Beruf Sprechstunde in Bullerbü

Schwedische Regionen wie Dalarna versuchen deutsche Ärzte abzuwerben. Dabei locken sie nicht nur mit paradiesischen Arbeitsbedingungen, sondern auch mit schwedischer Idylle.

Immendorf füllt sich. 100 Stühle stehen im Tagungsraum des Swissotel am Ku’damm bereit, gleich werden sie alle besetzt sein. Dalarna, eine Region in Mittelschweden, deren Markenzeichen rote Holzpferdchen sind, von denen niemand sagen kann, wozu sie gut sind, hat an diesem Samstagvormittag geladen. Ärzte sollen rekrutiert werden, die bereit sind, nach Schweden auszuwandern.

Assistenz- oder Fachärzte wie Hans-Joachim Haubold. Zwei unterschriftsreife Verträge aus der Schweiz liegen ihm bereits vor, aber die Schweden will er sich auch noch anschauen, da ist er flexibel. Fest steht nur, dass er im Juli auswandern wird, Hauptsache weg, irgendwohin, »wo meine Fähigkeiten mehr geschätzt werden«. Zehn Jahre als niedergelassener Facharzt in Bad Kreuznach, zehn Jahre Kampf mit der Bürokratie hätten ihn mürbe gemacht, sagt er: »Die Bedingungen werden immer schlechter, und ich will nicht zehn weitere Jahre darüber lamentieren.« Seine Visitenkarte weist den 44-Jährigen aus als Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Notfallmedizin, Naturheilverfahren, Badearzt, Ernährungsmediziner DAEM/DGEM, Akupunktur (TCM), Weiterbildungsbefugter für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Kinderheilkunde, Nordic-Walking-Lauftherapeut NWGA. Die Entscheidung sei ein langer Prozess gewesen, doch nun sei das Maß voll: »Ich warte nicht mehr auf bessere Zustände. Sie werden nicht kommen, egal, was die Politiker sagen.«

Im Publikum sitzen sowohl Studenten als auch Mittfünfziger

Ein Diaprojektor wirft bis zum Beginn der Veranstaltung schwedische Bilderbuchimpressionen auf die Leinwand: Blaubeeren, Braunbären, Wälder, rote Blockhütten an wilden Seeufern; die Holzpferdchen gibt es in verschiedenen Größen. Das Spektrum der hundert Auswanderungsinteressierten reicht vom Studienanfänger bis zur Mittfünfzigerin, die sich erkundigt, ob sie auch in ihrem Alter noch Chancen in Schweden hätte. Die Antwort: Ja, unbedingt; das Durchschnittsalter der Ärzte in Dalarna liege bei 57 Jahren.

Sebastian Böttcher, 24, studiert noch zwei Jahre Medizin an der Charité: »Ein Klinikarzt, der dieses Jahr nach Schweden gehen wird, hat so davon geschwärmt, dass ich mal mit einem Kumpel hierhergekommen bin.« Nelli Fock, 20, die ihr Medizinstudium gerade erst begonnen hat, sagt, sie wollte »immer schon ins Ausland gehen. Das kann Schweden sein, muss es aber nicht.«

Die Veranstaltung beginnt. Christiane Schmidt, 34, studierte Romanistin und Germanistin, Typ Claudia Schiffers kleine Schwester, wird sie moderieren. Sie ist extra aus Schweden angereist und hat einige Vertreter des dalarnischen Gesundheitswesens mitgebracht. Personalchef Robert Carlsson kommentiert eine Diaschau, die den Eindruck verstärkt, dass alle Schweden Trachten tragen und in roten Holzhäusern wohnen. Aber auch Bilder aus dem schwedischen Gesundheitswesen werden gezeigt: »Hier sieht man, wie schön Kliniken liegen können: am See, dahinter der Wald – das ist die offene und geschlossene Psychiatrie von Säter.«

Besonders gefragt sind Allgemeinmediziner, Radiologen, Gastroenterologen, Psychiater. Und nicht nur in Dalarna. Auch andere schwedische Regionen werben deutsche Mediziner an, die Recruiting-Veranstaltungen werden beispielsweise im Deutschen Ärzteblatt vermeldet. Schon jetzt gibt es im schwedischen Gesundheitswesen viele unbesetzte Stellen, weil der Staat in der Vergangenheit zu wenig ausgebildet hat. Die anstehenden Pensionierungen werden die Situation deutlich verschärfen. Derzeit kommen in Dalarna 2396 Patienten auf einen Arzt; die Zielvorgabe liegt bei 1600. Was nicht gesagt wird: Viele schwedische Ärzte wandern nach Norwegen aus, weil sie dort mehr verdienen. So entsteht eine Ärzte-Völkerwanderung: Die Lücken, die wiederum die Deutschen in der Heimat hinterlassen, werden zu einem großen Teil von Ärzten aus Osteuropa gefüllt.

