Migranten Transfer mit Tücken
Mit dem Geld, das sie im Ausland verdienen, unterstützen viele Migranten ihre Verwandten in der Heimat. Den dortigen Volkswirtschaften hilft das aber wenig
Nasmi Krasniqis Traum vom Wohnen hängt ein wenig in der Luft. Drinnen sieht bei ihm alles ganz normal aus: Auf dem Fußboden ist der Laminatboden sauber verlegt, moderne Isolierfenster halten den Straßenlärm draußen, eine Einbauküche lädt zum Kochen ein. Die beiden Kinder der Krasniqis tollen durch den Raum, die Ehefrau sitzt auf dem Sofa und näht.
Doch sobald die Kosovo-Albaner ihre Wohnungstür öffnen, wird es ungemütlich. Denn ihr Apartment im dritten Stock ist das einzige, das im gesamten Haus jemals fertig geworden ist. Der Rest ist Rohbau: Nackter Betonboden, über den ein scharfer Wind pfeift und Staub und Dreck aufwirbelt. Wie Bauarbeiter balancieren die Krasniqis täglich hoch über der Stadt über das, was eigentlich als Treppenhaus gedacht war, aber weder Außenwände hat noch ein Geländer.
Krasniqi wollte das Mehrfamilienhaus in der Kosovo-Hauptstadt Prishtina ursprünglich gemeinsam mit seiner Großfamilie auf- und ausbauen. Die lebt über ganz Europa verteilt. Doch nach und nach sprangen sie alle ab: Ein in der Schweiz lebender Bruder wurde krank, ein Onkel verlor das Interesse, ein weiterer Verwandter verspielte sein Geld im Kasino. Fertig wurde bislang nur Krasniqis Heim, und zumindest zur Hälfte die für einen Cousin vorgesehene Wohnung unter dem Dach, bis auch dort das Geld ausging.
Bauruinen dieser Art gibt es eine Menge im Kosovo. Die zahlreichen Rohbauten und halb fertigen Wohnhäuser sind die Zeichen eines künstlichen Aufschwungs, der von außen gespeist wird, aber nicht aus zuverlässiger Quelle. Das Kosovo ist so stark wie kaum ein anderes Land von den Heimatüberweisungen ausgewanderter Gastarbeiter abhängig. Mindest ein Fünftel des Sozialprodukts der Provinz basiert nach Schätzungen des Forschungsinstituts Riinvest auf solchen Heimatüberweisungen. Alles andere läuft nicht so gut: Die Industrieproduktion ist mit dem Krieg eingebrochen, zu exportieren hat das Land kaum etwas, nicht mal die reichlichen Braunkohlevorkommen werden erfolgreich erschlossen.
Das Balkan-Land ist sicher ein Extrembeispiel. Doch auf der ganzen Welt gibt es heute Staaten, die mehr oder weniger abhängig von den Überweisungen ihrer Fremdarbeiter sind. Das sind Millionen Menschen. Latinos in Nordamerika, Polen und Balten in England und Irland, Rumänen in Italien, Inder und Pakistaner in den Golfstaaten, Kaukasier oder Kirgisen in Russland, Ex-Jugoslawen in Deutschland.
Die Überweisungen sind ein Mehrfaches der Entwicklungshilfe
Was der Einzelne in die Heimat schickt, sind oft nur Kleckerbeträge: 300 Euro zahlt der typische Migrant in Europa, wenn er etwas überweist, 300 Dollar der in den USA, weiß der Migrationsforscher Manuel Orozco von der Washingtoner Georgetown University. In Summe aber sind diese remittances ein gewaltiger Geldstrom. Im Jahr 2006 nach Schätzungen der Weltbank mindestens 200 Milliarden Dollar, nach anderen Schätzungen gar 300 Milliarden. Das wäre das Dreifache der weltweiten Entwicklungshilfe. In Mexiko schlagen die überwiesenen Gelder die ausländischen Direktinvestitionen, in Sri Lanka die Einnahmen aus dem Tee-Export. Marokkos Rücküberweisungen stellen die Gesamterträge aus dem Tourismus in den Schatten, und in Ägypten übertrumpfen sie die Gebühren aus der Nutzung des Sueskanals.
