USA
Der Zweikampf
Afghanistan, Irak und jetzt Pakistan: Wie George W. Bush sein welthistorisches Duell gegen Osama bin Laden zu verlieren droht
Fast hat man ihn abgeschrieben, so sehr ist das Bild Osama bin Ladens in letzter Zeit verblasst. Seinen jüngsten Videobotschaften fehlt die Verve des islamischen Kreuzzüglers. Stattdessen beklagt er die mangelnde Begeisterung der Muslime für den Märtyrertod, tadelt seine Anhänger im Irak und dient sich religionsübergreifend als Vorkämpfer gegen Kapitalismus und Klimawandel an. Vom »Terrorpaten« zum »Trittbrettfahrer« – so wurde sein Werdegang beschrieben.
Mag sein, dass bin Laden inzwischen mehr mit dem eigenen Überleben als mit strategischen Vorgaben an al-Qaida beschäftigt ist. Aber man kann sich den Mann dieser Tage lebhaft vorstellen, wie er, mehr oder weniger komfortabel versteckt, die aktuellen Nachrichten zur Kenntnis nimmt: Selbstmordattentate in Afghanistan; eine drohende türkische Invasion im Nordirak; ein drohender amerikanischer Militärschlag gegen die potenzielle Atommacht Iran. Und, als aktuelle Zugabe, eine reale Atommacht Pakistan, deren angeschlagener Militärdiktator Pervez Musharraf mit der Ausrufung des Notstands jene militanten Islamisten befeuert, die er mit US-Hilfe bekämpfen soll.
Sechs Jahre nach 9/11 dürfte bin Ladens Zwischenbilanz so ausfallen: Das »Imperium der Ungläubigen« reibt sich in zwei islamischen Ländern, Irak und Afghanistan, militärisch und politisch auf; in einem dritten Land, Iran, könnten demnächst amerikanische Bomben eine neue Welle des Antiamerikanismus provozieren. Und im vierten Land, Pakistan, wackelt der »amerikanische Statthalter« Musharraf, den al-Qaida ebenfalls für vogelfrei erklärt hat.
Aus Osama bin Ladens Sicht laufen die Dinge nicht so schlecht.
Und wie geht es seinem Erzfeind?
George W. Bushs Popularitätswerte sind in den vergangenen zwei Jahren in den Keller gerutscht. Seine Amtszeit geht in 13 Monaten zu Ende. Seine Berater verlassen, einer nach dem anderen, ihre Stellungen im Weißen Haus. Zwei von drei Amerikanern lehnen den Irakkrieg inzwischen ab; die amerikanische Presse kommentiert die Krise in Pakistan als weiteren Beweis für Bushs gescheiterte Strategie im »Kampf gegen den Terrorismus«.
Das ficht den Mann allerdings nicht an. Aus Bagdad melden seine Generäle weniger tote US-Soldaten, weniger tote Zivilisten und mehr tote Terroristen – oder solche, die dafür gehalten wurden. An der Heimatfront genehmigen die Kongressmitglieder zähneknirschend Haushaltszuschläge für den Krieg im Irak; im Kampf um seine Nachfolge überschlagen sich die »republikanischen« Kandidaten mit martialischer Rhetorik gegen das iranische Mullah-Regime und den »Islamo-Faschismus«. Währenddessen empfängt Bush im Weißen Haus abwechselnd besorgte europäische Regierungschefs, die seine Pläne in Sachen Iran erraten wollen, und neokonservative Intellektuelle, die ihm einen besonderen Platz in den Geschichtsbüchern verheißen: als weitblickenden Oberbefehlshaber, der in den letzten Tagen seiner Amtszeit nicht mehr ängstlich auf Umfragewerte schielt, sondern mannhaft den iranischen Restposten auf der »Achse des Bösen« eliminiert und folglich erst posthum für seine Größe gewürdigt werden wird.
Osama bin Ladens Platz in den Geschichtsbüchern kann man schon jetzt ziemlich genau beschreiben: verwöhnter Millionärssohn, der sich als religiöser Kreuzritter mit Lizenz zum Massenmord neu erfand und dabei ein geniales Gespür für die Provokation einer Supermacht entwickelte.
