Medizin Schuss ins AugeSchuss ins AugeSeite 3/3
Rein rechtlich ist das nicht zulässig. Denn der Off-Label-Gebrauch von Medikamenten ist nicht erlaubt, wenn es eine zugelassene Alternative gibt. Doch in diesem Fall drückt die zuständige Aufsichtsbehörde, das Bundesversicherungsamt, erklärtermaßen beide Augen zu. In einem Bericht der Bundesregierung schlägt das Amt selbst vor, es nicht zu beanstanden, wenn eine Kasse die Kosten für eine Avastin-Behandlung übernimmt. Hauptargument: Avastin ist viel billiger. »Wie setzt man angesichts leerer Kassen teure Medikamente richtig ein? Mit derartigen Problemen werden wir in Zukunft öfter konfrontiert werden«, sagt Roland Stahl von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).
Novartis hat gegen die Vereinbarung prompt geklagt – der Vertrag sei die »faktische Favorisierung einer rechtswidrigen Off-Label-Behandlung«. Der Antrag der Pharmafirma auf den Erlass einer einstweiligen Anordnung wurde am 23. August 2007 vom Düsseldorfer Sozialgericht zurückgewiesen. Begründung: Angesichts der extremen Kostendifferenz könnte es sehr wohl im Sinne des Gemeinwohls vertretbar sein, die günstigere Variante weiter einzusetzen. In nächster Instanz muss sich das Landessozialgericht NRW in Essen mit dem Fall beschäftigen.
Derweil erschweren die Kassen die Behandlung mit Lucentis nach Kräften. Auch dort, wo es keine Vertragsbindung wie im Bezirk Nordrhein gibt. Die teure Therapie wird zwar prinzipiell erstattet, doch sie muss vorher beantragt und in jedem Einzelfall vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen geprüft werden. »Wegen der hohen Kosten wird genau kontrolliert, ob die Behandlung auch wirklich Sinn ergibt«, erklärt eine Sprecherin der AOK Rheinland/Hamburg. Und das kann dauern. »Ich möchte gar nicht wissen, wie viele alte Leute wegen dieses ganzen Hin und Hers erblinden, obwohl das gar nicht nötig wäre«, sagt die Mitarbeiterin einer anderen Krankenkasse, die namentlich lieber nicht genannt werden möchte.
Mit Lucentis können sich ohnehin nur Patienten behandeln lassen, die es sich leisten können. Denn sie müssen zunächst die 1.500 Euro für das Mittel vorstrecken und zusätzlich für die hohen Kosten des operativen Eingriffs in Vorleistung gehen. Die Augenärzte stellen für die Injektion des VEGF-Hemmers eine Privatrechnung.
Die Kassen erschweren die Therapie mit Lucentis nach Kräften
Wegen der unklaren Situation bei der AMD-Behandlung konnten sie sich mit den Kassen bisher nicht über ein einheitliches Honorar für den Eingriff einigen. Eine sogenannte EBM-Ziffer, mit der jeder Versicherte die Leistung pauschal über seine Krankenkassenkarte abrechnen kann, soll es frühestens am 1. Oktober geben. »Da die Gebührenordnung für Ärzte höhere Privathonorare vorsieht, erstattet die gesetzliche Krankenkasse dem Patienten derzeit nicht unbedingt die vollen Kosten«, sagt Michael Lobscheid von der IKK Nordrhein. Derzeit können die Patienten pro Behandlung auf Kosten von mehreren Hundert Euro sitzen bleiben.
In zwölf Monaten will Pharmaforscher Mühlbauer erste Ergebnisse des Bremer Medikamententests präsentieren. Doch ob der Test das Kostenproblem dauerhaft lösen kann, ist fraglich – die Entwicklung neuer AMD-Medikamente ist bereits weit vorangeschritten. Demnächst will Bayer Schering sein vielversprechendes neues Präparat VEGF-Trap in den entscheidenden klinischen Test schicken. Immerhin sind die deutschen Pharmamanager mutig. Sie lassen ihr Medikament dabei gleich gegen Lucentis antreten. Doch so billig wie Avastin wird auch das deutsche Produkt kaum sein.
