Netz gegen Nazis Braunes Potenzial

Fast 70 Prozent der Deutschen finden, dass zu viele Ausländer im Lande leben

Man darf die Stärke einer antiparlamentarischen Rechten nicht allein nach Wahlergebnissen beurteilen. Auch die Mehrheitsgesellschaft vertritt fremdenfeindliche, chauvinistische, antisemitische Meinungen. Ende 2006 veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie mit dem Titel Vom Rand zur Mitte , die zeigt, wie verbreitet rechtsextremistische Denkweisen sind, dass Sozialdarwinismus nicht das weltanschauliche Privileg der NPD und die Verharmlosung des Nationalsozialismus nicht nur unter Neonazis üblich ist.

So glauben 39,1 Prozent der Deutschen, die Bundesrepublik sei »durch die vielen Ausländer in gefährlichem Maß überfremdet«, weitere 28,5 Prozent stimmen dieser Aussage in Teilen zu. 43,8 Prozent der Ostdeutschen und 35,2 Prozent der Westdeutschen sind der Meinung, »Ausländer kommen nur hierher, um den Sozialstaat auszunutzen«. Viele, die nicht NPD gewählt haben, sind dennoch einverstanden mit dem NPD-Slogan »Arbeit zuerst für Deutsche«: 35 Prozent der Bevölkerung würden bei Arbeitsplatzmangel der Deutschen »Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken«.

Solche Maßnahmen sind in einer Demokratie allerdings schwer durchzusetzen, deshalb wünschen sich mehr als ein Viertel der Bürger konsequenterweise auch »eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert«. Jeder fünfte Bürger im Westen und jeder zehnte im Osten findet: »Auch heute noch ist der Einfluss der Juden zu groß.« 11,6 Prozent aller Befragten stimmen der Aussage zu: »Ohne Judenvernichtung würde man Hitler heute als großen Staatsmann ansehen.« Nach der Veröffentlichung der Studie wurden die Ergebnisse auf rechten Websites gefeiert. Tatsächlich gibt es in der sogenannten Mitte noch viel braunes Potenzial. EF

Im Dossier der aktuellen ZEIT-Ausgabe finden Sie das Poster zum Projekt “Netz gegen Nazis”.



Das Projekt “Netz gegen Nazis” ist eine Internetplattform in Zusammenarbeit mit der ZEIT, die helfen will, dem Rechtsextremismus mit Rat und Tat entgegenzutreten.

 
Leser-Kommentare
  1. Sehr geehrter Herr Wagner,mit Ihren Wortspielereien, die vielleicht der rechte Stammtisch versteht, ich aber nicht, verschließen Sie nur die Augen vor der Realität. Und mit Ihrer Unterstellung, es würde denjenigen, die ihre Augen vor dem zunehmenden Rassismus und dem zunehmenden Rechtsextremismus nicht verschließen, nur um staatliche Fördermittel gehen, diffamieren Sie demokratisches Engagement. Damit nehmen Sie selbst am rechten Stammtisch Platz.Trotz methodischer Differenzen kommen alle empirischen Erhebungen der letzten Jahre zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Studie der Ebert Stiftung. Zum Beispiel die Langzeituntersuchung des Bielefelder Soziologen Heitmeyer. Gemäß seiner Erhebung stimmen 2007 54,7% der Deutschen der Aussage zu, dass in Deutschland zu viele Ausländer leben. Ob 54 oder 70 Prozent: Was zu viel ist, ist zu viel! Nicht die Ausländer sind das Problem (oder die "Struktur der Ausländer", so eine krause und unverständliche Formulierung von Ihnen) sind das Problem, das Problem sind die Deutschen, Sie und ich! In diesem Sinne ....

