PROMINENT IGNORIERTSchillers Schädel

Die Nachricht, dass Schillers Schädel, der einst auf Goethes Schreibtisch stand und lange schon in Weimars Fürstengruft ruht, gar nicht Schillers ist (was jetzt eine gentechnische Analyse ergeben hat), ist bitter für jeden Dichterfreund, der die Reliquie für den schönsten Beweis der Unsterblichkeit hält. Aber Trost stiftet auch hier der große Schiller, der bekanntlich sagte: »Der Güter höchstes ist der Schädel nicht.«

 
  • Quelle DIE ZEIT Nr.20 vom 08.05.2008, S.1
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  • Schlagworte Johann Wolfgang von Goethe | Unsterblichkeit | Weimar
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