- Datum 12.05.2008 - 08:27 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08.05.2008 Nr. 20
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Ich hänge in dem System selbst bis über beide Ohren drin, aber an diesen Stellen zeigt sich die Sollbruchstelle des Systems. Der Kapitalismus in seiner Reinform versagt völlig bei der Behandlung der Fragestellung "Profit vs. gesamtgesellschaftlicher Nutzen / Ethik". Ich wünsche mir einen stärkeren Staat in dieser Hinsicht. Es ist nämlich nicht einzusehen, warum einige sehr wenige Oligopolisten ungerechtfertigt hohe Geldbeträge unserer Sozialsysteme als Gewinne privatisieren können sollten. Das gilt allerdings genauso für unsere Subventionsbranchen und einige andere Sektoren.
Die Entwicklung von Medikamenten ist besonders wegen der (sinnvollen) hohen gesetzlichen Standards und notwendigen Tests ein unglaublich teures Unterfangen. Zudem ist das Risiko mit einem Medikament zu floppen sehr groß - ständig stellen sich besonders Krebsmedikamente am Ende in der Praxis als nicht so effizient heraus, wie man es sich gewünscht hat, werden dann also nicht mehr verkauft und sind ein Verlustgeschäft. Zudem kann kein Medikament in einem vertretbaren Zeitrahmen auf alle möglichen Wechselwirkungen mit vorhandenen wie neu dazu kommenden Medikamenten, Nahrungsmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln etc. getestet werden -was ein hohes Risiko von Schadenersatzforderungen wegen möglicher Schäden nach sich zieht - Pharmakonzerne müssen sich hoch und teuer dagegen versichern.Wenn man all das weiß, werden Bestrebungen der Firmen, mit einem guten Medikament Geld zu verdienen verständlich. Das unternehmerische Risiko trägt der Konzern alleine - das entbindet den Konzern davon Geschenke zu verteilen. Sollte es sich zeigen, dass ein Medikament für das Wohl der Bevölkerung eingesetzt werden muss, kostet es was es wolle, dann ist bei der Finanzierung der Staat gefragt ... Er hat die Verantwortung zum Wohle seiner Bürger zu tragen. Und fairerweise muss man sagen, dass bei den HIV Medikamenten Pharmazonzerne trotz bestehender Patente auf Milliardengewinne verzichtet haben, um über ihre gesetzliche Verantwortung hinaus Staaten, die offensichtlich keine Verantwortung für ihre Bevölkerung spüren, Medikamente weit unter Preis anzubieten.
"Pharmazonzerne trotz bestehender Patente auf Milliardengewinne
verzichtet haben, um über ihre gesetzliche Verantwortung hinaus
Staaten, die offensichtlich keine Verantwortung für ihre Bevölkerung
spüren..."So kann man es auch ausdrücken, dass die betreffenden Staaten das Geld nicht haben. Wenn Pharmakonzerne sich entscheiden mehr Geld für Werbung als für Forschung, die ja häufig auf Grundlagen aus den öfffentlichen Universitäten beruht, auszugeben (siehe http://www.spiegel.de/wis...), sollte auch die Versichertengemeinschaft, die das am Ende alles bezahlen muss, entsprechende Prioritäten setzen.Medikamente sind ohnehin mit einem gewinnorientiertem System nur schwer zu vereinbaren, da sie im Idealfall die Ursache, wegen der sie verkauft werden abschaffen.Wenn dann noch nicht einmal das Korrektiv: "Wenn ich es nicht produziere, tut es die Konkurenz" greift, muss der Staat zum Wohle der Bevölkerung nachhelfen.
