Finanzmärkte Die Krise dauert an

Die internationale Finanzkrise hat bisher tiefere Spuren in den Banken hinterlassen als allgemein bekannt und ist noch lange nicht überwunden

Seit Mitte vergangenen Jahres bis Ende vergangener Woche beliefen sich die entsprechenden Wertberichtigungen auf insgesamt fast 320 Milliarden US-Dollar. Die Zahl ergibt sich aus einer internen Übersicht, die europäische Zentralbanker angefertigt haben und die sich auf verschiedene Quellen stützt. Um ihre Existenz zu retten, verschafften sich strauchelnde Geldhäuser im selben Zeitraum neues Kapital von mehr als 230 Milliarden Dollar.

Gemessen an der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) über drohende Krisenverluste von insgesamt 945 Milliarden Dollar haben die Geldinstitute bisher erst knapp ein Drittel des Bedarfs an Wertberichtigungen bewältigt. Die Zahl passt zu Erkenntnissen einer sieben Jahre alten Studie der Weltbank , die Kapitalmarktexperten des Bundesfinanzministeriums jetzt wiederentdeckt haben. Danach dauerten die Finanzkrisen in den vergangenen Jahrzehnten durchschnittlich zirka drei Jahre. WHZ

 
Leser-Kommentare
  1. Soviel zur Selbstregulierung die durch die Basel2 Vereinbarungen eingeleitet wurden. Das kommt mir vor wie unanständige Kinder denen erst noch Grenzen beigebracht werden müssen... in einem Fall bezahlen die Eltern für entstandene Schäden im anderen Fall bezahlt die Allgemeinheit für entstandene Schäden...In keinem der beiden Fälle hat aber Selbstregulierung je funktioniert... das war wohl nicht's mit der Antiauthoritären Erziehung. ;-)-------

    "sich selbst zu verstehen,... ist das eine Entdeckung oder eine
    Kreation...?"

  2. Natürlich ist kein Ende in Sicht. Die "Korrekturen" wurden nur halbherzig durchgeführt: Die Amerikaner drucken Geld ohne Gegenwert, die Europäer verkauften Gold, wenn der Goldpreis einigermaßen hoch war, kurz darauf "erholte" sich der DAX jeweils; ... meist nur kurz. Die Börse ist so zu einer Zockerparty verkommen. Bei geringen Umsätzen steigt der DAX, ansonsten droht immer wieder der freie Fall. Komischer Weise werden immer wieder in den USA Übernahmegerüchte gestreut um den amerikanischen Börsenplatz attraktiv für europäische Anleger erscheinen zu lassen. Ein paar Tage später werden die Gerüchte dementiert.  ... ich möchte nicht wissen, wieviel Geld so von den Europäern abgezockt wurde. Der gestiegene Ölpreis soll anscheinend auch den Amis helfen, Ihre desaströsen Haushalt zu sanieren. "Freuen wir uns also auf einen Ölpreis jenseits der US$200/Barrel. Das US$ / € -Verhältnis müsste eigentlich auf 2 sein. ...doch das würde die Europäische Wirtschaft extrem schwächen.
    Ich würde für eine Abwertung des Euros plädieren.  ....doch - ich vermute -  das werden die Amis nie zulassen.

    • Juliuz
    • 19.09.2008 um 13:29 Uhr

    Ich weiß weiß nicht ob es hier hin passt aber ich bin der meineung das langsam mal was passieren muß. ich sehen den ausweg im Immesions handel es könnte daraus eine writschaft endstehen deren ausmaße die meisten nicht verstehen.
    Stellt euch vor die sonne würde uns eine energie rechnung stellen wie sollten wir sie bezahlen. Mir schwebt eine interstellare wirtschaft vor die auf energie und soffwechsel produkten beruht.

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