Deutschlandkarte Umstrittenes Getreide

Wo in Deutschland gentechnisch veränderter Mais angebaut wird, finden Sie auf unserer Karte

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Deutschlandkarte – die Analyse

Genmais hat in Deutschland einen Ruf wie Atomkraft oder Smog. Da sein Anbau genehmigt werden muss, weiß man genau, wo er wächst. Es ließe sich spekulieren, das bei Umweltschützern und Biobauern umstrittene Getreide sei dort eine willkommene Einnahmequelle, wo die Menschen verzweifelt nach Arbeit suchen, im Osten eben.

Zu einfach! Im Osten sind die Felder größer – ein Erbe der LPGs –, und Genmais eignet sich besonders für große Flächen. Und womöglich glaubt der Osten ein bisschen lieber an den technischen Fortschritt. Richtig pfui ist der Genmais nur im Westen.

Redaktion: Matthias Stolz; Quelle: Greenpeace

 
Leser-Kommentare
  1. Hier irrt der Autor ziemlich. Auch erscheint der überkurze Artikel trotzdem noch tendenziös (und steht ziemlich losgelöst von eher kritischen anderen Autoren).Was soll das also?

  2. Der Osten glaubt also mehr an den Fortschritt - und baut deswegen mehr Genmais an?!? Das soll ja wohl ein schlechter Witz sein.

    Wie wäre es damit? Der Osten vergreist, Junge (potentielle Umweltaktivisten) wandern seit Jahrzehnten in den Westen ab, was der Rest sagt, interessiert die landw. Genossenschaften offenbar einen feuchten Dreck.

    Zumindest im Falle Bernsdorf/Wiednitz weiß ich, dass die Bevölkerung nicht hinter dem Genmais steht. Aber was die Genossenschaften mit ihrem Land anstellen, da hat selbst der Bürgermeister nichts zu sagen (zumindest lässt er das verlauten). In der Landesregierung fühlt sich auch kein Mensch zuständig, man verweist auf die EU, wo das alles angeblich ausgebrütet wird. Und gegen die ist ja eh kein Kraut gewachsen.

    Dass die Genmaisfelder strengstens auf überwinterte Genmais-Saat überprüft werden müssten, wen kümmerts. Derweil sät sich der Genmais jedes Jahr selber wieder aus, vermischt sich evtl. mit konventionellem Mais. Die Wildschweine fressen das Zeug im Sommer/Herbst von den Feldern (genmaisverseuchtes Wildbret?!?). Wenn man den Imker auf dem Wochenmarkt fragt, ob er garantieren kann, dass der Honig frei von Genmais-Spuren ist, glotzt er nur dumm, auf so eine Idee kann ja nur ein potentieller Wessi kommen.

    Halten wir fest: Prinzipiell haben fast alle was dagegen - aber sie halten die Schnauze - weil man angeblich nichts machen kann.

    So siehts aus!

    Greenpeace gibts doch nur imWesten.

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  • Quelle ZEITmagazin LEBEN, 08.05.2008 Nr. 20
  • Kommentare 2
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  • Schlagworte Getreide | Genmais | Greenpeace | Smog | Atomkraft
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