... muß man/frau sein, solche Standpunkte zu vertreten.Kein Pharmakonzern, der nicht im Geld schwimmt. Wo ist da das Risiko? Versicherungen?Zahlen tun wir alle zusammen die Gewinne UND die Versicherungen, mit unseren KK-Beiträgen. Oder kennen Sie noch eine Geldquelle für Pharmakonzerne?Kein Pharmakonzern, der nicht mit Drückermethoden (sog. "Pharmareferenten") die Ärzteschaft unter Druck setzt, die "neuen" (meist nur aufgemiezten alten, aber viel teureren) Medikamente zu verschreiben, an Patienten zu erproben etc.Wieder auf unser aller Kosten. Denn eine Kostentransparenz ist mit dem jetzigen System (Ärzteschaft, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen etc.) nicht zu machen - zu groß sind die Interessenkonflikte der meisten Beteiligten. Eine Systemänderung ist dringend notwendig - aber eine, die diese Bezeichnung wirklich verdient. Nicht wieder die nächste "Gesundheitsreform", die alles noch intransparenter macht, weil die Verantwortung noch mehr zwischen den Strukturen verschmiert wird.Und denken Sie vielleicht, daß die Konzerne an den "verbilligten" Arzneimitteln, die in Drittweltländer geliefert werden, nichts verdienen? Oh doch.Es fehlt nur der Extraprofit, der in Ländern wie Deutschland aufgrund der o.g. Systemfehler generiert wird.Ähnlich wie bei Autos, die in den USA und anderen Ländern deutlich günstiger sind als in Deutschland - Gewinne werden damit allemal gemacht. Nur: mit in Deutschland verkauften Autos werden schöne Extragewinne eingefahren. Weil bei uns ja die (Brutto-)Einkommen so hoch sind. Weil die Deutschen ja so autovernarrt sind (zumindest wollen uns das die interessierten Medien weismachen). Ähnlich beim Benzinpreis. Ähnlich bei ... (bitte selbst ergänzen)Kein Konzern verzichtet auf Gewinne. Da sind schon die "Eigentümer" sprich Aktionäre (US-Rentenfonds etc.) vor. Also bitte nicht weiterträumen, sondern aufwachen und mitdenken!
"Pharmazonzerne trotz bestehender Patente auf Milliardengewinne
verzichtet haben, um über ihre gesetzliche Verantwortung hinaus
Staaten, die offensichtlich keine Verantwortung für ihre Bevölkerung
spüren..."So kann man es auch ausdrücken, dass die betreffenden Staaten das Geld nicht haben. Wenn Pharmakonzerne sich entscheiden mehr Geld für Werbung als für Forschung, die ja häufig auf Grundlagen aus den öfffentlichen Universitäten beruht, auszugeben (siehe http://www.spiegel.de/wis...), sollte auch die Versichertengemeinschaft, die das am Ende alles bezahlen muss, entsprechende Prioritäten setzen.Medikamente sind ohnehin mit einem gewinnorientiertem System nur schwer zu vereinbaren, da sie im Idealfall die Ursache, wegen der sie verkauft werden abschaffen.Wenn dann noch nicht einmal das Korrektiv: "Wenn ich es nicht produziere, tut es die Konkurenz" greift, muss der Staat zum Wohle der Bevölkerung nachhelfen.
