Gedicht der Woche Zum Beispiel

Ein Gedicht von Elke Erb

Die eine Kachel war knallgrün. Das ließ sich nicht ändern.
Sie war es, ist es, so ist es. Wenn sie noch ist.

Daran läßt sich nichts ändern. Eingesetzt sitzt sie fest.
Unzureichend gebilligt. Wirkt an erträglich vorbei.

Es bedarf einer Zutat, einer gewissen Dosis von Absehn,
Vorbeisehn an ihr, im Wissen, da sitzt sie.

Dessen bedurfte es wohl. Spürbarer Duldung, sozusagen,
bei aber nicht verminderter Aufmerksamkeit.

Ein Knall ist ein Phänomen. Denke: Knall.

 
Leser-Kommentare
    • Kometa
    • 28.02.2008 um 9:32 Uhr

    Kein Beispiel - ein UrteilEin Anders-Gedicht nach Elke Erbs Knall-Poem
    Der letzte Knall  war knallgrün. Der ließ sich nicht weghören.Daran läßt sich nichts ändern. Eingesetzt in unser gmeinsames Gedächtnisvon dieser Wohnung sitzt er fest.
    Unvorgreiflich zureichend. 
    Er bedarf einiger Dooooosen,ob Rock oder Hosen.Vorbeisehn aim Wissen, da sitztelt sie.
    Dessen bedurfte es wohl. Intensiver Duldung, lt. Elkes Duden,
    bei verminderter Baumheit.Und Aufmerksamkeit fürBuschheit.
    Ein Knall ist ein Phänomen. Denke - oder schenke es dir:Knall vor Bumen und Bäumenin Knuts Natur.
    ~ *Es gibt Gutes, ruhigen Gemutes. (Mit Erich Kästner nach-gedacht!)

    • hagego
    • 28.02.2008 um 22:15 Uhr

    die erbsemachte sich kicherndauf den wegso knall auf fallwar sie wegeinfach gegangenkeine bohnewie sich die zurückgebliebenenjetzt fühlenfür ein linsengerichtüber die alpenbasta pastadie eintöpfein zweibrückensind drittklassigaber das wetterin kalabrienist erstklassigdeshalb ist diekichererbse nach italien ausgewandertaber der pastorin zweibrücken erwartet die pasta zum gegenbesuchvielleicht bleibt siefür immerkeinen schimmerdie minestrone hat die deutsche erbse am bahnhof in sienna abgeholtauf der terrassegibt es zur begrüßung einen grappanach dem zweiten, drittenfängt die erbse wieder an zu kichern...

  1. Ich halte das für ziemlichen Mist. Als würde ein Mathematiker einen Tagebucheintrag verfassen, so kommt das Gedicht bei mir an. http://www.herbert-hindri...

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  • Quelle DIE ZEIT, 28.02.2008 Nr. 10
  • Kommentare 3
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  • Schlagworte Literatur | Lyrik | Gedicht
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