Türkei Krieg unter der Schneedecke

Kaum Protest gegen die Invasion im Nordirak: Amerikas neue Freundschaft mit der Türkei

Istanbul - Stell dir vor, die Türken führen Krieg und keiner regt sich auf. Die türkische Winteroffensive im irakischen Kurdengebiet hat bisher weder die Vereinigten Staaten noch die Europäer zu gereizten Warnungen veranlasst. Selbst der Protest der irakischen Kurden und des irakischen Parlaments klingt gedämpft. Im vergangenen Oktober hörte sich das noch ganz anders an. Als sich die türkische Regierung vom Parlament ermächtigen ließ, jederzeit im Irak großflächig Jagd auf die kurdische Guerilla- und Terrorgruppe PKK zu machen, fuhren in Washington und Brüssel sofort die Zeigefinger hoch.

Warum ist plötzlich möglich, was zuvor als unerträglich galt? Und: Ist das westliche Schweigen gut für die instabile Region?

Den kühnen strategischen Schwenk hat nicht die Türkei, sondern Amerika aufgeführt. Früher lautete das erste nahöstliche Gebot von George Bush stets: Israel ist unser engster Verbündeter. Das zweite: Die bedrängten Kurden sind unsere besten muslimischen Freunde. Nun hat Amerika die Türken als Alliierte wiederentdeckt, was das zweite Gebot drittrangig macht. Geholfen hat dabei sicherlich der Besuch von Premier Tayyip Erdoğan in Washington Anfang November 2007, als Bush ihm Geheimdienstinformationen über die PKK versprach. Entscheidend war der Wechsel an der Spitze des US-Verteidigungsministeriums von Donald Rumsfeld zu Robert Gates. Rumsfeld hatte das türkische Nein zum US-Truppendurchmarsch in den Irak nie verwunden, derweil die Neokonservativen die Schauermär verbreiteten, der konservative Volkstribun Erdogan sei ein kreuzgefährlicher Islamist.

Gates, ein Realpolitiker mit Sinn für balance of power , kennt die Türken noch als verlässliche Verbündete im Kalten Krieg. Der Irakkrieg und die Faststaatlichkeit der Kurden aber vergrätzte die Türkei – wie auch Syrien und Iran, die wegen ihrer eigenen kurdischen Minderheiten einen irakischen Kurdenstaat fürchten. Ankara treibt nun rührig Handel mit Teheran und empfängt Syriens Assad mit allen post-osmanischen Ehren. Der Iraner Ahmadineschad besucht indes systematisch die Nachbarstaaten, am Wochenende steht Bagdad auf dem Programm. Bevor der islamistische Präsident womöglich noch irgendwann das säkulare Ankara heimsucht, will Washington die Türkei aus dem antikurdisch-antiamerikanischen Dreieck herausbrechen.

Mit Erfolg: Der türkische Groll über Washington verdampft allmählich. Gates hat die Regierung Erdoğan gemahnt, um die friedlichen Kurden zu werben. Eine Empfehlung unter Freunden. Nun funken die US-Spionagesatelliten ihre Daten über Stellungen der PKK direkt nach Ankara.

Die Harmonie der Großen bekommen die irakischen Kurden zu spüren. Ihre Einsprüche werden in Washington zu den Akten gelegt, ihre Ansprüche auf einen eigenen Staat samt der Ölstadt Kirkuk abgewehrt. Die USA waren über die Spezialoperationen der türkischen Armee vorab informiert und wussten, es würde keine breit angelegte Invasion geben.

Am Erfolg der Expedition darf gezweifelt werden. Der türkische Generalstab meldet viele tote PKK-Kämpfer und liefert Fotos von Soldaten in weißer Tarnuniform, die sich im Abendlicht auf verschneiten Gipfeln an Schnellfeuergewehren festhalten. Während das Massenblatt Hürriyet vom »Fest aller Feste« schwärmt, erzählen pensionierte Generäle vom geringen Erfolg früherer türkischer Offensiven im Nordirak. Keine von ihnen hat je das »Kurdenproblem« (Tayyip Erdoğan) gelöst, weil dieses nicht im Irak, sondern in der Türkei liegt.