Wie hat bin Laden seinen Privatfeldzug gegen Bush und Amerika angelegt, wie konnte er so weit damit kommen? Ein Netzwerk islamistischer Terroristen, deren Ideologie von Heiligem Krieg und Märtyrertod vorher in keinem muslimischen Land wirklich verfangen hat, schafft einen monströs inszenierten Anschlag auf das Zentrum der einzig verbliebenen Supermacht. Ihr Anführer karikiert die USA dabei als »kriegsuntüchtige«, »verweichlichte« Nation, deren Soldaten nach wenigen Verlusten 1993 aus Somalia geflohen seien.
Wie um den Hohn zu widerlegen, reagiert diese militärisch. Zunächst mit breiter internationaler Unterstützung in Afghanistan. Dann, gegen breiten Protest im In- und Ausland, mit einem Einmarsch im Irak. »Weil Afghanistan nicht genug war«, sagte später Henry Kissinger, der regelmäßig bei Cheney und Bush ein und aus ging. »Die radikalen Islamisten wollen uns demütigen. Und wir müssen sie demütigen.« Der Einmarsch im Irak hatte mit dem politischen Projekt der »Demokratisierung des Mittleren Ostens« mindestens ebenso viel zu tun wie mit dem kollektiven Gefühl der Kränkung. Diese psychische Schwachstelle eines Imperiums verkörperte niemand besser als George W. Bush – und niemand hat sie so scharf erkannt wie der Al-Qaida-Chef.
Um seinerseits den Gegner zu durchschauen, hätte Bush sich wiederum von der imperialen Hybris, vom militanten Messianismus befreien müssen. Dem liegt der Glaube zugrunde, dass die Welt nicht nur in »Gut« und »Böse«, sondern auch in große Tatmenschen und bloßes Publikum aufgeteilt ist. »Zuschauer«, so hat einer seiner Berater erklärt, »sind Menschen, die glauben, man kann Probleme durch die Analyse der Realität lösen. Aber wir sind ein Imperium, wir schaffen unsere eigenen Realitäten. Die können die anderen dann studieren.« Oder sie können die Scherben aufsammeln.
Die »eigene Realität schaffen« – das bedeutet zunächst einmal geschichtsloses Denken, totale Verdrängung der Spuren, die die USA im iranisch-irakischen Krieg (1980 bis 1988), im ersten Golfkrieg und beim gescheiterten Putsch der Schiiten und Kurden gegen Saddam Hussein hinterlassen haben. Nur so konnten Bush und seine Berater ernsthaft glauben, dass ihre Soldaten von jubelnden Irakern empfangen würden, dass nach der Shock-and-Awe-Strategie der Neokonservativen auch eine neoliberale Schocktherapie den Irak innerhalb weniger Jahre in eine blühende Landschaft verwandeln würde. Es kam bekanntermaßen anders.
Hinter dieser Hybris steckt natürlich auch die Überzeugung von der eigenen Unfehlbarkeit, von den immer segensreichen Folgen des eigenen Tuns für die anderen. So bitter es ist – hier verbucht Osama bin Laden seinen wahrscheinlich nachhaltigsten PR-Erfolg: die Anprangerung des Westens, allen voran der USA, als doppelzüngig und heuchlerisch. »Das ist eine Eurer Haupteigenschaften«, erklärte er 2002 in seinem »Brief an Amerika«: »Eure Heuchelei. (...) Eure Freiheit und Demokratie gilt nur für Euch.«
Die Bush-Administration hat nach 9/11 ein Schattensystem außerhalb der amtlichen Justiz errichten lassen; auf US-Stützpunkten wurde gefoltert; schießwütige Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen gehen im Irak straffrei aus; der ägyptische Autokrat Hosni Mubarak genießt nach wie vor amerikanische Unterstützung, ebenso das Regime in Saudi-Arabien, und die Militärdiktatur in Pakistan, deren Geheimdienst Ziehvater der Taliban war und ist, hat seit 2001 bis zu 20 Milliarden Dollar aus Washington eingesteckt. Das Problem daran ist weniger, dass es die Propaganda eines Osama bin Laden bestätigt. Das Problem daran ist, dass damit alle jene Muslime politisch heimatlos werden, die sowohl den Dschihad als auch ihre prowestlichen Diktatoren ablehnen. Das ist die große Mehrheit. Aus ihren Reihen kommen auch die meisten Opfer des islamischen Terrors.
