Internet Jeder Download kann der letzte sein
Wer illegal Musik aus dem Netz lädt, soll nicht mehr surfen dürfen. Die Plattenindustrie wünscht, dass Provider künftig Piraten blockieren.
Lange ist es noch nicht her, da wollte Innenminister Wolfgang Schäuble ein Kommunikationsverbot für potenzielle Terroristen diskutiert sehen . Geht es nach der Musikindustrie, könnte es so etwas bald für Raubkopierer geben. Ihre Lobbyisten versuchen derzeit, EU-Gremien und Internetanbieter zu überzeugen, ihnen bei der Suche und der Bestrafung von Musikpiraten zu helfen. Ihre Idee: Wer klaut, soll nicht mehr surfen dürfen.
Damit es keine Missverständnisse gibt: Musik im Internet zu tauschen oder kostenlos herunter zu laden, ist illegal und schadet Künstlern und Vertreibern. Nur ist es inzwischen leider so verbreitet, dass alle bisherigen Versuche scheiterten, Raubkopien zu verhindern. Imagekampagnen, härtere Strafen und konsequente Verfolgung haben die Zahl der Täter lediglich eingedämmt.
Nun also sollen die Provider die Leitung kappen, wenn sie in den Daten ihrer Kunden Urheberrechtsverstöße finden. Außerdem sollen sie verpflichtet werden, den Datenverkehr ihrer Kunden nach Auffälligkeiten zu durchsuchen, um nach Tauschbörsen zu fahnden. Entsprechende Vorschläge werden in der EU auf allen drei Ebenen diskutiert.
Im EU-Rat kommt ein solcher Plan aus Frankreich. Der dortige Staatspräsident Nikolas Sarkozy hat einen ähnlichen Gesetzentwurf gerade zu Hause eingebracht und wird, erwarten Beobachter, es auch im EU-Rat tun, dessen Vorsitz er von Juli dieses Jahres an innehat.
Im EU-Parlament beschäftigt sich der Kulturausschuss mit dem Traffic-Filter für Betreiber und dem Internetverbot für Kopierer. Mitte Januar will der Ausschuss entscheiden, ob entsprechende Empfehlungen in den Bericht zur Förderung der Kulturwirtschaft aufgenommen werden sollen.
In der EU-Kommission ist die Technikkommissarin Viviane Reding federführend. Bei ihr klingt das etwas verklausulierter, meint aber das gleiche. Sie plant einen „Verhaltenskodex“ zwischen Diensteanbietern und Verbrauchern. Provider sollen so zu einer „engeren Zusammenarbeit aufgefordert“ werden, um einen „robusten Schutz von Urheberrechten“ zu gewährleisten.
Allerdings gilt freier Zugang zu Informationen als ein Grundrecht. Diesen zu sperren, könnte rechtlich nicht ganz so einfach sein, wie es die Betreiber hoffen. Nach der Logik müsste dann auch Ladendieben verboten werden, künftig noch einzukaufen - nicht nur in einem Supermarkt, sondern in allen. Außerdem würde auf diesem Weg eine machtvolle Zensurmaschinerie geschaffen, die auch das Interesse anderer Industrien und staatlicher Betreiber wecken könnte.
Bisher versuchte die Musikindustrie, illegale Kopien vor allem durch einen technischen Kopierschutz zu verhindern. Dieses Digital Rights Management (DRM) genannte System ist nicht sehr erfolgreich. Nacheinander haben die vier größten Musikverlage inzwischen gemeldet, dass sie ihre Titel nicht mehr durch DRM schützen wollen. Die Vormachtstellung von Apple und seiner Verkaufsplattform I-Tunes und die engen Begrenzungen haben dazu geführt, dass per DRM gesicherte Lieder im Internet kaum gekauft wurden.