Die Verdienstmöglichkeiten, die der Diaprojektor an die Leinwand wirft, sehen auch für deutsche Arztverhältnisse zunächst einmal wenig berauschend aus: 2549 bis 2722 Euro netto bringt ein Assistenzarzt nach Hause, ein Facharzt 3172 bis 3555 Euro. Das sei jedoch »ein gutes schwedisches Gehalt«, versichert Christiane Schmidt. »Die Einkommensverhältnisse lassen sich nicht eins zu eins übertragen, so ist beispielsweise die Kinderbetreuung sehr viel günstiger.« Ein Ganztagskindergartenplatz inklusive Essen für 150 Euro im Monat bei einem Rechtsanspruch schon für Einjährige – davon können deutsche Eltern allerdings nur träumen.

»Für 1000 Euro im Monat könnten wir einen Platz in einem privaten Kindergarten bekommen«, erzählt ein Arztehepaar aus dem Rheinland, 30 und 29 Jahre alt. Sie möchten nicht namentlich genannt werden, weil sein Arbeitgeber noch nichts von den Auswanderungsplänen weiß. Ihre Kinder sind dreieinhalb und anderthalb Jahre alt, seit einem Jahr versucht die Mutter, eine Stelle als Assistenzärztin zu bekommen: »Als Assistenzärzte ist es für uns beide nur möglich, in Vollzeit zu arbeiten. Es gibt viele Angebote – aber keines, das sich mit Familie vereinbaren lässt.«

»Man kann Oberärztin werden und trotzdem Kinder haben«

Da klingen die schwedischen Arbeitsbedingungen in deutschen Ärzteohren paradiesisch. Selbstständige Praxen kennt man dort nicht, alle Ärzte sind festangestellt, arbeiten wochentags von 7.45 bis 16.15 Uhr. Wer Wochenenddienst hat, bekommt sechs bis acht Stunden Anwesenheit pro Tag mit 240 Prozent des Normallohnes entgolten oder mit 200 Prozent Stundenausgleich. Fünf Minuten telefonieren im Bereitschaftsdienst von zu Hause aus werden mit 30 Minuten Arbeitszeit verrechnet.

Deutsche Ärzte sind in Schweden gefragt, weil die Ausbildung einen guten Ruf hat, sich die beiden Völker kulturell und geografisch nahe sind und auch die Sprachen nicht zu weit auseinanderliegen. Zudem macht die traditionelle Faszination der Deutschen für alles Schwedische von Abba und Bullerbü bis zu Ikea und Volvo die Integration leicht. Christiane Schmidt: »Wenn Sie auch unter zu wenig Zeit, zu viel Administration und dem Missverhältnis zwischen Arbeit und Lohn leiden, kann ich Ihnen versprechen: Das ist in Dalarna ausgeglichen. Man kann Oberärztin werden und trotzdem Kinder haben. Und vier Wochen zusammenhängenden Urlaub. Den brauchen Sie auch, um die Landschaft zu genießen.«

Florian Klär, 36, ist seit August 2007 als Allgemeinmediziner in Schweden und berichtet von seinen Erfahrungen. Dass als Hausarzt im Angestelltenverhältnis die finanzielle und die personelle Verantwortung wegfallen. Dass er nicht mehr in den Interessenkonflikt kommt zwischen wirtschaftlichen und medizinischen Aspekten. »Man hat mehr Zeit für die ärztliche Tätigkeit. Weiterbildung zählt als Arbeitszeit«, sagt Klär. »Und Sprechstunden sind anders organisiert: In der Akutsprechstunde habe ich 20 Minuten Zeit für den Patienten. Hinzu kommen terminierte Sprechstunden mit 30 Minuten pro Patient und Telefonsprechzeiten. Ein Facharzt kommt so auf 12 bis 14 Patientenkontakte pro Tag.« Ungläubiges Gelächter im Publikum. »Lachen Sie ruhig, das ist die natürliche Reaktion«, sagt Christiane Schmidt souverän lächelnd. Nachdem sie rund 30 Fragen beantwortet hat, löst sie die Runde auf: »Der Warteraum für die Bewerbungsgespräche ist ausgeschildert.«

Das Ärzteehepaar aus dem Rheinland hat die Bewerbungsunterlagen schon parat und muss sie nur noch abgeben. Und was nehmen die beiden nun nach Hause mit? »Wir hatten uns schon vorher eingehend informiert, aber es gab noch einige interessante Details, beispielsweise zur Kinderbetreuung.« Insgesamt habe die Veranstaltung einen sehr netten Eindruck gemacht. Und es sei eine wichtige Information, dass man die Kosten für den viermonatigen Intensiv-Sprachkurs nicht zurückzahlen müsse, falls einen das Heimweh überwältigt. Das sei in der mittelschwedischen Region Gävle, die sich am Tag zuvor in Kiel präsentiert habe, anders gewesen. Ansonsten spiele die finanzielle Seite aber keine große Rolle, meint der Arzt und junge Vater: »Wir wollen einfach Lebensqualität gewinnen.«

