Gymnasium Sitzen geblieben
Zu viele Gymnasien bleiben unter ihren Möglichkeiten. Sie haben sich der veränderten Realität nicht angepasst, sagt der Pädagoge Manfred Prenzel
DIE ZEIT: Das Gymnasium ist hierzulande die beliebteste Schulform. Trotzdem schneiden Gymnasien bei Wettbewerben wie dem Deutschen Schulpreis regelmäßig schwach ab. Woran liegt das?
Manfred Prenzel: Das Leistungsniveau vieler Gymnasien ist sehr hoch, bei Schülerolympiaden oder Jugend forscht kommen die meisten Sieger von Gymnasien. Bei anderen Merkmalen, die eine gute Schule ausmachen, können Gesamt-, Haupt- oder Grundschulen oft mehr vorweisen.
ZEIT: Welche Qualitäten sind das?
Prenzel: Das beginnt mit dem Unterricht, der im Gymnasium häufig noch stark auf den Lehrer zugeschnitten ist. Andere Unterrichtsformen, die stärker die Schüler aktivieren und das selbstständige Lernen anregen, kommen dagegen wenig zum Einsatz. Auch das Schulmanagement, die Zusammenarbeit der Lehrer oder das Schulleben sind an vielen Gymnasien nicht unbedingt preiswürdig.
ZEIT: Ein hartes Urteil.
Prenzel: Natürlich gibt es Gymnasien, die sich hervorragend entwickelt haben. Aber in der Gesamtschau sind zahlreiche stehen geblieben. Das ist uns bereits bei Pisa aufgefallen. Es gibt relativ viele Gymnasien, die bei guten Voraussetzungen zu den »passiven« Schulen zählen.
ZEIT: Gymnasien könnten also mehr leisten?
Prenzel: Ja, zu viele Gymnasien bleiben unter ihren Möglichkeiten. Im Schnitt haben sie ja immer noch mehr Schüler, die aus intakten, bildungsbewussten Familien stammen. Ihre Migrantenquote ist gering. Da haben es Haupt- und Gesamtschulen viel schwerer.
ZEIT: Aber auch Gymnasien sind doch keine Eliteschulen mehr?
Prenzel: Eben deshalb müssten sie sich weiterentwickeln. Viele Schulvergleiche zeigen, dass das Leistungsspektrum im Gymnasium groß ist, und zwar sowohl zwischen den Schulen als auch innerhalb einzelner Klassen. Zu wenige Gymnasien stellen sich jedoch dieser veränderten Realität, etwa indem sie ihre Schüler stärker individuell unterstützen. Eine systematische Leseförderung zum Beispiel, nach Pisa eines der großen Themen, findet an Gymnasien kaum statt. Manchen Lehrkräften fällt es noch schwer, sich von der Idee der »Ausleseschule« zu verabschieden. Doch erhält man leistungshomogene Klassen nicht durch hohe Sitzenbleiberquoten. Vielmehr müssen wir sicherstellen, dass auch in Gymnasialklassen Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen vergleichbare Lernzuwächse erreichen.
ZEIT: Wie sieht es mit der Leistungsspitze aus?
Prenzel: Da könnte auch mehr passieren. In einem dreigliedrigen System müsste das Gymnasium ja unsere Spitzentalente optimal fördern. Das ist bislang nur bedingt der Fall, auch das zeigt Pisa. Bei der Zahl der Schüler, die das höchste Kompetenzniveau erreichen, sind uns Länder wie Japan, Finnland oder Kanada deutlich voraus.
ZEIT: Worauf führen Sie die Unbeweglichkeit vieler Gymnasien zurück?
Prenzel: Zum einen stehen sie weniger unter Legitimationsdruck als andere Schulen. Das Gymnasium ist eine Institution, die sich bis heute nicht erklären musste. Zum anderen verfügt es über eine Lehrerschaft, die sich stark über ihre jeweilige Disziplin definiert. Gymnasiallehrer haben auf hohem akademischem Niveau studiert und sind oft zu Recht stolz auf ihren anspruchsvollen Fachunterricht. Pädagogische Aspekte oder Fragen der Schulentwicklung spielen dagegen häufig eine eher untergeordnete Rolle.
