Vertriebene Zu deutsch gedacht
Berlin plant ein Zentrum gegen Vertreibung – im Alleingang. Leider hat es keiner für nötig befunden, sich mit Polen abzusprechen
Hier ein Wunschzettel für die »besinnliche« Zeit, vor allem an die Adresse Berlins, an die Warschaus aber auch. Ihre zweite Chance auf einen neuen Anfang bekommen die Nachbarn derzeit, wenn man die florierenden neunziger Jahre sowie den Sinkflug im neuen Jahrzehnt und den Beinahecrash in der Kaczyński-Ära betrachtet. Augenblicklich droht, dass sie das übersehen.
Neuanfang? Verständigt haben sich der Staatsminister für Kultur, Bernd Neumann (CDU), und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) bislang darauf, im Deutschlandhaus in der Nähe des Berliner Anhalter Bahnhofs auf einer etwa 2000 Quadratmeter großen Fläche eine ständige Ausstellung einzurichten. Die Basis hierfür liefern die Ausstellung Flucht, Vertreibung und Integration aus dem Bonner Haus der Geschichte sowie die kleine Bilderschau Erzwungene Wege, die im Kronprinzenpalais gezeigt worden ist. Als »unselbstständige Stiftung« soll diese Ausstellung dem Deutschen Historischen Museum angegliedert werden.
Stutzig machte schon, dass Angela Merkel am Tag nach der Wahl in Polen zum 50. Jahrestag des Vertriebenenverbandes den »Kompromiss« aus dem Ärmel schüttelte, als ginge es primär um einen Pakt der Deutschen untereinander – und nicht um einen Aufbruch mit Polen. Noch mehr stolpert man darüber, dass neben dem Bundestag und den Ländern auch die Vertriebenenverbände im Stiftungsrat sitzen sollen, was bedeutet: Der Bund der Vertriebenen könnte seine Vorsitzende Erika Steinbach dorthin auch entsenden – und das will er unbedingt. Zudem würde eine internationale Konferenz über das genauere Konzept im Frühjahr den Beschlüssen von Kabinett und Parlament seltsam hinterherhinken. Rätselhaft bleibt, wie dann noch eine »Europäisierung« erreicht werden soll, die Wolfgang Thierse für »unverzichtbar« hält.
Nichts dazugelernt aus Fehlern? So, wie man in der Entstehungsphase des Raketenabwehrplans Missile Defense nach amerikanischen Wünschen einen klitzekleinen Anruf aus Warschau in Berlin zwecks Planung gemeinsamer Sicherheitspolitik vermisste, so wäre nun umgekehrt ein Anruf aus Berlin beim Wahlsieger Donald Tusk zu erwarten, der Einverständnis in der Sache sucht. Die kleine Geschichte des Sinkflugs und des Crashs ließe sich leicht auch als eine der unterbliebenen oder verspäteten Anrufe zwischen den Nachbarn erzählen. Das heißt: Die Basisinstinkte funktionieren nicht, nicht im Irakkrieg auf polnischer, nicht im Pipelinekonflikt auf deutscher Seite.