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    • T810
    • 12.05.2008 um 13:31 Uhr

    so ich Ihren Gedanken weiterspinnen darf...
    ...sollten wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen und unseren Kindern im Rahmen der schulischen Bildung nicht nur dänische Weihnachtslieder lernen lassen und in Projektwochen Obstsalate anrichten lassen.
    Wahre und lückenlose Aufarbeitung der geschichtlichen Zusammenhänge, welche Ideologie dem Nazismus zugrunde liegt, fehlt in deutschen Schulen. Hier reicht nun mal nicht die zeitlich abgegrenzte und zusammenhanglose Abhandlung des Deutsch-Französischen Krieges, des 1. Weltkrieges und das Fiasko der Weimaer Republik. Die Kunst der Wahrnehmung unter Einbeziehung der damaligen technischen und geistigen Voraussetzungen der deutschsprachigen Bevölkerung und die Einflussnahme religiöser Führungseliten auch und gerade in Deutschland findet in der Art der Schuldiskussion keinen Platz.
    Öde Abhandlungen in der Schule dieser düstersten Epoche menschlichen Daseins schafft Platz für nationalistisches, nazistisches Herrenmenschengedönse. Wieviel Mühe es macht, in der eigenen Familie diesem Prozess geistiger Verwahrlosung Stand zu halten, habe ich an eigenem Leib verspürt. Soviel Dummheit, Frechheit und Ignoranz seitens hochschulgebildeter Geschichtspädagogen habe ich noch nicht erlebt. Nun ist mein jünster Sohn in der Schule diesem Kapitel und dem Einfluss dieser "Intelligenzbombe" ausgeliefert trägt unsere Gedanken auf den Lippen.
     

    Die Zustimmung zur These "In Deutschland leben zu viele Ausländer" und Rassismus sind nicht per se gleichzusetzen. Das dies dennoch häufig geschieht, finde ich problematisch, da es die Diffamierung eines Großteils der Bevölkerung zum Ziel hat und die Verweigerung eines demokratischen Diskurs über das Thema manifestiert, welche bereits seit Jahren stattfindet und die Bürger von der Politik entfremdet: einer bereits jahrelang betriebenen, nicht demokratisch legitimierten Einwanderung über die Köpfe der Bürger hinweg. Darüber, daß aus dieser Politik "braunes Potenzial" entsteht, mögen sich nun diejenigen wundern, welche Demokratie solcherart buchstabieren und glaubten, es gäbe keine Partei, welche aus dem Konsens ausscheren und die Interessen dieser "schweigenden Mehrheit" verträte. Und wären den meisten Wählern Parteien wie DVU, NPD etc. nicht zu unappetitlich, und verfügten diese nicht über ein schier unglaubliches Maß an Inkompetenz und der Fähigkeit zur Selbstdemontage sowie den zwanghaften Drang, die Demokratie abschaffen zu wollen, sondern würden diese stattdessen den Eindruck erwecken, eine halbwegs sinnvolle Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik realisieren zu können, sie wären längst im Bundestag, einer linken Mehrheit in der deutschen Medienlandschaft zum Trotz.  robocop_marvin geht mit dem augenblicklichen medialen Zeitgeist völlig d'accord: Das Problem sind die Deutschen. Der zu ignorierenden Mehrheitsauffassung, daß in Deutschland zu viele Ausländer lebten, ist folglich mit pädagogischen Maßnahmen und Diffamierung zu begegnen, nicht etwa mit demokratischer Teilhabe und Diskurs. Das mag noch eine Weile so funktionieren. Aber nur eine Weile. 

    • T810
    • 12.05.2008 um 13:31 Uhr

    so ich Ihren Gedanken weiterspinnen darf...
    ...sollten wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen und unseren Kindern im Rahmen der schulischen Bildung nicht nur dänische Weihnachtslieder lernen lassen und in Projektwochen Obstsalate anrichten lassen.
    Wahre und lückenlose Aufarbeitung der geschichtlichen Zusammenhänge, welche Ideologie dem Nazismus zugrunde liegt, fehlt in deutschen Schulen. Hier reicht nun mal nicht die zeitlich abgegrenzte und zusammenhanglose Abhandlung des Deutsch-Französischen Krieges, des 1. Weltkrieges und das Fiasko der Weimaer Republik. Die Kunst der Wahrnehmung unter Einbeziehung der damaligen technischen und geistigen Voraussetzungen der deutschsprachigen Bevölkerung und die Einflussnahme religiöser Führungseliten auch und gerade in Deutschland findet in der Art der Schuldiskussion keinen Platz.
    Öde Abhandlungen in der Schule dieser düstersten Epoche menschlichen Daseins schafft Platz für nationalistisches, nazistisches Herrenmenschengedönse. Wieviel Mühe es macht, in der eigenen Familie diesem Prozess geistiger Verwahrlosung Stand zu halten, habe ich an eigenem Leib verspürt. Soviel Dummheit, Frechheit und Ignoranz seitens hochschulgebildeter Geschichtspädagogen habe ich noch nicht erlebt. Nun ist mein jünster Sohn in der Schule diesem Kapitel und dem Einfluss dieser "Intelligenzbombe" ausgeliefert trägt unsere Gedanken auf den Lippen.
     

