Südafrika

Der Regenbogen zerbricht

Schwarze massakrieren Schwarze: Bedeutet die Gewalt in den Elendssiedlungen Südafrikas das Ende der Hoffnungen, mit denen Nelson Mandela die Welt begeistert hat?

Südafrika gehört zu jener Handvoll Länder, von denen die Welt eine Idee hat, ein starkes, unverwechselbares, bedeutungsvolles Bild. Nelson Mandela und die friedliche Überwindung der Apartheid stehen für eine der großen Befreiungsgeschichten des 20. Jahrhunderts – das Gute schlechthin, scheinbar unbelastet von der moralischen Zweideutigkeit, die etwa die militanten Befreiungsbewegungen in Lateinamerika entstellt hat. Der Krugerpark, die Löwen, das Gold, das traumschöne Kapstadt unter dem Tafelberg geben diesem Südafrika seine postkartenhafte Leuchtkraft. Die Kriminalität, von der man auch gehört hat, liegt wie ein dunkler Schatten darüber. Aber die Identifikation mit dem Land, das Gefühl, dass Südafrika für gelungene Geschichte steht, sind stärker.

Es sind darum mehr als dramatische Nachrichten aus einem wichtigen Schwellenland, der Vormacht des afrikanischen Kontinents, wenn uns in diesen Tagen Schreckensbilder aus Johannesburg, Durban und anderen Großstädten erreichen. Es ist ein Modell, das auf dem Spiel steht, ein Traum, der auf einmal als Illusion erscheint. Treibjagden auf schwarzafrikanische Einwanderer sind zu sehen, geplünderte Läden und zerstörte Townships. Und ein sterbender Mann, der vom Mob auf eine Matratze gezwungen, mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt wird: Szenen der Barbarei, die ausgerechnet an die Grausamkeiten der Apartheidjahre erinnern und das Bild des Landes verdüstern.

Lange galt Südafrika als Hort der Stabilität auf einem unruhigen Kontinent, als demokratisches Vorbild und ökonomische Lokomotive Afrikas, als Inbegriff der Versöhnung von Schwarzen und Weißen, ja als Labor für die multiethnischen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts. Nun sieht es so aus, als ob auch Südafrika den »afrikanischen Weg« einschlagen werde: den Weg des Niedergangs. Der Weltfußballverband Fifa, der 2010 die erste Weltmeisterschaft in Afrika austragen will, äußert sich besorgt. Kann ein Gastland, in dem über Nacht Gewaltexzesse ausbrechen, ein derartiges Großereignis wirklich bewältigen? Auch wenn es die Funktionäre bestreiten: Ein Plan B liegt bereit. Die Vereinigten Staaten, Mexiko und Spanien sind als Ersatzveranstalter im Gespräch.

»Unsere Elite lebt in einem Paralleluniversum«

Als hätte es nur eines Anstoßes bedurft, um den ganzen Südafrika-Mythos zum Einsturz zu bringen, erscheinen plötzlich auch andere Fehlentwicklungen in grellem Licht. Da ist die skandalöse Aids-Politik der Regierung, die die Seuche immer noch verharmlost, obwohl nach inoffiziellen Schätzungen jeden Tag 900 Menschen sterben und 5,5 Millionen Bürger mit dem HI-Virus infiziert sind – mehr als in jedem anderen Land der Welt. Da häufen sich die Bestechungsaffären bis hinauf in die höchsten Staatsämter. Da fällt infolge einer planlosen Energiepolitik in den Metropolen regelmäßig der Strom aus. Da ist das kolossale Scheitern von Präsident Thabo Mbekis »stiller Diplomatie«, die das Nachbarland Simbabwe vor der Selbstzerstörung retten wollte. Jetzt also die Pogrome gegen Ausländer.

Alle diese Übel werden durch den Grundfehler, die Ursünde der gegenwärtigen südafrikanischen Politik, noch potenziert: die Regierung leugnet, dass die Probleme überhaupt existieren, und erklärt sie zu Erfindungen ihrer Gegner. »Unsere Elite lebt in einem Paralleluniversum und hat den Kontakt zur Realität verloren«, meint ein enttäuschtes Mitglied der Regierungspartei African National Congress (ANC). »Sie hat die Sache, für die wir gekämpft haben, vergessen.«

