Demografie Den Alten dienen
Der Krieg der Generationen findet nicht statt. Die Rentner und die Jungen verhalten sich vernünftiger als der Staat
Eine Zeit lang konnte man glauben, die Politik in Deutschland habe verstanden. »Generationengerecht« und »nachhaltig« sollte es zugehen im Land. Auch wir, die Bürger, hatten begriffen, dass sich die Welt dramatisch verändert hatte und wir alle unsere gewohnten und lieb gewonnenen Regeln, Bedürfnisse und Selbstverständlichkeiten überdenken mussten. Für die Jungen bedeutete dies, mehr lernen zu müssen, mehr zu leisten und in der globalisierten Welt nicht mehr nur mit den Besten im Land zu konkurrieren, sondern mit den Besten weltweit. Und für die Alten? Für die Alten hieß es bisher, sie sollten nicht mehr fordern, als die Jungen, die Arbeitenden, verkraften konnten. Dafür hat die Politik Regeln geschaffen. Als Schutz. Sie wollte den Lastenausgleich zwischen der Leistungsfähigkeit der Jungen und den Ansprüchen der Alten nicht dem Spielball konkurrierender Kräfte überlassen. Auch nicht den Anfälligkeiten der Parteien in Wahlkämpfen.
Das war eine bemerkenswerte Leistung. Sie brauchte viele Jahre und mehrere Regierungen, um sich durchzusetzen. Kanzler Kohl schaffte den demografischen Faktor, den Gerhard Schröder 1998 zunächst kassierte, um ihn später als Riester-Faktor wieder einzuführen. Die Politik wollte umverteilen. Von Alt nach Jung. Sie hat es geschafft. Unter Vermeidung des Kriegszustandes.
Umso dramatischer ist der jetzige Rückfall in die Zeiten der Vorvernunft. Die Kanzlerin und mit ihr die Sozialdemokraten haben eine umwerfende Umdeutung der Werte vorgenommen. Generationengerechtigkeit meint jetzt nicht mehr, den Jungen eine möglichst verlässliche Perspektive zu eröffnen, ihnen möglichst viel finanziellen Bewegungsspielraum zu verschaffen. Generationengerechtigkeit heißt jetzt, den Alten mehr zu geben, sie »am Aufschwung teilhaben zu lassen«.
Wer erst einmal auf der dunklen Seite des Altseins lebt, braucht Sicherheit
Nun hat niemand etwas dagegen, dass es Rentnern gut geht. Die wenigsten von ihnen leben in Saus und Braus. Da schießen jene, die den neuen »Krieg der Generationen« ausrufen, mit allzu schwerem Gerät. Das zeigt ein Blick in die Statistik. Wer allein von der gesetzlichen Rente lebt, ist nicht reich. Ost-Männer haben durchschnittlich knapp über, West-Männer knapp unter 1000 Euro im Monat. Frauen stehen wesentlich schlechter da. Sie haben im Westen knapp 500, im Osten 650 Euro zur Verfügung. Durchschnittszahlen heißen auch, viele bekommen weniger, manche mehr. Da sollten sich nicht alle über die Erhöhung freuen? Tatsächlich reagieren die Rentner mit Hohn. Die Armen, weil sie so dringend mehr brauchten. Die anderen, weil sie es nicht brauchen und ihnen 1,1 Prozent gleichwohl lächerlich wenig erscheinen.
Wenn in Deutschland über Rente geredet wird, geht es nicht rational zu. Rente ist kein Synonym für Geld. Rente meint Leben. Wer also der Meinung ist, die Rentenerhöhung sei falsch, der stellt die »Lebensleistung der älteren Generation« infrage. Der hat »keinen Respekt« vor denen, »die unser Land aufgebaut haben«. Mit dieser gleichen Art von Selbstbezogenheit könnten die Jungen argumentieren. Wer respektiert deren Lebensleistung? Die der Studentin, die ihr Praktikum in Shanghai selbst finanziert; die des Arbeitslosen, der sich redlich müht, einen Job zu bekommen; die der Alleinerziehenden, die spart, um ihren Kindern den Musikunterricht bezahlen zu können; die des Software-Ingenieurs, der den Höchststeuersatz zahlt und den Höchstbeitrag zur Rentenversicherung.