Nichts spricht dagegen, Flucht und Vertreibung in ihrer Tragik und Dimension »anzuerkennen«. Sicher war die Bonner Ausstellung in dem Sinne ordentlich und richtig (obgleich nicht sehr intellektuell anregend), die kleine Bilderschau Erzwungene Wege in Berlin, welche die deutsche Vertreibung europäisch umrahmte, war um Korrektheit bemüht und irgendwie nicht falsch (und noch weniger aufregend). Die Kombination aus beiden aber ist im Kern »deutsch gedacht«, egal, wie das verbrämt wird. Daran erinnert ohnehin Erika Steinbach, und solange sie nicht lockerlässt, dürfte das so bleiben. An das Falsche im Richtigen erinnert aber auch die Zentrumsgeschichte. Der Kompromiss verschleiert das nicht. Erdacht wurde das Zentrum 1999 von den Vertriebenenverbänden, die sich für Vertreibungs- und Fluchtursachen oder das Schicksal der anderen nie sonderlich interessierten und die auf die Nachbarn auch nicht kooperativ zugingen; heimlich beflügelt wurde der Plan trotz aller empörten Dementis bei manchen Ideengebern von dem Gedanken, nach den Opfern des Holocaust nun auch den deutschen Opfern sichtbar (oder gar als Gegengewicht) Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Einwattiert wurde diese Idee bald mit »Unverdächtigen« wie dem SPD-Politiker Peter Glotz, Bischof Lehmann, den Schriftstellern György Konrád und Ralph Giordano. Diese »Europäisierung« sollte beweisen, dass mit dem Zentrum keinesfalls ein singuläres Opfer der Deutschen herausgestellt werde. Alle Versuche hingegen, die Chance ins Offensive zu wenden, blieben stecken: ein Zentrum gemeinsam mit den Nachbarn und in Polen, wo 1939 die europäische Katastrophe begann.
Auszuschließen ist nicht einmal, dass der »Kompromiss« politisch korrekt aussieht, als »sichtbares Zeichen« (worauf die Große Koalition sich anfangs verständigt hatte) in einem unauffälligen Bürohaus aus den zwanziger Jahren, vielleicht sogar abgenickt von Donald Tusk. Was Polen gerade noch »schluckt«, kann aber nicht die Messlatte sein, sondern es geht darum, wie wir Polen respektieren – und welche Opfergeschichte erzählt werden soll. Klarmachen sollte die »Europäisierung« stets: Der von Deutschland ausgelöste Weltkrieg führte, neben dem Holocaust, zu Flucht, Verschiebungen (Ostpolen nach Westpolen), zu sechs Millionen polnischen Kriegsopfern, zu Deportationen, Vertreibungen auf nahezu dem ganzen Kontinent. Die »Europäisierung«, so verstanden, ist alles andere als ein Appendix.
Beim Neuanfang, den man sich wünscht, stünde überdies das Zentrum gar nicht wirklich im Zentrum, also in Berlin, wohin die Kanzlerin es wieder befördert hat. Berlin hat sich auch anderswo viel zu sehr einbetoniert, beispielsweise im Streit um die »Beutekunst«, also die deutschen Kulturgüter, die als »letzte Kriegsgefangene« nach 1945 in Polen blieben; schon diese Rhetorik enthält Zumutungen für Polen, immerhin hatten die Nazis selbst ihre Kunstwerke nach Polen gebracht. Zweifel mag man haben, ob und wie die deutsche Seite in Sachen Entschädigungsklagen vor dem Europäischen Gerichtshof für endgültige Klarheit sorgen könnte. Ganz eindeutig aber müssten beide Seiten noch einmal neu darüber nachdenken, wie sie das »Bilaterale« künftig europäisch nutzen. Beide bezogen unterschiedliche Positionen im Irakkrieg, Nein die Deutschen, Ja Polens Regierende. Das Nein war für Europa besser. Höchste Zeit wäre es für einen Dialog darüber, was der europäische Beitrag sein könnte und wie sich der »Westen« versteht, wenn man den Vorgaben der angeschlagenen Autorität Amerika nicht mehr bedingungslos traut. Siehe den Streit um den Raketenzaun, wo Warschau (bisher) wieder auf Washington hörte!
Berlin müsste Warschau wiederum eine produktivere Rolle zutrauen in der »Ostpolitik Europas«, was von Polen umgekehrt sehr viel Verzicht auf Obsessionen verlangt, die man aufgrund bitterer Erfahrungen pflegt. Wünschbar bleibt, dass die Nachbarn sich denken als einen heimlichen kleinen Kern im Kern, Puppe in der Puppe Europa. Vor Euphorie wird gewarnt, Polen ist gespalten, der Regierung sind Grenzen gezogen, selbst wenn Tusk über seinen Schatten springt. Und dennoch: Wünschen möchte man sich, dass die beiden Länder nicht zurückfallen in die Kleinkrämereien der Vor-Kaczyński-Ära. Viel Bringschuld hat dabei Berlin. Eine Politik »ohne Telefon« genügt nicht, eine Politik, die zu Kompromissen auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner der Koalition führt, aber dem »großen« Polen bei nächster Gelegenheit sicher wieder öffentlich überschwänglich huldigt.
