Altenpflege Bitterkeit und Zorn

Sie sind nicht nur Opfer. Auch von alten Menschen selbst geht Gewalt aus. Demenzkranke beschimpfen, schlagen oder beißen ihre Pfleger. Neue Pflegekonzepte und kleinere Heime sollen die Aggression dämpfen.

Demenz ist die häufigste Ursache dafür, dass alte Menschen ihre Selbstständigkeit verlieren. Die Anzahl der Erkrankten wird sich – glaubt man aktuellen Prognosen – bis 2050 verdoppeln. Damit wächst auch ein Problem, das mit der Demenz einhergeht und das bis heute tabuisiert wird: die Altersaggressivität.

Gebrechliche alte Menschen – eine Gefahr? Dass Demenz tatsächlich ein wesentlicher Risikofaktor für gewalttätiges Verhalten ist, belegt eine umfangreiche Studie in Baden-Württemberg. In den 60 Heimen, die Martina Schäufele vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und ihre Kollegen untersuchten, leiden fast drei Viertel der Senioren unter einer mittleren bis schweren Demenz. 37 Prozent von ihnen zeigten innerhalb des Beobachtungszeitraums von zwei Wochen aggressives Verhalten in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen.

Wie solche Aggressionen aussehen, hat die Schweizer Pflegeforscherin Marlis Glaus acht Wochen lang in vier Zürcher Heimen aufgezeichnet. Am häufigsten kracht es zwischen acht und elf Uhr bei der Morgenwäsche. Drei Viertel der Attacken sind verbal. Schimpfworte wie dumme Kuh, Arschloch und Sauhund, gefolgt von schlagen, kratzen, beißen, spucken.

Verlässliche Untersuchungen über das Phänomen sind selten. Kaum ein Heim ist nach den Erfahrungen der Mannheimer Forscher bereit, über aggressives Verhalten seiner Bewohner Auskunft zu geben. »Offenbar herrscht große Angst vor Skandalberichten, die das Image der Altenpflege weiter schädigen«, sagt Martina Schäufele. »Hinzu kommt eine Scham, die daher rührt, dass Aggressionen durch Demenzkranke von den Pflegern oft als eigenes Versagen wahrgenommen werden.«

Ian Needham, der die Pflegeforschung an der Fachhochschule St. Gallen leitet, arbeitete früher als Pfleger in der Psychiatrie. »Das Schwierigste für einen Pfleger ist es, zu begreifen, dass sich ein Angriff nicht gegen den Menschen richtet, sondern gegen die Person im Kittel«, sagt er. Die Aggressionen drücken das schwer artikulierbare Unbehagen der Patienten aus. Sie zeugen von mangelnder Kommunikation zwischen Pflegern und Gepflegten, von fehlender Zeit, von Heimroutine und verletzter Privatsphäre (siehe Interview). »Aber obwohl es heute immer mehr Demenzkranke gibt, wird der angemessene Umgang mit ihnen während der Pflegeausbildung nicht genügend gelehrt«, sagt die Pflegewissenschaftlerin Sabine Bartholomeyczik von der Universität Witten/Herdecke. Sie ist eine der Autorinnen der Rahmenempfehlungen, die das Bundesgesundheitsministerium 2006 zum Umgang mit »herausforderndem Verhalten« bei Demenzkranken herausgegeben hat. Die Empfehlungen reichen vom Streicheln bis zur Bewegungsförderung, von Raumgestaltungskonzepten bis zur Gedächtnisstimulation, die hier Erinnerungsförderung heißt.

Bei allen Einzelmaßnahmen ist jedoch ein aggressionsfördernder Faktor schwer zu beseitigen. Gewalt wird vielfach durch die Lebenssituation selbst verursacht. Wer gegen seinen Willen in ein Heim kommt, bringt den Frust gleich mit.