    Die Zustimmung zur These "In Deutschland leben zu viele Ausländer" und Rassismus sind nicht per se gleichzusetzen. Das dies dennoch häufig geschieht, finde ich problematisch, da es die Diffamierung eines Großteils der Bevölkerung zum Ziel hat und die Verweigerung eines demokratischen Diskurs über das Thema manifestiert, welche bereits seit Jahren stattfindet und die Bürger von der Politik entfremdet: einer bereits jahrelang betriebenen, nicht demokratisch legitimierten Einwanderung über die Köpfe der Bürger hinweg. Darüber, daß aus dieser Politik "braunes Potenzial" entsteht, mögen sich nun diejenigen wundern, welche Demokratie solcherart buchstabieren und glaubten, es gäbe keine Partei, welche aus dem Konsens ausscheren und die Interessen dieser "schweigenden Mehrheit" verträte. Und wären den meisten Wählern Parteien wie DVU, NPD etc. nicht zu unappetitlich, und verfügten diese nicht über ein schier unglaubliches Maß an Inkompetenz und der Fähigkeit zur Selbstdemontage sowie den zwanghaften Drang, die Demokratie abschaffen zu wollen, sondern würden diese stattdessen den Eindruck erwecken, eine halbwegs sinnvolle Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik realisieren zu können, sie wären längst im Bundestag, einer linken Mehrheit in der deutschen Medienlandschaft zum Trotz.  robocop_marvin geht mit dem augenblicklichen medialen Zeitgeist völlig d'accord: Das Problem sind die Deutschen. Der zu ignorierenden Mehrheitsauffassung, daß in Deutschland zu viele Ausländer lebten, ist folglich mit pädagogischen Maßnahmen und Diffamierung zu begegnen, nicht etwa mit demokratischer Teilhabe und Diskurs. Das mag noch eine Weile so funktionieren. Aber nur eine Weile. 

    • Hipper
    • 08.05.2008 um 14:17 Uhr

    Ich halte es für überaus gefährlich was sie hier - sicherlich in guter Absicht - treiben! Einen Teil der Bevölkerung quasi als Proto-Nazis zu denunzieren, nur weil diese Menschen offensichtlich mit gewissen gesellschaftlichen Erscheinungen unzufrieden sind.! Missständen zu artikulieren ist ihr demokratisches Recht - vielleicht sogar ihre staatsbürgerliche Verpflichtung. Oder wollen sie hier suggerieren, dass es auf dem globalisierten  Arbeitsmarkt, in unserem selektiven Bildungswesen oder im Zuge des interkulturellen Dialoges keine Probleme gäbe? Über die Motive der Bürger, die entsprechenden Antworten  anzukreuzen, können wir doch nur spekulieren - die Gründe würden sich erst im Rahmen einer offenen Debatte zeigen!Also ich wäre sehr vorsichtig, hier vorschnell Tabuthemen zu konstruieren, Denkverbote auszusprechen und so die Leute in die Arme der "verständnisvollen Neo-Nazis" zu treiben. So ehrenvoll die Aktion "Netz gegen Nazis" auch sein mag, besteht kein Grund irgendwelche Tribunale abzuhalten!