Nun also wurden von der Plattenindustrie die Zugangsanbieter als Möglichkeit entdeckt. Denn sie, so der Vorwurf, unternähmen kaum etwas, „um der massiven Piraterie von Musik in P2P-Netzwerken“ entgegenzuwirken, wie der größte Verband IFPI in einer Beschwerde schreibt. Dabei hätten sie dafür durchaus die Möglichkeit, immerhin würden sie ja auch Spammails ausfiltern können und die Datenströme von Tauschbörsen verlangsamen, um ihre Kosten zu dämpfen. Nicht lizensierte Songs und auffällige Seiten zu filtern, sei durchaus im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Bürgerrechtler wie die Electronic Frontier Group fürchten, dass mit solchen Methoden mehr Schaden als Nutzen angerichtet wird. In einem offenen Brief an die EU-Kulturkommission listen sie ihre Warnungen auf.
Alle Künstler wären von diesen Beschränkungen betroffen, so die EFF, nicht nur diejenigen, deren Werke gestohlen wurden. Die Mehrzahl der im Internet verfügbaren Werke sei ohnehin von Internetnutzern produziert worden, nicht von den Künstlern der Musiklabels. Eine Filtertechnologie würde auch die betreffen, die wollen, dass man ihre Kunst tauscht. Die Filter kämen außerdem einer Verbannung von Peer-to-Peer-Diensten gleich, würden also den sinnvollen und erwünschten Austausch im Internet generell behindern. Schließlich würden die Systeme ein Ausspähen aller Nutzer bedeuten, da jedes Datenpaket, dass irgendwer herumschickt, durchsucht werden müsste. Filter, so das Fazit, seien der völlig falsche Weg.
Dabei gibt es inzwischen sogar in Teilen der Musikindustrie die Meinung, dass sich das Problem der Raubkopien mit juristischen Mitteln gar nicht beseitigen lässt, zu einfach, zu verbreitet sind sie längst. Nur mit unternehmerischen Lösungen habe man eine Chance, sagt beispielsweise Markus Beckedahl, vom Netzwerk Neue Medien. Es brauche doch nur legale, attraktive und nutzerfreundliche Angebote, um einen großen Teil der Musiksuchenden vom illegalen Tauschen abzuhalten, sagt er. Filme beispielsweise könne man im Netz kaum legal erwerben, illegale Angebote aber gebe es zuhauf. „Die Industrie verkennt vollkommen die Marktsituation“, sagte Beckedahl.
Shops könnten durchaus mit Tauschbörsen konkurrieren und viele Nutzer überzeugen, die Seite zu wechseln, glaubt Beckedahl. Allerdings nur, wenn sie schnell und unkompliziert seien. Den meisten Menschen sei es eh lieber, legal Musik herunter zu laden. Beckedahl sagt: „Der Markt ist da, wenn man nur die Angebote schafft.“
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- Datum 18.01.2008 - 06:46 Uhr
- Quelle ZEIT online
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Sonst noch jemand, der meine Post lesen will?
Die Zeit der Musik-Monopole geht zu Ende, da machen sich natürlich ein paar Leute in die Hosen.Ich persönlich habe längst keine Lust mehr auf aufgeblasene Pop-Marionetten, sondern hole mir bei http://jamendo.org meine Musik. Die ist gratis und wird übers P2P-Netz verteilt. Wenn mir etwas sehr gut gefällt, zahle ich auch mal ein paar Euros... - wer hier irgendwas oder irgendwen blocken will, der sagt der freischaffenden Kunst den Kampf an.