Nach landläufiger Meinung können diese Zahlungen nur gut sein für die Länder, in die sie fließen. Zumindest kurzfristig lindern sie tatsächlich die Armut, sagen die Migrationsforscher John Page und Sonia Plaza von der Weltbank. Ob die Zuwendungen allerdings langfristig helfen, steht auf einem anderen Blatt. Wenn so viel Geld plötzlich aus dem Ausland kommt – dann sinken in manchen Ländern die Anreize, den Rücken in der Landwirtschaft krumm zu machen oder in anderen heimischen Branchen, wo vergleichsweise lächerliche Erträge winken.
Äußerst selten werden die Geldgeschenke nachhaltig investiert oder gespart. Sie wandern meist umgehend in den Konsum, wie etwa Studien des US-Instituts Bendixen zeigen. Wenn die örtliche Wirtschaft nicht sonderlich viel herstellt, werden diese Konsumgüter importiert. Gleichzeitig steigen die Preise. Leidtragende sind dabei die Armen im Land, die ohne Auslandsgeld auskommen müssen. »Die Ärmsten können nicht auswandern«, weiß Manuel Orozco. Um ein Familienmitglied ins Ausland zu schicken, braucht man Startkapital, allein um die Auswanderungskosten zu decken.
Für Orozco werden die Probleme spätestens dann sehr schlimm, wenn mindestens 20 Prozent der Wirtschaftsleistung durch Geld aus dem Ausland finanziert werden. Explodierende Baupreise wie im Kosovo sind dann typisch. Grundstücke werden maßlos teuer, Baumaterialien, aus dem Ausland herbeigeschafft, ebenfalls rar und unbezahlbar. Bauen können sich dann nur noch diejenigen leisten, die Verwandte im Ausland haben oder einen Job bei einem Landesbüro der Vereinten Nationen.
An manchen Orten stellt die Welle von Heimatüberweisungen die Wirtschaftspolitiker vor fast unlösbare Aufgaben. In Georgien zum Beispiel, wo die Geldtransfers vornehmlich aus Russland kommen, schlagen die Ökonomen Alarm. Die Inflation ist hoch, und schuld an den steigenden Preisen ist das Geld von den Gastarbeitern. Zu viel Geld – jährlich etwa 300 Millionen Dollar, das entspricht den Gesamtexporten des Landes – trifft auf eine noch sehr schwach entwickelte Wirtschaft, die mit dem Millionensegen schlicht überfordert ist.
Ein Teufelskreis entsteht: Der Außenwert des georgischen Lari steigt auch wegen der immensen Zuflüsse an Rubel immer weiter an. Die Auslandsgeorgier müssen daher immer mehr Fremdwährung überweisen, um die Familien daheim satt zu machen – und treiben den Außenwert des Lari, die Geldmenge und die Inflation nur noch mehr an. Diese Inflation ist nicht nur ein Problem für die Wirtschaft, sie trägt auch maßgeblich zu den sozialen Spannungen bei. Das Heer der Armen spürt bislang wenig von den makroökonomischen Erfolgen der Regierung, dafür aber umso unmittelbarer die immer höheren Ausgaben für Lebensmittel und Energie.
Das Geld fließt oft durch dubiose Kanäle
Die Bedeutung und der Umfang der Migranten-Rückzahlungen wurde der Fachwelt erst in den vergangenen Jahren richtig bewusst. Das hatte mit dem Anschwellen dieser Geldströme im Zug der Globalisierung zu tun – und mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Seither haben Behörden in aller Welt die globale Terrorfinanzierung unter die Lupe genommen, und dabei kamen schnell Details über andere Geldströme ans Licht. Manche Entwicklungsforscher waren erst begeistert. »Zwischenzeitlich glaubte man, ein Wundermittel der Entwicklungspolitik gefunden zu haben«, sagt Barbara Fritz vom Berliner Lateinamerika-Institut. »Nach dem Motto: Da brauchen wir den Staat nicht mehr, das läuft nämlich sowieso immer schief.« Man müsste nur noch dafür sorgen, dass die Gelder »effizienter« eingesetzt werden, hieß es.
