MEDWEDJEWS KATZE Die tierische Seite der Macht

Dmitrij Medwedjew, 42, bringt beim Einzug in den Kreml seinen sibirischen Zuchtkater Dorotheus mit. Das Tier ist politikerfahren: Es soll regelmäßig mit der Katze von Michail Gorbatschow gekämpft haben.

Was die Katzenliebe Medwedjews über seinen Charakter aussagt?

Katzenbesitzer gelten als introvertiert und harmoniebedürftig.

Hundeliebhabern wie Putin sagt man Kommunikationsfreude und Disziplin nach. Eine kleine Haustierliste:

Katzen-Politiker

Schon Katharina die Große hielt Katzen in der Eremitage. Als Benasir Bhutto 1988 das Amt der Premierministerin antrat, ließ sie sich mit ihrer Katze im Arm ablichten. Margaret Thatcher zog mit Kater Humphrey in die Downing Street, Tony Blair ließ ihn kurz nach Amtsantritt abholen. Er mag keine Katzen. Nachfolger Gordon Brown hingegen regiert zusammen mit Katze Sybil. Auch Bill Clinton zog mit Katze ins Oval Office, später kaufte er sich noch einen Labrador. George W. Bush scheint unentschlossen: Er hat zwei Scotchterrier und neuerdings eine Katze namens Willie.

Hunde-Politiker

George Washington hatte angeblich 36 Foxterrier. Otto von Bismarcks Dogge Tyras soll den russischen Ministerpräsidenten gebissen haben, Bismarck attestierte ihr Menschenkenntnis. Altkanzler Kohl besitzt einen Berner Sennenhund, Gerhard Schröder einen Borderterrier. Angela Merkel soll lediglich einen Plüsch-Husky im Kanzleramt stehen haben ein Gastgeschenk von Wladimir Putin.

 
Service