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    Sehr gut.Ich stimme Ihrem Kommentar uneingeschraenkt zu. Denn das ist doch das wirkliche Problem dass jeder,der nicht 'ja' und 'amen'sagt zu dem was immer wieder propagiert wird der ist einfach ein Nazi und fremdenfeindlich.

    absolut richtig

    Sehr gut.Ich stimme Ihrem Kommentar uneingeschraenkt zu. Denn das ist doch das wirkliche Problem dass jeder,der nicht 'ja' und 'amen'sagt zu dem was immer wieder propagiert wird der ist einfach ein Nazi und fremdenfeindlich.

    absolut richtig

  2. Sehr gut.Ich stimme Ihrem Kommentar uneingeschraenkt zu. Denn das ist doch das wirkliche Problem dass jeder,der nicht 'ja' und 'amen'sagt zu dem was immer wieder propagiert wird der ist einfach ein Nazi und fremdenfeindlich.

    Antwort auf "Sehr gefährlich"
  3. 70% der Deutschen sind also Nazis oder braunes Potential, weil sie meinen, dass zu viele Ausländer in Deutschland leben? Das kann doch nicht ihr Ernst sein!
    Nun, auch ich bin der Ansicht, dass es für alles das richtige Maß geben muss, und das schließt den Ausländeranteil in Deutschland ein. Soll ich mir jetzt den NPD-Aufnahmeantrag downloaden?
    Die Nazi-Hysterie in der Zeit-Redaktion nimmt allmählich groteske Züge an. Mich erinnert das an McCarthy und seinen Ausschuss für unamerikanische Umtriebe, der überall Kommunisten witterte und die USA damit tyrannisierte oder an Robespierres Wohlfahrtsausschuss, der jeden als Feind der Revolution guillotinierten liess, der nicht fanatisch genug dass vertrat, was seine Clique gerade als revolutionäre Notwendigkeit.
    Das größte braune Potential muss man aktuell allerdings in der Zeit-Redaktion verorten, zumindest was das Soffwechsel-Endprodukt angeht, was diese Farbe auch für sich beansprucht.
    Wer so überzieht wie Sie, erreicht genau das Gegenteil von dem, was er vorgibt anzustreben.

  4. wer, Ihrer Meinung nach, ist denn ein Nazi?
     
    Ehe Sie diese Frage beantworten, stellen Sie sich doch eine neue Frage: "Warum waren mehr als 70% aller Deutscher dem dritten Reich sympatisch gesinnt?" Mehr als ein Jahrzehntes lang!
     
    Wenn diese Leute/das damalige deutsche Volk als Nazis beschrieben werden koennen/sollen, dann kann es sicherlich auch heute wahr sein. Oder?
    Weil viele von ihnen (wohl die Mehrheit) nicht "Mein Kampf" jeden Tag verbreiteten, sondern "nur" der Nazi Regierung zustimmen wollten, stolz waren auf den Aufstieg des Landes, auf die Autobahnen, auf the 1936 Olympiade in Berlin (wie heute auf Weltmeisterschaft), darauf dass Mercedes die "besten" Autos produzierte, spaeter dass man mit der "besten Wehrmacht" ohne grosse Muehe beinah ganz Europa erobern konnte usw usw.
     
    Um die die Blut-saugenden Plutokraten und Kapitalisten mit guten Erfolg loszuwerden!
     
    Die richtige Frage fuer heute ist: Ist Deutschland wirklich eine Demokratie, die "schlechte" Wirtschafts-Zeiten ueberleben kann ohne eine "starke" und "ordentliche" Regierung zu brauchen?
     
    Oder neigt es, dieses Land und seine Buerger, zu einer "gescheiten" Regierung, einer "gescheiten" Sittenpolizei, einer "gescheiten" Planwirtschaft. Wenn ja, und weil solch einer Regierung dem Volk natuerlich dann als anderen ueberlegen erscheinen wuerde, wie koennte sie/es (das "Volk") dumme Minderheiten im Inland tolerieren und auch dem Ausland diese/ihre "besseren Methoden nicht mit Vorbild oder Gewalt beibringen?
    (Es waere die Muehe wert, Sie koennten sich mal daran interessieren, was in den Universitaeten, von den "Weltklasse Professoren" den Studenten in den dreissiger und vierziger Jahren vorgesetzt wurde! Und wie es dem heutigen Unterricht aehnlich ist.)
     
