Spiegel Der Titelheld
Dreizehn Jahre lang war Stefan Aust Chef des »Spiegel«. Mit großem Erfolg. Nun wurde er trotzdem gestürzt. Die Kritik: Zu alt, zu autoritär, zu eng mit Springer. Kann alles sein. Aber gut war er eben auch.
Er sitzt wieder da. Stefan Aust ist aus dem Urlaub zurück und macht weiter wie in den vergangenen 13 Jahren. Es ist eine letzte Routine, für ein paar Wochen nur, denn Aust, einer der einflussreichsten Journalisten des Landes, wird sein Büro räumen müssen. Vor einer Woche haben ihm seine eigenen Mitarbeiter gekündigt. Sie können das, denn ihnen gehört die Hälfte des Spiegels . Seither muss es heißen: Noch sitzt er da.
Vielleicht wird Aust an eine der letzten Titelgeschichten denken, die ins Blatt kamen, bevor er als Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Spiegel in den Urlaub flog und als Abberufener landete: Es war nicht alles schlecht. Gnade für die 68er. In diesem Titel, einem alltags- und kulturgeschichtlichen Erinnerungsausflug in die Zeit vor 40 Jahren, stecken alle Facetten des »Falles Aust«.
Bundesfinanzminister Steinbrück war für die 68er-Ausgabe, es war die vom 29. Oktober, als Blattkritiker geladen und sagte, so etwas brauche er nicht zu lesen. Belangloses Zeug. Unfug. Der Minister verriss die Nummer. Und was geschah? Statt Keile gab es Zustimmung von vielen Redakteuren. Auf den Fluren entlud sich hinterher viel Unwohlsein mit Aust, mit dem Spiegel – und mit dem politischen Journalismus allgemein.
Es ist ein Ermüdungsbruch eingetreten. Trägt man die Vorwürfe, die gegen Aust kursieren, zusammen, dann sind es viele Geschichten über eine schwelende Auseinandersetzung zwischen großen Teilen der Redaktion und dem Chefredakteur, die nach dem Tod des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein im Jahr 2002 aufbrach und nie mehr vorbei ging.
Fügt man diese Geschichten aneinander, wird daraus eine wüste Collage: Aust, der belanglose, der apolitische, der autokratische und zum Schluss nur noch desinteressierte Chef, einer, der ein legendäres Magazin verhunze. Doch die Dämonisierung, an der Journalisten, Minister und ein Bundeskanzler mitgewirkt haben, ist falsch, zumindest grob verkürzend. Zu sehr gehen einige Vorwürfe ins Leere. Zu sehr sind Aust und sein Blatt ein Spiegel der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse.
Jene, die in Aust einen Belanglosen sehen, hätten Peer Steinbrück wohl auch bei anderer Gelegenheit beklatscht. Wobei, nur sieben Titel aus dem Jahr 2007 sind menschelnd, gefühlig oder esoterisch, im Branchenjargon heißt es dann »weich« – wie Romy Schneider oder Gott ist an allem schuld, Die Heilkraft der Einbildung oder Das Böse im Guten – Die Biologie von Moral und Unmoral und zu guter Letzt Europas coole Städte. Solchen Journalismus wird Rudolf Augsteins Tochter Franziska vor zwei Jahren im Blick gehabt haben, als sie sagte, Chefredakteur Aust habe den Spiegel zu einem »geschwätzigen Blatt unter anderen gemacht. Der Fisch stinkt vom Kopf.«
Das wichtigste Argument dagegen war und ist die Auflage des Magazins. Sie liegt seit Jahren stabil über einer Million, während die Konkurrenten verloren haben. Austs Titelgeschichten treffen den Geschmack. Sich über die weichen Themen zu beklagen heißt also zu einem guten Teil, über die Leser zu jammern. Weltschmerz nennt man das.
Aust ist, wie ein Vertrauter sagt, »als Erstes und als Letztes Journalist«. Über die Jahre sind selbstherrliche Fehlgriffe wie eine herbeigezwungene Titelgeschichte über die Unsinnigkeit der Windkraft die Ausnahme geblieben. Die meiste Zeit horchte er, was es zu erzählen gibt, betrachtete die Welt, um daraus seine Titelgeschichten zu formen. Und genau das ist Austs wichtigste Aufgabe und Gabe: Titelgeschichte und Titelbild zu bestimmen. Und das ist ihm in einer Zeit gelungen, in der das Publikum wählerischer ist als je zuvor. Nie konnte es seine Zeit mit so vielen anderen Medien verbringen, noch nie gab es so viele Informationen kostenlos – im Internet.
