Umweltpolitik Adieu, Klimadonna

Der Bundestag beschließt den ersten Teil des Klima-Regierungsprogramms. Im harten Alltag ist von Merkels weltweiter Profilierung als Klimaschützerin nicht viel geblieben

Klimaretterin? Angela Merkel bei einem Besuch in Grönland

Klimaretterin? Angela Merkel bei einem Besuch in Grönland

Einen Moment der Ernsthaftigkeit gab es in der deutschen Klimadebatte, es war im vergangenen Jahr. Gerade hatte der Weltklimarat sich einem wissenschaftlichen Konsens angenähert: Halb so viele Treibhausgase wie heute dürfe die Welt ausstoßen, höchstens, sollten die Folgen des Klimawandels beherrschbar bleiben. Und eine Studie des britischen Ökonomen Nicolas Stern hatte das globale Treibhaus mit einem Preisschild versehen: 2,35 Billionen Euro im Jahr werde es kosten, mindestens, wenn sich die Erderwärmung ungebremst fortsetze.

Die Atmosphäre der Dringlichkeit, die diese beiden Nachrichten erzeugten, verhalf der Bundeskanzlerin zu einer ungewohnten Rolle. Als oberste Weltklimaschützerin eilte Angela Merkel monatelang von Gipfel zu Gipfel. Brüssel, Heiligendamm, Meseberg, Bali. Zwanzig Prozent weniger Treibhausgase in Europa binnen dreizehn Jahren, lautete die Parole des Frühjahrs 2007, dreißig Prozent weniger weltweit, hieß es im Herbst. Den Deutschen konnte es nicht schnell genug gehen. Vierzig Prozent weniger Emissionen hierzulande, beschloss die Bundesregierung. Acht von zehn Bundesbürgern stimmten dieser Forderung zu.

Aus der Perspektive des Jahres 2008 nimmt sich dieser Rückblick seltsam aus. Gerade verabschiedet sich die Große Koalition von dem Ziel, die Fahrer der umweltschädlichsten Autos vorsichtig zur Kasse zu bitten und Spritsparer dafür zu entlasten. Europaweite Obergrenzen für den Benzinverbrauch hatten die Deutschen schon zuvor verhindert, um ihre Autoindustrie zu schonen. Der Anteil der nachwachsenden Rohstoffe im Sprit soll nun auch nicht steigen – nicht etwa, weil Treibstoffe aus Raps und Palmöl dem Klima mehr schaden als nützen. Das Vorhaben scheiterte am Protest der Asphaltlobby, die einer Million Normalverbrauchern nicht zumuten möchte, in Zukunft das geringfügig teurere Superbenzin zu tanken, wenn ihre veralteten Autos Benzin mit Biobeimischung nicht vertragen. ADAC rettet Regenwald, spottete die taz.

Was wurde aus der Aufbruchstimmung des vergangenen Jahres? In der deutschen Debatte scheint sich ein stillschweigender Konsens eingestellt zu haben: Die Rettung der Welt ist ein Problem der Politik, die den Bürger mit diesem Anliegen gefälligst nicht zu behelligen hat. Sechs von zehn Deutschen finden, die Politik tue zu wenig für den Klimaschutz – weil sie fürchten, so ist dies Urteil wohl zu verstehen, selbst etwas tun zu müssen. Dass es nicht der Staat ist, der überdimensionierte Autos baut und fährt, der schlecht gedämmte Wohnungen vermietet und neu errichten lässt und der mit dem Flugzeug in den Urlaub aufbricht – das wurde bislang nie ernsthaft erörtert. Von einer »Bürgerpflicht« in den »eigenen vier Wänden« sprach die Kanzlerin genau ein Mal und kam auf dies Motiv seither nicht mehr zurück.

Doch darum geht es. Vierzig Prozent weniger Treibhausgase – das bedeutet, dass die Bürger dieses Landes ihre private Lebensführung umstellen müssen: Energiesparlampe statt Glühbirne, Sparmobil statt Geländewagen, Solaranlage statt Gastherme, Fahrradurlaub statt Flugreise. Fragen Meinungsforscher nach der Bereitschaft, den eigenen Lebensstil zu ändern, ergeben sich ermutigende Zustimmungsraten. Fragen Marktforscher nach dem Kaufverhalten, dann bleibt davon wenig übrig. Sicher, die Zahl der sparsamen Fahrzeuge ist ein wenig gewachsen. Im Durchschnitt aber werden die Autos immer noch größer, stärker, schwerer und durstiger. Fahrzeugen, deren technische Ahnen einst für Militärs und Wildhüter entwickelt wurden, machen die kleinen Fortschritte im Ökosegment zunichte. So droht die Kanzlerin am passiven Widerstand der Konsumenten zu scheitern.