- Datum 30.10.2007 - 01:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 01.11.2007 Nr. 45
- Kommentare 16
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an dem Sinn eines solchen Mahnmals, das es ja in einer gesonderten Form auch als Informationszentrum wäre.
Erinnerung, Leid ist immer persönlich und muss auch individuell verarbeitet werden. Auftrumpfende Gesten sind da nicht angemessen und haben mit Trauer über die verlorene Heimat nichts zu tun.
Eine solche Einrichtung scheint mir lediglich den Narzissmus der Initiatoren zu befriedigen (wie im übrigen auch beim Holocaust-Mahnmal, das von jüdischer Seite für überflüssig gehalten wurde) und ruft unter anderem wohl deshalb solche Proteste auf polnischer Seite hervor.
Ich möchte daran erinnern das Frau Steinbach in einem Interview des DLF betonte, dass von Seiten der Polen trotz mehrmaliger Kontaktaufnahme und Anfrage keine Reaktion zur Teilnahme und Informationsgabe kam. Wie soll der "Bund der Vertriebenen" Polen integrieren und ein gemeinsames agieren ermöglichen, wenn dazu bei unserem Nachbarn anscheinend keinerlei Bereitschaft besteht? Es wäre unsittlich, gerade in dieser Thematik, jemanden zu etwas zu zwingen.Wenn sich Polen die Chance zur aktiven Teilnahme entgehen lassen will, muss eben die Konsequenz, dass der BdV nur ein minimum an Input leisten kann, zur Kenntnis genommen werden. Schade, das dadurch ein wesentliches und bedeutendes Spektrum der Aufarbeitung verloren geht. Doch auch einem Nachbarn sollte man nicht ewig die Tür auf halten.
Dieser Nachbar war der erste Leidtragende und hat vielleicht nicht den übergroßen Wunsch, einer Vereinigung, die kaum durch Anerkennung dieser Tatsache auffällt, zu entsprechen. Lippenbekenntnisse nach Kritik sind keine von tiefer Überzeugung getragene Einsicht.
www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/436/140140/#readcomment
"Noch mehr stolpert man darüber, dass neben dem Bundestag und den Ländern auch die Vertriebenenverbände im Stiftungsrat sitzen sollen, was bedeutet:"Darüber, daß die Vertriebenenverbände, d.h. die Vertretung der Betroffenen, im Stiftungsrat sitzen sollen, können auch nur Sie sich wundern, oder?"die kleine Bilderschau Erzwungene Wege in Berlin, welche die deutsche Vertreibung europäisch umrahmte, war um Korrektheit bemüht und irgendwie nicht falsch "Offensichtlich versuchen Sie, positive Worte zu finden für etwas, daß sie aus tiefstem Herzen hassen. Das stimmt den Leser trefflich auf die Argumente ein, welche folgen werden..." ...heimlich beflügelt wurde der Plan trotz aller empörten Dementis bei manchen Ideengebern von dem Gedanken, nach den Opfern des Holocaust nun auch den deutschen Opfern sichtbar (oder gar als Gegengewicht) Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."Halten Sie es für verwerflich, deutschen Opfern sichtbar Gerechtigkeit widerfahren zu lassen? Ist es besser, sie für eine widerspruchsfreiere Betrachtung der deutschen