... als ob es um urheberrechte und böse piraten ginge. es geht aber darum, wer die informationsströme lenkt und kontrolliert. oder anders: wer künftig die macht hat. es geht um die entscheidung: informationelle demokratie oder digitaler faschismus.das begreifen vielleicht noch nicht einmal die musikkonzerne, aber es ist genau diese frage. anbei ein pamphlet, das ich zum selben problem für buchverlage geschrieben hatte. es gilt auch für die musikvermarkter ... "Ein Gespenst geht um in den Datennetzen: von Napster zu Gnutella und eDonkey – das Gespenst der ungefilterten Information, der patentfreien Software, der Kunst ohne Copyright. Computer, so sagte einst Wau Holland, Stammvater aller deutschen Hacker, sind Maschinen zum Erzeugen von Kopien. – Hier liegt das Computerproblem aller Besitzer von Nutzungsrechten, die gern mit Urheberrechten verwechselt werden. Das Urheberrecht, zum Gesetz versteinert, ist ein Fossil des vergangenen Jahrhunderts. Längst haben Alltag und Kunst die alten Grenzen zum Einsturz gebracht: Musik, Video, Text bedienen sich skrupellos bei den Ahnen. Sampeln und Remixen – eine neue Kultur: Hip-Hop, Techno, House etc. Mashups im Internet mischen ihre Inhalte aus vielfältigen, frei verfügbaren Quellen: wie Collagen. Wikis aller Art sammeln das Wissen ihrer Nutzer. – Eine Copy & Paste Culture. Das Clipboard ist das Maß aller digitalen Dinge.Das ängstliche wegschließen der Schätze lockt die Räuber aus ihren Höhlen: DRM-Mauern wecken ihren Ehrgeiz. Steckbriefe und Kinopranger ernten ihren Hohn: zu Recht. Es ist ein Kampf um verlorene Plätze. Nur ein Diktator könnte die Freiheit im Netz beenden. Eine Branche, die ihre Existenz der Druckerpresse verdankt, einer Erfindung zum Erzeugen von Kopien, und damit den Wissens-Markt vom adeligen Kopf auf die bürgerlichen Füße stellte, sollte modernen Maschinen zum Erzeugen von Kopien mit mehr Fantasie begegnen. Sonst enden die Verlage wie einst die Skriptorien ..."www.amokwriter.com
Mit welcher Selbstverständlichkeit immer gesagt wird, kostenfrei Musik downloaden sei illegal - so ein Unsinn. Es gibt eine Menge Fälle, wo das absolut legal ist, z.B. wenn das Urheberrecht längst abgelaufen ist, oder wenn man eine ganze Radiosendung herunterlädt, die ja schließlich von den Sendern zum Herunterladen bereitgestellt wird. Dasselbe konnte man ja auch schon vor 40 Jahren mit einer normalen MC tun.
Die Rechnung geht ohnehin nicht auf. Ich bin mir sicher, dass durch die Benutzung des Internets viel mehr Musik legal verkauft wird, als durch illegales download wieder verloren geht. Das ist zumindest meine Erfahrung - nie habe ich so viel Geld für Musik ausgegeben, wie in den letzten 4 Jahren. Allerdings landet das Geld eben nicht mehr so konzentriert bei einigen wenigen Künstlern/labels sondern ist viel weiter gestreut. Das ist es doch, was die großen Labels ärgert. Nie war es so leicht wie heute, mit Musik Geld zu verdienen - aber nie war es vermutlich so schwer wie heute, mit Musik wirklich VIEL Geld zu verdienen.
Eine andere Milchmädchenrechnung der Labels "jedes illegale download ist ein realer Verlust" - auch das stimmt nicht. Wenn's nichts kostet, läd man eben auch tracks herunter, die man normalerweise nie (!) kaufen würde, während man gleichzeitig dennoch Bands und Künstler, zu denen man eine Bindung aufgebaut hat durch "korrekten Kauf" unterstützt.
Es erscheint wie ein letzter Versuch, gegen die Piraterie anzugehen, obwohl die Monopolstellung der Musikindustrie schon lange der Geschichte angehört.Mittlerweile verdienen Künstler ihr Geld ausschließlich über Konzerte, und handeln auch entsprechend. Verträge laufen nicht mehr über verkaufte Platten, sondern über die Einnahmen bei Konzertveranstaltungen.Madonna, um nur ein Beispiel zu nennen steht unter Vertrag mit Konzertveranstalter "Live Nation". Das Wall Street Journal nannte eine Summe von 120mio für einen 10-Jahresvertrag.Aber es ist gut, daß die Musikindustrie sagt, was sie gerne hätte. Auch natürlich wird ihr Begehren auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung neulich bestimmt auch Gehöhr beim BVerfG finden, die sich noch um die Eingrenzung dieses Gesetzes kümmern.
