Deutschlandkarte Heimat der Plastiktiere (1)
In Berlin ist es der Bär, in Hamburg der Wasserträger - viele Städte pflastern ihre Fußgängerzonen mit bunten Kunststofffiguren. Wir zeigen, wo sich besonders viele Tiere tummeln
Deutschlandkarte – die Analyse
Die Karte zeigt die Verbreitung einer recht jungen Spezies: Ende der Neunziger wurden bunt angemalte Plastikfiguren erstmals in einer deutschen Fußgängerzone gesichtet. Angemalte Löwen sollten für Saarbrücken werben.
Bürgermeister anderer Städte mochten das, hielten es gar für Kunst, und so hat sich das Plastiktier vermehrt, vor allem im äußeren Westen. Zu Anfang waren die Figuren immer Tiere. Hamburg goss Hans Hummel, einen stadtbekannten Wasserträger, in Plastik. Es folgten Radrennfahrer und Herzen.
Wenn Bad Honnef die Idee persifliert durch riesige Gartenzwerge, stirbt die Spezies vielleicht schon bald aus.
Redaktion: Matthias Stolz;
Recherche Dialika Krahe
Der Künstler Andreas Siekmann hat mit den Plastikfiguren kurzen Prozess gemacht: Für seine Installation Trickle Down zerschredderte er 13 Stadt-Skulpturen und formte daraus einen riesigen Ball. Im Interview mit ZEIT online erklärte er, warum.
- Datum 26.01.2009 - 15:23 Uhr
- Quelle ZEITmagazin LEBEN, 03.04.2008 Nr. 15
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Schade, dass mehrere Orte vergessen wurden. 2001 gab es in Ulm die Spatzeninvasion (http://www.mangorock.de/spatzeninvasion_I.htm), und 2007 in Laupheim die Laupfroschparade (http://www.laupfroschparade.de).
Hey, in Leipzig stehen zig Löwen rum, sogar einer im Nachbargarten meiner "Schwiegereltern". Die hätten ja wohl eigentlich auf die Karte gehört!
Seit mehr als 3 Jahren gibt es inzwischen weit mehr als 3 Dutzend "Greif"-Figuren in Rostock. http://www.rostocker-grei...
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