Geschichte unter den Tisch fallen zu lassen?"Alle Versuche hingegen, die Chance ins Offensive zu wenden, blieben stecken: ein Zentrum gemeinsam mit den Nachbarn und in Polen, wo 1939 die europäische Katastrophe begann."Welchen Sinn macht es, vertriebener Deutscher in Polen zu gedenken? Offensichtlich keinen, und mir kommt aufgrund des Tenors ihres Pamphlets der Verdacht, ein solcher Gedenkort sollte Ihrer Ansicht nach möglichst weit weg, gar in der Obhut eines anderen Staates sein, um seine Wirkung zu marginalisieren. Eines Staates, nebenbei bemerkt, der Deutschland in der Aufarbeitung seiner Geschichte um Lichtjahre hinterherhinkt."Klarmachen sollte die »Europäisierung« stets: Der von Deutschland ausgelöste Weltkrieg führte, neben dem Holocaust, zu Flucht, Verschiebungen (Ostpolen nach Westpolen), zu sechs Millionen polnischen Kriegsopfern, zu Deportationen, Vertreibungen auf nahezu dem ganzen Kontinent."Ist es moralisch vertretbar, ein Verbrechen durch ein anderes zu legitimieren? Und wurde Polen ausschließlich "westverschoben", d.h. war die Aneignung aller jener Gebiete, welche nach dem 1. Weltkrieg aufgrund der Schwäche Rußlands an Polen fielen, legitim?"beispielsweise im Streit um die »Beutekunst«, also die deutschen Kulturgüter, die als »letzte Kriegsgefangene« nach 1945 in Polen blieben; schon diese Rhetorik enthält Zumutungen für Polen, immerhin hatten die Nazis selbst ihre Kunstwerke nach Polen gebracht."Sie vermeiden hier Details, also kann ich nicht wissen, worauf Sie anspielen, aber sollte eines jener "Beutekunststücke" die "Berlinka" sein, welche Musikmanuskripte von Bach, Beethoven, Mozart, die Dissertation Schillers, Manuskripte von Goethe und das "Lied der Deutschen" von Hoffmann von Fallersleben umfassen soll, sei angeführt, daß diese keinesfalls "nach Polen gebracht" wurde, sondern nach Breslau ausgelagert wurde, welches seit 1526 den Habsburgern und ab 1742 den Hohenzollern unterstand; ["Bei einer Volkszählung geben 95,71 % der Bewohner Deutsch, 2,95 %
Polnisch, 0,67 % Deutsch und Polnisch und 0,68 % Tschechisch als
Muttersprache an." (Wikipedia)]In Ihrem Artikel verbreiten Sie die Sichtweise polnischer Rechtsradikaler, was Sie dazu veranlaßt haben könnte, ist mir schleierhaft, ebenso, wieso ein derart schlecht recherchierter und tendenziöser Artikel auch noch die Namen zweier Autoren tragen muß.
Das dollste ist ja, dass Frau Steinbach gar keine Vertriebene ist. Ihre Familie kam als Teil des Besatzungsregimes in das besetzte Polen, sie wurde dort geboren und verschwandt auch gleich wieder.
Kein Wunder, dass sich die Polen provoziert fühlen.
Wir brauchen eine ehrliche Debatte in Deutschland. Wer seit Generationen in den deutschen Ostgebieten zu Hause war, hat ein Recht auf Erinnerung und Anerkennung dieser Erinnerung.
Wer Teil unserer miesen Kolonial- und Unterdrückungspolitik war, sollte sich aus der öffentlichen Debatte heraus halten.
Beides sollte nicht vermischt werden.