Den Enthusiasten ging allerdings bald auf, dass man den Menschen kaum vorschreiben kann, was sie oder die Zahlungsempfänger damit machen. »Es ist ihr Geld, es ist ihre Entscheidung«, sagt Dilip Ratha von der Weltbank. »Wenn die Leute Hunger haben, müssen sie sich davon was zu essen kaufen.«
Die Diskussion verlagerte sich auf Anreiz- und Rahmenbedingungen – zum Beispiel auf die Frage, wie die örtlichen Banken besser ins Spiel gebracht werden könnten. Denn regelmäßig geht der Geldsegen aus dem Ausland an ihnen geradewegs vorbei. Bis heute sind es vielfach dubiose Kanäle oder private Geldboten, die das Geld weiterreichen. Andere Zahler nutzen Geldtransferfirmen wie den US-Dienstleister Western Union, der sich mit üppigen Gebühren bezahlen lässt.
Kämen lokale Banken ins Spiel, beflügelte das zunächst die lokale Kreditwirtschaft selbst. Eine größere Kapitalbasis, mehr Zugang zu harter Währung. Vielleicht könnte man so eine Grundlage für mehr Mikrokreditprogramme schaffen.
Ein paar Experimente in diese Richtung gibt es schon. In Mexiko etwa läuft das Projekt »uno mas tres« (eins plus drei): Für jeden Dollar, den mexikanische Emigranten für Infrastrukturprojekte in ihrer Heimat spenden, geben Zentral- und jeweiliger Bundesstaat sowie die Gemeinde je einen dazu, erzählt Lateinamerika-Kennerin Fritz.
»In Marokko fehlt es an qualifizierten Marokkanern«
In Marokko ist neuerdings die Internetseite FINCOME (klingt im Arabischen wie »Wo bist du?«) online, die Emigranten vernetzen soll. Die Organisatoren in Casablanca haben dabei auch ein Auge auf deren Geld geworfen. »Die meisten stecken es direkt in Gebäude. Wir versuchen klarzumachen, dass es anders geht, man beispielsweise in den Tourismus investieren kann«, erzählt Projektleiterin Lafifa El-Hadri. Die grundsätzliche Bereitschaft sei groß, sagt sie: »Viele Migranten haben das Gefühl, dass sie ihrer Heimat etwas zurückgeben möchten.«
Denn das ist die Kehrseite der Rückzahlungen: Die meisten Auswanderer arbeiten in der Fremde, haben etwas gelernt, können etwas – und fehlen daheim. Ihr Tun kommt vor allem den Gastländern zugute. Weltbank-Mann Dilip Ratha macht das am Beispiel der USA klar, wo die meisten Heimatüberweisungen von Gastarbeitern ihren Ursprung haben. »Es handelt sich eben nicht um Entwicklungshilfe aus Steuermitteln, sondern um Mittel, die erarbeitet wurden«, betont er. »Von 100 verdienten gehen 6, maximal 20 Dollar in die Heimat, der Rest bleibt in den USA.«
Am meisten wäre den Empfänger-Ländern wohl geholfen, kämen die Migranten samt Erfahrungen und Know-how nach einigen Jahren wieder in ihre Heimat zurück. Tatsächlich haben solche Gegenbewegungen mancherorts eingesetzt. Galt Braindrain, der Abfluss von klugen Köpfen, noch bis vor Kurzem als große Gefahr für arme Länder, so hat sich die Aufmerksamkeit der Migrationsforscher inzwischen verlagert – hin zum wechselseitigen Austausch kluger Köpfe. Allerdings betrifft die Sache mit dem Hin- und Herwandern vor allem Menschen aus vergleichsweise reicheren Ländern. Wer aus der Not heraus emigriert, bleibt in der Regel. Zwar plagt auch diese Menschen Heimweh. »Aber der Rückkehrwunsch wird schon wegen der Kinder zurückgestellt«, weiß der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar. »Sie sollen es im Gastland einmal leichter haben.«
So geht es bei der Debatte um das Geld der Gastarbeiter um mehr – nämlich darum, sie dazu zu bewegen, eines Tages wieder in ihre Heimat zurückzukehren. So wie es Nour-Eddine Lebbar getan hat. Vor mehr als 20 Jahren war der Mann aus Marokko nach Frankreich gezogen, als einziges von zehn Geschwistern, dem man zugetraut hatte, es im Westen zu schaffen. Man gab ihm 2.000 Euro mit auf den Weg, um in Frankreich etwas daraus zu machen. Sechs Jahre später kehrte der Mann, inzwischen ein Doktor der Elektrochemie, aus Frankreich nach Marokko zurück. Mehr aus Zufall; er hatte eine Landsfrau geheiratet.