Die Demonstrationen in Diyarbakir, der Hauptstadt des kurdisch besiedelten Südostens, zeigen, dass nicht alle türkischen Bürger in Feststimmung sind. Premier Erdoğan hat den Kurden einige wichtige Reformgesetze beschert, weshalb ihn viele gewählt haben. Doch das war im Juli 2007. Seither hat Erdoğan eine Art Burgfrieden mit den Generälen geschlossen, um das Vaterland gegen die PKK-Terroristen zu verteidigen. Im täglichen Leben sind die Reformen für die Kurden kaum noch spürbar.

Was die Region dringend braucht, ist eine politische Winteroffensive im Innern, um die PKK zu isolieren: Rechtssicherheit, Kurdisch als Zweitsprache in Behörden und Schulen, Amnestie für PKK-Kämpfer, Rückzug der Soldaten in die Kasernen und lokale Selbstverwaltung. Nach außen: Erleichterung des Handels mit den Kurden im Irak und bessere Beziehungen mit ihren Führern.

Und vor allem keinen Krieg, der all dies verhindert. Aus Ankara hört man bislang nur die Bereitschaft, einen staatlichen Fernsehkanal mit kurdischen Sendungen zu bestücken. Über die fällige Amnestie spekulieren allein liberale Journalisten und drängen zur Eile. Alle wissen: Ein Terroranschlag der PKK in Istanbul würde Reformen blockieren und die Gendarmen zurück auf die Straße bringen.

Die wirtschaftlich und militärisch starke Türkei muss sich nun entscheiden, ob sie Ordnungsmacht oder Unordnungsmacht der Region sein will. In der rauen Nachbarschaft von Iran, Syrien und Irak hofft Robert Gates zu Recht auf die Türkei. Doch zeigt seine jüngste Ermahnung an die Regierung Erdogan, die Offensive spätestens bis Mitte März zu beenden, auch eine gewisse Nervosität in Washington. Denn wenn auf die neue amerikanisch-türkische Freundschaft keine Annäherung Ankaras an die Kurden folgt, hat er auf die Falschen gesetzt.

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Leser-Kommentare
  1. Wenn die USA jetzt Luftbilder von Irakisch-Kurdistan an das türkische Militär gibt, dann ist das der Sargnagel für die letzte stabile Region im Irak. Die Kumpanei mit den Türken ist ein schwerer Fehler, den die USA vermutlich bitter bereuhen werden.

  2. Sie glauben zu wissen das die Amerikaner diese Satelliten unterstützung es aus reine Herzensgüte tun und äussern das die USA es bitter bereuen würden?
    Mich persönlich würde es sehr interessieren wie sie zu dieser einschätzung gekommen sind???
    Fakt ist dass die TR seit 1984 durch die separatistische Terrorbewegung die sich Arbeiterpartei nennt über 30 TAUSEND ( 95 % unschuldige zivilisten) tote und nach der schätzung aus 2002 über 100 MILLIARDEN USD zu verantworten hat wobei aus der Unitären Staatskonzept heraus die Politiker keine grosse spielraum hatten und jedesmal wenn eine liberale haltung sich offenbaren wollte jedesmal ein Terrorakt es untergraben hat.
    Da möchte ich noch hinzufügen als der Saddam hüseyin die Kurden im nord Irak mit giftgas attackiert hat das die TR knapp 8.000 kurden aufgenommen und die Humanitäre hilfe geleistet hat
    In de anfang der 90er jahre hat der damalige SHP unter der führung des Herrn Erdal Inönü die vertreter der kurden in den Parlament reingeholt Sie haben sich geweigert den Parlamentseid zu leisten (auf das wohl aller Türkische bürger zu agieren)wodurch sie am ausgang des Parlaments festgenommen worden sind, erstaunlicheweise waren genau zu der selben zeit vertreter der EU in TR nach diese episode hat man den TR beitritssgespräche auf unbestimmte zeit verschoben.
    Noch erstaunlicher war es übrigens das die waffenbestände aus der ehemaligen volksarmee in händen der PKK gelangt ist und alle elemente die in TR wegen gewaltverherrlichung vor gericht gekommen sind irgendwie nach Europa geschafft hatten (60% nach Deutschland)
    Es kann aber auch sein dass die TR kein recht hat seine bürger zu schützen??und seine ohnehin geringe mitteln zu verschleudern in dem sie diese bewegung bekämpfen muss?
    Ich würde sagen das der süd Irak um Basra herum auch relativ stabil ist.
    Und das die neue strategie der USA durch General Petraeus gegriffen hat.