Die Frage ist, wie viel Bushs Nachfolger oder Nachfolgerin an diesem Monumentalschaden reparieren kann. Wenig, steht zu befürchten. Kein Kandidat, schon gar keiner der potenziell »kriegsuntauglichen« Demokraten, kann es sich leisten, jenen mentalen und politischen Ausnahmezustand aufzuheben, den George W. Bush mit seinem zeitlich und räumlich unbegrenzten »Krieg gegen den Terror« geschaffen hat. Und keiner wird es in dieser Situation wagen, diesen militanten Anspruch amerikanischer Unfehlbarkeit infrage zu stellen. Der letzte, der das versucht hat, war 2004 John Kerry. Der trat mit seiner Biografie als (Vietnam-)Kriegsheld an, der zum Kriegsgegner mutierte und schließlich sich selbst und seine damalige Regierung öffentlich der Verbrechen beschuldigte. Kerry verlor – nicht trotz, sondern wegen dieses Lebenslaufs.
Folglich dürfte sich Bush derzeit weder an den »Demokraten« noch an den Bedenken der Europäer stören, sollte er sich für einen Militärschlag gegen Iran entscheiden – und damit für einen »Wagnerschen Abgang«, wie es der Economist formuliert hat. Anders als bei der Vorbereitung des Irakkriegs würde Osama bin Laden wahrscheinlich keine tragende Rolle mehr spielen. Aber sein Schlag vor sechs Jahren wäre auch der Auslöser für dieses Beben.
Mitarbeit: Martin Klingst
- Datum 10.11.2007 - 10:26 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 08.11.2007 Nr. 46
- Kommentare 7
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Die Verfasser des Artikels gehen nach der üblichen Routine aller großen Indoktrinatoren in der Geschichte der Menschheit vor: Sie zimmern das Dach ihres Dogmas und richten danach das Fundament aus.
Doch wie in jeder Materie, gibt es auch in der Galerie der großen Volksverdummer und -verführer Meister, fähige Adepten und unfähige Anfänger. Letztere zeichnen sich durch die Durchsichtigkeit ihrer Argumentation aus. Man merkt sofort die zugrundeliegende Absicht und ist, um mit Wilhelm Busch zu sprechen, verstimmt.
Der rote Faden, der sich eher wie ein roter Strom durch den Artikel zieht, ist die Verhöhnung und Beschimpfung der USA.
Um dies zu belegen, bedarf es nur einiger weniger Zitate aus dem Artikel:
1. "...mehr tote Terroristen – oder solche, die dafür gehalten wurden..." (man hätte sich auf ..."tote Terroristen..." beschränken können, aber das war den Verfassern natürlich nicht "objektiv" genug).
2. "...hätte Busch sich wiederum von der imperialen Hybris, vom militanten Messianismus befreien müssen..." (wer den Präsidenten der westlichen Führungsmacht so charakterisiert, hängt sein Bild praktisch in die gleiche Reihe mit Stalin, Hitler und Mussolini - ich will nicht übertreiben, einige kleine Schuldminderungsgründe wird man ihm vielleicht zubilligen, z.B. daß ihn sein Amt intellektuell überfordert oder daß er noch immer unter den Entzugserscheinungen eines geläuterten Alkoholikers leidet).
3. "...Die eigene Realität schaffen – das bedeutet zunächst einmal geschichtsloses Denken, totale Verdrängung..." (daraus darf der geneigte Leser entnehmen, daß im Weißen Haus z.Zt. offensichtlich ein größenwahnsinniger Psychopath sitzt).
4. "...Hinter dieser Hybris steckt natürlich auch die Überzeugung von der eigenen Unfehlbarkeit..." (und hier ist sie erneut, die "Hybris", und die Rede ist vom amerikanischen Präsidenten, wir stehen nicht vor einem Zitat aus der Fest-Biographie von Adolf Hitler).
5. "...Auf US-Stützpunkten wurde gefoltert; schießwütige Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen..." (man beachte die Wahl des Adjektivs "schießwütig" – ein Journalist, jedenfalls einer, der glaubt, einer zu sein, wählt seine Adjektive mit Bedacht. Sie sind eine Waffe (in diesem Fall in seinem Kreuzzug gegen die Fehlbesetzung im Weißen Haus).
Ich könnte die Beweiskette für meine Eingangsbehauptung, was das Ziel des Artikels betrifft, verlängern, aber dazu ist mir meine Zeit zu schade.
Schade ist es ebenfalls, daß jemand für einen solchen Artikel honoriert wird.
