Tibet Hässliche Spiele

Natürlich möchte man Olympia in China sofort boykottieren. Aber es wäre die falsche Reaktion auf die Gewalt in Tibet

Dies ist nicht das olympische Feuer, an dem sich der chinesische Nationalstolz wärmen sollte. Die Flammen des Aufruhrs in Tibet lassen die hässliche, die brutale Seite des Wirtschaftswunderlandes aufscheinen. Heitere Spiele in Peking? Ein Hirngespinst von Anfang an. Es ging um den Platz Chinas in der Welt; um die Rückkehr eines lange isolierten Großreichs in die Staatengemeinschaft. Das ist eine ganze Menge. Der Sport war dafür nur ein Vehikel.

Als Peking vor sieben Jahren zur Olympiastadt 2008 auserkoren wurde, verband sich damit die Hoffnung, die Öffnung Chinas zu beschleunigen. Diese Hoffnung hat auch nicht gänzlich getrogen. Aber hinter der schwindelerregenden wirtschaftlichen Liberalisierung blieb die politische Erneuerung bis heute meilenweit zurück. Auch deshalb brechen die Widersprüche der chinesischen Entwicklung regelmäßig in einer jener Konvulsionen auf, wie sie das Land zuletzt in der Studentenrevolte des Jahres 1989 erlebte, die im Massaker am Platz des Himmlischen Friedens verblutete.

Damals Tiananmen. Heute Tibet. Also die Spiele boykottieren? Ein breiter Chor – vom Dalai Lama bis zum IOC, von Merkel bis zu amnesty international – antwortet darauf: Nein! Und auch wer nicht gern im Mainstream schwimmt, muss zugeben: Sie haben recht. Für Demokratie und Freiheit wäre nichts gewonnen. Im Gegenteil: Gerade die Olympischen Spiele stellen China auf den Prüfstand, Tag für Tag. Die ganze Welt schaut zu. Es wäre falsch, den Rechtfertigungs- und Erklärungsdruck von China zu nehmen. Aus mindestens vier Gründen.

Erstens wegen Tibet. Die jetzigen Unruhen begannen am 49. Jahrestag des Volksaufstandes von 1959. Damals musste der Dalai Lama seine Heimat verlassen; er wird sie wohl nicht wiedersehen. Pekings Politik der Sinisierung, der systematischen Ansiedlung von Han-Chinesen, hat die Tibeter zu Bürgern zweiter Klasse im eigenen Land gemacht. Der Dalai Lama spricht nicht erst seit heute von einem »kulturellen Völkermord«.

Als vor 20 Jahren die Bürger Lhasas gegen die Besatzer aufbegehrten, rief der damalige Provinz-Parteichef Hu Jintao das Kriegsrecht aus und setzte die Armee in Marsch. Hunderte Tibeter starben unter ihren Kugeln. Heute steht Hu in Peking an der Spitze der KP. Will er die Spiele am 8. August eröffnen, dann darf er diesmal keinen Feuerbefehl geben.

Zweitens wegen der Muslime in China. Gegen die Unterdrückung im eigenen Land wehren sich ja nicht nur die Tibeter, sondern auch die acht Millionen Uiguren im Westen Chinas. Auch ihre Kultur ist bedroht, auch hier schlägt der Zorn um in Gewalt. Erst vor zwei Wochen musste ein Passagierflugzeug von Xinjiang nach Peking notlanden, weil zwei junge uigurische Frauen an Bord mit Benzin hantiert hatten; offenbar wollten sie die Maschine während des Fluges in die Luft sprengen. Man kann sich vorstellen, wie die KP die »drei Übel« des »Terrorismus, Separatismus und Extremismus«, von denen Xinjiangs Parteichef spricht, bekämpfen würde, müsste sie keinerlei Rücksicht auf das Bild Chinas im Ausland nehmen.

Drittens wegen der Bürgerrechtler. Für diesen Dienstag wurde in Peking das Urteil gegen den 34 Jahre alten Hu Jia erwartet, angeklagt der »Untergrabung der Staatsgewalt«. Hu Jias Verbrechen: Er hat sich um aidskranke Bauern gekümmert, die sich beim Blutspenden infiziert hatten. Eine Verhaftungswelle ist in den vergangenen Wochen über das Land gegangen. Mit Olympia muss sich das Regime zehnmal so viele Fragen nach dem Schicksal der Dissidenten gefallen lassen wie ohne Olympia.