  3. da bin ich mir sicher.! denn wenn die türkei wirklich will das dieser einsatz im nordirak seine früchte trägt,also die pkk zurückwirft und seine strukturen im aufbau und neuformierung enscheident schwächt,dann muss die armee die stützpunkte der pkk im nordirak besetzen.! somit muss sie mind. 3 monate im irak die pkk bekämpfen,im extrem fall sogar bis ende des jahres.! ausserdem hat die türkei politisch sehr durchdacht gehandelt,in dem sie die usa verkünden ließ das die usa von vorhaben der türkei informiert war und einverstanden ist.! durch diesen einsatz muss sich der westen im klaren sein wie isoliert die pkk als organisation ist, eine bewegung die im namen eines volkes seit über 20 jahren bewaffneten kampf führt steht alleine da.! weder die kurden im nordirak stehen ihnen bei,die besatzungsmächte können denen jetzt nicht zu hilfe eilen,noch die kurden in der türkei haben ihren solidarität in massenhysterie zur tage gebracht.! also ist ganz eindeutig das die pkk eine politische karte in der region geworden ist,mit dem man gegen die türkei und iran druck ausüben möchte.! die pkk muss seinen frieden mit der türkei machen und von der amnestie die der staat denen anbieten wird annehmen,sonst gehen sie als spielball der mächte in die geschichte ein.! erst danach kann die türkei die kurdische frage in politischer hinsicht auf versöhnung in angriff nehmen.! bevor die kurdischen seperatisten nicht zumindest stark geschwächt werden, würde jetz eine politische lösung den seperatismus in der türkei beflügeln.! durch die besatzungsmächte im irak, autonomen kurdischen gebiet und durch die pkk würde das als eine niederlage des türkischen willen gepriesen werden.! das verstehen nun einmal deutsche nicht, aber die türkei schon.! auch israel nimmt sich das recht für vergeltungschläge und will sich erst einmal millitärisch beweisen, bevor sie irgentwelche zugeständnisse zur den arabern machen wollen, auch genau aus dem grund die für die türkei von mehr bedeutung ist.! denn sie wird in ihrem kampf gegen seine aufständische nicht so unterstützt und geholfen, wie israel für sich das selbstverständlich weiss.! ausserdem die türkei entwickelt sich langsam aber sicher zur einer mittelmacht in der region, obwohl sie heute nicht eine ist, ist sie trotzdem mit iran die grössten mächte in der region.! die türkei braucht sich nur noch 10 jahre politisch und wirtschaftlich stabil zu halten und konstant mit dem aufschwung die in europa die grösste ist,nach vorne arbeiten.! ich bin ein kurde der die einheit der türkei einem geteilten türkei vorzieht.! denn eine geteilte türkei bedeutet eine türkei und ein kurdistan die sich selbst die zukunft für grösseres zunichte machen und spielbälle der grossmächte werden.! die kurdische geschichte bezeugt nur von spielball daseins.! warum ist die sorge der europäer und der von usa gegen die türkei so gross ?! weil die türkei angeblich nicht die minderheitenrechte achtet ?! ich bin mir sicher und das als kurde, nicht deswegen.!! sondern die türkei steigt zur einer macht auf, die politisch und wirtschaftlich zur den einflussreichsten länder aufsteigt,die von balkan bis zur chinesischen grenze reicht.!! deshalb möchten sie vor den toren europas so eine türkei nicht haben, egal ob es die westlichste oder rechtstaatlichste von allen auch wäre.!! die türkei ist aufgewacht, zusammenhalten egal ob kurde,türke,laze,cerkeze,alevite,suniite usw..!! die elite der türkei weiss, das den kurden sie zfriedenstellende zugestenndnisse machen muss, eine zermürbte türkei ( wie sie noch vor kurzem war) kann das nicht machen, aber eine wirtschaftlich stark aufgestellte türkei als eine macht wird das machen.!!! man kann diese abfolge in europa nach hinten rum gut verfolgen, wo es mit der wirtschaftlichen aufschwung nach oben nicht mehr geht, werden sofort als erstes sozialabbau und schwächung des rechstaates betrieben.! weil es in europa früher einen wirtschaftlichen aufschwung gegeben hat, konnte man auch langsam einen sozialstaat und rechstaatlichkeit fördern.! die zukunft der türkei ist die vergangene aufschwungzeit des westens.! ich habe meinen eigenen frieden mit anatolien ins reine gebracht, weil es ist unser aller zukunft,die für die türkei sich im zeitalter des globalisierungsprozesses aus dem eigen-dynamischen effekts angeboten hat.!! das schöne an der ganzen sache ist, die türkei ist sich das politisch bewusst.!!!  durch die usa ist der ganze naheosten im chaos zustand und krieg versunken, die türkei will für sich und seine zukunft herr der lage werden und darin ist sie sehr berechtigt.!!!