Die Ansprüche der Rentner sind mit ihrer Lebenserwartung gestiegen. Das mag sich zynisch anhören, aber es ist so: Wer damit rechnet, 85 oder älter zu werden, für den ist die Vorstellung schlimm, eine so lange Zeit mit nur 1000 Euro im Monat oder weniger leben zu müssen. Länger zu leben heißt eben auch, länger gut leben zu wollen. Das ist verständlich. Doch als Gehalt für ältere Menschen mit Anspruch auf Reisen, Konsum, Spaß ist die Rente nie gedacht gewesen.
Die Interessen der Rentner sind nicht wichtiger als die anderer. Vielleicht sogar im Gegenteil. Wenn sich der Staat entscheiden muss, ob er Kinder fördert oder Rentner, muss er den Kindern Vorrang geben. Das müssen diejenigen verstehen, ja eigentlich wollen, die älter sind. Sie sind die Lebensklugen. Sie müssen zurückstecken. Nicht aus Bescheidenheit, sondern aus besserer Einsicht. Und viele Rentner tun das auch. Sie geben ihren Kindern, sie unterstützen ihre Enkel, arbeiten ehrenamtlich. Viele, vielleicht sogar die meisten, verhalten sich vernünftiger als der Staat. Auch vernünftiger, als sie selbst es vom Staat fordern.
Warum aber dann diese erregte Debatte, warum das laute Geschrei der Rentner über zu wenig Geld, über Benachteiligungen? Vielleicht geht es ja um etwas ganz anderes. Vielleicht ist das Wort Rente nur ein Synonym. Ein anderes Wort für Angst. Angst vor Krankheit, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Schmerzen, vor Schutzlosigkeit. Also vor all dem, was wirklich bedrohlich ist. Die Alten zeigen sich selbst gern lebenslustig und selbstständig. Doch sie wissen selbst am besten, wie endlich diese Zeitspanne ist, wie brüchig das selbstständige und freie Leben.
Wer erst einmal auf der dunklen Seite des Altseins lebt, braucht Sicherheit. Sicherheit, die der Staat dann geben muss, wenn es keine Familie oder Freunde gibt, die helfen können. Gute Versorgung im Krankenhaus, würdevolle Pflege im Heim und einen Menschen, der in den Tod begleitet. Darüber und dafür sollten wir streiten. Nicht um 1,1 Prozent Rente.
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- Datum 20.04.2008 - 13:49 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 17.04.2008 Nr. 17
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Ein guter Artikel."Doch als Gehalt für ältere Menschen mit Anspruch auf Reisen, Konsum, Spaß ist die Rente nie gedacht gewesen."Das musste auch mal gesagt werden. Denn vielen (wenn auch bei weitem nicht allen) Rentnern ist das nicht vollends klar. Auch meinen eigenen Großeltern nicht."Nun hat niemand etwas dagegen, dass es Rentnern gut geht. Die wenigsten
von ihnen leben in Saus und Braus. Da schießen jene, die den neuen
»Krieg der Generationen« ausrufen, mit allzu schwerem Gerät."Hier möchte ich allerdings widersprechen. Natürlich will keiner dass alte Menschen hungern oder sonst in akuter Armut leben müssen. Das Problem ist jedoch nicht, dass die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer nicht ausreichen um Rentnern ein Leben in "Saus und Braus" zu finanzieren. Es reicht nämlich auch nicht mehr aus, um ihnen ein auch nur halbwegs armutfreies Leben zu ermöglichen. Durch den demografischen Wandel (per se ja nichts Schlechtes; Deutschland hat aktuell so viele Einwohner wie nie zuvor in seiner Geschichte; etwas weniger schadet nicht) ist das derzeitige System nicht haltbar. Ohne die massiven Steuerzuschüsse (ein Drittel des gesamten Staatshaushaltes) wäre es sogar schon längst zusammengebrochen.Hier muss sich etwas ändern. Auch im Interesse der Rentner und deren zukünftiger Versorgung. Denn an einem System, das offensichtlich nicht mehr für diese gesellschaftlichen Zustände passt, festzuhalten ist Wahnsinn und unverantwortlich.Ob das nun die Einführung des originalen Schreiber-Planes (mit an die Steigerung der Lebenserwartung gekoppeltem Renteneintrittsalter, Zusatzzahlungen für Kinderlose, Verbot der Frühverrentung, Einbeziehung der Beamten und Selbstständigen usw.) ist, oder der Umschwung auf eine kapitalgedeckte "Sparrente" (ev. plus stattliche Minimalrente) müssen die Experten entscheiden. Aber möglichst bald.