War das »Wunder am Kap«, der friedliche Machtwechsel anno 1994, als das weiße Apartheidregime abgelöst wurde, nur ein Trugbild? Das neue Südafrika hat viele Gesichter, und ebenso wie als gefährdete Hoffnung kann man es als Erfolgsgeschichte betrachten: als aufstrebende Regionalmacht, die auf ihre Errungenschaften stolz sein darf. Südafrika hat sich im Zeitalter der Globalisierung einen Platz erobert. Seit zehn Jahren legt die Volkswirtschaft kräftig zu, Millionen von neuen Arbeitsplätzen wurden geschaffen. Die Regierung fährt einen soliden Wirtschaftskurs und hat im Rahmen ihres Wiederaufbauprogrammes über zwei Millionen Häuser bauen lassen, die Armenviertel flächendeckend elektrifiziert, die Trinkwasserversorgung verbessert, Kliniken und Schulen gebaut, Altersrente und Kindergeld eingeführt. 12,4 Millionen Bürger erhalten staatliche Transferleistungen, Millionen von weiteren Familienangehörigen leben davon.

Südafrika hat einen Wohlfahrtsstaat gegründet – just in einer Zeit, da er weltweit als Auslaufmodell abgeschrieben wird. Das Entwicklungsland ist selbst zum Geber von Entwicklungshilfe geworden, es entsendet Friedenstruppen in die Krisenherde Afrikas, hat eine gewichtige Stimme auf der internationalen Bühne. Die Kaprepublik ist eine Führungsmacht in Afrika, die mit guten Gründen einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen anstrebt.

Zugleich durchläuft die multiethnische Gesellschaft Südafrikas einen tief greifenden Transformations- und Modernisierungsprozess. Im Laufe der Jahre ist eine schwarze Ober- und Mittelschicht entstanden, die allgemein gestiegene Kaufkraft lässt sich an den riesigen Einkaufszentren am Rande der Townships ablesen. Die Einkommensunterschiede zwischen Schwarzen und Weißen haben sich verringert, noch nie ging es so vielen Südafrikanern so gut wie heute. Doch innerhalb der schwarzen Bevölkerung hat die Wohlstandskluft trotz des Aufschwungs dramatisch zugenommen. 40 Prozent der Erwerbsfähigen sind arbeitslos, jeder dritte Südafrikaner lebt in bitterer Armut. Und so erklären sich die sozialen Unruhen, die seit Jahren in den Townships aufflammen: Die Menschen haben an den Machtwechsel vor 14 Jahren Erwartungen geknüpft, die ebenso überzogen wie unerfüllbar waren; nun fühlen sie sich von der neuen Regierung, die ihnen ein besseres Leben versprochen hatte, betrogen. Ihr Furor richtet sich gegen die inkompetente Verwaltung, gegen korrupte Parteibonzen und Gemeinderäte, gegen all die fat cats, die nur in die eigene Tasche wirtschaften und das Gemeinwohl vernachlässigen.

Präsident Mbeki und seine Minister freilich ignorieren seit Jahren die Sprengkraft der wachsenden Unzufriedenheit, nun sind sie überrascht, dass sich der Volkszorn an legalen und illegalen Zuwanderern aus afrikanischen Bruderstaaten austobt, die ihnen einst im Befreiungskampf beistanden. 56 Menschen wurden bislang ermordet, 80000 sind in Todesangst geflohen und suchen in Kirchen oder Polizeistationen Zuflucht. Und Zehntausende, die nicht mehr wissen, wo sie bleiben sollen, kehren verzweifelt zurück in ihre Herkunftsstaaten. Südafrika, das Land ihrer Träume und Hoffnungen, hat sich in einen Albtraum verwandelt. In den Townships wird zum ersten Mal seit dem Untergang der Apartheid das Militär eingesetzt.

Alexandra ist so eine Township, eine Elendssiedlung im Norden der Wirtschaftsmetropole Johannesburg. 1994, im Jahr der Wende, lebten hier auf 2,5 Quadratkilometern 360000 Einwohner, so viele wie in Wuppertal. Heute sind es 600000, so viele wie in Stuttgart.