  4. PKK? Ein Blick auf die beigefügte Karte reicht aus, um zu verstehen worum es geht: Dankbarerweise sind hier die Ölfelder eingezeichnet, die in den Top-Ten der ergiebigsten Ölfelder weltweit ganz oben mitspielen. Warum wird im Artikel darüber kein Wort verloren?Just greift die Regionalregierung im Nordirak nach der Kontrolle über diese Ölfelder, einschließlich der Pumpstationen. Verträge mit norwegischen und südkoreanischen Firmen zu deren Ausbeutung wurden gerade unterzeichnet, wie man auf der offiziellen Website der Autonomen Region Kurdistans nachlesen kann.Meiner Meinung nach war dies ein strategischer Fehler der kurdischen Regionalregierung, der man wohl unterstellen darf, einen unabhängigen Kurdenstaat im Hinterkopf zu haben. Gegen diese Absicht, untermauert durch Öleinnahmen, ziehen die Türken nämlich jetzt zu Felde.Die Amis haben natürlich nichts dagegen, dass die Türken ihnen die Drecksarbeit abnehmen, denn sie fanden es ja auch nicht gut, dass plötzlich jemand Anspruch auf "ihre" Ölquellen erhebt. Die neue Freundschaft ist in Wirklichkeit also ein Mittel zum Zweck, und nicht wie im Artikel beschrieben, ein romantisierendes Zurückerinnern an die gute Zusammenarbeit während des zwanzig Jahre zurückliegenden Kalten Krieges.Die Leidtragenden werden am Ende die Türken sein (von den Kurden einmal abgesehen), denn sie merken offenbar gar nicht, wie sie benutzt werden, sich in eine Schlammschlacht verwickeln lassen und ihr internationales Prestige leichtfertig aufs Spiel setzen.@tobiasrueger, die Amis werden der lachende Dritte sein, der geschickt Partikularinteressen gegeneinander ausspielt. Die "Kumpanei" ist übrigens seit 1952 amtlich, denn seitdem ist die Türkei NATO-Mitglied. Die Amis haben es bisher meines Wissens nie bereut.

  5. Wenn Sie wirklich ein Kurde sind, dann wohl einer der die türkische Staatsidiotie von Anfang bis Ende auswendiggelernt hat.Meine Herren, Wenn die Türkei ein Recht auf Selbstverteidigung hat, hat das kurdische Volk kein Recht auf Selbstverteidigung. Seit Jahrhunderten herrscht in der Türkei von Islamisten bis Kemalisten von Liberalen bis stock Konservativen ein Konsens darüber, dass man ein Recht darauf hat Kurden zu unterdrücken. Am Anfang hat man die Existenz von einem kurdischen Volk bestritten, dann bezeichnete man so ein Volk als "Berg-Türken" und jetzt? Es ist nicht zu bestreiten, dass die PKK mit ihrem Widerstand gegen Unterdrückung dem kurdischen Volk im türkischen Teil die Augen geöffnet hat. Wenn es die PKK nicht gebe, dann hätten die Türken mit Kurden das selbe gemacht, was man mit Armeniern gemacht hat, nämlich ausgerottet.Die Kurden im Nord-Irak wollen die Freiheit, sie sind mit USA gegen einen Diktator ins Feld gezogen für die Freiheit des kurdischen Volkes. Ich wünsche mir, dass Kurden in allen besetzten Teilen sich einigen und gegen den türkischen Staatsterror ins Feld ziehen. Von mir aus können dann die USA und EU der Türkei nicht mehr passive sondern auch aktive Unterstützung anbieten. Das wird dem kurdischen Volk entweder die Freiheit bringen oder sie werden ausgerottet. Für die Freiheit kämpfend sterben ist für ein Volk besser als unter Diktatur und Staatsterror der Türkei zu leben.