... muß man/frau sein, solche Standpunkte zu vertreten.Kein Pharmakonzern, der nicht im Geld schwimmt. Wo ist da das Risiko? Versicherungen?Zahlen tun wir alle zusammen die Gewinne UND die Versicherungen, mit unseren KK-Beiträgen. Oder kennen Sie noch eine Geldquelle für Pharmakonzerne?Kein Pharmakonzern, der nicht mit Drückermethoden (sog. "Pharmareferenten") die Ärzteschaft unter Druck setzt, die "neuen" (meist nur aufgemiezten alten, aber viel teureren) Medikamente zu verschreiben, an Patienten zu erproben etc.Wieder auf unser aller Kosten. Denn eine Kostentransparenz ist mit dem jetzigen System (Ärzteschaft, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen etc.) nicht zu machen - zu groß sind die Interessenkonflikte der meisten Beteiligten. Eine Systemänderung ist dringend notwendig - aber eine, die diese Bezeichnung wirklich verdient. Nicht wieder die nächste "Gesundheitsreform", die alles noch intransparenter macht, weil die Verantwortung noch mehr zwischen den Strukturen verschmiert wird.Und denken Sie vielleicht, daß die Konzerne an den "verbilligten" Arzneimitteln, die in Drittweltländer geliefert werden, nichts verdienen? Oh doch.Es fehlt nur der Extraprofit, der in Ländern wie Deutschland aufgrund der o.g. Systemfehler generiert wird.Ähnlich wie bei Autos, die in den USA und anderen Ländern deutlich günstiger sind als in Deutschland - Gewinne werden damit allemal gemacht. Nur: mit in Deutschland verkauften Autos werden schöne Extragewinne eingefahren. Weil bei uns ja die (Brutto-)Einkommen so hoch sind. Weil die Deutschen ja so autovernarrt sind (zumindest wollen uns das die interessierten Medien weismachen). Ähnlich beim Benzinpreis. Ähnlich bei ... (bitte selbst ergänzen)Kein Konzern verzichtet auf Gewinne. Da sind schon die "Eigentümer" sprich Aktionäre (US-Rentenfonds etc.) vor. Also bitte nicht weiterträumen, sondern aufwachen und mitdenken!
Ich möchte Ihnen gerne nahelegen, dass Sie sich nochmal über Pharmafirmen informieren und Ihren Kommentar überdenken.Während meines Studiums ging es in einer Vorlesung um die Entwicklung neuer Medikamente. Und bei diesem thema wurden eben auch Pharmafirmen und ihr Vorgehen angeschnitten.Genaue Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf, aber es war glaube ich etwa 1/4 des Budgets, dass allein für Werbung aufgewandt wird. Und die Erforschung neuer Medikamente? Wo bleiben denn die neuen wirksamen Medikamente gegen Malaria, Parasiten usw.? Solche medikamente werden nicht entwickelt, da diese Klientel sowieso kein Geld hat. Lieber wird die Zusammensetzung alter medikamente so weit verändert, dass die Wirksamkeit nicht nachlässt, sie aber als neues, teures Medikament zugelassen werden kann.Dabei will ich es nun bewenden lassen, denn das ist nun schon wieder einige Jahre her und ich sollte mich selbst auch noch mal informieren.
Es ist sicherlich richtig, dass die entwicklung eines Medikamentes extrem hohe kosten verursacht. Bei flops trägt der Konzern alleine das risiko.Nun haben wir aber zwei Medikamente, die beide innerhalb eines weitverbreiteten leidens ähnliche Linderung vderschaffen und stehen vor der wahl zwiwchen 1500 uro und 50 euro und der tatsache, dass im ersteren fall vielen menschen nicht geholfen werdne kann. Was tun? Sollen nun all die Menschen leiden, obwohl es ein Mittel gibt, aber kein Geld für das teure Medikament da sind, aber genug für das billigere?Was zahl nun mehr - die Kosten, die bereits erbracht wurden zur entwicklung oder das momentan stattfindende leiden vieler menschen?Meiner Meinung nach haben hier die Konzerne einfach pech gehabt in solch einen fall - gehört quasi mit zum risiko neben all den vielen anderen risikofaktoren.Aber zum glück regeln wir sowas heutzutage per gesetz und richterspruch ansttatt einfach wie früher indem man entsprechende Leute totgeschlagen hat - gar barbarische Zeiten waren das, und niemand hat da rücksicht auf die vorher geleistete Arbeit dieser menschen oder ihre familien genommen, sondern es wurde ihnen samt ihrem leben weggenommen, wenn sie da zu sehr gemuckt haben und es ein zu großes öffentliches Bedürfnis nach ihren Gütern gab.Welch ein Glück nur, dass diese Zeiten momentan vorbei sind.
mein lieber Ironicus.
mein lieber Ironicus.