Sie hausen in Blechhütten, zwei Drittel haben keinen Job, keine Hoffnung, keine Zukunft. Die Mehrzahl der Zugezogenen kommt aus Simbabwe, die Not und der Terror in ihrer Heimat haben sie hierher getrieben. Es sind fleißige Leute, die sich mit der Überlebensfantasie von Migranten kleine Existenzen aufgebaut haben. Das erweckte die Missgunst der fremdenfeindlich gesinnten Einheimischen. Manche Einwanderer kauften den Südafrikanern deren mit Staatszuschüssen erworbene Billighäuser ab – und verbrennen nun darin. Die Simbabwer werden für die wachsende Armut verantwortlich gemacht, sie waren die ersten Leidtragenden der Pogrome. Das hat auch mit einer zähen Opfermentalität schwarzer Südafrikaner zu tun, die gern die Schuld für ihre Misere bei anderen suchen. Erst waren es die weißen Rassisten, jetzt sind es die schwarzafrikanischen »Schmarotzer«. Sie selber sehen sich als ewig Benachteiligte, die schon unter der Apartheid um ihre Lebenschancen gebracht wurden und bis zum heutigen Tage unter den Folgen der weißen Unterdrückung leiden. Man kennt das auch aus anderen afrikanischen Gesellschaften: Wo immer etwas schiefläuft, stets sind der Sklavenhandel, der Kolonialismus oder die ungerechte Welthandelsordnung verantwortlich. Aber in keinem anderen Land des Kontinents ist diese Opferhaltung so ausgeprägt wie in Südafrika, wo die »weiße Zeit der Dürre« bis zum Ende des 20. Jahrhunderts dauerte. Es ist eine Haltung, die die Menschen lähmt, gegen Kritik immunisiert und nach Sündenböcken suchen lässt.

Die Gewaltexzesse lassen sich nicht allein mit der Armut und dem Verteilungskampf um knappe Güter erklären – sonst würden sich in allen Elendszonen der Erde die Bewohner gegenseitig massakrieren. Das Übel zeugt zugleich von der Anarchie und Rechtlosigkeit, die in den Townships herrscht. Die Menschen sind verroht, ein Leben zählt nicht viel, das hat sich seit den finsteren Zeiten der Apartheid nicht geändert. Unterdessen aber hat das weiße Regime abgedankt, und den jungen, perspektivlosen, zornigen Männern ist der Feind abhanden gekommen. Ihre Aggressionen richten sich nunmehr nach innen, gegen die eigenen Familien und Gemeinden, vor allem gegen die Frauen, die extremen Vergewaltigungsraten in den Townships belegen es. Aber auch außerhalb der Slums ist die Kriminalität zur schlimmsten Plage geworden. Allein im Vorjahr wurden in Südafrika 20000 Menschen ermordet – mehr als im Kriegsland Afghanistan. »Die Gewalt ist in das Erbgut unserer Kultur eingedrungen und reproduziert sich selbst«, befindet der Kriminologe Anthony Altbeker.

Die Häuser der wohlhabenden Weißen gleichen befestigten Zitadellen, ganze Wohnviertel wurden abgeriegelt, nachts patrouillieren schwer bewaffnete Sicherheitsdienste und Bürgerwehren durch die Straßen und üben Selbstjustiz, niemand mehr vertraut der unfähigen und überforderten Polizei. In allen Bevölkerungsschichten wird der Ruf nach der Todesstrafe wieder laut. »Tötet die Bastarde!«, erklärte unlängst Susan Shabangu, die Vizeministerin für Sicherheit. Sie meinte die Gewaltverbrecher. Es ist ein Ausdruck der Hilflosigkeit ihrer Regierung, die die ausufernde Kriminalität seit Jahren bagatellisiert. Südafrika ist ein demokratischer Rechtsstaat, aber dessen Prinzipien sind noch nicht im Bewusstsein der Bürger verankert. Die Horden, die die Immigranten totschlagen, haben keinerlei Respekt vor dem Gesetz, und die zuständigen Staatsorgane sind zu schwach und zu konfus, um es durchzusetzen. Und so steht auch die Tatenlosigkeit auf dem Feld der Inneren Sicherheit in einem Kontinuum des politischen Versagens.

Das Zaudern und Zögern der Regierung angesichts des Terrors gegen afrikanische Flüchtlinge und Zuwanderer kommt einer Bankrotterklärung gleich. Thabo Mbeki regiert nach einem vielversprechenden Start im Jahre 1999 im autoritären, selbstherrlichen Stil des Alleswissers. Doch der Anzug seines legendären Vorgängers Nelson Mandela ist ihm viel zu groß. Mbeki umgibt sich mit Jasagern und Opportunisten, es zählt nicht die Kompetenz, sondern allein die Loyalität. Und seit er den Führungskampf im ANC verloren hat und als Vorsitzender abgewählt wurde, erodiert seine Macht. Sein Ansehen ist national und international so miserabel, dass er eigentlich sofort seinen Hut nehmen müsste. Und die linientreuen Genossen an seiner Seite haben zuallererst ihren eigenen Vorteil im Sinn.

