Medizin Dick in Afrika

Übergewicht und Diabetes breiten sich in Entwicklungsländern aus. Spenden aber gibt es nur für Krankheiten, die Aufsehen erregen

Die Sprechstunde für Diabetesfälle hat morgens um acht begonnen. Jetzt ist es kurz vor Mittag, und die Menschenschlange vor dem Mulago-Universitätshospital in Kampala, Uganda, ist noch immer 20 Meter lang. Eine Frau in leuchtend violettem Gewand ist an der Reihe, sie wiegt 100 Kilogramm bei 1,76 Meter Körpergröße, sie wankt ins Sprechzimmer, lässt sich auf die Holzbank fallen, kramt aus einer Tüte ihre umfangreiche Tablettensammlung und breitet sie auf dem Tisch aus. Jen Namayanja schluckt täglich Medikamente gegen ihren Diabetes und gegen den viel zu hohen Blutdruck. Pillen und Vitamin-B-Präparate kosten sie jeden Tag 1300 ugandische Schilling, das sind rund 80 Cent. Ihren Mann hat sie verlassen, sie arbeitet nicht. Also zahlen ihre beiden noch nicht verheirateten Kinder, ein Automechaniker und eine Kellnerin, so gut sie können, für die Therapie ihrer Mutter. Manchmal schaffen sie es nicht. Dann lässt Frau Namayanja eben ein paar Pillen aus.

Wer an Afrika denkt, denkt an unterernährte Kinder mit großen Augen und runden Bäuchen, an Aids, Tuberkulose und Malaria – nicht an Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck. Aber wie in den meisten Entwicklungsländern der Welt, so nimmt auch in Afrika die Zahl der Übergewichtigen rapide zu. Im Jahr 2000 litten weltweit schätzungsweise 171 Millionen Menschen an der Zuckerkrankheit. Bis zum Jahr 2030 werden es laut der Weltgesundheitsorganisation 366 Millionen sein, 298 Millionen davon in Entwicklungsländern. In den Städten des westafrikanischen Staats Gambia zum Beispiel sind mittlerweile 35 Prozent der Frauen fettsüchtig. Es ist eine Plage, die den Gesundheitsetat dieser Länder überfordert.

Geld gibt es nur für die großen drei: Aids, Malaria und Tuberkulose

Agatha Nambuya, die Diabetologin vom Mulago-Hospital, ist frustriert. Denn die internationalen Großspender, die Hilfsorganisationen, die Gesundheitsbehörden interessierten sich kaum für Krankheiten, die nicht durch Infektionen bedingt seien. »Die konzentrieren sich lieber auf Aids, Tuberkulose und Malaria«, sagt die Ärztin, und deshalb drehe sich auch in der ugandischen Regierung fast alles um diese großen drei.

Immerhin findet die Diabetessprechstunde aufgrund des Andrangs künftig nicht mehr nur wöchentlich, sondern täglich statt. Nambuya hat im ganzen Land die Krankenhäuser abgeklappert und überall dasselbe Phänomen beobachtet. »Ich denke, das Diabetesproblem ist inzwischen größer als unser Aids-Problem«, sagt sie und fügt als Erklärung hinzu: »Das hier ist nicht das trockene Somalia. Wenn die Leute ein kleines Stück Land haben, wächst hier alles. Hier gibt es nicht zu wenig Essen, wir haben zu viel davon.«

Eine überdachte Brücke führt zur Abteilung mit den Diabeteskranken. Die Ärztin nimmt den Besucher mit, vorbei an bröckelndem Putz und zerbrochenen Scheiben. Zerfetzte Gardinen wehen aus den Fenstern; vor der Station hocken Angehörige auf dem Boden. Drinnen, im Krankensaal, deutet Nambuya auf einen männlichen Patienten. »Nierenversagen«, sagt die Ärztin knapp. Der spät entdeckte Diabetes hat die Nieren des Patienten zerstört. Ihm gegenüber liegt ein dünner Mann, ihm wurde gerade der rechte Unterschenkel amputiert. »Ich habe mich am Fuß verletzt, und dann hatte ich noch Malaria«, erklärt der grauhaarige Vincent Kasujja, von Beruf Fahrer.