Viertens wegen Taiwan. Am Ostersamstag wählen die Taiwaner nicht nur einen neuen Präsidenten; sie stimmen auch darüber ab, ob ihr Land unter dem Namen »Taiwan« die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen beantragen soll. Für China ist dieses Referendum eine Provokation. Ohne Olympia hätte es vermutlich wieder einschüchternde Militärmanöver inszeniert, so wie vor den Präsidentschaftswahlen 1996. An die tausend Mittelstreckenraketen sind vom Festland auf das kleine Inselchina gerichtet. Bei Taiwan wie bei Tibet geht es für Peking ums Ganze, Olympia hin oder her. Und doch: Auch wegen der Spiele hat sich China Mäßigung auferlegt.

Aufruhr in Tibet. Terrorgefahr aus Xinjiang. Verfolgte Dissidenten. Raketen gegen Taiwan. Dazu die massenhafte Verhängung der Todesstrafe. Die Internetzensur. Die Umweltkatastrophe. Tausend Gründe sprächen gegen Olympia in Peking.

Dennoch wäre der Boykott falsch. Weil das Reich der Mitte seit drei Jahrzehnten Anschluss an die Moderne sucht. Weil sich das Land nach der Mao-Tyrannei in einen atemberaubenden Wandel gestürzt hat, der dem Einzelnen heute mehr Freiheiten beschert als je zuvor in Chinas 5000 Jahre alter Geschichte. Weil gerade jetzt in der Partei eine vorsichtige neue Demokratiedebatte begonnen hat.

Und schließlich wäre der Boykott falsch, weil die Großmacht China gebraucht wird. Zur Lösung aktueller internationaler Krisen: Von Nordkorea über Darfur bis Iran – überall hat sie sich bewegt. Und zur Lösung der Menschheitsfragen: Vom Klimaschutz bis zur Bevölkerungsexplosion – überall ist sie unverzichtbar.

Nein, China sollte diese Spiele austragen. Entwickelt sich der angekündigte »Volkskrieg« in Tibet jedoch zu einem zweiten Tiananmen, dann hätte sich die Frage des Boykotts erledigt. Durch Selbstdisqualifizierung.

 
Leser-Kommentare
  1. Komisch, als es damals darum ging, die olympischen Spiele in Moskau zu boykottieren, waren die Mahner wesentlich sanfter zu Gange als heute. Und komischerweise gilt alles, was an dieser Stelle FÜR CHina gesagt wird, auch für das damalige Sowjetische Reich.Noch komischer, das heute ein paar Hundert Tote nicht so viel zählen wie damals ein paar Zehntausende, also macht es doch die Menge? Aber halt, da gibt es ja Milliarden von Investitionen, die wir alle in einem Goldgräberrausch in China inverstiert haben, das war damals in Russland nicht. Und wir wollen weiterhin billig e1Euro Ramschartikel auf den Wühltischen, um uns unseren Wohlstand  herbeizureden  Es ist aschon traurig, mit welchen Argumenten für gegen einen Boykott geworben wird und es wird die chinesische Regierung weiter bestärken, dass die ganze westliche Welt aus Angst vor ihren guten Gedschäften jeden Wahnsinn mitmacht.Aber auch egal, die olympischen Spiele sind sowieso zu einer Geldmaschinerie geworden, deren Sinn und Zweck nicht das friedliche Miteinander ist. Fast schon schade drum.

    • WITCH
    • 18.03.2008 um 8:09 Uhr

    Wenn die NDP in Deutschland ein "Versammlungsstaette" sucht, wird dies mit dem Hinweis auf das Profil dieser Partei  (zu Recht) verhindert.  Im Grossen gelten dann andere Massstaebe. Die "Versammlungsstaette Olympische Show" darf dann ohne weiteres in einem Land mit einem noch schlechteren Profil stattfinden, weil wirtschaftliche Interessen die Hauptrolle spielen.

    • Zel
    • 18.03.2008 um 8:12 Uhr

    Ich teile nicht die Meinung des Kommentars...Alle angebrachten Punkte ändern nichts an der Tibetpolitik Chinas, allenfalls verzögert es sich auf die Zeit nach den Spielen.Ein Boykott indes käme einem Gesichtsverlust gleich und das bedeutet im Gegensatz zur westlichen Politik dort noch etwas. Aber die Wischiswaschitaktik der stillschweigenden Duldung mit einer Prise "kritischer" Artikel in der Weltpresse bringen garnix, das juckt in China keinen.Man sehe sich nur einmal an, was eine Isolation aus Jan Ullrich gemacht hat-eine Karikatur seiner selbst! Gleiches würde auch der chinesischen Regierung passieren, wenn man sagt "Nö, macht euer Spiel doch alleine".