Im Pflegeheim Sonnweid im Zürcher Oberland geht man deshalb andere Wege. 80 Prozent der Menschen, die hier wohnen, sind schwer dement. Als sich der Heimleiter Michael Schmieder 1987 entschied, im Sonnweid ausschließlich Menschen mit Demenz aufzunehmen, war es weder in der Schweiz noch in Deutschland üblich, demente und nicht demente Heimbewohner zu trennen.

Dabei nehmen Menschen mit Demenz ihre Defizite durchaus wahr – vor allem in der Konfrontation mit Nichtdementen. Nicht mehr zu wissen, wie man mit Messer und Gabel isst oder telefoniert, setzt die Betroffenen unter Druck, erzeugt tiefe Frustrationen – und kann Gewalt auslösen. Deshalb sollen die Bewohner des Sonnweid möglichst wenig davon merken, was sie nicht mehr können. Rampen ersetzen die Treppen. Keine Tür versperrt den Weg in den großen Garten. Viele Bewohner kamen als Problemfälle hierher. Eine Frau war als notorische Pöblerin bekannt, die Bewohner und Personal beschimpfte, Türen zuknallte und bei jeder Gelegenheit die Zunge herausstreckte. Seit sie in einer Wohngruppe lebt, ist sie die Liebenswürdigkeit in Person.

Auch in Deutschland sind Heime der sogenannten vierten Generation, die seit Ende der neunziger Jahre gebaut werden, klein und persönlich und ermöglichen es den Menschen, in ihrem vertrauten Quartier zu bleiben. »Pflege ist im Heim selbstverständlich«, sagt Martin Mybes, Leiter des St. Carolushauses in Freiburg. »Die Frage ist, was machen wir außerdem?« Das neue Heim, dessen Bau in diesem Jahr beginnt, soll das fünfstöckige Hufeisen aus den sechziger Jahren mit seinen langen Fluren ersetzen. Die 120 Bewohner werden wie in einer Hausgemeinschaft leben, in einzelnen Wohnungen – jeweils sechs bis maximal 13 Personen zusammen. Speziell geschulte Pflegehilfskräfte, die Alltagsbegleiter heißen, führen den Haushalt und kochen, was die Wohngemeinschaft wünscht. Täglich kommen die Pfleger ins Haus, um Behandlungen durchzuführen, Spritzen und Medikamente zu geben. »Indem wir Heime in die Nachbarschaften integrieren, verlieren sie ihren bedrohlichen Aspekt«, sagt Mybes.

Für diese Integration setzt er auf Freiwillige, vor allem Angehörige, Studenten und rüstige Rentner aus der Gegend. Sie sitzen im Heimbeirat, führen die Hausbibliothek, begleiten beim Ausflug oder beim Gang in die Kirche. Und sie fahren mit den Heimbewohnern einmal im Jahr für 14 Tage in den Urlaub.

Solche Auszeiten wecken bei manchen Kranken längst vergessen geglaubte Fähigkeiten. Und sie machen Unruhige sanft und Passive fröhlich. »Alte Menschen sind nicht per se friedlich«, sagt Mybes. »Sie sind wie früher, nur alt.«

 
Leser-Kommentare
  1. Vor ein paar Tagen ging es um die Pflege innerhalb der Familie. In dem Artikel wurde nur die Gefahr gesehen, die von den Angehörigen ausgeht, gegen den zu Pflegenden. Mitleid erhielt nur der zu Pflegende. Kein Wort wurde darüber verloren, wie anstrengend die Alten sind und wie die Pflegenden (meist eine Tochter) ohne es gelernt zu haben, ohne etwas dafür zu bekommen, ohne freie Tage sich oft über Jahre total verausgabt und dann auch mal die Nerven verliert. Diese bösen Pflegenden wurden nur als Gefahr für die Alten gesehen.Nicht so, wenn es um berufliche Pfleger geht. Die es gelernt haben, ein Gehalt für die Arbeit bekommen, jede Woche 2 freie Tage haben, den normalen Jahresurlaub bekommen, die bekommen auch Verständnis und Mitgefühl. Da auf einmal sind die zu Pflegenden die bösen Aggressiven, Verletzenden. 