Die Diabetologin Nambuya korrigiert: »Immer wenn die Menschen hier Fieber haben, glauben sie, es sei Malaria. In Wirklichkeit litt er an einer Blutvergiftung.« Die Zuckerkrankheit hatte die Blutgefäße des einst schwergewichtigen Mannes geschädigt und im schlecht durchbluteten Fuß einen riesigen Abszess entstehen lassen. »Und dann entwickelte sich aus dem Abszess ein Wundbrand, und wir mussten den Fuß amputieren«, sagt Nambuya.

Ohne öffentliches Bewusstsein für die Folgen von Übergewicht, für Diabetes und Bluthochdruck, fehlt auch die notwendige Aufmerksamkeit für die Früherkennung. In einer afrikanischen Studie wussten drei Viertel aller Diabeteskranken nichts von ihrem Leiden. Im Schnitt wird die Diagnose erst sieben Jahre nach Auftreten der ersten Symptome gestellt; viele erfahren es nie. Ja, sagt der unterschenkelamputierte Kasujja, er habe schon seit 1993 häufig sehr großen Durst gehabt (ein deutliches Zeichen für die entgleisende Zuckerkrankheit). Aber er sei einfach bekannt gewesen als der Mann mit dem großen Durst. »Die Leute wissen nichts über Diabetes«, sagt die Diabetologin, »aber alles über Aids.« Deshalb kontaktieren die meisten den Arzt erst, wenn der Diabetes bereits schwere Infektionen verursacht hat, zum Beispiel die Hände durch Wundbrand schwarz verfärbt sind. Die Sterblichkeitsrate für die Zuckerkrankheit ist in Afrika zehnmal so hoch wie in Großbritannien.

Im Zimmer A310 des ugandischen Gesundheitsministeriums sitzt James Sekajugo und kämpft einen einsamen Kampf. Sein Ziel: vor allem die Kinder zu mehr Sport und vernünftiger Ernährung erziehen. »Wenn man bei uns alles frittiert, dann ist man ein guter Koch«, sagt er, »es wird nicht gern gesehen, wenn die Frau das Essen nur kocht. Da muss viel Öl dran.« Schon die Kinder kämpften bei der Schulspeisung um die dicke Fettschicht auf der Suppe. »Die Leute konsumieren viel Zucker, die Kinder trinken Coca-Cola, und die Alten streuen Salz auf alles, ohne vorher zu probieren«, sagt Sekajugo. Gesundes Obst dagegen gilt als Futter für die Kleinsten, weil ja die Kinder auf die Mangobäume klettern und sich die Früchte holen. Auch die Art und Weise der Fortbewegung fördert keineswegs die Volksgesundheit: Immer mehr Menschen besitzen Autos oder lassen sich mit Boda Bodas, den Motorradtaxis, durch die Stadt chauffieren.

Und dann holt der Sportmediziner, der wie viele Staatsangestellte selbst einen Kugelbauch vor sich herschiebt, ein wenig aus und beschreibt frustriert seinen eigenen typischen Tagesablauf: »Man fährt zur Post, holt Briefe ab, steigt in den Wagen, fährt 20 Meter weiter zur Bank und fährt wieder zurück zur Arbeit. Dort parkt man, geht zum Aufzug, und dann sitzt man hier und gibt vor, sehr beschäftigt zu sein. Aber wir haben hier Mädchen, die unsere Papiere abholen und ein Stockwerk tiefer tragen. Man sitzt und tut nichts. Am Ende des Tages benutzt man den Aufzug, geht zu seinem Wagen, fährt zu einem Restaurant, isst reichlich Schweinefleisch, trinkt Bier und raucht. Schließlich fährt man nach Hause, lässt sich aufs Sofa fallen, die Frau bringt noch mehr frittiertes Essen. Am Ende des Tages greift man zur Fernbedienung – und guckt Sport.«