Seine Titel machte Aust sogar im Urlaub, egal, ob er sich in Südostasien sonnte oder auf einer Jacht dümpelte, und insofern ist der Erfolg am Kiosk sein Erfolg. Ein echter »Bauchmensch« sei er, sagen seine Bewunderer und führen es auf 45 Jahre Erfahrung als Blattmacher und Fernsehjournalist (Panorama, Spiegel TV) zurück. Noch heute erzählt man sich beinahe mit Ehrfurcht, wie sich Aust quasi auf einem Bahnsteig einen Titel ausdachte, nachdem Teile der USA im Jahr 2003 für Tage im Dunkeln versunken waren. Weltmacht ohne Strom hieß er – und zeigte die Freiheitsstatue mit einer Kerze in der Faust.
Man kann das Argument sogar noch weiter treiben. Aust hat, wenn man es genau betrachtet, zuletzt viele politische Titel gewagt: Er machte mit Arm durch Arbeit auf, mit dem Preis der Angst über Innere Sicherheit oder jetzt wieder mit einer Analyse der Großen Koalition. Wenn Aust deutlich mehr davon gemacht hätte, wäre er womöglich viel früher abgelöst worden – wegen Auflagenrückgängen. Und insofern ist die Kritik an Aust in Teilen auch ein Luxusproblem.
Die Schwierigkeit, mit politischen Themen erfolgreich zu sein, ist allgegenwärtig, der Spiegel teilt sie mit anderen Wochenmagazinen und -zeitungen, mit politischen Magazinen im Fernsehen, mit Talkshows und sogar mit mancher Nachrichtensendung. Überall suchen Redaktionen tastend nach dem, was politischer Journalismus heute leisten muss, damit er Interesse findet, ohne ein antipolitisches Ressentiment zu bedienen. Wie schief das gehen konnte, sah man am Spiegel , denn dort richtete man oft genug sein Sturmgeschütz nicht wie einst gegen die Feinde der Demokratie, gegen Diktatoren oder Neonazis, sondern nach Berlin. Gegen die Politik selbst. So trug auch der Spiegel dazu bei, dass Politik zu einer unappetitlichen Sache wurde, zu etwas, das sich nicht gut verkauft.
Aust hat auf diese Entwicklung keine rechte Antwort gefunden. Das ist eine seiner großen Schwächen, die er dadurch ausgleichen wollte, dass er andere suchen ließ. Vor allem fiel es seinem langjährigen Berliner Büroleiter Gabor Steingart zu, der etwa dafür verantwortlich war, dass zwischen Februar und September des Jahres 2005 eine anti-rot-grüne Großabhandlung nach der anderen ins Blatt kam. Wenn nach der Bundestagswahl von Medienkampagnen die Rede war und davon, dass einige Journalisten versucht hätten, Politik zu machen, dann war immer auch Stein–gart gemeint. Intern reden selbst ihm Wohlgesinnte von Übertreibung. Doch mit der Bundestagswahl brach die Erregungsspirale, die Suche begann erneut, erst mit Steingart und dann ohne ihn, weil er für den Spiegel nach Washington ging. Doch er und Aust blieben, einander ergänzend, nah: Aust, der die Welt vor allem erlebt, und Steingart, der sie politisch deutet.
Aust ist ein biografischer 68er. Er begann als linker Agitator und Phrasen dreschender Kolumnist, doch wurde er bald bissiger Rechercheur und investigativer Fernsehjournalist. Sein großes Lebensthema hatte er da längst gefunden. In der Schülerzeitung hatte er den jüngeren Bruder von Klaus Rainer Röhl, den Herausgeber der linken Zeitschrift Konkret , kennengelernt. Bei ihm traf er auf die Ehefrau von Röhl: die spätere Terroristin Ulrike Meinhof. Über die beiden fand er Zugang zu den Kreisen der extremen Linken und hat in 20 Jahren journalistischer Arbeit mehr über die RAF herausgefunden als jeder andere. Sein Buch Der Baader-Meinhof-Komplex wurde zum Standardwerk, und in diesem Jahr hat er seine Kontakte und Materialien noch einmal genutzt, um eine beeindruckende TV-Dokumentation ( Die RAF ) zu montieren.
Darüber hinaus war es Aust, der in den Archiven ein Todesurteil entdeckte, das die Unterschrift von Hans Filbinger trug. Mithin waren es seine Recherchen, die den früheren NS-Marinerichter und späteren baden-württembergischen Ministerpräsidenten zum Rücktritt zwangen. Mit einem Kamerateam dokumentierte der Journalist die Berliner Hausbesetzerszene, Brokdorf, die »Mescaleros« von Göttingen. Aust hat die Protestierer, die Linken und die Studenten begleitet, während das Kapital und der Axel Springer Verlag zu seinen liebsten Gegnern zählten.