ZEIT: Die meisten Eltern stört dieses traditionelle Selbstverständnis aber nicht.
Prenzel: Nicht zuletzt aus eigener Erfahrung herrscht bei vielen Gymnasialeltern die Meinung vor: Lernen im Gymnasium kann langweilig oder schmerzhaft sein, aber wenn man da durchkommt, hat man etwas fürs Leben gelernt. Aus dieser Sicht trägt auch der Lateinunterricht zur Bildung bei, selbst wenn sich die Schüler fragen, wozu ihre Eltern sie das lernen lassen.
ZEIT: Sind Sie zum Gymnasien-Kritiker geworden?
Prenzel: Ich sage nicht, dass man das Gymnasium abschaffen sollte. Ich stelle nur fest, dass sich viele Gymnasien mehr bewegen könnten.
Die Fragen stellte Martin Spiewak
- Datum 04.05.2008 - 03:03 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 01.05.2008 Nr. 19
- Kommentare 17
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Es liegt nicht an "den Gymnasien", welche letztlich nur eine Institution sind, die Maßgeblich gestaltet wird von: Pädagogen.Vor nicht allzu langer Zeit wurde empirisch ermittelt, dass diejenigen Lehrer, die sich besonders intensiv in der "Burnout"-Falle wähnen, dass genau diejenigen Pädagogen es sind, die schon seit der Uni inkompetent waren und noch sind. (klick) Wahrscheinlich trifft das auf alle anderen Berufsgruppen in ähnlicher Weise zu.Es geht also darum, die Lehrer dazu zu bewegen, sich zu verändern, mehr zu leisten bzw. Leistungsträger für den Lehrerberuf zu begeistern. Mit unserem Modell des Berufsbeamtentums, das bekannter Maßen nicht die Leistungsträger attrahiert, wird das kaum möglich sein.
Längst sind nicht mehr alle Lehrer verbeamtet. Signifikante Leistungsunterschiede zwischen Angestellten und Beamten gibt es nicht, ebensowenig wie übrigens zwischen Lehrern an staatlichen und privaten Schulen. Nicht einfach alles glauben, was einem die Bertelsmänner so erzählen. Im Übrigen gebe ich Herrn Prenzel recht. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Pädagogikanteil im Studium für das Höhere Lehramt i.d.R. wesentlich unter dem der anderen Schulform liegt. Darüber sollte man mal nachdenken.
Palmades so einfach ist das leider nicht. Es liegt auch daran, dass es oft zu wenige Lehrer gibt. Wenn man vor allem in der SEK 1 Klassen mit 32 Schülern hat, dann kann da selbst der beste und engaierteste Lehrer nicht alle in dem Maßen fördern wie sie es bräuchten. Also ich würde die Hauptschuld er den Politikern geben, die nicht bereit sind ordentlich in die Bildung zu investieren, damit man mehr Lehrer einstellen kann und die Schulen besser Ausstatten kann._____________________________________________________________ZEIT: Wie sieht es mit der Leistungsspitze aus?Prenzel: Da könnte auch mehr passieren. In einem
dreigliedrigen System müsste das Gymnasium ja unsere Spitzentalente
optimal fördern. Das ist bislang nur bedingt der Fall, auch das zeigt
Pisa. Bei der Zahl der Schüler, die das höchste Kompetenzniveau
erreichen, sind uns Länder wie Japan, Finnland oder Kanada deutlich
voraus._______________________________________________________________Das finde ich sehr interessant, da viele immer Behaupten, dass die Gemeinschaftsschulen der Finnen, wo ca. 70 % das Abi machen, ein niedrieges Niveau haben sollen. Nein, ganz im Gegegenteil die besten der Finnen sind besser als die besten der Deutschen. Das liegt daran, dass in Finnland alle gefördert werden, die sogenannten Hochbegabten, aber auch die die nicht dazu zählen.Das ist nämlich unser Problem Förderung der Schüler findet in D nur in ganz wenigen Schulen statt und bei den Gymnasien am wenigsten. Bei uns muss man solche Förderung für teures Geld bei privaten Nachhilfe Organisationen kaufen. In Finnland leisten das die staatlichen Schulen. Warum hier in D. nicht? Genug Steuern bezahlen wir ja eigentlich, damit das geleistet werden kann und wenn doch nicht, kann man die Steuern gerne bei den höheren Einkommen erhöhen, so dass sie auf +-0 rauskommen, da sie sich das Geld für die Nachhilfe sparen können.MfGFlo