Hermeneutik ist bekanntlich die Lehre vom Verstehen, Deuten oder Auslegen. Im Mittelalter diente die Hermeneutik insbesondere der Exegese der heiligen Schriften. In der Neuzéit entwickelte sie sich zu einer Art Philosophie des "Verstehens".
George Bush und Osama bin Laden befinden sich seit Jahren in einem verbalen Schlagabtausch, dessen konsequente hermeneutische Deutung die unterschiedlichen Interessen der Protagonisten zu Tage treten lassen würde.
Zunächst aber gilt es festzuhalten, dass Bush und bin Laden sich nicht verstehen - nicht nur persönlich sondern auch und vor allem im übertragenen Sinne. Für George Bush gilt in diesem Duell wohl der Satz: "Leere Wagons rattern am lautesten". Bin Ladens Strategie ist vor allem: "Stille Wasser sind tief". (Natürlich liegt diese Einschätzung auch darin begründet, dass beide Akteure unterschiedlichen Zugang zu den Massenmedien haben.)
Sprache wird gewöhnlich benutzt, um bestimmte Ziele zu erreichen (und auch manchmal zu verschleiern). Als die USA ihre Invasion in Afghanistan gegen die Taliban begannen, nannte sie diese Aktion "Operation Infinite Justice". Das klang wie ein biblischer Terminus, ließ dabei aber die Tatsache unberücksichtigt, dass nach islamischem Verständnis nur Gott selbst Gerechtigkeit üben kann. Da ein solches Motto in einem islamischen Land also eher kontraproduktiv wirken mußte, entstand die "Operation Enduring Freedom".
Jeder Diskurs enthält unausgesprochen, aber unvermeidlich die persönlichen Erfahrungen und das geschichtliche Umfeld seiner Teilnehmer. Das erzeugt ebenso unvermeidlich Dilemmas. (Jeder, der schon einmal längere Zeit außerhalb seines Kulturkreises gelebt hat, wird das bestätigen können.)
Hermeneutik kann zwar auch als Instrument der rhetorischen Analyse dienen, doch gibt es auch Grenzen der Interpretation. Unterschiedliche historische Erfahrungen und große geographische Entfernungen errichten mitunter unüberwindliche (Sprach)Barrieren für ein gegenseitiges Verstehen.
Zunächst zu dem, was Bush und bin Laden offensichtlich verbindet, wenn auch nur rhetorisch:
(1) Das Schaffen einer angeblich unüberwindlichen Gegensätzlichkeit: Es stehen sich zwei unversöhnliche Gruppen gegenüber, "Gute" und "Böse", und es ist unmöglich, nicht zu einer dieser Kategorien zu gehören.
(2) Man ist nicht der "Aggressor". Man wurde von der jeweils anderen Seite angegriffen und hat nun das moralische Recht, ja die Verpflichtung sich zur Wehr zu setzen. Bush wie bin Laden werden so unvermeidlich zu Djihadisten.
(3) Beide Seiten bestehen darauf, dass der Konflikt ein Konflikt der Zivilisationen sei, unterschiedlicher Kulturen, inkompatibler Religionen. (Die Lebensweise des Islam ist nicht mit der "neoprotestantischen" Staatsreligion der USA, dem "American Way of Life", vereinbar.)
(4) Es gibt auf beiden Seiten eine Art "Homeland", das verteidigt bzw. befreit werden muß. Für George Bush sind das die Staaten, die die Ideale des Westens hochhalten, für bin Laden sind es die muslimischen Länder, insbesondere diejenigen, die von den Mächten des Bösen okkupiert worden sind (Irak, Afghanistan, Palästina etc.).
(5) Die Erwartung einer Anastrophe ist beiden Protagonisten zu eigen: Am Ende wird sich alles zum Guten wenden - vor allem mit der Hilfe Gottes, den Bush und bin Laden nicht umhin kommen, unaufhörlich anzurufen.
Es ist kein Paradox, wenn rhetorische und argumentative Gemeinsamkeiten zweier Antagonisten die besondere Unvereinbarkeit ihrer Standpunkte unterstreichen.
Bush muß in der verbalen wie in der machtpolitischen Auseinandersetzung mit bin Laden schon allein deshalb unterliegen, weil seine Sprache zwar in den USA und in Ländern des westlichen Kulturkreises verstanden wird, nicht aber in den tief vom Islam geprägten Ländern des Mittleren Ostens.