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
  1. Trotz meiner 53 Lenze denke ich ständig darüber nach, meine gutgehende Praxis zu schließen und ins Ausland abzuwandern. Es sind weniger die sich ständig verschlechternden Einkommensbedingungen; schlimmer ist die überbordende Bürokratie, der wahnsinnige Neidkomplex, die unverschämte Forderungshaltung gerade gering Erkrankter, der mangelhafte seelische Rückhalt bei Politikern, Presse usw.
    Es ist zum Verzweifeln in diesem Land Arzt zu sein.

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    Warum kommen die Deutschen nicht nach Australien? Hier bekommen Sie einfach ein Visum when Sie Aerzte ,Informatiker, Krankenschwester usw. sind. Gehaelter sind ziemlich hoeher und das Wetter is einfach wunderlich!Vor 3 Jahre bin ich aus Argentinien nach Australien gewandernt und kann nicht verstaehen, wieso die Deutschen nicht massig nach Sydney oder Melbourne einwandern! Vergessen Sie Schweden! Australien wartet auf Ihnen! :)alex dodera - sydney

    Warum kommen die Deutschen nicht nach Australien? Hier bekommen Sie einfach ein Visum when Sie Aerzte ,Informatiker, Krankenschwester usw. sind. Gehaelter sind ziemlich hoeher und das Wetter is einfach wunderlich!Vor 3 Jahre bin ich aus Argentinien nach Australien gewandernt und kann nicht verstaehen, wieso die Deutschen nicht massig nach Sydney oder Melbourne einwandern! Vergessen Sie Schweden! Australien wartet auf Ihnen! :)alex dodera - sydney

  2. Warum kommen die Deutschen nicht nach Australien? Hier bekommen Sie einfach ein Visum when Sie Aerzte ,Informatiker, Krankenschwester usw. sind. Gehaelter sind ziemlich hoeher und das Wetter is einfach wunderlich!Vor 3 Jahre bin ich aus Argentinien nach Australien gewandernt und kann nicht verstaehen, wieso die Deutschen nicht massig nach Sydney oder Melbourne einwandern! Vergessen Sie Schweden! Australien wartet auf Ihnen! :)alex dodera - sydney

    Antwort auf "Nix wie weg...."
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    • TyRell
    • 19.05.2008 um 22:40 Uhr

    Sprechen dort alle so "wunderliches" Deutsch wie Sie? Nix wie hin da :). Einfach nur toll.

    • TyRell
    • 19.05.2008 um 22:40 Uhr

    Sprechen dort alle so "wunderliches" Deutsch wie Sie? Nix wie hin da :). Einfach nur toll.

    • brux
    • 19.05.2008 um 12:41 Uhr

    Das ist ja der Witz an der EU: Sie bringt Wettbewerb zwischen den Staaten und ihren Systemen. Deutschland sieht da häufig recht alt aus. Aber an der deutschen Selbstgerechtigkeit zu kratzen, ist ja eine gute Sache.
    Mal sehen, wann der deutsche Michel aus seinem Tran erwacht und von den Politikern echte Reformen verlangt, nicht nur Koalitionsarithmetik und einen sprechenden Hosenanzug.

    • TyRell
    • 19.05.2008 um 22:40 Uhr
    4. =D

    Sprechen dort alle so "wunderliches" Deutsch wie Sie? Nix wie hin da :). Einfach nur toll.

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    • PRO
    • 20.05.2008 um 22:29 Uhr

    [Gelöscht, bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen. /Die Redaktion pt.]

    • PRO
    • 20.05.2008 um 22:29 Uhr

    [Gelöscht, bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen. /Die Redaktion pt.]

  3. Wenn man bescheiden lebt, reicht das fuer den Rest des Monats. Wenn man wirklich malochen will, dann sind £ 20000 pro Monat drin. (In der Republik Irland verdient man uebrigens als niedergelassener GP noch mehr. Es ist nur schwierig eine Praxisbewilligung zu erhalten.)
    Also: nicht die Raender des Kontinents aus den Augen verlieren, Kollegen!

    • PRO
    • 20.05.2008 um 22:29 Uhr
    6. [...]

    [Gelöscht, bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen. /Die Redaktion pt.]