Er brachte seltsame Ideen mit. Seiner Familie, seit jeher im Metallhandel tätig, erklärte er: »Lasst uns was mit Metallverarbeitung machen, einen Galvanisierungsbetrieb aufbauen.« Die Verwandtschaft zweifelte, wer braucht so was? »Heute, zehn Jahre später, sagen sie, es war eine gute Idee«, freut sich Lebbar. Denn seine Firma Maferi, einst der erste rein marokkanische Galvanisierungsbetrieb, beschäftigt heute mehrere Mitarbeiter und macht Gewinne, von denen man im klassischen Metallhandel nur träumt. Demnächst will Unternehmer-Pionier Lebbar das Müllrecycling ins Geschäftsleben von Casablanca einführen.
Angesichts von 50 Prozent Analphabeten in Marokko ist sein Hauptproblem, geeignete Mitarbeiter zu finden. »Infrastruktur, Straßen, Elektrizität, Tourismus: Es gibt unendlich viel zu tun«, sagt er. »Was fehlt ist das Know-how. Es fehlt an Marokkanern.« Weil so viele im Ausland sind und Monat für Monat brav ihr Geld in die Heimat überweisen.
- Datum 26.03.2008 - 09:51 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 20.03.2008 Nr. 13
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Da der Artikel von letzter Woche nun online erscheint, kopiere ich gerne meinen Beitrag von gestern als Kommentar dazu (siehe Leser-Artikel):Dass die Geldspenden von Migranten aus dem Ausland in die Heimat einen
erheblichen Anteil am Volkseinkommen ausmachen, haben wir auch für die
Dominikanische Republik (Karibik) zur Kenntnis nehmen müssen. Diese
Einkünfte sind höher als die Erträge durch den Tourismus. Dabei ist uns
folgendes aufgefallen: Migranten neigen dazu, ihre Situation im Ausland
zu beschönigen. Wer ins Ausland verreist, muss auch von Erfolg
berichten, um diesen Schritt zu rechtfertigen. Das kann dazu führen,
dass dieses Familienmitglied im Ausland sehr hart arbeitet, am
Existenzminimum lebt und so möglichst viele Euros oder Dollars
zurückschickt. Dabei entsteht in den Familien der Eindruck, dass das
Leben und Arbeiten im Ausland das reine Paradies sei, und die
Erwartungen an die Migranten werden noch verstärkt. Wenn diese
Familienmitglieder im Ausland gar ihren Angehörigen Luxusartikel
kaufen, werden die Menschen im Ursprungsland ihre eigene
wirtschaftliche Situation als hoffnungslos einschätzen und erst recht
keinen Versuch machen, an ihrem Ort Verbesserungen zu erreichen. Diese
Art von Abhängigkeit lässt eine doppelte Verzerrung entstehen: den
übertriebenen Glauben an den Wohlstand im Gastland und die
Ergebnislosigkeit eigener Bemühungen dort, wo Veränderungen dringend
wären.