Ein Exempel für die unverschämte Fettlebe lieferte Paul Mashatile, der Arbeitsminister der Provinz Gauteng. Nach seiner Budget-Rede tafelte er mit seinen Spezis in einem Luxusrestaurant für 96000 Rand, rund 9000 Euro. Als der Vorfall in der Presse angeprangert wurde, lud er sogleich zur nächsten Schlemmerrunde ein, diesmal für 107000 Rand. Mashatiles Verhalten ist typisch für den Zustand der politischen Elite – sie ist moralisch verrottet. Desmond Tutu, der ehemalige Erzbischof, geißelt seit Jahren diesen Degenerationsprozess. Es ist zweifelhaft, ob ihn ausgerechnet Jacob Zuma, der potenzielle Nachfolger von Thabo Mbeki, wird aufhalten können. Der Linkspopulist steht selbst unter schwerem Korruptionsverdacht, im August muss er sich vor Gericht verantworten. Zu den xenophobischen Gewaltexzessen war vom Möchtegern-Präsidenten Zuma nicht viel zu hören.

Es fehlen die moralisch integren Staatsmänner der Gründergeneration

In diesen Krisentagen wird den Südafrikanern schmerzlich bewusst, wie sehr ihrer fragilen Nation die moralisch integren Staatsmänner fehlen, die Angehörigen der Mandela-Generation, die ihr Leben dem Freiheitskampf gewidmet und das Land in die Demokratie geführt haben. Die Vision von der toleranten, weltoffenen Regenbogengesellschaft, die die Alten angestrebt hatten, ist nur noch ein hohler Mythos. »After the Party – das Fest ist vorbei« heißt die Rückschau eines ANC-Abtrünnigen, die derzeit auf Bestsellerlisten am Kap steht.

Ereilt Südafrika jener postkoloniale Fluch, der so viele afrikanische Staaten ruiniert hat? Es ist der Fluch, vor dem Frantz Fanon, der Philosoph und Pamphletist der Befreiung, gewarnt hatte, als die afrikanischen Machteliten der soeben unabhängig gewordenen Staaten nach einer kurzen Schamfrist genau dort weitermachten, wo die europäischen Kolonialherren aufgehört hatten: Sie übernahmen ihre Positionen und Privilegien, die Schreibtische und die Swimmingpools, die Seidenbetten und die Dienerschaft. Fanon hat diesen Rollentausch mit der Wendung »masques blancs, peau noir« beschrieben – weiße Masken auf schwarzer Haut. Gemeint ist die fatale Umwandlung von Fremdausbeutung in Selbstbedienung. Südafrikas Frantz Fanon heißt William Gumede, ein Politik-Wissenschaftler. Er schreibt: »Es gibt einen Punkt, an dem alle Befreiungsbewegungen in Afrika straucheln … etwas Unkontrollierbares liegt in der Luft.« Eineinhalb Jahrzehnte nach der Wende nähert sich Südafrika diesem Punkt.

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Leser-Kommentare

  1. Es gibt Theorien, wonach kein Volk mehr als zwölf Prozent Fremde integrieren kann. Meinen Sie das?Einerseits hängt es von der Integrationsfähigkeit des Gastvolkes ab. Andererseits ist der Wille der Zuwandernden entscheidend. Leute, die früher aus Polen, Irland oder Hessen nach Amerika emigriert sind, wollten Amerikaner werden. Manche der heute bei uns lebenden Ausländer wollen jedoch keine Deutschen werden. Ich habe zum Beispiel in Bezug auf manche islamische Gläubige, die nach Deutschland gekommen sind, um hier zu bleiben, meine Zweifel, ob ein Austausch mit der deutschen Kultur im Gange ist. Nein, der Ausdruck »Zweifel« ist eine Untertreibung. Der Austausch findet kaum statt.Kommt daher die verbreitete Furcht vor einer Überfremdung?Die gibt es überall. Sie ist kein Spezifikum der deutschen Gesellschaft; nicht einmal eine europäische Eigenart. Schauen Sie auf den Balkan, nach Uganda, Burundi oder nach Nigeria. Wohin auf der Welt Sie gucken: Sie finden dieselbe Eigenart, dass gewachsene Kulturen die Angst vor Überfremdung durch eine andere Kultur entwickeln. Ich wehre mich dagegen, die Deutschen als besonders fremdenfeindlich auf die Anklagebank zu setzen.http://www.zeit.de/2004/18/Deutschland_2fSchmidt_18?page=all