    Die Farbe der Hemden, ob braun, rot oder gruen, was hat sie damit zu tun, dass das dritte Reich deutsche "Experiment" Millionen Menschen der Welt ihr Leben gekostet hat? Und diesem Volk am Ende ein Land in Truemmern bescherte, das von den Feinden als eine Marktwirtschaft aufgebaut worden ist, und der Demokratie dadurch dort eine Chance gab.
     
    Wie sie/diese Chance benuetzt wird, kommt nicht auf die Plutokraten und Kapitalisten der heutigen Welt, sondern auf die Deutschen an fuer ihre Heimat.

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    Der Beitrag zielt u. a. darauf, Leute mundtot zu machen, die das auch in der Zeit-Redaktion gepflegte Leitbild einer multikulturellen Gesellschaft für Deutschland nicht teilen. Die berühmt-berüchtigte Nazi-Keule wird leider sehr oft ausgepackt, wenn vornehmlich Diskutanten, die sich für "links" halten und im Besitz der allein seelig machenden Wahrheit dünken, sich mangels besserer Argumente nicht mehr anders zu helfen wissen.Die Inflationierung und der Missbrauch des Nazi-Vorwurfs und seiner Varianten tragen auch zur Verharmlosung der nazionalsozialistischen Ideologie und ihrer Verfechter bei.

    Dem Kundigen ist bekannt, daß die sogenannte "Reichskristallnacht", laut Sebastian Haffner ein Versuchsballon der Nazis, bei der Bevölkerung nicht den gewünschten Anklang fand; auch der Angriffskrieg gegen Polen etc. stieß nur auf wenig Begeisterung. Wer seine Informationen aus der Wochenschau-Berichterstattung und der Nazi-Presse bezieht, glaubt natürlich an das Gegenteil. 

    Der Beitrag zielt u. a. darauf, Leute mundtot zu machen, die das auch in der Zeit-Redaktion gepflegte Leitbild einer multikulturellen Gesellschaft für Deutschland nicht teilen. Die berühmt-berüchtigte Nazi-Keule wird leider sehr oft ausgepackt, wenn vornehmlich Diskutanten, die sich für "links" halten und im Besitz der allein seelig machenden Wahrheit dünken, sich mangels besserer Argumente nicht mehr anders zu helfen wissen.Die Inflationierung und der Missbrauch des Nazi-Vorwurfs und seiner Varianten tragen auch zur Verharmlosung der nazionalsozialistischen Ideologie und ihrer Verfechter bei.

    Dem Kundigen ist bekannt, daß die sogenannte "Reichskristallnacht", laut Sebastian Haffner ein Versuchsballon der Nazis, bei der Bevölkerung nicht den gewünschten Anklang fand; auch der Angriffskrieg gegen Polen etc. stieß nur auf wenig Begeisterung. Wer seine Informationen aus der Wochenschau-Berichterstattung und der Nazi-Presse bezieht, glaubt natürlich an das Gegenteil. 

    • v.Pohl
    • 09.05.2008 um 8:54 Uhr

    Drehen wir die Umfrage doch mal um: Ab welcher Anzahl Ausländer in Deutschland dürften die Deutschen den protestieren, ohne von Heytmeyer und Co. als "braun" abgestempelt zu werden. 20 Mio? 40 Mio? 60 Mio?
    Zu diesen Studien hatte übrigens DieWelt im Februar 2007 einen Beitrag von Klaus Schröder. "Den Deutschen wird Rechtsextremismus angedichtet"
    http://www.welt.de/politik/article714410/Den_Deutschen_wird_Rechtsextremismus_angedichtet.html
    v.Pohl

  5. Der Beitrag zielt u. a. darauf, Leute mundtot zu machen, die das auch in der Zeit-Redaktion gepflegte Leitbild einer multikulturellen Gesellschaft für Deutschland nicht teilen. Die berühmt-berüchtigte Nazi-Keule wird leider sehr oft ausgepackt, wenn vornehmlich Diskutanten, die sich für "links" halten und im Besitz der allein seelig machenden Wahrheit dünken, sich mangels besserer Argumente nicht mehr anders zu helfen wissen.Die Inflationierung und der Missbrauch des Nazi-Vorwurfs und seiner Varianten tragen auch zur Verharmlosung der nazionalsozialistischen Ideologie und ihrer Verfechter bei.