Noch seien, vor allem auf dem Land, die meisten Menschen in Uganda schlank, sagt Sekajugo. Noch gehen 80 Prozent der Todesfälle in Afrika auf das Konto der Infektionskrankheiten. Aber wenn der Trend so weitergeht wie in Indien oder China, dann kämpft auch Afrika bald an zwei Krankheitsfronten: gegen Infektionskrankheiten hier, gegen Diabetes, Herzinfarkte und Schlaganfälle da. Und die Situation in Uganda, sagt Sekajugo, sei problematischer als in Europa oder in den USA. In den Industrieländern setzten normalerweise alle Familienmitglieder gleichmäßig Fett an – das Gesundheitsrisiko verteile sich. In den ugandischen Gemeinden und Familien aber lege vor allem die wichtigste Person zu, die anderen blieben dünn. Wahrscheinlich aus genetischen Gründen erleiden die Übergewichtigen in den Entwicklungsländern im Schnitt zehn Jahre früher im Leben Komplikationen, verglichen mit ihren dicken Gegenparts in den entwickelten Ländern. »Dann stirbt dieser wichtige Mensch, der alles in Schwung hält und für Jobs sorgt. Und mit ihm sterben dann die anderen«, sagt Sekajugo.

Im Gesundheitsministerium kämpft ein einzelner Mann gegen Diabetes

Der Sportmediziner, der einst olympische Athleten betreute, will das Problem mit allen Mitteln bekämpfen. Aber ihm fehlt vor allem eines: überzeugende Statistiken. Zwar kursieren Zahlen, nach denen bereits 500.000 der 31 Millionen Ugander an Diabetes leiden – aber genau weiß es niemand. Das will Sekajugo ändern. Der Arzt kramt einen Studienantrag aus einer Schublade. Detailliert will er die Bevölkerung vermessen und nach ihren Gewohnheiten befragen. Wie kochen die Menschen? Wie viele Übergewichtige gibt es, wie viele haben die Neigung zum Herzinfarkt? 430.000 Dollar brauchte er für seine Erhebung, aber das Gesundheitsministerium sagte ihm nur 50.000 Dollar zu. Die Fifa will weitere 50.000 Dollar beisteuern, die Welt-Diabetes-Stiftung 70.000 Dollar. 250.000 Dollar fehlen ihm noch, und die kriegt er nicht, weil er im Ministerium und bei ausländischen Geldgebern nur Gehör findet, wenn er Zahlen abliefert – für deren Beschaffung er das Geld ja gerade haben will.

»Ich habe Anträge geschrieben, an die Unicef, die WHO, die Dänen, die Schweden. Aber in deren Köpfen waren nur Masernimpfungen, HIV, Aids, Tuberkulose, Malaria, all diese schlagzeilenträchtigen Krankheiten.« Dann empfiehlt die Ein-Mann-Abteilung Sekajugo: »Sehen Sie sich mal im zweiten Stock um – das ganze Stockwerk ist nur mit Leuten besetzt, die sich mit Malaria beschäftigen. Und ich weiß noch nicht mal, ob ich dieses Büro behalten kann.«

Ein paar Zimmer weiter wacht Mary Nannono über die Ressourcen. Sie ist sich des Problems der ungleichen Verteilung bewusst: »Wir merken erst jetzt, dass so viel Geld einzig in die Bekämpfung von Aids und Malaria fließt. Anfänglich waren wir glücklich, dass etwas in dieser Richtung geschah – dann aber dachten wir: Mein Gott!, das sind ja nicht die einzigen Krankheiten.«

Es ist schwer, etwas zu ändern. Die Regierung rebelliert nur ungern gegen die einseitige Vergabe. Sie befürchtet, Proteste könnten den Geldfluss aus dem Ausland stocken lassen.