Herr Prenzel sagt : "Nicht zuletzt aus eigener Erfahrung herrscht bei vielen Gymnasialeltern
die Meinung vor: Lernen im Gymnasium kann langweilig oder schmerzhaft
sein, aber wenn man da durchkommt, hat man etwas fürs Leben gelernt"Das Leben auf dieser Erde war immer und wird immer eines bleiben : ein lebenslanger (Überlebens)Kampf, unterbrochen von mehr oder minder langen Phasen der Ruhe, in der Menschen sich auf den erkämpften Lorbeeren ausruhen.Warum sollte das beim Lernen anders sein ? Glaubt jemand tatsächlich, daß es möglich ist, den Lernstoff aller Fächer allen Schülern mit Spaßfaktor zu vermitteln ?Auf der einen Seite die unterschiedlichsten Disziplinen : Naturwissenschaften, Sprachen, Musik-, Sport-, Philosophie- & Religionsunterricht:Auf der anderen Seite die unterschiedlichsten Schüler : allgemeine Intelligenz, Charaktereigenschaften, Interessen, Talente, soziale Herkunft, Tagesform, etc.Nicht zu vergessen, die unterschiedlichsten Lehrer.Es ist richtig, wenn die Schule wie das echte Leben funktioniert : ohne Schweiß keinen Preis ! Das Durchhaltevermögen trainieren, sich schwierigen oder sogar verhaßten Aufgaben stellen, und in jedem Fall auch die eine oder andere ungerechte Benotung, gehören dazu. Nur so werden Persönlichkeiten geformt und Leistungsträger erzeugt.Eine Kuschelpädagogik, die Frust und Angst aus der Schule verbannen möchte, kann nicht auf das wahre Leben vorbereiten. Sie erzeugt desozialisierte, kritikunfähige, konfliktunfähige Menschen, die leicht eine Last für die Bevölkerung werden können. Und zwar im beruflichen wie im privaten Bereich.
Ich denke nicht, dass eine langweilige und frustrierende Schullaufbahn die Schüler zu besseren Menschen machen. Die Schüler werden in sehr vielen Fällen unausgeglichen oder stumpfen ab. Da mein eigenes Abitur erst kurze Zeit zurückliegt, weiß ich eines sicher: Die Ungerechtigkeit mit der viele Lehrer vorgehen, bereitet auf ein Leben vor, das sicher kein Mensch führen möchte. Die Schüler lernen nicht mit Ungerechtigkeit umzugehen, sondern sie hinzunehmen, das sind zwei völlig verschiedene Dinge. "Schlage einen Hund und du bekommst einen Beißer" gilt nicht nur in der Hundeerziehung.Ich sehe es außerdem auch so, dass Gymnasiallehrer einen größeren Pädagogikanteil im Studium haben sollten. Unter den deutschen Gymnasiallehrern gibt es so unglaublich viele Fachidioten, mit denen man unter normalen Umständen nicht mal gegen Bezahlung Zeit verbringen würde, dass es kein Wunder ist, wenn die Schüler sich im Unterricht ablenken.Und dass die deutschen Gymnasien nicht mehr so elitär sind, wie sie einmal waren ist auch logisch, wenn heutzutage alle Kinder bis in die Oberstufe mitgeschleift werden, weil der Direktor viel Geld für seine Schule haben will. Würde man in der Unterstufe konsequenter aussortieren würde man das Niveau aller Schulformen heben.
Es ist unsere Mittelschichts-Mentalität, der wir die gymnasiale Bildungsmisere zu verdanken haben.
Der Unterschied zwischen Hauptschule und Gymnasium: Dort prügelt sich die "bildungsferne Unterschicht", hier übt sich die bildungsferne Mittelschicht darin, für minimale Leistung maximale Punkte und später einen privilegierten Zugang zu den Vollzeitarbeitsplätzen zu bekommen.