  2. Ein Boykott der Spiele wäre für die Chinesen ein Gesichtsverlust ohnegleichen für die Chinesen. Und ein Gesichtsverlust ist das Schlimmste, was man ihnen antun kann.Während man in hiesigen Breiten davon ausgehen kann, dass Dialog etwas nützt, haben uns die letzten 60 Jahre chinesischer Brutalherrschaft über Tibet gezeigt, dass "Dialog" bei Chinesen links rein und rechts gleich wieder rausgeht.Seit seiner Flucht ins Exil ist der Dalai Lama dialogbereit. Er hat sein Wunschziel "Freiheit" bereits auf "Autonomie" herunterschrauben müssen, und trotzdem gibt es keinerlei Dialogbereitschaft seitens der Chinesen. Seit JAHRZEHNTEN nicht.Worauf warten wir noch? Wollen wir wirklich zulassen, dass China die tibetische Kultur genauso auslöscht, wie man es hierzulande vor 60 Jahren mit der jüdischen versucht hat?Was wäre aus uns geworden, wenn die Alliierten sich nicht eingemischt hätten in unsere damaligen "innerstaatlichen Angelegenheiten"? Eine Einmischung, die die Chinesen jetzt strikt ablehnen!China versteht nur Druck - Druck und drohenden Gesichtsverlust. Die Zeit für Dialog ist längst vorbei. Jetzt muss gehandelt werden, bevor das tibetische Volk nurmehr ein Exilvolk ohne Land ist!Und handeln müssen WIR - vereint im Kampf um Menschenrechte - einem Kampf, der auch uns vor vielen Jahren gerettet hat.Kein Olympionike wird sterben, weil er nicht bei Olympia dabei war.Aber zur Zeit sterben Hunderte Tibeter, entweder durch brutale Gewalt seitens des Staates, oder durch entsetzliche Armut aufgrund chinesischer Misswirtschaft.Wollt Ihr hinterher Euren Kindern sagen: "Ja, sie sind damals gefoltert worden und gestorben, aber ich habe zwei Goldmedaillen gewonnen!"?

    • Anonym
    • 18.03.2008 um 8:36 Uhr

    Es waere wirklich hilfreich, wenn zu jeder Stellungnahme zum gegenwaertigen Konflikt, die geschichtlichen Fakten angefuehrt wuerden. Sehr zu empfehlen die Lektuere  http://ark.cdlib.org/ark:/13030/ft2199n7f4/.Amuesant ist das Argument im Artikel " die Ansiedlung von Han-Chinesen in Tibet loescht die tibetanische Kultur aus". Herr Nass fordert also eine Art Artenschutz, wie steht es da aber mit der Forderung nach Freizuegigkeit? Wie urteilt man denn in Europa und Afrika, wo Regime eine ethnische Saeuberung anordnen?Lobend zu erwaehnen in dem Artikel ist, dass die in der Deutschen Presse untergegangene Terrorismusgefahr in Xinjiang angesprochen wird. Es rumort kraeftig an Chinas Nord/Westgrenze und die angrenzenden Staaten wuerden vom Herrn Bush sicherlich in den Kreis der "Ueblen" aufgenommen, wenn sie denn fuer amerikanische Interessen eine Gefahr darstellten oder Oel haetten. Es ist nachvollziehbar, dass Russland, das im eigenen Sueden an diese Laender grenzt, Chinas Vorgehen unterstuetzt. Zur Erinnerung: China ist ein Vielvoelkerstaat, ca. 80 Minderheiten, Mandchus, Kejias ( Hakkas ), Koreaner, Uiguren. Das konzept eines "kulturellen" Einheitsstaates, von dem ja einige in Deutschland auch traeumen und die "uebrfremdung durch Tuerken beklagen, ist hier schon in der Ming-Dynastie aufgegeben worden, wie in den annalen nachzulesen ist und zwar per Dekret des Kaiserhofes. In den aktuellen Schulbuechern wird lange und breit ueber die vielfaeltigen Wurzeln der gegenwaertigen Gesellschaft und des Staates diskutiert.Das ist keine Aplogie der chines. Politik in Tibet und den noerdlichen Provinzen, nur sollte man auch fairerweise die dort taetigen politischen Kraefte unter die Lupe legen: in Tibet kaempfen der Adel und die Kleriker fuer die Einsetzung in alte Rechte, sprich sklavenhalteraehnliche Abhaengigkeit des Volkes von ihnen. In Xinjaing und den noerdlichen Gebieten wollen einige islamische Gottesstaaten errichten. Zum Konflikt Taiwan/PRCh; nachdem die Guomindang in den 90zigern einsehen musste, dass ihr Anspruch, ganz China zu vertreten, von niemanden ernst genommen wird, wie auch, haben sich die alten politischen/kulturellen Graeben zwischen den Han und den Nicht-Han aufgetan, ein Konflikt der seit der Besiedlung im 17. Jhrdt durch Chinesen besteht. Und haette die Deutsche Presse vielleicht ausfuehrlicher ueber die den derzeitigen CCCP Kongress und die frueheren berichtet oder auch nur zugehoert, dann muesste man sich vom Bild einer stromlinienfoermigen stalinistischen KPCh verabschieden und erkennen, welch gewaltige Anstrengungen unternommen werden, Buergerrechte, Eigentumsrechte umzusetzen. Nur gibt es nicht nur eine begeisterte Fraktion, die das Land modernisieren will, es gibt auch noch Kraefte, die um ihre alten Privilegien kaempfen. Auch nichts ungewoehnliches in der Entwicklung von Gesellschaften. Soweit ich weiss, gab es in den 70zigern mal die Aufforderung an die Sinolgie in Deutschalnd, eine Schul-Unterrichtseinheit "China" zu konzipieren, wurde  dann aber gestoppt. Die Kommentare hier und in anderen Zeitungen legen den Verdacht nahe, dass die Unwissenheit ueber das Land gross ist und man stattdessen wohlfeile Vorurteile naehrt und pflegt. Vor einigen Wochen gab es hier einen Artikel von Herrn Sommer zu China, der eine ruehmlcihe Ausnahme darstellte. Bitte alle dort nachlesen.