Doch das ist lange her. Dazwischen liegt ein Leben. Und in diesem Leben bewies der Bauernsohn aus Stade sein zweites Talent: Er wurde Unternehmer, baute Spiegel TV und den Nachrichtensender XXP auf. Wen wundert’s da, dass Aust inzwischen die Nähe zu Vorstandschefs und Unternehmern sucht?
An dieser Stelle – und als mächtig stolzes Mitglied der Medienelite – traf sich Aust mit Springer-Chef Mathias Döpfner und Frank Schirrmacher, einem der fünf Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung . Spätestens da wurde es vielen suspekt, der biografischen Drift zu viel. Man überreichte einander Preise (Springer an Aust), gab einander Interviews (Aust bei Schirrmacher), rührte die Trommel für Fernsehfilme (Schirrmacher mit Aust) und Bücher (Aust für Schirrmacher), indem man sie vorab druckte. Dann wollten die drei zusammen die Rechtschreibreform verhindern und standen zusammen auf gegen ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs über den Abdruck von Prominentenfotos (Aust und Döpfner in Bild). Das ist, wenn auch kein stabiles Meinungskartell, so doch ein ungewöhnlicher Dreibund, der spätestens da fatale Züge annahm, als man kritische Geschichten über Springer im Spiegel zu vermissen begann und Hinweise darauf auftauchten, dass Aust auf der Gegenseite besonderen publizistischen Privatschutz genösse.
Unbestechlich zu sein gegen links und rechts, selbst gegen Weggefährten, das hat ihn als Journalisten ausgezeichnet. Doch in diesem Fall hat er Rücksicht genommen und umgekehrt wohl erwartet. Kritik an seinem Netzwerk wies er zurück, wie er ohnehin nicht zu Selbstkritik neigte. Umso lieber verbreiten seine Gegner, Aust habe den investigativen Journalismus weniger gepflegt als die Reporter und ihre Themen.
Das alles haben sich die Gesellschafter angesehen, gewogen – und offenbar vor Monaten Austs vorzeitige Entlassung beschlossen. Allen voran waren es die Mitarbeiter des Spiegels selbst.
Es zählte am Ende nicht genug, dass Aust seit einiger Zeit einen Aufbruch von innen unterstützt, dass er eine Debatte über die Zukunft des Spiegels zuließ, dass er seinen alten Widersacher, den Redakteur Thomas Darnstädt, mit einem Stück über die Innere Sicherheit in diesem Sommer auf den Titel hob, dass er die Online-Redaktion stärker mit dem gedruckten Spiegel koordinieren wollte – es zählte nicht mehr. Die Gesellschafter wollten den Chefredakteur im Dezember darüber informieren, aber nach Monaten der Geheimhaltung entglitt ihnen die Sache. Jetzt suchen sie hektisch nach einem Mann, dem sie es zutrauen – und der zusagt. »Wir sind der Meinung, dass der Spiegel einen Modernisierungsschub braucht«, sagte der Geschäftsführer der Mitarbeiter KG, Armin Mahler. Und weil der Fall Aust so facettenreich ist, klingt diese Begründung in ihrer Kürze so rüde.
Aust hat einmal gesagt, er stehe beim Spiegel an einer ziemlich großen Kanone. Jetzt hat sie ihn selbst getroffen. Nicht zu Pferde. Nicht mit hochgekrempelten Hemdsärmeln mitten im Geschehen, sondern quasi von hinten. Vielleicht geht es bei einem wie Aust gar nicht anders. Mit ein wenig Abstand betrachtet, mehrt dieser Abgang jedenfalls seinen Ruf.
- Datum 23.11.2007 - 01:00 Uhr
- Serie audio
- Quelle DIE ZEIT, 22.11.2007 Nr. 48
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Wenn die 68er das Lebensthema von Stefan Aust sind, dürfte er rein von dieser eingeschränkten thematischen Ausrichtung nicht mehr ganz in unsere Zeit und damit auch nicht mehr ganz in ein aktuelles Magazin wie den Spiegel passen.
Wer soweit zurück verortet ist, hat vermutlich nicht mehr genug Nerv und Sensibilität für die aktuell anstehenden Themen.
"zurück verortet" ist immer noch besser als stromlinienförmig
nachvorn "in unserer zeit" oder so...
solche wischiwaschis gibts inzwischen viel zu viele
Stefan Aust ist endlich weg !
Meine Güte, das wurde aber auch Zeit. Nun kann er sich ja mit Herrn Steingard zusammentun und nen Buch schreiben: "Wie ich durch Erfolg lernte Springer zu lieben!" oder so ähnlich.
Na egal, eigentlich müßt nun Ihr von der Zeit schwitzige Finger bekommen.