...profitieren die ohnehin schon reichen Industrieländer.Während bei der Entwicklungshilfe angeblich großzügige Hilfe oft an dubiose Bedingungen geknüpft ist, wie zum Beispiel den Ausbau der Infrastruktur für ausländische Investoren anstatt, dass man z.B. ins Bildungssystem eines Landes investiert um diesem wirklich zu helfen passiert im Fall der Auslandszahlungen auf noch diskreterer Ebene die Unterwanderung monetär unterentwickelter Volkswirtschaften.Während meist ohnehin nur die vorab Reichen eines Landes sich eine Überfahrt in reiche Länder der sogenannten 1. Welt leisten können bleiben die Allerärmsten zuhause. Weil ausländische Konzerne die Mittel- und Oberschicht, welche Empfänger des Auslandsgeldes sind zum Konsum locken steigen die Preise dank einer neuen Nachfrage und die Ärmeren, welche eben den Großteil der Entwicklungsländer ausmachen müssen noch mehr hungern.Wieder einmal wird aber dieses System von neoliberalen Ökonomen als Befreiung für die armen Länder gefeiert wobei sie genau wissen, dass die Einzigen welche langfristig einen Vorteil aus diesem System geniessen sie selbst sind.Eine Befreiung wäre wahre Entwicklungshilfe im Sinne der armen Länder sowie wahre Integration der Emigranten aus diesen Ländern in unsere Gesellschaft um ihnen die Möglichkeit zu geben bewusst Mitsprache zu führen beim Entwicklungshilfeprozess der momentan noch zuviel von ökonomischen Interessen der westlichen Industrieländer geführt wird.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit differenzierten und artikelbezogenen Kommentaren an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/kh
uebertrifft die Summe die Mexiko selber erwirtschaftet und hilft sehr wohl das soziale Gleichgewicht dort einigermassen zu erhalten.Trotzdem hat ein Land wie Mexiko wenig Interesse die illegale Migration nach USA zu stoppen denn das Geld dass zurueck geschickt wird unterhaelt ganze Orte in Mexiko.
... nennt man landläufig Globalisierung, bedingt durch allzu offene Grenzen, keine Zölle, grenzenlosen Finanzmarkt, einheitliche Währungen.Das große Geld fliesst immer dahin wo schon welches ist und die Leute müssen hinterherwandern, je vereinheitlichter das Geld ist umso weiter sind die Wege die es zurücklegt.Mit entsprechenden Nebeneffekten. So auch hier, die Migranten überweisen es ins Heimatland, dort wirds verkonsumiert in westliche Produkte und fliesst dann wieder hierher.Niemand hat die Sache im Griff und sie entwindet sich nationaler Gestaltung, der einzige Weg (für ein Land) der Globalisierungslogik zu entgehen, ist ein eigenes Finanzsystem vorhalten. Auch keine ganz einfache Sache...
Ein Wort zu den Banken, die leider nicht am lukrativen Geschäft teilhaben (eigene Erfahrung): Ein Transfer auf ein ausländisches Konto vía Bank ist sehr teuer! Grundgebühr 30 Euro, plus Prozente je nach Höhe der Überweisung. Dauer: eine bis mehrere Wochen. Selbst über die Filiale der Deutschen Bank in Santiago de Chile ist es beispielsweise unmöglich einfache Überweisungen von einem deutschen Konto der gleichen Bank entgegen zu nehmen.Ausserdem gilt für die ärmeren Länder: Arme Leute haben keinen Zugang zum Banksystem. Z.B. ist es äußerst schwierig ein brauchbares Girokonto zu ergattern. Die Banken haben kein Interesse an Peanuts, oder lassen es sich fürstlich vergelten. Zu glauben, dass Emigranten die Gepflogenheiten der lokalen Banken ändern könnten ist meiner Meinung nach abwegig. Andersherum wäre es wahrscheinlicher.Wenn die Banken also jetzt Krokodilstränen vergiessen, kann man nur sagen: selber schuld.@Schnarzan, die Immigranten, von denen hier die Rede ist, sind ausnahmslos Leute, die hart arbeiten und dafür sorgen, dass Sie ihre volksdeutsche Currywurst einigermaßen billig zwischen die Rippen kriegen.
@Schnarzan, die Immigranten, von denen hier die Rede ist, sind ausnahmslos Leute, die hart arbeiten und dafür sorgen, dass Sie ihre volksdeutsche Currywurst einigermaßen billig zwischen die Rippen kriegen.
Wusste garnicht das Migranten Currywurst verkaufen. Ich erlebe hier in Neukölln eher die, die mit Telefonläden, Dönerbuden und Gemüseläden den Kietz verschandeln und fleissig für den Dschihad oder für die PKK Geld waschen!
Die verschandeln Ihnen den Kiez? Schreck lass nach! Wahrscheinlich nehmen die Ihnen auch die Arbeit weg, stimmt´s?
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