist weit von Vollbeschäftigung entfernt. Im Norden und vor allem im Osten fehlen nach wie vor massenhaft Stellen. Dennoch sind die extrem niedrigen Arbeitslosenquoten, die in mehr und mehr Regionen registriert werden, bemerkenswert. »Um solche Werte zu finden, muss man in Deutschland schon sehr weit in die Vergangenheit zurückgehen«, sagt Joachim Möller, Arbeitsmarktexperte an der Universität Regensburg und designierter Chef des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Vergleichbar niedrige Zahlen seien zuletzt nur kurzzeitig während des historischen Vereinigungsbooms zu beobachten gewesen. Mit anderen Worten: Die Chancen, der Dauerarbeitslosigkeit zu entfliehen, sind so gut wie seit langer Zeit nicht mehr.
Zumindest kurzfristig dürfte daran sogar die internationale Finanzkrise wenig ändern. Denn der Arbeitsmarkt reagiert auf Konjunkturveränderungen äußerst träge. Allen Prognosen zufolge soll die Zahl der Arbeitslosen auch noch im nächsten Jahr abnehmen. Ein ermutigendes Zeichen für die weitere Entwicklung sieht Wissenschaftler Möller vor allem im Rückgang der Sockelarbeitslosigkeit. Dass sie früher immer gestiegen sei, habe man unter anderem mit einer Art Abwärtsspirale begründet. In den Krisenjahren seien die Qualifikationen vieler Langzeitarbeitsloser verfallen, wodurch sie auch im Boom nicht mehr zurück in ihren Beruf gekommen seien. »Vielleicht erleben wir heute, wie sich dieser Effekt umkehrt und viele Qualifikationen verbessert oder völlig neu erworben werden.« Dann wäre die Ausgangsbasis für den nächsten Konjunkturzyklus günstiger, und es entwickelte sich womöglich eine lang anhaltende Phase in Schüben sinkender Sockelarbeitslosigkeit. Eines steht für Möller, der seit fast 30 Jahren den Arbeitsmarkt erforscht, ohnehin fest: »Vollbeschäftigung ist möglich.« Nicht nur in Pfaffenhofen.
- Datum 27.09.2007 - 02:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 27.09.2007 Nr. 40
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