  2. Die PflegeIndustrie (mit vielen ArbeitsPlätzen ...) hat ein Interesse daran, dass möglichst viele Pflegefälle vorliegen und entsprechend viele Menschen so eingestuft werden.Oder will irgendjemand lächerlicherweise das Gegenteil behaupten ??Daher sollten dringend Massnahmen zum Schutz der Alten getroffen werden, im allgemeinen Interesse, denn jeden kann es erwischen, der nicht früh genug stirbt.Was früher vielleicht einmal als "kleiner Dachschaden", "gelegentliche Marotte" usw. durchgegangen wäre, genügt heute vollauf zur Entmündigung des"Patienten" (um den man sich ja "kümmern" müsse).Die (Für)sorge gilt oft mehr den potentiellen Einnahmen, die gerichtliche Betreuer, Pfleger, Altenheime usw. machen könnten, als den Menschen, die sich auch oft gar nicht wehren können, bspw. aufgrund von Schwerhörigkeit.Praktisch geht die _ganze_ Rente eines Pflegebedürftigen für die Pflege drauf: ZwangsUnterbringung, Kosten des gerichtlichen Betreuers, allerlei andere Kosten ...Die evtl. vorhandenen Ersparnisse des Betroffenen sind schnell "abgearbeitet" (durch den bevollmächtigten gerichtlichen Betreuer).Wenn der Patient Glück hat, bekommt er vielleicht ein 2stelliges (!) Taschengeld gezahlt, er hat ja sonst alles ...Quasi bemächtigt sich die PflegeWirtschaft der Renten ihrer Mündel, und so erkennt man auch, wieso dem Staat das vielleicht gefallen könnte:1 Rente reicht nicht mehr nur für den Rentner, sondern wird gleich weitergereicht, an die ArbeitsPlätze in der PflegeIndustrie ...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hatten Sie es je mit Demenzkranken zu tun? Wohl nicht, denn sonst wüssten Sie, dass es mehr als ein "kleiner Dachschaden" oder eine "gelegentliche Marotte" ist. Demenzkranke leiden oft selbst unter ihrer Demenz und können zur Gefahr für sich und andere werden, beispielsweise wenn ein Demenzkranker den Gasherd anmacht und Papier drauflegt, weil er denkt, dass es eine Heizung ist (bei mir in der Nachbarschaft passiert, zum Glück war die Feuerwehr rechtzeitig da) oder einfach aufhört zu Essen, weil er es einfach vergisst, und immer mehr abmagert (betraf eine andere betagte Nachbarin). Meines Errachtens nimmt man heutzutage Demenzkranke endlich ernst und versucht, ihren speziellen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Früher, als man Anzeichen einer Demenz einfach als "kleiner Dachschaden" oder "gelegentliche Marotte" abgetan hat, wurden die Betroffenen im Heim einfach abgestellt, eingesperrt, angebunden, mit Medikamenten ruhig gestellt... War das besser? Bei der Pflege von Demenzkranken von einer Art Abzocke zu sprechen, wie Sie es tun, wird der ganzen Problematik überhaupt nicht gerecht. Zudem ist die Pflege für den Staat (in der Schweiz werden die meisten Pflegeheime von Gemeinden und Städten betrieben) allzuoft ein "Verlustgeschäft", weil die Pflege sehr teuer ist. Da reichen die Krankenkassenbeiträge und die Vermögen der Pfelgebedürftigen oft nicht aus, um die Kosten zu decken, und die Gemeinwesen müssen die Lücke mit Sozialhilfe decken. Also: Würden die Gemeinden, die ja viele Altersheime betreiben, nur nach rein finanzillen Gesichtspunkten entscheiden, hätten sie ein Interesse daran,  möglichst niemanden als demenzkrank und somit oft pflegebedürftig einzustufen.