Nur darum drängt die Mittelschicht unbedingt aufs Gymnasium -- nicht weil sie vorhätte, ihre Kinder am Ende mit Bildung zu belasten. Schon gar nicht, wenn man sie (Latein, Griechisch, höhere Mathematik) später im Berufsleben als Bank- oder Verwaltungsangestellter doch "gar nicht braucht". Dort braucht man eigentlich nur simple english, Windows Office und einen Führerschein Klasse drei. Und dafür könnten acht Hauptschuljahre eigentlich ausreichen. Aber pssst, das bleibt unter uns!
Sehen Sie: DARUM hat der deutsche Normalbürger in den letzten Jahrzehnten auch nie was dagegen gehabt, daß das Abiturniveau sank und sank. Darum kam von all den Hassern des "toten und nutzlosen" Latein kaum je einer auf die Idee, stattdessen die lebendigen und sicherlich nützlichen Sprachen Chinesisch, Japanisch, Türkisch oder Arabisch auf den Lehrplan zu setzen. HILFE, fremde Buchstaben! Stattdessen lernen wir lieber die kinderleichten Urlaubssprachen Italienisch und Spanisch, die wir ja schon aus dem Kochkurs kennen und wo wir doch im Urlaub immer hinfahren. (Obwohl wir auch da immer mit simple english gut ausgekommen sind...)
Denn von denen, die es ja schaffen sollen (die Kinder der bildungsfernen CDU- und SPD-wählenden Mittelschicht) sollen es ja auch ALLE schaffen, und das bitte schön ohne große Anstrengung und mit einem Durchschnitt von mindestens zwei-bis-drei.
Und wirkliche Bildung brächte die Kinder am Ende noch auf dumme Gedanken. Etwa dazu, Theaterwissenschaft zu studieren anstatt eine Banklehre zu beginnen.
Wer als Jugendlicher einen authentischen Bildungsanspruch entwickelt, wird in Deutschland systematisch demoralisiert. Darum müssen sich selbst hochbegabte Schüler bis zum 20. Lebensjahr von Lehrbeamten gängeln lassen, die ihnen intellektuell oft unterlegen sind. Darum dürfen sie nicht mehr als zwei Leistungskurse belegen. Darum wird hierzulande jedem Studenten (vor allem in den Geisteswissenschaften) vom ersten Semester an eingehämmert, daß ihn "niemand braucht", daß er später "Taxi fahren wird", daß er Eltern und Steuerzahlern "nur auf der Tasche liegt" und daß ein Schmarotzer wie er zumindest in der vorlesungsfreien Zeit etwas nützliches tun sollte, z.B. in der Kneipe bedienen.
Die gleichen ahnungslosen CDU- und SPD-Wähler sind es dann aber auch, die sich vom unsäglichen "Elite" und "Exzellenz"-Zirkus beeindrucken lassen. Und so hat eben jede Gesellschaft das Bildungssystem, das sie verdient.