Also fließen die Mittel weiter in Prestigeprojekte wie das geheimnisumwobene Infectious Diseases Institute (IDI) auf dem Gelände des Mulago-Hospitals – nur wenige Meter von der maroden Diabetesstation der Agatha Nambuya entfernt. Vor dem makellosen Rezeptionstresen stehen Blumenkübel aus Ton. Die Wände sind weiß getüncht und klinisch sauber. Eine Skulptur mit drei afrikanischen Grazien hängt an einer Wand. Der weiße Direktor Keith McAdam sitzt in seinem Büro auf einem schweren Chefsessel mit Lederbezug, der Arbeitstisch aus dunklem Holz ist aufgeräumt. In den neuen Regalen stehen Medizinwerke, akkurat aufgereiht.

Die Aids-Kranken haben Tanzgruppen, die Zuckerkranken nicht mal Insulin

Eine Allianz von herausragenden Wissenschaftlern habe sich zusammengetan, um ein Exzellenzzentrum für die Aids-Forschung, die Behandlung und die Versorgung zu gründen, erklärt McAdam. Der Pharmakonzern Pfizer finanzierte das Gebäude. »Es war das erste Mal seit 30 Jahren, dass auf diesem Gelände ein Neubau errichtet wurde«, sagt McAdam, »ein Riesenereignis.« Weitere Sponsoren fanden sich ein: ExxonMobil, der amerikanische Presidents Emergency Fund for Aids Relief und der Global Fund to fight Aids, Tuberculosis and Malaria.

Das Institut ist Forschungsstation, Therapieeinrichtung und Ausbildungszentrum in einem. Ärzte aus bisher 24 Staaten wurden hier in Fragen zu HIV/Aids ausgebildet. Zwischen 300 und 400 Patienten kommen jeden Tag vorbei und holen sich ihre Tabletten ab. 15 Ärzte und 10 Schwestern kümmern sich um die Patienten.

Aber eigentlich gibt es hier gar keine Patienten mehr. Sie heißen nun anders – zwecks Verbesserung der allgemeinen Moral. »Als wir sie noch Patienten nannten«, sagt McAdam, »herrschte hier eine Atmosphäre wie in der Leichenhalle. Die Leute saßen herum, und keiner wollte angesprochen werden.« Seit einem Jahr werden die Aids-Kranken mikwano, Freunde, genannt. »Das hat die Stimmung drastisch gehoben«, sagt McAdam. Inzwischen seien alle freundlich und offen. Er möchte die HIV-Patienten zu Botschaftern in eigener Sache ausbilden und bietet ihnen dafür jegliche psychosoziale Unterstützung. Es gibt Theater- und Tanzkurse, spirituelle Beratung, Malgruppen, Gesangstunden und Kurse zur »Vermittlung von Lebensfähigkeiten«.

Während im Aufenthaltsraum des IDI die mikwano Schach spielen, steht in der Diabetesabteilung der kleine Junge Avaga Gaspa verloren am Ende seines Betts. Der Zwölfjährige sieht aus wie sechs, sein Haar ist bräunlich und matt. »Als er bei uns ankam«, sagt die Diabetologin Nambuya, »war er völlig abgemagert und lethargisch.«

Die Bauchspeicheldrüse des Jungen ist verkalkt, die Insulin produzierenden Zellen darin sind abgestorben. Dank der Therapie hat sich der Junge einigermaßen erholt. »Mir geht es gut«, sagt er verlegen.

Doch das wird sich bald ändern. Niemand übernimmt die Kosten für das Insulin. Die Eltern hatten Avaga im Krankenhaus abgeliefert. Danach sind sie nie wieder aufgetaucht. Das Krankenhaus hält zwar ein kleines Kontingent Insulin vor, aber in wenigen Wochen wird der Junge trotzdem das Haus verlassen müssen. Und was dann? »Wir werden versuchen, die Eltern ausfindig zu machen, und sie zwingen, ihn zu nehmen«, sagt Nambuya, »aber zu Hause wird er bald sterben.« Mit Aids hätte er sich im IDI anmelden können und vielleicht eine Überlebenschance gehabt.