    Antwort auf "=D"
  4. Dieser Artikel spricht ein sehr, sehr großes Problem im deutschen Gesundheitssystem an, nämlich die schlechte bis ausbeuterische Behandlung von Ärzten und seine Konsequenz - das Auswandern. Leider hat Deutschland noch nicht verstanden, dass gerade bei Spitzenkräften ein globaler Wettbewerb herrscht, der ein Land sehr hart treffen kann. Wir deutschen sind es gewohnt, in der Regel, von guten bis sehr guten Ärzten versorgt zu werden. Wir sehen es schon zu sehr als "Gott gegeben" an und wollen wenig dafür leisten, dass es so bleibt. Der Autor sprach an, dass viele "Auswanderer" durch Ärzte aus Osteuropa besetzt werden. Ich habe oft über dieses Problem mit einem jungen Arzt gesprochen. Hierbei geht es nicht unbedingt über die fachliche Qualität, darüber kann ich mir kein Urteil erlauben, dieser Ärzte, sondern viel mehr um ihre sprachlichen Fähigkeiten und die damit verbundenen Zwischenmenschlichen Defizite. Ein Arzt der die Landessprache nicht versteht, wird mich nur als Auto sehen können, deren Werte es aufzubessern gilt. Ich durfte schon erleben, wie ein solcher Arzt  seine Diagnose stellte: "Wir können wohl nichts mehr für sie tun." (Würde ich hier aufschreiben, wie er diese zerschmetternde Nachricht wiedergegeben hat - während meiner Anwesenheit, ich besuchte zum Glück nur einen anderen Patienten - würde ich nur Lacher erzeugen, die diese Geschichte nicht verdient.) Er standt da, die Frau zuerst fassungslos, dann aufgelöst in Tränen. Ich werde nicht vergessen, wie sie laut schluchzend  den Arzt nach genaueren Auskünfte bat, er sich einfach umdrehte und ging. Er hätte es ihr wohl eh nicht erklären können, vielleicht hat er sie auch nicht verstanden. Ich weis nicht wie es ihnen geht, ich möchte später eine Solche Situation nicht erleben.Dieses Beispiel, ist sehr hart und betrifft eine sehr schlimme Extremsituation. Aber die Medizin ist für den Patienten ein sehr sensibler Bereich, wo es regelmäßig um Leben und Tod geht. Manche Klinikärzte werden sich jetzt denken, ein deutscher Arzt hätte auch keine Zeit gehabt, diese Nachricht schonender zu verfassen, oder sich um diese Patientin etwas länger zu kümmern. Falls sie das Denken oder aus Erfahrung wissen, dann ist es doch genau das Problem, welches wir in Deutschland haben. Der Arzt interpretiert seine Rolle als "Mechaniker" - besser gesagt zwingen ihn die Zustände oft dazu -  und Zeit für den "Menschenarzt" ist nicht vorhanden. Ich denke auch, es wird bei  Ärzten mit Sprachproblemen, viel mehr falsche Diagnosen geben, da sie geschilderte Symptome nur grob eingliedern können, nämlich ihrem Vokabular entsprechend. Das solche Situation nicht zur Regel werden, benötigen wir weiterhin viele deutsche Ärzte. Damit wir deutsche Ärzte auch weiterhin haben, brauchen wir Studenten die Medizin studieren, in dem Beruf auch wirklich einsteigen (viele wandern in Fremde Bereiche ab, auch ein sehr, sehr großes Problem) und in Deutschland bleiben. Ich  wurde wütend, als ich las, dass sich schon Studenten mit dem Auswandern befassen und sogar einige Ärzte, die Aubilden, dafür Werbung machen. Leider wurde hier nicht erwähnt, dass die Ausbildung eines deutschen Arztes ungefähr 400 000 - 500 000 € dem deutschen Staat kostet. Viele Länder mit einem Ärztedefizit würden gerne unsere jungen Ärzte zum Nulltarif "einkaufen", was hier ja schön beschrieben ist. Das wir die Spesen bezahlen, vergessen dabei viele Leute. Bessre Bedingungen für Ärzte müssen geschaffen werden, damit wir auf dem Markt Konkurernzfähig bleiben. Das Fordern nach diesen "besseren Bedingungen" von Seiten der Politik, sind leere Worte, die keine Taten folgen lassen. Die Krankenhäuser wissen, die Kranken werden kommen und wer sie behandelt, ob deutscher oder ausländischer Arzt, ob guter oder schlechter, ist Leitern von privaten Krankenhäusern,  soweit die Kasse stimmt, egal. Zuviele Fehler sollten nicht gemacht werden, dass schadet dem Ruf, aber Kassenpatienten sind sowieso an ein bestimmtes Krankenhaus gebunden, daher ist der Ruf nur bedingt dem Geldbeutel förderlich. Deutschland muss aufwachen und sich den Problemen stellen. Wir alle wollen von guten Ärzten behandelt werden, jetzt und später im unseren Leben. Ich hoffe, ich muss nicht Russisch oder Polnisch lernen, damit ich meinem Arzt sagen kann, wo der Schuh drückt.

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