  6. 6. Jaja

    Ich finde es schon sehr erstaunlich mit welch zweierlei Maß in der Weltpolitik gemessen wird! Die armen Türken die seit Jahrzenten durch eine "Terrorgruppe" PKK so sehr in ihrer Freiheit und Wirtschaftlichkeit in Teilen des Lades eingeschrenkt wird das sie nun (mal wieder) zu den Waffen greift und den Feind schon im Fremdland ausmerzen möchte.
    Und dann das selbe Bild auf dem Balkan nur komplett anders dargestellt! Die "Befreiungsarmee" der armen Kosovoalbaner, die ja nur ihren eigenen Staat haben wollen und von den "grausamen" Serben gemordet und vertrieben werden.
    Wenn man sich wirklich einmal mit der Geschichte dieser, wirklich nicht weit entfernten, Regionen beschäftigen würde, würde man nicht so ein ScharzWeiß Bild akzeptieren wie es von den "westlichen" Politikern und Medien aufgebaut wird.
    Nein es wird vom Volk und ich spreche nicht nur vom deutschen sondern von allen westlichen "Mächten" abgenickt und abgeschwiegen. Ein Armutszeugnis für die "demokratischen" Gerechtigkeitsländer wie ich sie mal nennen möchte.
    Das es immer nur um eigene, vor allem wirtschaftliche und militärische Interessen geht wird immer nur ansatzweise angegeben. Nein! es geht um den Freiheitsgedanken, den Selbstbestimmungsgedanken, die Menschenrechte! schön wäre es wirklich... 
    Die Menschen müssen endlich begreifen worum es im ganzen geht und dass durch solche Einseitigkeiten die Zukunft unserer doch so friedlichen und wirtschaftlich angenehmen "westlichen" Welt einfach gefährden.
    Aber nein, das interessiert uns nicht, hat uns nicht zu interessieren, ist weit weg und zu kompliziert. DIE sind alle dumm, sollen sich die Köpfe einschlagen, diese "koruppten", verbrecherischen, undemokratischen, wohl auch sadistischen Völker.
    Eine Selbstlüge, ich hoffe, dass sich auch die Deutschen, die doch wissen müssten, dass einseitiges Tunneldenken zu nichts guten führen kann bald aufrappen und auch eine ausgewogene und gerechte Außenpolitik führen, die nicht von irgendwelchen Einzelinteressen gesteuert wird... wunschdenken.
    Ich hoffe sehr das man mal darüber nachdenkt, auch an meine türkischen Freunde, dass hier nicht so viele Eineitigkeiten widergegeben werden. Ein nationales Gefühl, Vaterlandsliebe, siend schön und gut und repektabel, sollten aber nie über der Gerechtigkeit stehen. Denn wir sind alle Menschen, keine Flaggen und kein Geld.
    In diesem Sinne guten Tag.