Man wird den Eindruck nicht los, dass Frau Fehrle nicht so recht weiß, was sie will. Von allem eine Prise, etwas gerührt und ab in die Zeit mit dem Artikel. Aber nur keine sachlichen Hintergründe beifügen.
Immerhin geht es ohne Tannenbaum-Grafik und Verhältnisgrafiken ab - liessen die sich doch leicht widerlegen.
Kommen wir zu den Fakten. Wer leistet Rentenbeiträge?
1. Arbeitgeber als Lohn (die nennen das Lohnnebenkosten, die möglichst niedrig werden sollen - also neben sichtbaren Lohnkürzungen auch "unsichtbare" wünschen).
2. Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer über die Pflichtbeiträge.Beides war eine sehr lange Zeit paritätisch aufgeteilt zu jeweils 50%. Mit diversen Tricks und Lobbyismus versuchen die Arbeitgeber seit langem, ihren prozentualen Anteil zu verringern.
Sei es bei der KV über den Gesundheitsfonds, wo ausdrücklich die Versicherten per Einzelzahlung später separat zur Kasse gebeten werden sollen.
Sei es bei der Rente, wo im lobbyistischen Konsens die Beitragshöhe derzeit auf unter 20% angenagelt wurde ohne Rücksicht auf tatsächliche Kosten und demnächst auf 19,1% gesenkt werden soll. Hinzu kommen absenkende Faktoren bei der Errechnung der zu zahlenden Renten.
Da die Einzahlungen zu gering sind, hat man sich die Riesterrente ausgedacht, das Konjunkturprogramm für Banken und Versicherungen, wo die Arbeitnehmer als private Vorsorge den doppelten Beitragswert bezahlen müssen, den die Arbeitgeber durch ihre "Befreiung" einsparen. Und trotzdem reicht diese "Zusatzrente" - auch dank hoher Reibungsverluste zwischen 15% bis 45% bei den Versicherern natürlich nicht aus. Von "Kapitaldeckung" kann hier natürlich auch keine Rede sein, da die Beiträge hier hausintern verschwinden und auch nur das im Umlageverfahren ausgezahlt wird, was andere später einzahlen.
Eine Anhebung auf z.B. 22% (50% Arbeitgeber/50% Arbeitnehmer) wäre für letztere erheblich sinnvoller, preiswerter und wirksamer. Aber da sind die Arbeitgeberverbände vor.
Auch dank politischer Einwirkung (Agendapolitik) hat sich die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze deutlich verringert auf nur 27 Mio, wobei die Anzahl der Erwerbstätigen mit 39 Mio (früher 40 Mio) annähernd gleich geblieben ist. Aber die auch politisch bedingten fehlenden Einzahlungen dieser 12 Mio Differenz sind das eigentliche Problem.
Wer ein wenig rechnet, wird feststellen, dass wir aktuell ein Verhältnis von 27 zu 20 Mio - also 1,35 Einzahler auf 1 Rentner haben (wobei noch die Beiträge von pauschal versicherten Minijobbern und freiwillig Versicherten kommen), also insgesamt etwa ein Verhältnis von 1,6 bei rauskommt - was offensichtlich derzeit reicht.