  3. [entfernt, bitte bessern Sie Ihre Ausdrucksweise und vermeiden Sie rassistische Bezeichnungen/ Redaktion; svb]

  4. Warum der Kommentator bereits jetzt, zu einem Zeitpunkt an dem die Entwicklung noch nicht absehbar ist, gegen den Boykott argumentiert ist unverständlich. Diese Option muss auf jeden Fall erhalten bleiben. Im Übrigen sind alle Äußerungen zu den Folgen des Boykotts Spekulationen. Keiner kann ernsthaft behaupten zu wissen ob dies bei den chinesischen Verantwortlichen kurz-, mittel- oder langfristig die gewünschte Kursänderung unterstützt. Angesicht dessen das das Regime ohnehin in den Punkten Todesstrafe, Umweltzerstörung, Diebstahl geistigen Eigentums, usw. sehr schlecht da steht ist eine derartige klare moralische Reaktion schlicht unvermeidbar wenn sich die aktuellen Meldungen bestätigen und kein Einlenken Chinas statt findet.

  5. dann
    unpolitisch – will sagen – Propaganda kann begegnet werden:1. das Tragen von
    Flaggen oder das Bekunden von politischen Äußerungen  an der Sportkleidung von Athleten ist unseres
    Wissens nach IOC-Richtlinien verboten – aber temporäre Tattoos jedoch nicht.
    Wir möchten mit findigen Tattoo-Designern eine Muster-Kollektion der
    Schriftzüge „Autonomous Tibet“ und „Human Rights for all Peoples of the World“  - in Zhongwen – also Chinesisch und Englisch gemeinsam
    mit der tibetischen Flagge und der jeweiligen Landesflagge auf von
    Sportkleidung nicht bedeckten Körperteilen entwickeln.Dass es sich dabei um völlig
    unpolitische Äußerungen handelt sollten findige und kreative Juristen im
    Vorfeld absichern. Juristen können auch ein 
    Streikverbot – siehe Bahn AG und GDL letzten Sommer erwirken. Dann
    dürfte dies ein leichtes Spiel sein. Das zu erwirkende Patent könnte zum
    Vorzugspreis vom NOK an andere Nationale Olympische Komitees verkauft werden.
    Wer sagt, dass man mit Völker- und Menschenrecht kein Geld verdienen kann ist
    nur zu faul zum Denken – oder – er hat zu früh damit aufgehört.2.die Athleten,
    Funktionäre und Journalisten, die über die Spiele berichten sollten 12 Pflichtseminare in jenem Fach erhalten, das
    verfassungsgemäß Hauptaufgabe der Parteien ist, aber im Zuge der zuletzt
    eskalierenden „Stimmviehkampagnen“ einmal mehr vernachlässigt wurde –politische
    Willensbildung. Mögliche
    Themen:- 1989-2008 – Chinas Öffnung – Globalisierung und
    Menschenrecht- China und die Welt im 20. Jahrhundert- Demokratie und Menschenrecht im west-östlichen Kontext- Die Macht der Bilder – Allmacht oder Ohnmacht ?- Angst und Einschüchterung als Machtmittel – nur in China?- Krieg und die Grenzen des Wachstums- Staatsrecht und Völkerrecht – Konflikte und Lösungsmöglichkeiten- 1+1=1,99911 – Annäherungen an Wahrheiten- 1-1=0,99911 – Annäherungen an vielfältige Wahrheiten 2. Teil- Freiheit und Demokratie – Amnesty International und Human
    Rights Watch berichten über den Stand der Dinge – den Status Quo Vadis- Der kritische Staatsbürger – ein noch gewünschtes Exempel    der Gattung Mensch ?- Geistige Freiheit und Mentale Stärke – Mind-Doping ohne