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    ...die Deutschen seien ein Volk? Das kann durchaus sein, denn vom Gesellschaftsgedanken hat sich die Mehrheit längst verabschiedet - das Raunen des Blutes zählt ihnen mehr als jede Loyalitätsbekundung zu irgendwelchen abstrakten Ideen von Freiheit und Menschenrechten."Die Deutschen" sind natürlich nicht besonders fremdenfeindlich, wer hat ihnen denn so einen Unsinn erzählt? Allerdings sind die 70 %, denen es einfach zu viele Ausländer in Deutschland sind, besonders fremdenfeindlich. Und die über 50 %, die Israel für das gefährlichste Land der Welt halten sind besonders antisemitisch. Und die Tausende von braven Bürgern, die jedesmal, wenn ihre Dorfjugend ein Asylantenheim anzündet, Jubelfeten vor brennenden Menschen veranstalten, sind in der Tat doch durchaus ganz besonders fremdenfeindlich, ebenso jene 20 Prozent, die in einigen ostdeutschen und westdeutschen Fleckchen NPD wählen. http://myblog.de/nichtide...

    in Bezug auf Adolf Hitler kann ich sie allerdings beruhigen. Der war nicht besonders fremdenfeindlich. Der war einfach nur ein stinknormaler deutscher Nazi. http://myblog.de/nichtide...

  2. in Suedafrika ist eine Seifenblase die jetzt endgueltig geplatzt ist.Egal was die politische Korrektheit vorschreibt,man kann Menschen nicht zwingen sich mit Zustaenden abzufinden die ihnen diktiert was in ihrem Land geschieht.Wenn sich die Armen in SA dagegen wehren dass die Armen aus anderen Laendern sich in ihrem Land ausbreiten dann ist das verstaendlich schliesslich haben sie selber kaum das noetige Mininum zum Leben und die unfaehigen,arroganten Politiker dort genau wie hier ignorieren ihre Aengste und sorgen nur fuer sich selber.Menschenrechte in Afrika sind auch eine Schimaere die afrikanische Politiker in ihrem Land geflissentlich ignorieren,die sie aber von westlichen Laendern immer wieder verlangen.

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    so viele Ausländer und kein Flachbildschirm-TV - da muss man doch zuschlagen. Reinste Notwehr, in der Tat. Die armen Nazis in Ostdeutschland haben ja auch einfach nur keine Arbeit, und da nimmt es nicht Wunder, dass man mit dem Baseballschläger anderen Leuten das Hirn aus dem Schädel drischt. http://myblog.de/nichtidentisches[Anmerkung: Bitte kennzeichnen Sie Ironie./ Die Redaktion; ew]

    • 31.05.2008 um 16:45 Uhr
    • marxo

    ...die Deutschen seien ein Volk? Das kann durchaus sein, denn vom Gesellschaftsgedanken hat sich die Mehrheit längst verabschiedet - das Raunen des Blutes zählt ihnen mehr als jede Loyalitätsbekundung zu irgendwelchen abstrakten Ideen von Freiheit und Menschenrechten."Die Deutschen" sind natürlich nicht besonders fremdenfeindlich, wer hat ihnen denn so einen Unsinn erzählt? Allerdings sind die 70 %, denen es einfach zu viele Ausländer in Deutschland sind, besonders fremdenfeindlich. Und die über 50 %, die Israel für das gefährlichste Land der Welt halten sind besonders antisemitisch. Und die Tausende von braven Bürgern, die jedesmal, wenn ihre Dorfjugend ein Asylantenheim anzündet, Jubelfeten vor brennenden Menschen veranstalten, sind in der Tat doch durchaus ganz besonders fremdenfeindlich, ebenso jene 20 Prozent, die in einigen ostdeutschen und westdeutschen Fleckchen NPD wählen. http://myblog.de/nichtide...

    • 31.05.2008 um 16:47 Uhr
    • marxo

    in Bezug auf Adolf Hitler kann ich sie allerdings beruhigen. Der war nicht besonders fremdenfeindlich. Der war einfach nur ein stinknormaler deutscher Nazi. http://myblog.de/nichtide...