Die lobbyistischen Miegels, Raffelhüschens, Rürups und Riesters erfreuen aber mit ganz anderen Zahlen basierend auf falschen Voraussetzungen (Gesamtbevölkerung), die sich von über 10 zu 1 auf 3 zu 1 reduziert haben und beschwören dabei den Untergang des Abendlandes mit umgekippten Tannenbäumen - wobei sie immer die Produktivitätssteigerungen bewusst vergessen.
Der vielbeschworene 70 Milliardenanteil des Bundes ist allerdings tatsächlich zu niedrig für die gewollten versicherungsfremden Leistungen, die aus der Politik der Rentenversicherung übergestülpt wurden und anzunehmenderweise zu einem großen Anteil direkt aus den Beiträgen bezahlt werden, was die Renten absenken muss.
Wir haben also kein demografisches Problem, sondern eines des durch hohe Arbeitslosigkeit (real knapp 10 Mio wie vor 2005 - es wird nur anders gezählt), absinkende Löhne und durch die Verschiebung auf weniger und niedrigere Beiträge zahlende Menschen wg. Umwandlung in Minijobs von der Politik mit verursachten gesellschaftlichen Umorientierung - die die Bürger nicht mittragen trotz ständiger medialer Berieselung von mit kleinen Wahrheiten vermischten Lügen.
Aber wann war Politik ehrlich und gewissenhaft?
Das Problem liegt daran, dass man politischerseits eine Entwicklung angeschoben hat, deren Folgen man nicht sah oder nicht sehen wollte. Hinzu kommt, dass die Entwicklung Wahrheiten produziert, die kein Politiker der Bevölkerung offen erläutern oder gar begründen kann, wollte er nicht politischen Selbstmord begehen:1. familiäre Bindungen sind zu einem Auslaufmodell geworden. Ein wesentliches Indiz hierzu sind Kinderlosigkeit und Zeugungsstreik. Nun ist es aber so, dass von Arbeitnehmern bedingungslose Flexibilität und Mobilität gefordert wird. Bei der erfüllung dieser Einforderung spielen dagegen all zu oft Ehepartner und Kinder nicht mit.2. soziale Bindungen unterliegen zunehmend ökonomischen Aspekten - und zwar auch im Privaten. Dies befördert den Opportunismus, da solche Bindungen nicht auf emotionaler Grundlage beruhen, sondern allein aus betriebswirtschaftlichem Kalkül. Nun hat die Betriebswirtschaft im Privaten und sozialen nichts zu suchen. Mit den Variablen des Marktes kann man die der Gesellschaft nicht erklären.3. bei einem großen Teil der Bevölkerung tritt zunehmend eine massive Verweigerungshaltung ein - man macht einfach nicht mehr mit. Dies ist spätestens seit Mitte der 90er Jahre zu beobachten. Die Fronten sind in der deutschen Gesellschaft erstarrt und verhärtet; man steht sich letztendlich unversöhnlich gegenüber.4. Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit sind Fremdworte geworden; wer heute ehrlich, aufrichtig und zuverlässig ist, ja sogar Verantwortung übernimmt, ist am Ende der Dumme und muss negative Konsequenzen tragen. Interessant ist es dabei, dass es vor allem diejenigen sind, die diese 'ganz alten Werte' lautstark vor sich her tragen, die dann als erste dagegen verstoßen: ich erinnere nur 'Ehrenwörter', 'Law-and-Order' etc.
Die ganze Richtung dieser Diskussion läuft in die falsche Richtung. Eine RENTEN-Diskussion zu führen ist Unsinn. Da sind sämtliche Argumente von "2. Betroffener" völlig zutreffend. Welche Diskussion Sinn machen würde, wäre eine PENSIONEN-Diskussion, z.B. über Politiker-, Beamten- und sonstiger Versorgungsbezieher, die - überwiegend - selbst keinerlei Beitrag geleistet haben.Warum diese Diskussion so nicht geführt wird ist klar: Die Meinungsmacher und die Meistbegünstigten sitzen im gleichen Boot (oder mästen sich am selben Trog).Dazu passt, dass sich z.B. Roman Herzog über die überzogene Rentenerhöhung von durchschnittlich 6 € fürchterlich aufregt, es aber selbstverständlich findet, selbst ca. 19.000 € Pension zu beziehen.