Und hier ist sie wieder, die Klischeeparade, die in keiner vermeintlichen Bildungsdiskussion fehlen darf...da gibt es angebliche bildungsferne Schichten, mutmaßliche ungeförderte Hochintelligente, faule Schüler und noch faulere Lehrer, und tote Sprachen samt moderner Sprachen toter Länder etc..Die Sache ist doch so viel Trara garnicht wert! Schule war auch früher kein Bildungshort, sondern schon immer nur Mittel zum Zweck, um einerseits Pfründe zu sichern bzw. an die Pfründe überhaupt rangelassen zu werden. Denn die Bildung wurde und wird ja nicht im Rektorzimmer eingeschlossen, sondern ist aller Orten frei verfügbar (noch)-lediglich die kleinen Zettelchen, mit denen ein Fachidiot dem anderen zertifiziert, daß er jetzt auch einer sei, die sind und waren wichtig fürs Leben. Es ginge auch (man sieht es speziell im BWL/VWL Bereich) auch komplett ohne Hirn!So geht es also mehr um die Show, die der Zampano mit der Selektionslizenz vorne an der Tafel bietet. Mit ihr steht und fällt das "Erlebnis Schule". Da wird gehadert, die Klassen sein zu groß, da könne sich ja keiner konzentrieren. Nun, in Kinosälen sitzen hunderte Menschen, oft noch den Gnaden der Pubertät hilflos ausgesetzt, die sind für Stunden mausestill! Und da ist es egal, ob der Inhalt dröge oder knallbunt ist, solange prinzipielle Spannungsbögen und dramaturgische Abläufe eingehalten werden, ist die Aufmerksamkeit hergestellt. Und das erleben wir auch mit weniger Bombast im Theater, bei Konzerten und dergleichen. Ja selbst Politikern wird einträchtig ohne Zwischenrufe gelauscht. Aber ein Lehrer, von einem Lehrer kann man das nicht verlangen? Oder das Märchen von den bildungsfernen Schichten. Am meisten für Nachhilfe wird an Gymnasien ausgegeben. So schlau können diese Kreise nicht sein, wenn die Lendenfrucht nur mittels Mentaldoping durch die Reifeprüfung rutscht.Klar, sie erwerben dort den Sprachduktus, der Inhaltsleere und Orientierungslosigkeit im Sein verschleiern kann-aber innen ist Prekariat genauso wie bei Unterschichtlers. Es ist nicht die DNA, es ist der Geldbeutel. Das speziell die Bildungselite sich das noch nicht eingestehen konnte oder wollte ist der beste Beweis.Abgesehen davon, die Saudis brauchen auch keine Bildung, die haben Öl. Nun, in wenigen Jahrzehnten sind wir Europäer die Saudis, denn dann gehts um Wasser und Öl braucht keiner mehr. Wir haben Wasser, wir brauchen keine Bildung! Also, Füsse hoch und müßig gehen. Sonst erleben wir die goldenen Zeiten vor lauter Leistungshatz nicht mehr, dahingerafft vom Herzinfarkt.
"Und hier ist sie wieder, die Klischeeparade, die in keiner
vermeintlichen Bildungsdiskussion fehlen darf...da gibt es angebliche
bildungsferne Schichten, mutmaßliche ungeförderte Hochintelligente,
faule Schüler und noch faulere Lehrer [...]""Oder das Märchen von den bildungsfernen Schichten. Am meisten für Nachhilfe wird an Gymnasien ausgegeben."
Womit wir schonmal klargestellt hätten: Viel Geld kann gut fürs lernen
sein. Man könnte dadurch die Armen als benachteiligt, sogar als
bildungsferner bezeichnen...
Es liegt aber nicht nur am Geld, es liegt an viel mehr. Die DNA spielt
auf jeden Fall eine wichtige Rolle, sowie die Beschäftigung außerhalb
der Schule (für die die Eltern vor allem im Frühkindesalter bekanntlich Verantwortung tragen). Motivation sicher auch. Dazu ein Beispiel aus eigener
Erfahrung: Für mein Abitur bekam ich von Familie und Verwandtschaft
Geldgeschenke, womit mir gezeigt wurde, dass meine "Leistung" anerkannt
wurde. Mein bester Freund durfte sich von seinem Vater den Satz "Seit du deinen Abitur hast, bist du total arrogant!" anhören. Es ist wohl offensichtlich, wer von seinem Elternhaus eine positivere Bestätigung für seine schulischen Leistungen erhält. Das Elternhaus nimmt nicht nur durch den Geldbeutel, sondern durch zahllose Faktoren Einfluss auf das schulische Verhalten eines Menschen."Es ginge auch (man sieht es speziell im BWL/VWL Bereich) komplett ohne Hirn!"Falsche Website, den Kommentar wollten sie bei BILD.de hinterlassen (nein ich studiere nicht BWL)."Das speziell die Bildungselite sich das noch nicht eingestehen konnte oder wollte ist der beste Beweis."Hier rutscht es wirklich ins lächerliche ab. Ich frage mich gerade ernsthaft ob ihr kompletter Kommentar sarkastisch gemeint war.