"Pharmazonzerne trotz bestehender Patente auf Milliardengewinne
verzichtet haben, um über ihre gesetzliche Verantwortung hinaus
Staaten, die offensichtlich keine Verantwortung für ihre Bevölkerung
spüren..."So kann man es auch ausdrücken, dass die betreffenden Staaten das Geld nicht haben. Wenn Pharmakonzerne sich entscheiden mehr Geld für Werbung als für Forschung, die ja häufig auf Grundlagen aus den öfffentlichen Universitäten beruht, auszugeben (siehe http://www.spiegel.de/wis...), sollte auch die Versichertengemeinschaft, die das am Ende alles bezahlen muss, entsprechende Prioritäten setzen.Medikamente sind ohnehin mit einem gewinnorientiertem System nur schwer zu vereinbaren, da sie im Idealfall die Ursache, wegen der sie verkauft werden abschaffen.Wenn dann noch nicht einmal das Korrektiv: "Wenn ich es nicht produziere, tut es die Konkurenz" greift, muss der Staat zum Wohle der Bevölkerung nachhelfen.
So ist es.
Es wird reguliert und reguliert und reguliert. Die Kontrolle frißt mehr Geld als die Behandlung kranker Menschen. Es gibt Gesundheitskassen. Eine Landesgesundheitsministerin wurde Vorsitzende einer Krankenkasse. Das Geld wird von einer Ecke in die nächste geschoben. Die Krankenkassen führten des Out-of-label-use ein, um den Arzt regreßpflichtig zu machen. Für ein zugelassenes Medikament tragen die Pharmafirmen die Verantwortung. Sie versuchen sich durch nicht verständliche Beipackzettel zu entlasten. In Amerika sind höchste Entschädigungssummen möglich. Hier zeigt sich ein Beispiel für die Geister, die man rief.
Oder, wie es ein Patient meinte, daß größte Problem im Gesundheitssystem ist der Patient. Er steht überall im Weg.
Hier zeigt sich auch auf, wie sich hier ethische und einfache finanzielle Probleme miteinander verknüpfen. Bisher konnte man das Gesundheitssystem immer irgendwie bezahlen und so konnte jedem relativ nah an der Grenze des technischen Möglichen geholfen werden.In Zukunft werden die Therapien immer spezieller und wesentlich teurer werden und das Kassenbudget ist begrenzt. Da muss man früher oder später knallhart entscheiden, ob man jetzt bei 10 Leuten die Erblindung versucht zu verhindern, bei einem gegen Krebs kämpft, oder anderen mit kleineren chirugischen Eingriffen hilft. Da wird es immer mehr Menschen geben, die eine theoretisch heilbare Krankheit haben, aber es nicht bezahlbar ist - weder für die Einzelperson noch für die Gesellschaft. Ethisch ist es schwierig, aber die bisherige Lösung wird nicht mehr funktionieren. Diese Diskussion wurde ja bisher in der Öffentlichkeit vermieden, aber sie lässt sich nicht ewig aufschieben.
NAchdem sich die Pharmakonzerne im Allgemeinen in allen Fällen vor allem finanziell sehr gut aus der Affäre ziehen, kann es hier eigentlich gar keine Diskussion geben: Das medizinisch wirksame Medikament ist das Mittel der Wahl und wenn es zwei gibt, die qualitativ gleichwertig sind, fällt die Wahl auf das Günstigere - egal ob off-label oder nicht, denn diese Unterscheidung ist ja offensichtlich der Willkür geschuldet!! Vor allem wenn bei diesem bürokratischen Getue auch noch Menschen erblinden, denen geholfen werden könnte. Das könnte man sonst bösartigerweise auch als unterlassene Hilfeleistung bewerten!!
"Das könnte man sonst bösartigerweise auch als unterlassene Hilfeleistung bewerten!!"Das ist keine Unterstellung, schon gar keine bösartige.
"Das könnte man sonst bösartigerweise auch als unterlassene Hilfeleistung bewerten!!"Das ist keine Unterstellung, schon gar keine bösartige.
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