Beim lesen des Artikels musste ich gerade an eine Kanadische Studie denken, Aussage war: nicht jeder illegaler Download ist gleichbedeutend mit einem "nicht-kaufen". Wenn jemand ein Lied, Film usw illegal herunterlädt, heißt das noch lange nicht dass er Schaden zugefügt hat, nicht jedes Lied das man herunter lädt, würde man sich im Laden kaufen, bestünde nicht die Möglichkiet des illegalen Downloads. Was die Musikindustrie macht, ist nur sich selbst ein negatives Image verpassen - Fast kein anderes Produkt hängt so sehr von Emotionen ab wie Musik. Ein Album eines Künstlers, dessen Lieder einen seit Jahren in den Bann ziehen, kauft man sich natürlich, aber nur wenn man keinen abgrundtiefen Hass gegen die Industrie verspürt, die den wahren Gewinn an dem Verkauf einstreicht (bei 1€ Produktionskosten, 1€ Materialkosten, 1€ Transportkosten und 1€ für den Künstler ist bei einem 14€ teuren Album die Gewinnspanne enorm).Durch ihr Vorgehen schaufelt sich die Musikindustrie ihr eigenes Grab - Meine Lieblingsband kann ich mir auch Live auf Tour ansehen und so finanziell unterstützen, das Album würd ich nie kaufen.Dass die reinen Renditeinteressen einer einzelnen Industrie mit wenig Beschäftigten (die Künstler werden auch ohne EMI, BMG oder Warner Music weiter Geld verdienen, wie schon zu Zeiten bevor es diese Konzerne gab) über das Recht auf Freiheit und auf Privatsphäre gestellt wird, finde ich geradezu pervers - ebenso wie das Vorgehen der Plattenlabels.Noch ein Gedanke zum Schluss: ca. 60% unserer Jugendlichen befinden sich im Besitz von sogenannten "Raupkopien", was wiegt schwerer: der potentielle Gewinn einer kleinen und unmoralisch handelnden Industrie oder die Zukunft unserer Jugend, die wir sicherlich nicht zu mehr als der Hälfte zu kriminellen ernennen sollten?MFG
Als sie die Raubkopierer holten, habe ich geschwiegen - denn ich war ja
kein Raubkopierer. Als sie die Hacker und Datenschützer geholt
haben, habe ich geschwiegen - denn ich war ja keins von beiden. Als sie
die Schwarzfahrer geholt haben, habe ich geschwiegen - denn ich war ja kein Schwarzfahrer. Als sie mich geholt haben, hat es niemanden mehr gegeben, der
protestieren konnte.
Eigentlich ist es doch ganz einfach: Zu Anfang gab es keine Möglichkeit, Musik zu kopieren - um ein Konzert zu hören musste man hingehen. Dann kam, dank des technischen Fortschritts, die Schallplatte auf. Und da es für den Konsumenten schwierig bis unmöglich war, Musik zu kopieren, musste er die Musikkopien der Schallplattenindustrie kaufen.
Die Kosten für diese Kopien sind permanent gesunken - für den Hersteller, aber nicht für den Käufer, versteht sich. Wieder nutzte der technische Fortschritt der Musikindustrie: Während die Herstellungskosten der CDs ins Bodenlose sanken, stiegen die Verkaufspreise der CDs. Gut, die Produktion der Musik wurde teilweise aufwändiger (ohne, dass dies im Allgemeinen einen Einfluss auf die Qualität hatte), und einige Künstler und die Musikindustrie wurden - dank des technischen Fortschritts - ziemlich mit Geld zugeschüttet.