"Und hier ist sie wieder, die Klischeeparade, die in keiner
vermeintlichen Bildungsdiskussion fehlen darf...da gibt es angebliche
bildungsferne Schichten, mutmaßliche ungeförderte Hochintelligente,
faule Schüler und noch faulere Lehrer [...]""Oder das Märchen von den bildungsfernen Schichten. Am meisten für Nachhilfe wird an Gymnasien ausgegeben."
Womit wir schonmal klargestellt hätten: Viel Geld kann gut fürs lernen
sein. Man könnte dadurch die Armen als benachteiligt, sogar als
bildungsferner bezeichnen...
Es liegt aber nicht nur am Geld, es liegt an viel mehr. Die DNA spielt
auf jeden Fall eine wichtige Rolle, sowie die Beschäftigung außerhalb
der Schule (für die die Eltern vor allem im Frühkindesalter bekanntlich Verantwortung tragen). Motivation sicher auch. Dazu ein Beispiel aus eigener
Erfahrung: Für mein Abitur bekam ich von Familie und Verwandtschaft
Geldgeschenke, womit mir gezeigt wurde, dass meine "Leistung" anerkannt
wurde. Mein bester Freund durfte sich von seinem Vater den Satz "Seit du deinen Abitur hast, bist du total arrogant!" anhören. Es ist wohl offensichtlich, wer von seinem Elternhaus eine positivere Bestätigung für seine schulischen Leistungen erhält. Das Elternhaus nimmt nicht nur durch den Geldbeutel, sondern durch zahllose Faktoren Einfluss auf das schulische Verhalten eines Menschen."Es ginge auch (man sieht es speziell im BWL/VWL Bereich) komplett ohne Hirn!"Falsche Website, den Kommentar wollten sie bei BILD.de hinterlassen (nein ich studiere nicht BWL)."Das speziell die Bildungselite sich das noch nicht eingestehen konnte oder wollte ist der beste Beweis."Hier rutscht es wirklich ins lächerliche ab. Ich frage mich gerade ernsthaft ob ihr kompletter Kommentar sarkastisch gemeint war.
"Und hier ist sie wieder, die Klischeeparade, die in keiner
vermeintlichen Bildungsdiskussion fehlen darf...da gibt es angebliche
bildungsferne Schichten, mutmaßliche ungeförderte Hochintelligente,
faule Schüler und noch faulere Lehrer [...]""Oder das Märchen von den bildungsfernen Schichten. Am meisten für Nachhilfe wird an Gymnasien ausgegeben."
Womit wir schonmal klargestellt hätten: Viel Geld kann gut fürs lernen
sein. Man könnte dadurch die Armen als benachteiligt, sogar als
bildungsferner bezeichnen...
Es liegt aber nicht nur am Geld, es liegt an viel mehr. Die DNA spielt
auf jeden Fall eine wichtige Rolle, sowie die Beschäftigung außerhalb
der Schule (für die die Eltern vor allem im Frühkindesalter bekanntlich Verantwortung tragen). Motivation sicher auch. Dazu ein Beispiel aus eigener
Erfahrung: Für mein Abitur bekam ich von Familie und Verwandtschaft
Geldgeschenke, womit mir gezeigt wurde, dass meine "Leistung" anerkannt
wurde. Mein bester Freund durfte sich von seinem Vater den Satz "Seit du deinen Abitur hast, bist du total arrogant!" anhören. Es ist wohl offensichtlich, wer von seinem Elternhaus eine positivere Bestätigung für seine schulischen Leistungen erhält. Das Elternhaus nimmt nicht nur durch den Geldbeutel, sondern durch zahllose Faktoren Einfluss auf das schulische Verhalten eines Menschen."Es ginge auch (man sieht es speziell im BWL/VWL Bereich) komplett ohne Hirn!"Falsche Website, den Kommentar wollten sie bei BILD.de hinterlassen (nein ich studiere nicht BWL)."Das speziell die Bildungselite sich das noch nicht eingestehen konnte oder wollte ist der beste Beweis."Hier rutscht es wirklich ins lächerliche ab. Ich frage mich gerade ernsthaft ob ihr kompletter Kommentar sarkastisch gemeint war.
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