    Hatten Sie es je mit Demenzkranken zu tun? Wohl nicht, denn sonst wüssten Sie, dass es mehr als ein "kleiner Dachschaden" oder eine "gelegentliche Marotte" ist. Demenzkranke leiden oft selbst unter ihrer Demenz und können zur Gefahr für sich und andere werden, beispielsweise wenn ein Demenzkranker den Gasherd anmacht und Papier drauflegt, weil er denkt, dass es eine Heizung ist (bei mir in der Nachbarschaft passiert, zum Glück war die Feuerwehr rechtzeitig da) oder einfach aufhört zu Essen, weil er es einfach vergisst, und immer mehr abmagert (betraf eine andere betagte Nachbarin). Meines Errachtens nimmt man heutzutage Demenzkranke endlich ernst und versucht, ihren speziellen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Früher, als man Anzeichen einer Demenz einfach als "kleiner Dachschaden" oder "gelegentliche Marotte" abgetan hat, wurden die Betroffenen im Heim einfach abgestellt, eingesperrt, angebunden, mit Medikamenten ruhig gestellt... War das besser? Bei der Pflege von Demenzkranken von einer Art Abzocke zu sprechen, wie Sie es tun, wird der ganzen Problematik überhaupt nicht gerecht. Zudem ist die Pflege für den Staat (in der Schweiz werden die meisten Pflegeheime von Gemeinden und Städten betrieben) allzuoft ein "Verlustgeschäft", weil die Pflege sehr teuer ist. Da reichen die Krankenkassenbeiträge und die Vermögen der Pfelgebedürftigen oft nicht aus, um die Kosten zu decken, und die Gemeinwesen müssen die Lücke mit Sozialhilfe decken. Also: Würden die Gemeinden, die ja viele Altersheime betreiben, nur nach rein finanzillen Gesichtspunkten entscheiden, hätten sie ein Interesse daran,  möglichst niemanden als demenzkrank und somit oft pflegebedürftig einzustufen.

  3. 3. @2

    Diese Perspektive erklärt dann auch, warum die Verwandten eine Gefahr für ihre Alten darstellen, bei "professioneller" Hilfe jedoch die zu pflegende Person die gefährliche ist.

  4. Jahrelange Verharmlosung der Darstellung von Aggression in Medien, mit Rechtfertigung, es handle sich um 'Kunst' oder 'Produkt eines anerkannten Produzenten', und Liberalisierung der Computerspiele mit brutalster Aggression habe unsere Jugend deformiert, besser präformiert. Wieso sollte die grundsätzliche gespaltene Haltung zu 'Angriff-' und 'Verteidigungrecht' unserer Politik über Jahrzehnte die inzwischen gealterten Konsumenten nicht ebenso präformiert haben?Jetzt versucht man Lösungen, um mit den Folgen zurecht zu kommen - verständlich. Aber werden die Ursachen genauso angegangen?

