ZEIT: Sie wurden ein wenig paranoid, als Sie den Film drehten?

Penn: Das ist nicht paranoid. Ich wollte nur, dass er da ist. Ich wollte, dass sich unsere Wege kreuzen.

ZEIT: War es seltsam für Sie, dass die Filmfigur Chris heißt – wie Ihr Bruder, der 2006 gestorben ist?

Penn: Es war nicht seltsam. Es war einfach so. Punkt.

ZEIT: Über was hätten Sie mit Chris gesprochen, wenn Sie ihn getroffen hätten?

Penn: Über alles. Ich weiß nicht. Ich plane meine Unterhaltungen nicht im Voraus.

ZEIT: Chris war ein widersprüchlicher Charakter. Sehr offen und sympathisch – und dabei kaum gebunden. Fast scheint es, als habe er Menschen verletzt, weil er sich so leicht wieder von ihnen verabschiedet hat.