Es ist sicher nicht bin Ladens Intention, den Westen zu islamisieren. Er ist der "Prophet" des Widerstandes gegen alle Verwestlichung in den Staaten der Umma. Dort wird seine Sprache verstanden.
Eine von Hermeneutik geleitete Herangehensweise an die Dinge hätte möglicherweise manchen Schaden abwenden können - von den USA wie auch von den durch die amerikanische Intervention betroffenen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens.
Herzliche Grüße aus Akodo Beach, Lagos!
Sag mal Peter, warum sollte man die USA oder ihren Präsidenten nicht kritisieren dürfen? Ich dachte, das wäre der Punkt an einer „westlichen Führeungsmacht“, dass man das darf. Da gibt es keinen Grund die beleidigte Leberwurst zu spielen… — D.
Wer sagt, dass Sie nicht genau schreiben koennen, was Sie wollen, und Peter genau schreiben kann, wie er den Artikel sieht.
Vielleicht schreiben Sie mal, wie Sie den Artikel sehen, falls das nicht ueber Ihre geistigen Kraefte geht.
Meckern ueber Andere ist, was ich in den letzten sieben jahre als die heochste geistige Leistung aus Deutschland gesehen habe, von Ausnahemn natuerlich abgesehen.
Und wer ist "man"? Siond Sie der Sprecher fuer fuer den kollektiven deutschen gesunden Menschenverstand?
Den Terminus "Kreuzritter" würde ich eher für die Christen benutzen als für Osama bin Laden. Den würde ich eher als Dschihadisten oder als Heiligen Krieger bezeichnen. Zudem gelten - soweit ich richtig liege - die westlichen Mächte, die im Irak und Afghanistan stationiert sind, als Kreuzritter schlechthin.
Jede der großen Weltreligionen
erlebt Zeiten der Verfolgung.Die Christen als sie in der Arena den
Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden.Die Juden haben genauso schreckliches
wenn nicht noch schrecklicheres erlebt.Erleben die Mohammedaner nicht jetzt
,daß im Rahmen der teilweise
sehr ungerechten Wirtschaftssysteme nur
Amerika und Europa Menschenrechte besitzen , die verbal von allen anderen
gefordert werden ?Ist diese sogenannte Globalisierung
nicht Ursache für viele TerroristischeGedanken ?Das Christentum hat durch Martin Luther
ab 1529 mit dem dadurch nötigen Konzil von Trient (der Katholiken)
einen wichtigen großenReformschritt durchgemacht.Durch eine Verhärtung und vielfach
wohl auch Verfälschung derLehre des Islam, wäre wohl auch
ein Reformschritt dort dringend nötig.Es gab ihn auch ,nur wurde der
religionsversöhnende Begründer derBahai umgebracht.Die Bahai sind in
Israel anerkannt, in vielen Staatender Welt nicht. Mir erschiene eine
weltweite Anerkennung der Bahaials zielführender als ein
weltweiter Kreuzzug oder Dschihad gegenden Iran.
Es kann sein, der Irak lenkt ein u. friert sein Programm Atomwaffen zu besitzen ein. Vielleicht werden die westl. Saktionen die iranische Opposition gegen Ahmadinedschad & seine Mitstreiter staerken? Dieser Ausgang jedoch wuerde die Frage eines atomaren Regimes im Iran nur vertagen, nicht aufheben.
Andererseits, Ahmadinedschad behauptet er hat genuegend Zentrifugen (3000), um eine Atombombe zu bauen u. er koennte trotz aller gegenwaertigen u. noch kommenden wirtschaftlichen Sanktionen unbeeindruckt weitermachen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit.
Sind die 13 Monate, die Bush noch im Amt bleibt, die auesserste Grenze, bevor die US militaerisch ueber Iraks militaerische u. wissenschaftlichen Installationen herfaellt? Ist der militaerische Schlag seitens der US schon geplant, festgelegt? Sollte Bush sich in den kommenden 13 Monaten nicht entscheiden koennen, den Angriffbefehl zu geben, dann wird es Olmert o. sein israelischer Nachfolger sicherlich tun. Israel wird es nicht zulassen, dass Irans 80 Millionen Muslims Atomwaffen besitzen. So gesehen, ist es nur eine Frage der Zeit, bevor der Schlag gegen den Iran beginnt - sollte die iranische Regierung unter Ahmadinedschad nicht doch einlenken u. das Ziel eine Atommacht zu werden revidieren.
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