Wenn nun der Spiegel den Pfad der "PlapperBILD für Intellektuelle" verläßt, und wieder in guter alter Augsteinscher Manier anfängt ERST zu denken und DANN zu schreiben, auch wenns mal dem Strom entgegenläuft und nicht die Auflage steigert, wird das vielleicht auch die Zeit bemerken. Den im Artikel genannten Widerspruch zwischen Auflage und Tiefgang/Qualität kann ich übrigens nicht teilen. "Die Zeit" hat soweit ich weiß, in den letzten Jahren zugelegt und ist weit von den seichten Gewässern des Spiegel entfernt, hat es aber trotzdem geschafft sich zu modernisieren. Die Artikel lesen sich besser als früher sind aber dennoch überlegt und -was besonders wichtig ist- denken oftmals in Pfaden, die nicht einfach "gegen" sind, und womöglich noch extra Öl ins Feuer gießen damits extra dramatisch wird, sondern blicken fundiert hinter das vermeintlich offensichtliche und zeigen andere kreative Möglichkeiten neben dem Mainstream der Interpretation auf, die schlichtweg intellektuell anregend zum Denken animieren. Es geht also.
Schaut man mal den Spiegel der letzten Monate an, fällt mir als ganz krasser Gegensatz dazu die Klimadiskussion an. Erst wird die Katastrophe in schlimmsten Farben an die Wand gemalt und eine Hydra aufgebaut, um dann selbst in einer folgenden Ausgabe auch noch die Hysterie selbst wieder zum Thema zu machen. Diese Rekursion mag vielleicht ökonomisch Sinn machen, für mich ist ein Blatt damit aber schlichtweg nicht mehr seriös. Selbst die Zeit konnte sich einen Seitenhieb darauf in einer der Ausgaben nicht ganz verkneifen.
Sie verwechseln hierbei leider das Lebensthema mit irgendwelcher Lebensform. Dass Stefan Austs Spiegel nun mutig anstehende aktuelle Eisen und Themen angepackt und an- und zugespitzt hätte, kann ich mich eben gerade nicht erinnern.
Also beeindruckend war es schon, wie Herr Aust gerade im ersten Teil der Dokumentation mit dem "Zeitzeugen" Horst Mahler (war der Anwalt der die NPD im Verbotsverfahren vertreten hat) umgegangen ist.Es gab keine Einführung oder Einordnung dieses Mannes, der vor kurzem mal wieder in einem Interview in Vanity Fair mit Herrn Friedmann gezeigt hat, wie obskur gefährlich dessen Denke ist.Hier kann man noch etwas zu diesem gelinde gesagt misslungenen Teil der RAF-Doku nachlesen: http://etorsten.blogspot....
Ich bin erstaunt. Vor 20-25 Jahren war ich Spiegel-Leser und wurde im Laufe der Jahre mehr und mehr vom Kauf abgeschreckt: teilweise hatten BILD und Spiegel die gleichen Titel und Themen. Erst heute weiß ich den Grund für dieses erschreckende Verkümmern eines großartigen Nachrichtenmagazins: Aust! Schön, dass es wieder Hoffnung gibt.
in Ehren. Den Abgang noch vor dem vollständigen Sonnenkönig - Status haben wir jedenfalls den Spiegel Mitarbeitern zu verdanken.Vielleicht hat Aust einfach nur zu lange über RAF-fen nachgedacht und ist sich selbst untreu geworden.Seit das Wort Networking den üblichen Filz miteinschließt, sind auch ehemals anständige Typen gefährdet.
Seit jeher faszinieren bizarre Missbildungen die Menschen. So erregt auch der Spiegel-Doppelkopf wohl die Aufmerksamkeit vor allem der Fachwelt für Management und Publizistik und jeder stellt die Frage: Sind zwei Köpfe besser als einer?<?xml:namespace prefix =" o" ns =" "urn:schemas-microsoft-com:office:office"" />
Zwei Köpfe kommen, wie man sich denken kann, nicht gerade oft vor. Was vor allem daran liegt, dass sich die Doppelköpfigkeit beim Kampf ums Dasein meist doch als eher lästig erweist.Dazu ein Zoologe, Fachmann für zwei Köpfe: “Beim Essen etwa können zwei Köpfe regelrecht gefährlich werden. „Oft streiten sich die Köpfe darüber, wer die Beute runterschlucken darf“, so Burghardt. Der eine Kopf riecht nämlich sofort, wenn der andere Kopf etwas zu fressen bekommen hat und schnappt instinktiv nach der Beute – mit der Folge, dass der Kopf gleich mit im Maul landet. „Die Tiere haben auch große Schwierigkeiten zu entscheiden, in welche Richtung sie sich bewegen sollen.“ Manche sind auf einem chronischen Zick-Zack-Kurs unterwegs: zwei Köpfe, zwei Ziele.
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