    synthetische Hilfe.Diese Seminare sollten jeweils  2 ½ - 3 Stunden Dauer haben und ohne Weiteres
    bis zum 8.8.2008 im Termin-/ und /oder Trainingsplan eines jeden Athleten,
    Funktionärs und Reporters unterzubringen sein.3. Das Tragen der
    Tattoos aus 1. sollte selbstverständlich freiwillig sein – das NOK sollte dies
    jedoch entsprechend honorieren. Eine entsprechende Handtuchkollektion mit
    denselben Schriftzügen und Flaggen sollte entwickelt werden. Wir bitten
    fairerweise um Kontaktierung und  -
    Vertragsverhandlungen mit Handtuch- und Wäscheproduzenten. Auch String-Tangas -
    also „Underwear“ und Bikinis mit der tibetischen Flagge und den entsprechenden
    Schriftzügen können sexy und kleidsam sein.4. Körpersprache
    und Gewalt – Gestus im west-östlichen 
    Kontext – wie schütze ich mich vor Gesichtsverlust ?  - Verhaltenskodex und mentale Stärke – dies
    wäre nochmals gesondert als begleitender Schwerpunkt in den Trainingsplan der
    Athleten einzubauen. Danach wäre auch das Tragen der temporären Tattoos ein
    Leichtes.5. Die mediale
    Berichterstattung muss schon jetzt, im Vorfeld mehr die in 2. angedeuteten
    Themenkomplexe abdecken – der gesellschaftliche Diskurs muss vorangetrieben
    werden. Propaganda und Gleichschaltung 
    -Entmündigung durch autoritäre, oft menschenverachtende  -und korrupte Staatslenker muss wirksam
    entgegengetreten werden  - allerorten. Wir, die Tibeter, die Kurden, die Uiguren,
    die Dai, Miao und Hui, die Palästinenser, die Israelis – Bewohner nicht nur von
    Aschkalon und Sderot – die Basquen, die Tartaren, die Tuaregs, die Batakhs, die
    Berber, die Tutsis, die Melanesen auf Irian Jaya und die Dayaks auf Kalimantan,
    die Amazonas-Indianer, die Inuit, die kanadischen „First Nation People“ – die
    Indianer der US, die australischen Ureinwohner – alle staatenlosen und ständig
    durch staatliche oder terroristische Willkür und  Profitgier von Großkonzernen  bedrohten Völker dieser Welt benötigen
    endlich eine Interessensvertretung, die uns und unsere Familien – unsere Völker
    wirksam schützt und supranational agiert – und entsprechend die Autorität hat,
    über dem Recht des einzelnen Staates zu stehen.Wir schlagen von daher die Gründung der
    UP –der United Peoples unter dem Dach derin dieser Hinsicht zu stärkenden UN
    vor.Menschenrecht und Völkerrecht muss
    allerhöchste Priorität vorWirtschafts- und Staatsrecht haben.
    Letztere müssen endlich denDialog mit den Menschen suchen.Die Isolation Chinas durch den Boykott
    ist kein probates und zeitgemäßes Mittel.Das chinesische Volk hat sich die
    Spiele genauso verdient wie die Sportler und die Menschen in aller Welt, die
    sich daran freuen.Chinas Weg in eine humanere Moderne –
    und seine Suche nach Anschluss mussGefördert werden – dies liegt auch im
    ureigenen Interesse des „Westens“.i.A.d.K. 

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