Cebit Telemedizin

Ein digitales Blutzucker-Tagebuch, ein ambulantes Schlaflabor, elektronische Gesundheitsakten erstmals füllt Telemedizin eine ganze Halle auf der größten Computermesse der Welt, der Cebit, die am 4. März in Hannover beginnt. 50 Hersteller zeigen medizinische Informationstechnik und führen deren drahtloses Zusammenspiel vor. Dem Thema ambient assisted living (AAL) ist ein Begleitsymposium gewidmet, und das Cebit-Partnerland Frankreich präsentiert Aspekte seines elektronisch aufgerüsteten Gesundheitssystems.

Auch am Stand der Fraunhofer-Institute spielt Telemedizin eine Rolle.

Gezeigt wird zum Beispiel ein in Kleidungsstücke integriertes Messsystem für die Atemfrequenz sowie ein Navigationsgerät, das Patienten mit Atemwegserkrankungen auf Radtouren begleitet, auf Sehenswürdigkeiten hinweist und rechtzeitig vor Überanstrengung warnt.

Die österreichische Firma Emporia zeigt ein Handy, das mit vier übergroßen Knöpfen so einfach zu bedienen sein soll, dass keine Bedienungsanleitung nötig ist. Mit einem einzigen Tastendruck lassen sich fünf SMS-Notrufmeldungen gleichzeitig verschicken.

Die für AAL erforderliche Software, Sensor- und Netzwerktechnik ist dagegen schwer zu finden. Ihre Hersteller sind über die gesamte Messe verteilt.

 
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