Klimaschutz Ein moralisches AngebotSeite 4/4
Auf dieses Etikett sollte der umweltbewusste Fluggast achten. Und vielleicht auch auf jenen kleinen, aber entwaffnend ehrlichen Satz in der Werbung eines Zertifikatehändlers: »Die Klimaspende ist nur die zweitbeste Wahl. Die beste ist: nicht fliegen.«
Informationen:
www.umweltbundesamt.de
www.climatecare.org
www.atmosfair.de
www.myclimate.org
www.climatefriendly.com
www.prima-klima-weltweit.de
www.tufts.edu (PDF)
www.wwf.de
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- Datum 18.09.2009 - 17:06 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 03.01.2008 Nr. 02
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auf das Fliegen.
Ich halte es für verrückt, dass Millionen von Menschen sich zum Zwecke der Insolation in den Süden fliegen lassen und neben der eigenen Gesundheit auch noch die Umwelt verderben.
Lieber Herr Straßmann !
Lesen Sie einmal die neueste Verlautbarung der NASA 1 - 2008 über die Entwicklung des Klimas in den kommenden Jahrzehnten. Sie können sich dann Ihre sämtlichen Ausführungen, aber nicht nur die, schlicht sparen.
In advance of a press conference for later this month, the first press release for 2008 is issued today: PRESS RELEASE: SSRC 1-2008
Changes in the Sun’s Surface to Bring Next Climate Change
January 2, 2008
Today, the Space and Science Research Center, (SSRC) in Orlando, Florida announces that it has confirmed the recent web announcement of NASA solar physicists that there are substantial changes occurring in the sun’s surface. The SSRC has further researched these changes and has concluded they will bring about the next climate change to one of a long lasting cold era.
http://www.spaceandscience.net/id16.html
Was genau willst du uns damit sagen? Die Sonne wird den anstehenden Klimawandel bzw die nächste Eiszeit? verursachen, also können wir ruhig weiterhin dreck in die Luft schleudern, ändert ja eh nichts mehr?
@Bandini
Ich möchte dazu sagen :
a) Offensichtlich stimmt etwas nicht mit der Theorie des überwiegenden, bis ausschließlichen Einflusses von CO2 auf globale Temperaturen. (gemäß IPCC)
b) Dass es nicht möglich ist, den Einfluss der Sonnen auf die Entwicklung globaler Temperaturen ganz auszuschließen, wie es die Klimarechenmodelle, und damit auch das IPCC tun.
c) Wenn man global Energieverbrauch eindämmen will, dann wird dies über den Preismechanismus für Energien geschehen und nicht über die Beschwörung einer bevorstehenden Klimakatastrophe. Dabei hilft auch nicht ein Quasi Ablasshandel mit Aufschlägen auf Flugreisenpreise.
Beruft man sich auf die CO2 Theorie und geht die Argumentation dann in die Hose, wie es offenbar gemäss der NASA Veröffentlichung anzunehmen ist, dann sind auch die bisherigen Argumente zur Energieeinsparung nicht mehr gültig. Man sieht dann schon ganz schön alt aus.
d) CO2 ist über die Photosynthese die Grundlage jeden Lebens. Die Klassifizierung als Schadstoff ist wohl nur zu verstehen im Zusammenhang mit der Klimahysterie.
Dreck ist es auf keinen Fall.
Vielleicht noch eine Bemerkung :
Hätte die NASA eine Meldung publizieret dergestalt, dass die Temperaturen im Jahre 2030 fünf oder gar 10 Grad C höher sein werden als derzeit, in jedem Publikationsorgan, einschlisslich der ZEIT, wären diese Angaben als Eilmeldung erschienen.
Aber da es kälter werden wird, was russische Forscher bereits früher angegeben hatten, wird die Meldung "auf kleiner Flamme" behandelt. Nur ist es natürlich nicht zu einfach, die NASA als "Klimaleugner" zu klassifizieren. Aber man wird sehen, welche Argumentation gebracht wird. Es ist anzunehmen, dass man zunächst gar nicht reagieren wird.
Es wäre ja auch zu peinlich. Da gibt es angeblich einen Konsensus über die Wirkungen von CO2 auf globale Temperaturen, riesige Konferenzen wie die in Bali mit 10.000 Teilnehmern werden immer wieder abgehalten, und dann stellt sich heraus, dass die wissenschaftliche Grundlagen dazu fehlen und dass es mit einer Klimakatastrophe nichts wird.
Und den Flugpassagieren werden zu deren Beruhigungen einige Euros abgeknöpft.
Ich sehe die Klimaabgabe bei Flugreisen, wie sie zurzeit praktiziert wird, zwiespältig und eher ablehnend.
Sie ist wenigstens zurzeit sehr ungenügend. Zu wenig Flugreisende zahlen allem Anschein nach viel zu wenig, um die negativen Auswirkungen des Flugverkehrs auszugleichen.
Die Abgabe ist zudem indirekt und ungenau: Es ist sehr fraglich, ob die Gelder überhaupt dort ankommen, wo sie dann, wenn überhaupt eine Wirkung erzielen können.
Weiterhin birgt sie, ähnlich wie bei Spenden, eine Missbrauchgefahr in sich. Vor allem begegnet sie aber überhaupt nicht dem enormen Energieverbrauch des Flugverkehrs.
M.E. sind die meisten dieser eilig eingerichteten „Beruhigungspillen“ fürs ansatzweise vorhandene ökologische Gewissen nichts anderes als ein Marketing-Instrument der Allianz von Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften. Sie sollen die negativen Auswirkungen der neueren Klimadebatte auf ihre Gewinne auffangen nach dem Motto: Zahlt doch die paar Euro mehr, sorgt Euch nicht und vor allem: Fliegt munter weiter mit uns.
Immerhin: Atmosfair scheint es ernst zu meinen und kalkuliert gründlich mit wohl klarem Blick für die Zusammenhänge.
Bleibt als einziger positiver Effekt aus meiner Sicht: Diese Art Angebote können zu mehr ökologischer Aufmerksamkeit beitragen.
Auch mein Fazit: Möglichst Flugverzicht beim Einzelnen und möglichst bald Einbeziehen des Umweltverbrauchs in die Preisgestaltung beim Flugverkehrs durch internationale Regelung.
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