Davon konnten die Künstler vor der Ära der Schallplatte meist nur träumen.
Nun hat sich der technische Fortschritt gegen die Musikindustrie gewandt: Ihre Kopierdienste sind so billig und so einfach geworden, die Verbreitung so einfach wie nie zuvor, dass es nunmehr jeder selbst kann. Im Grunde sind die Dienste "Kopieren von Musik und Auslieferung an den Konsumenten" fast überflüssig geworden, weil das dank des Internets jeder selbst übernehmen kann. Der Mittelsmann wurde überflüssig, aber er sieht das nicht ein.
Stattdessen verhält sich die Musikindustrie wie die Hersteller von Pferdedroschken: Statt auf das Auto zu setzen versucht man, das Autofahren unmöglich zu machen und mit Strafe zu belegen, damit man noch Pferdedroschken verkaufen kann. Aber dieser Kampf ist vergeblich.
Der technische Fortschritt hat der Musikindustrie einen gewaltigen Vorteil gegeben, und jetzt nimmt ihnen der technische Fortschritt diesen Vorteil wieder. So ist das Leben: Hart und ungerecht. Vorteile können wieder verfallen, wenn sich die Umstände ändern. Autos können Pferdedroschken völlig verdrängen, kopieren und verteilen über das Internet können die Musikindustrie in eine Nische drängen - eine Nische für die, die ihre Musik lieber noch als CD kaufen, für Fossilien wie mich.
Da muss man die Autofahrer - äh, die Internetnutzer - natürlich kriminalisieren, wenn sie sich nicht von der Industrie vorschreiben lassen wollen, weiterhin Pferdedroschken zu benutzen, Pardon, Musik im Laden zu kaufen. Man wird zum Verbrecher, wenn man eine an sich überflüssige Dienstleistung nicht mehr "angemessen" bezahlt und auf Alternativen ausweicht, die die Musikindustrie verschlafen hat.
Es gibt Musik, für die ich tatsächlich Geld bezahlen würde - etwa alte Platten, die ich als Jugendlicher mal gut fand. Aber sorry, die kann ich manchmal mit keinem Geld mehr kaufen, egal, wieviel ich ausgeben will, und auf Flohmärkten nach alten Platten zu suchen ist nicht mein Ding - ich besitze nicht einmal mehr einen Schallplattenspieler. Und vor allem interessiert mich manchmal auf einer Platte auch nur ein Stück und nicht mehr. Ich bekomme also nicht, was ich will - außer im Internet, illegal, blitzschnell und ohne großen Aufwand.
Wer kann es den Jugendlichen verdenken, wenn sie nicht bereit sind, für eine an sich billig selbst zu machende Dienstleistung der Industrie viel Geld in den Rachen schmeißen? Ich habe in meiner Jugend auch Tonbandkopien von Musik gehabt, die ich mir nicht hätte leisten können. Nur waren die schlechter als das Original, damit hat der technische Fortschritt aufgeräumt.
Was man also am Werke sieht, sind einerseits die Gesetze der Ökonomie (Angebot und Nachfrage) und ein paar Dinausaurier, die dagegen ankämpfen. Wie das ausgeht kann man sich selbst überlegen.
Immerhin hat die Musikindustrie mit dem Copyright bereits ein Sonderrecht bekommen, dass es sonst so nicht gibt (überall anders, außer bei Medien, gilt der Erschöpfungsgrundsatz: Mit dem Verkauf gibt man alle Rechte auf). Jetzt auch noch das Recht zu fordern, sich seine überflüssigen Dienste bezahlen zu lassen, ist kein von Intelligenz gezeichnetes Unterfangen - es ist eigentlich dumm und frech, um ehrlich zu sein (nein, das ist keine Beleidigung, sondern eine Tatsachenfeststellung).
Seit wann steht die Musikindustrie über der Ökonomie, so dass deren Gesetze nicht für sie gelten?
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Das ist keine Illusion ... das sieht nur so aus.
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