  5. Irgentwie beschleicht mich der Eindruk das viele nicht wissen wie ansterengent Ältere Herren und Damen sein können die sich ihre Welt geschaffen haben und nicht mehr einsehen etwas anderes als gegeben hinzunhemen. Die Agresivität ist schon lange ein Problem über das nicht gere gesprochen wird, auch geshalt weil man ja weis das sie von den Damen und Herren nicht gewollt vorkommt sonder eher eine natürliche Abwehrreaktion ist gegen die sich änderden Umstände und daggen das sie selbst imer weniger einfluss darauf haben. Auch unterstell ich mal vielen der Fleger das sie nict wie gefordert immer gut gelaunt und komplett ausgeruht ihren dist verrichten sonder das sie Angestellte sind denen man eine Arbeit geibt mit der sie möglichst viel Geld für den Arbeitgeber verdinen. Und so ist das Verhältnes nicht immer das optimale Pflege verhältnis wo man alle Maken tolereiren kann und sich zeitlasen und das Waschen auch mal 3-4 Stunden dauern kann da man auf den Mentschen Rüksiche mehen möchte, sondern ein dinst der für eine Arbeit einen Zeitrahmen hat in dem er die Arbeit zu volenden hat, und grade Personen die in der zeit 3-4 Mal vergessen wer man eigentlich ist, warum sie hier sind, was gemacht werden soll, warum es gemaht werden soll, warum sie das nicht sleber können, u.s.w. zerren dann scho recht extrem am Zeit rahmen der Betreuer. So find ich es sehr gut das man neue Wege gehen möchte und dese auch ausprobiert. Ein Heim in dem nur Pflegefälle wohnen die die Selbe ERkrankung haben sich also auch untereinander Verstehen können und sich nicht untereinander Schähmen müssen für dinge die sich nicht mehr können, klingt für viele wie eine Trennung nach Erkrankungen zweks einfachere Betreuung.Allerdings neigen Dike Mentschen auch gazu, wenn sie sich mal zum Abnehmen entschlossen haben, ihre guten Vorsätze schnell zu vergessen wenn sie dann der einzigs Dicke in der Sport Gruppe sind, und werden eher in ihren Entschluss gestärkt wenn alle in der Gruppe das selbe Problem haben. So kann warscheinlic ein Mentsch der öfters man vergist wie seine kinder heisen, und das auch weis das er es vergessen hat, sehr viel besser jemanden verstehen der öfers mal seinen Nahmen vergisst als jemand der diese Erfahrung nicht hat. Duch dieses verstehen kann dann auch viel Agresivität abgebaut werden da man sich dann nicht verteidigen muss sonder das als normales Verhalten akzeptiert wird in der Gruppe das man jamanden öftern mal um den Nahmen bittet weil man ihn vergessen hat. 

  6. Hatten Sie es je mit Demenzkranken zu tun? Wohl nicht, denn sonst wüssten Sie, dass es mehr als ein "kleiner Dachschaden" oder eine "gelegentliche Marotte" ist. Demenzkranke leiden oft selbst unter ihrer Demenz und können zur Gefahr für sich und andere werden, beispielsweise wenn ein Demenzkranker den Gasherd anmacht und Papier drauflegt, weil er denkt, dass es eine Heizung ist (bei mir in der Nachbarschaft passiert, zum Glück war die Feuerwehr rechtzeitig da) oder einfach aufhört zu Essen, weil er es einfach vergisst, und immer mehr abmagert (betraf eine andere betagte Nachbarin). Meines Errachtens nimmt man heutzutage Demenzkranke endlich ernst und versucht, ihren speziellen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Früher, als man Anzeichen einer Demenz einfach als "kleiner Dachschaden" oder "gelegentliche Marotte" abgetan hat, wurden die Betroffenen im Heim einfach abgestellt, eingesperrt, angebunden, mit Medikamenten ruhig gestellt... War das besser? Bei der Pflege von Demenzkranken von einer Art Abzocke zu sprechen, wie Sie es tun, wird der ganzen Problematik überhaupt nicht gerecht. Zudem ist die Pflege für den Staat (in der Schweiz werden die meisten Pflegeheime von Gemeinden und Städten betrieben) allzuoft ein "Verlustgeschäft", weil die Pflege sehr teuer ist. Da reichen die Krankenkassenbeiträge und die Vermögen der Pfelgebedürftigen oft nicht aus, um die Kosten zu decken, und die Gemeinwesen müssen die Lücke mit Sozialhilfe decken. Also: Würden die Gemeinden, die ja viele Altersheime betreiben, nur nach rein finanzillen Gesichtspunkten entscheiden, hätten sie ein Interesse daran,  möglichst niemanden als demenzkrank und somit oft pflegebedürftig einzustufen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service