In beiden Ländern wurden Fehler gemacht, so dass die Beziehungen derzeit nicht gut sind. Ich sehe es als ein gewaltiges Problem auf deutscher Seite, dass in der Union nicht wenige Macht und Einfluß haben, die den Vertriebenenverbänden zugehören oder ihnen nahestehen.Ewiggestriges Gedankengut, das in Richtung Revision der Geschichte virulent ist, kann nicht bestritten werden. Dies wird allerdings sehr geschickt und verdeckt mithilfe genehmer und williger Professoren / Intellektueller (auch ausländischer Provenience) in Szene gesetzt. Die Kanzler Kohl, Schröder und auch Merkel fanden nicht den "richtigen Ton" im Umgang mit Polen. Dies hängt auch damit zusammen, dass im AA die falschen Leute dafür eingesetzt sind bis hin zum Missionschef in Warschau - für mich eine Fehlbesetzung. Dabei hätte man über vier tools beste Ansatzpunkte, mit Polen voranzukommen:
* über die Schiene der röm.-kath. Kirche;
* über Handels-, Wirtschafts- und Investitionsbeziehungen;
* über private Verbindungen (grenzüberschreitende Ehen)
* Kultur;
* Wissenschaften
* Städte- und/oder (kleinere ) kommunale Partnerschaften;
* Jugendaustausch;
* Tourismus.
Andererseits bin ich so frei, dass das oft genannte Brüderpaar, einer nun abgewählt, sehr viel Schaden gestiftet hat.
Aber man sieht ja, dass das polnische Volk durchaus bereit ist, über seinen Schatten zu springen. Dass die nationalistische Hetze, leider allzu sehr gegen Deutschland gerichtet, erfreulicherweise nicht verfingt.
Ist es nicht ein gutes Zeichen durch ein wahrlich viel und hart geprüftes Volk, das unser östlicher Nachbar ist?
Ich meine, dass Polen Vertrauen verdient. Jedenfalls mehr als Frau Hermann von den Vertriebenverbänden, die nur ein ungutes Süppchen kochen will - nicht zu unser aller Bestes!
Die Theorie der "deutschen Schuld" stammt aus einer vordemokratischen Zeit in der man Schuld noch nicht auf das Individuum des Täters reduzierte sondern auf Gruppen von Menschen, nur weil diese die selbe Sprache sprechen, Nationalität teilen oder den selben Glauben haben wie entsprechende Täter. Davon sollten wir uns endlich verabschieden. Das die Schuld wie man so schön sagt individualisiert wird ist genauso natürlich und gesund wie das wie man gerne spöttelt die Gegner von Hitler immer mehr werden je länger das ganze her ist. Ja natürlich, ein 21 jähriger wurde 40 Jahre nach Hitlers Selbstmord geboren - ob Hitler Gegner oder nicht, dieser 21 jährige hat schlicht keine Rolle bei den damaligen Geschehnissen gespielt oder spielen können. Es geht nicht an Leuten nur aufgrund deren Herkunft eine Schuld anzudichten, und anderen aufgrund deren Herkunft eine Opferrolle. Erbschuld und Erbopfer, oder was? Es handelt sich hier um eine Gedenkstätte, natürlich sollte man mit allen sprechen die davon betroffen sind. Allerdings sollte man bedenken wie sich die polnische Regierung in der letzten Zeit verhalten hat. Von Dialog keine Spur. Und wie soll man mit Leuten einen Dialog führen die einen für den Teufel halten und verachten? Vielleicht meint man östlich der Oder man müsse nun für alle Zeit den Hass unserer Vorfahren mit Hass zurückzahlen. Man mag hoffen das sich das auflöst und kluge Akteure ein normales Verhältnis wie mit den Franzosen hinbekommen. Allerdings ist das mitnichten eine einseitige Bringschuld der Deutschen. Auch Merkel, trotz ihres nicht mehr ganz jugendlichen alters, war weder "Täterin" noch gehört sie der sogenannten "Tätergeneration" an. Ist selbst in einer Diktatur aufgewachsen und nun demokratisch gewählte Kanzlerin - eine Frau. Ich weiss nicht was sie noch besser qualifizieren sollte, einen Dialog hinzubekommen schließlich muss man als Frau aus dem Osten schon viele Hindernisse, möglichst geräuschlos, beseitigt haben um es soweit zu bringen.
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