    Antwort auf "Herr Heir,"
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    was Sie ueberhaupt sagen wollen.
    In beiden Ihrer Beitraege:
     
    Wieso will man jemanden (wem denn?) "mundtot" machen?
    Was ist das "gepflegte Leitbild" der ZEIT-Redaktion?
    Wieso ist die "beruehmte Nazi-Keule" beruechtigt?
    Was ist ein "vornehmlicher" Diskutant ausser Ihnen?
    Wer "haelt" sich hier fuer "links"? (Sie?)
    Was soll man verstehen unter dem  Ausdruck "... im Besitzt der allein seelig machenden Wahrheit duenken...."?
     
    Usw usw

    Menschen mit Ihrer Gesinnung benutzen die Behauptung "Nazi-Keule schwingen" immer wieder gerne als Totschlagargument. Um gegen die "Unterstellungen" zu argumentieren, fällt Ihnen doch bestimmt mehr ein als: "Die berühmt-berüchtigte Nazi-Keule wird leider sehr oft ausgepackt,
    wenn vornehmlich Diskutanten, die sich für "links" halten und im Besitz
    der allein seelig machenden Wahrheit dünken, sich mangels besserer
    Argumente nicht mehr anders zu helfen wissen."Ansonsten gehe ich einfach davon aus, dass Sie immer dann, wenn Ihnen nichts anderes einfällt, (wahrscheinlich weil man Sie entlarvt hat) behaupten, man habe Ihnen mal wieder mit der "Nazikeule" unrecht getan. Also auch Sie sich nicht anders zu helfen wissen....

    was Sie ueberhaupt sagen wollen.
    In beiden Ihrer Beitraege:
     
    Wieso will man jemanden (wem denn?) "mundtot" machen?
    Was ist das "gepflegte Leitbild" der ZEIT-Redaktion?
    Wieso ist die "beruehmte Nazi-Keule" beruechtigt?
    Was ist ein "vornehmlicher" Diskutant ausser Ihnen?
    Wer "haelt" sich hier fuer "links"? (Sie?)
    Was soll man verstehen unter dem  Ausdruck "... im Besitzt der allein seelig machenden Wahrheit duenken...."?
     
    Usw usw

    Menschen mit Ihrer Gesinnung benutzen die Behauptung "Nazi-Keule schwingen" immer wieder gerne als Totschlagargument. Um gegen die "Unterstellungen" zu argumentieren, fällt Ihnen doch bestimmt mehr ein als: "Die berühmt-berüchtigte Nazi-Keule wird leider sehr oft ausgepackt,
    wenn vornehmlich Diskutanten, die sich für "links" halten und im Besitz
    der allein seelig machenden Wahrheit dünken, sich mangels besserer
    Argumente nicht mehr anders zu helfen wissen."Ansonsten gehe ich einfach davon aus, dass Sie immer dann, wenn Ihnen nichts anderes einfällt, (wahrscheinlich weil man Sie entlarvt hat) behaupten, man habe Ihnen mal wieder mit der "Nazikeule" unrecht getan. Also auch Sie sich nicht anders zu helfen wissen....

  6. was Sie ueberhaupt sagen wollen.
    In beiden Ihrer Beitraege:
     
    Wieso will man jemanden (wem denn?) "mundtot" machen?
    Was ist das "gepflegte Leitbild" der ZEIT-Redaktion?
    Wieso ist die "beruehmte Nazi-Keule" beruechtigt?
    Was ist ein "vornehmlicher" Diskutant ausser Ihnen?
    Wer "haelt" sich hier fuer "links"? (Sie?)
    Was soll man verstehen unter dem  Ausdruck "... im Besitzt der allein seelig machenden Wahrheit duenken...."?
     
    Usw usw

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