  7. USA hat seiner Zeit Irak auch gegen Iran militärische Spionase übernommen und was kam zum Schluss, die Resultat war es, dass Irak militärisch von USA angegriffen wurde und Iran ist noch immer als Feind geblieben. Nun wiederholt sich die pseudo Aktion in anderer Form, Erdogan und seine Partei ist durch und durch innerlich islamische militante Partei, was hat bis heute USA vernüftig gemacht? Obwohl Herr Barsani sich offiziell loyal zu der existierten Situation verhalten, aber hält er sich samt seiner Partei in der Tat auch so? Ich glaube kaum, soweit die Kurden bekannt sind, sie halten sich immer zusammen, weil sie historisch gesehen den gleichen Schiksal haben, in Irak scheint dieses Problem gelöst zu sein aber für wie lang? Deswegen macht USA wie immer einen großen Fehler, das wird sowohl für Irak selbst negative Wirkung haben als auch ein zusätzlicher unnötiger Konflkt wird vom Zaun ausbrechen. Die Türken glauben sogar, sie sind überzeugt, dass mit Bombardierungen den alten Konflikt gelöst werden kann, da bezweifle ich, Krieg ist die schlimmste Waffe für Frieden, wenn eine unterdruckte Gruppe im Land mit allen Konsequenten mit Waffen zu zähmen versuchen, ist selbstbetrüg!

  8. nun schon einer hat hier das grösere Bild angesprochen und auch ich will es mal kurtz zusammenfassen, da es grad bei den Lurden wichtig ist. Saddam war ein Liebling des Westens von dem die amerikaner wissen das er Massenvernichgungswaffen gekauft hat weil sic noch die Verkaufsbelege haben, auch das er damit die kurden vergast hat hat die amerikaner nicht gestört und sie haben ihn weiterhin Giftgas verkauft. Dann hat Saddam den Fehler gemacht die Öl-felder zu verstatlichen um mit den profit sein land aufzubauen und hat dinge wie kostenlose Schuhlen / Frauenbüros / kostenloses Unterrichtsmaterial / Frauenbeauftragte / u.s.w. eingeführt da er dies aus den Weten kannte und sah das dort die Wirtschaft besser florierte als in seinen Land.Allerdings hat dann ebend diese Weirtschaft festgestellt das wenn er die profite aus den Öl krigt die Wirtschaft des westens sie nicht krige und so wurde angefangen ihm vom Freund zum Veräter zu machen. Als er dann noch Kuveit angriff ( wegen des ÖL's dort ) hat es dem Westen gereicht und man hat ihn entmachted und schleunigst die ÖL-Quellen gesichert ( so schnell das für die Bewachung von Weltkulturerbe im Irak keine Marins eingeteilt waren und es so gestohlen wurde, aber alle Öl-Felder wurden gut bewacht ). nun hatten die Kurden die Chanse aufihren eigenen Staat, wozu sie der Westen auch ein bisschen ermuntert hat damit sie ruhig bleiben, allerdings haben sie dabei wieder den Fehler gemacht sich auf die Gelder der Öl-Felder zu verlassen, und die Verträge die die amerikaner gemacht hatten und die ihnen 0% zukommen liesen nicht zu beachten sonder eigene Verträge auszuhandeln. Nun hat also der Westen bei der ersten sich bitenden Gelgenheit den Kurden gezeigt das seine Verträge wichtiger sind als ihre. Die anderenstaaten drum herum die schon lange kurden bei sich haben und einen freien Staat Kurdistan nicht haben wollen brauchten also nur noch eine entschuldigung für Militärische Kräfte sich dort hinzubewegen und länger zu bleiben. Sie fanden sie in Form der PKK die dankbarer weise ja eine untergrundArmee ist und man sie so überall vermuten kann. Also Maschirte man schon mal ein und wird wohl mit fder begründung das der PKK Terror ja noch nicht vorbei ist auch dann länger bleiben, oder zumindest so lange bis die Kurden die Idee eines eigenen staates aufgeben. Das die Kurden in den anderen Ländern nicht gleichtberechtige sind leigt auch an der PKK da wenn sich das Leben der Kurden bessert sie ihre angriffe ja einstellen könnte und so den anderen Ländern das Argument für militärische operationen Nehmen würde. Die Gleichtung : Untergrundarmee = wenn gegen uns = Terroristen                            =wenn für uns      = Tapfere Rebellen für recht und Freiheit sollte doch nun wirkich jeden aus dem Kalten Krieg bekannt sein. Sonst sollte man mal bei den Taliban nachschalge die ja schon beides Waren und wo man lernen kann wie schnell aud Kämpfern für Recht und Freiheit Terroristen werden können. Und da die AMerikaner sich auch gern als Kämpfer für Recht und Freiheit darstellen kann man aus ihnen auch genau so schnell Terroristen machen. 

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