    • 31.05.2008 um 16:50 Uhr
    • marxo

    so viele Ausländer und kein Flachbildschirm-TV - da muss man doch zuschlagen. Reinste Notwehr, in der Tat. Die armen Nazis in Ostdeutschland haben ja auch einfach nur keine Arbeit, und da nimmt es nicht Wunder, dass man mit dem Baseballschläger anderen Leuten das Hirn aus dem Schädel drischt. http://myblog.de/nichtidentisches[Anmerkung: Bitte kennzeichnen Sie Ironie./ Die Redaktion; ew]

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    Bei den Unruhen in SA geht es nicht um Flachschirm Fernseher sondern ums reine Ueberleben,auch fuer den Mob der die Auslaender treibt.Man kann die Um-und Zustaende in D. und SA nicht vergleichen auch wenn in D.Asylanten von einigen Dummkoepfen bedroht werden. Was ich aber nicht akzeptabel finde sind die Ausfluechte,die von der SA Regierung immer wieder gemacht werden wenn es sich um AIDS und auch die Kriminalitaet dreht. Wenn es SA nicht gelingt der eignen Bevoelkerung bessere Lebenskonditionen zu bieten dann muss sie sich nicht wundern wenn die Slums ueberkochen.Aber wenn man Herrn Mbeke hoert dann gibt es weder Aids noch Kriminalitaet im Land-alles boese Nachrede und Propaganda aus dem weissen Quartier.Dabei waere auch SA laengst dem Weg Zimbabwe gefolgt wenn es nicht die westlichen Firmen gaebe die die Wirtschaft noch einigermassen unterhalten.Haelt diese Welle der Gewalt gegen Auslaender an ist es moegliche dass sich Investoren ueberlegen ob sie SA nicht auch verlassen sollen Was unfaehige Leute aus Simbabwe gemacht haben wissen wir ja schon und die Zukunft SA haengt von den Entscheidungen die die jetzige Regierung machen wird.

    Oh Mann   Catherine

    Die Zustände und Motive für Gewalt in Ostdeutschland mit Südafrika vergleichen... Das ist schon kein Birnen mit Äpfeln mehr vergleichen, sondern das fällt eher in die Kategorie Vergleich, der so stark hinkt, dass schon keine Krücken mehr reichen, um den aufrecht zu halten....Die Armen in Südafrika sind absolut perspektivlos... Aids, andere Seuchen, Polizeigewalt und Lynchmorde... Das kann man NULL vergleichen mit Hartz in Rostock! Lächerlich!

  3. Liebe Redaktion,
    sind wir wirklich soweit, dass man Ironie kennzeichnen muss, damit auch
    der kranke Nachbar sie versteht, nach dem Motto:
    [Ironie-Modus:an/Ironie-Modus:aus] vor und nach dem ironisch gemeinten
    Teil des Beitrags? Es hat zweifellos keine Beweiskraft, ist aber ein
    Wort von Goethe: Erst durch Ironie wird Dichtung genießbar. (sinngemäß)
    MfG
    montaigne

  4. [Gelöscht. Bitte halten Sie sich an die hier geltenden Regeln - Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung jeglicher Art werden hier nicht geduldet. /Die Redaktion pt.]

  5. Bei den Unruhen in SA geht es nicht um Flachschirm Fernseher sondern ums reine Ueberleben,auch fuer den Mob der die Auslaender treibt.Man kann die Um-und Zustaende in D. und SA nicht vergleichen auch wenn in D.Asylanten von einigen Dummkoepfen bedroht werden. Was ich aber nicht akzeptabel finde sind die Ausfluechte,die von der SA Regierung immer wieder gemacht werden wenn es sich um AIDS und auch die Kriminalitaet dreht. Wenn es SA nicht gelingt der eignen Bevoelkerung bessere Lebenskonditionen zu bieten dann muss sie sich nicht wundern wenn die Slums ueberkochen.Aber wenn man Herrn Mbeke hoert dann gibt es weder Aids noch Kriminalitaet im Land-alles boese Nachrede und Propaganda aus dem weissen Quartier.Dabei waere auch SA laengst dem Weg Zimbabwe gefolgt wenn es nicht die westlichen Firmen gaebe die die Wirtschaft noch einigermassen unterhalten.Haelt diese Welle der Gewalt gegen Auslaender an ist es moegliche dass sich Investoren ueberlegen ob sie SA nicht auch verlassen sollen Was unfaehige Leute aus Simbabwe gemacht haben wissen wir ja schon und die Zukunft SA haengt von den Entscheidungen die die jetzige Regierung machen wird.

    Antwort auf "jawollo"
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  • Von Bartholomäus Grill
  • Datum 5.3.2009 - 13:28 Uhr
  • Quelle DIE ZEIT, 29.05.2008 Nr. 23
  • Kommentare 11
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