Brigitte Fehre schreibt:
"Vielleicht ist das Wort Rente nur ein Synonym. Ein anderes Wort für Angst. Angst vor Krankheit, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Schmerzen, vor Schutzlosigkeit. Also vor all dem, was wirklich bedrohlich ist. Die Alten zeigen sich selbst gern lebenslustig und selbstständig. Doch sie wissen selbst am besten, wie endlich diese Zeitspanne ist, wie brüchig das selbstständige und freie Leben."
Eine Aussage, die nicht beschönigt. Aber wenn die meisten ZEIT-Leser sich offenbar solch einen reinen Wein einschenken lassen, spicht das für sie.
Viele Menschen befällt in zunehmenden Alter diese Angst vor Gebrechlichkeit, Schutzlosigkeit, und lässt sie verspießern. Ging der Jüngling gerne auf Schusters Rappen oder fuhr Rad, oder wenn schon Auto, dann einen alten R 4, dessen ungewaschenes und zerbeultes Äußeres seine Verachtung gegen dieses Fortbewegungsmittel demonstrierte (wie Inspektor Columbo es nicht nötig hat, sich in feine Klamotten zu werfen), steigt er mit zunehmenden Jahren oft auf Mercedes um, in dem er sich sicherer, geborgener, auch anerkannter, also rundum selbstsicherer fühlt, denn nicht nur "My home is my castle", sondern auch: "My car is my castle".
Doch solche Geborgenheit spendenden castles sind kostspieliger Materialismus, den die immer knapperen Renten bald nicht mehr finanzieren. Not tut im Alter deshalb Einsicht in die wachsende eigene Gebrechlichkeit und die Vergänglichkeit des Lebens, und eine gewisse Abkehr vom ungezügelten Materialismus, was vielen der künftigen Rentner, die konsumorientiert sozialisiert sind, schwer werden wird.
"Not tut im Alter deshalb Einsicht in die wachsende eigene
Gebrechlichkeit und die Vergänglichkeit des Lebens, und eine gewisse
Abkehr vom ungezügelten Materialismus, was vielen der künftigen
Rentner, die konsumorientiert sozialisiert sind, schwer werden wird."Viele unserer heutigen Rentner sind doch bereits konsumorientiert sozialisiert. Deshalb erscheint die Rente schließlich auch so knapp. Deshalb spricht man ja auch von der großen Kaufkraft der Rentner. Der Konsum hat seine Wiege in den Boomjahren der BRD in den 60er und 70er Jahren.
Typisch für die BRD, anstatt das falsche Modell zu beseitigen oder substantiell zu verbessern wird versucht eine Totgeburt zu reannimieren! Das Rentensystem der letzten 60 Jahre war nur dafür gedacht den Arbeitern (gemeint sind alle Geldverdiener) Geld zu entziehen und zweckentfremdet einzusetzen....oder was glauben Sie aus welchen "Fonds" die Opfer- und Wiedergutmachungszahlungen beglichen wurden!! Tja, wie mans auch dreht und wendet, es läuft immerwieder alles auf eine Zeitperiode hinaus mit der 95% der Menschen nie etwas zu tun hatten, aber für die sie noch Generationen später zu zahlen haben.mfg :-)
Da ist schon grundsätzlich was dran, dass sich die Politik aus den seinerzeitigen Überschüssen über Jahrzehnte kräftig bedient hat und der RV das Polster für schlechtere Zeiten somit geklaut hat - "böse" Menschen munkeln von insgesamt 500 Milliarden Euro - also in etwa ein jetziger Jahresbedarf.Im Rahmen der Wiedervereinigung hat die Regierung auch lieber Banken und anderen Gewinnlern zig hunderte von Milliarden überlassen (und damit erst den Schuldenberg auf 1,8 Billionen wachsen lassen) statt diese Gelder der Rentenkasse zuzuführen für die ab 1989 "offenen" Renten der Ex-DDRler. Breuel statt des ermordeten Rohwedder und Schäuble sind unter anderem dafür verantwortlich (neben vielen anderen "Mitwirkenden").
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