 
Leser-Kommentare
  1. Das ist ungefaehr so schraeg, wie die Berichte von "Kaukasiern", die in suedafrikanischen Slums leben. Mein Mitleid mit Opfern der diabetis mellitus haelt sich aber sowohl in Europa als auch in Afrika stark in Grenzen. Ich empfehle fuer den naechsten Triathlon zu trainieren, dann erledigt sich das Problem ganz von alleine. Wenn es schon zu spaet ist, haette man vielleicht fueher auf die Idee kommen sollen.GruesseTrench

    • Isaidy
    • 19.02.2008 um 9:16 Uhr

    meinen Sie nicht, dass Ihre Sichtweise ein wenig arrogant ist. Sicher, wenn man basierend auf unserem Hintergrundwissen über diese Krankheit sie aburteilt als selbst verschuldet und daher möglicherweise vermeidbar, dann ist das das eine, aber Tatsache ist auch, dass sich in Afrika eben bisher so gut wie niemand die Mühe macht, den Zusammenhang zwischen Fett, Zucker, hohem Gewicht und Diabetes sowie zu hohem Blutdruck zu erklären. Dort gilt gutes, reichliches Essen als Zeichen des Wohlstandes und die Auswirkungen auf den Körper sind nicht bekannt. Wenn man hier in Europa trotz Wissen über eventuelle Folgen seinen ungesunden Lebensstil beibehält, dann handelt man ignorant, doch in weiten Teilen Afrikas gibt es keine Medien, die den Menschen über Gefahren durch falsche Ernährung aufklären. Sie wissen es einfach nicht besser. Wie oft habe ich in meinem afrikanischen Bekanntenkreis schon gehört der oder der Verwandte in Afrika sei gestorben. Fragt man dann nach woran, dann bekommt man allenfalls ein Schulterzucken zur Antwort oder ein vages "er hatte Fieber" oder "er hatte Ausschlag". Das ist alles. Diagnosen und somit angemessene Prävention sind dort weitgehend unbekannt. Daher ist es schon ein wenig arrogant aus dem medizinisch bestversorgten und aufgeklärten Europa heraus derart abzuurteilen.

  2. Ich schon. Und so wundert es mich, wie Sie in Ihrem Beitrag ohne die Begriffe "Softdrinks" und "Supermarkt" den Sachverhalt richtig darstellen wollen?Leider wären die meisten Ugander am liebsten "Mzungu", wie ein Weißer. Deren Way of Life bekommen sie ja tagtäglich im TV vor Augen geführt. So kommt es, daß industrielle Fertignahrung und Zuckergetränke dort die Lieblingsspeisen geworden sind. Und beim ersten Zipperlein schluckt man Tabletten, oft Antibiotika. Nach eigener Erfahrung dauert es Jahre, bis Afrikaner die Ehrfurcht vor der Überlegenheit westlicher Kultur verlieren. Am schnellsten geht das übrigens bei einem Spaziergang durch Berliner Wohnviertel. Der Slalomlauf zwischen stinkenden Hundehaufen wirkt brutal desillusionierend.______________________________________
    Meine Nr.1 Politdokumentation 2007:
    John Pilger's "War on Democracy"
    http://youtube.com/result...

  3. Einerseits soll ich spenden, dass in Afrika niemand mehr verhungern muss.Dann soll ich spenden, dass Afrikaner ihren Speck loswerden.Differenziert betrachtet kann es schon sinnvoll sein. Leider wird ein vielzu großer Anteil der Spendengelder für Waffen ausgegeben und landet letztenendes in Liechtenstein oder ähnlichen Ländern. Egal ob gegen Hunger oder Übergewicht gespendet wurde.

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