Klimaschutz als Bürgerpflicht – das sagte die Kanzlerin ein einziges Mal

Dabei läge eine gewaltige Chance in einem ökologischen Aufbruch: Ein Land, das sich von fossilen Treibstoffen ein wenig unabhängiger macht, verschafft sich einen kaum zu überschätzenden Konkurrenzvorteil. Doch eine Politik, die für diese Perspektive nicht wirbt, überlässt das Feld den Branchenlobbys. Aus deren Sicht ist Klimaschutz eine Zumutung.

Schon entwickeln die Klimaschutzgegner eine eigene Ideologie. »Ökodiktatur« lautet eines ihrer Schlagworte – so wird die Verschwendung zum Akt des Widerstands geadelt. »Wer soll das bezahlen?«, fragen die Antiökologen – als kämen uns PS-strotzende Sportwagen, kleiderschrankgroße Kühlschränke und der ungebremste Flugtourismus am Ende nicht viel teurer.

Das konservative Feuilleton hat inzwischen eine anspruchsvollere Theorie der Verweigerung entwickelt. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich die Änderung des globalen Klimas weitaus schneller vollzieht, als der Weltklimarat es vor einem Jahr für möglich hielt. Die »ungeschminkte Wahrheit«, so erfährt mit wohligem Schauder der Leser der FAZ, sei, dass die Schwelle zum Klimawandel womöglich »sogar schon überschritten« wurde. Gerade noch hatte man die Theorie vom künstlich aufgeheizten Treibhaus als Ökospinnerei abgetan – nun soll die Welt unrettbar verloren sein? Der Eisbär stirbt aus, Bangladesch geht unter? Tragisch, tragisch, sagt dazu der neue Klimazyniker. Aber nicht zu ändern, leider.

Glücklicherweise stimmt das nicht. Die Autoren jedenfalls, auf die sich die Lehre vom unvermeidlichen Untergang beruft, sind weit davon entfernt, Resignation zu predigen. Im Gegenteil: Sie fordern, mit dem Klimaschutz endlich Ernst zu machen.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
  1. Kompliment für Ihren Artikel, Herr Drieschner! Greenwashing ist groß in Mode, da braucht es gute Kommentatoren und Aufklärer. Gestern wäre ich bald vom Stuhl gefallen, als ich die neue E.On-Werbung im Fernsehn gesehen habe. Der Energiekonzern verfährt nach demselben Muster wie die die CDU: Zuerst wurden die erneuerbaren Energien als absolute Spinnerei abgetan, dann wurde verbreitet, dass man mit ihnen höchstens 4 Prozent des Strombedarfs decken kann (http://www.sfv.de/briefe/brief97_1/sob97135.htm) und die Energien nicht grundlastfähig sind (dagegen: http://www.kombikraftwerk.de), und nachdem sich all dies als absoluter Blödsinn herausgestellt hat und die Leute noch immer auf Erneuerbare stehen, stellt sich E.On als Pionier der Erneuerbaren dar. Dabei werden gleichzeitig wichtige Projekte blockiert (http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2021699) und so viele Stein- und Braunkohlekraftwerke gebaut und in Auftrag gegeben, dass man die gesamten Klimaschutzziele der Bundesregierung sofort in die Tonne kloppen könnte, wenn die Vorhaben verwirklicht würden. Fazit: Die Beharrungskräfte sind rieisg, der Kampf ist noch lange nicht gewonnen. Im Gegenteil: Nachdem die Gegner des ökologischen Umbaus ihre Rhetorik angepasst haben, ist er noch ein bisschen schwieriger geworden.

    • Anonym
    • 06.06.2008 um 9:28 Uhr

    Die Politik hat sich schon lange selbst die Flügel bis zur Unkenntlichkeit gestutzt, daß man die Handschrift der Wirtschaft sofort erkennen kann. Keine Wunder, die Politik wurde zum Sponsor von Eigen-Werbung eine tolle Sache, Produkte so zu verteuern, bis irgendwann jedem Verbraucher klar werden muß, welche Scharlatanerie mit im Spiel sei.Schönes Wochende - Gute ZEIT mit der ZEIT!
    Isaac Ben Laurence Weismann

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    • Ranjit
    • 06.06.2008 um 9:29 Uhr

    Ich fürchte, das sich die Industrie nicht ändern wird, wenn sie nicht muss.Solange es keine Gesetze gibt, die Umweltbelastendes signifikant teurer machen als Umweltschonendes, gibt es einfach keinen Anreiz für Unternehmen sich zu ändern.Und was die viel beschworenen Schäden für den Ruf der Unternehmens angeht, so hat mein Vorkommentator (#1) die Strategie der Unternehmen schön dargelegt.Es ist nun mal viel billiger zu sagen, man wäre Umweltfreundlich, als es wirklich zu sein. Und bei der extrem kurzen kollektiven Gedächstnisspanne und der geringen Bereitschaft Vieler, sich mal auf eigene Faust zu informieren ist die Behauptung meist genug.

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    • Anonym
    • 06.06.2008 um 9:40 Uhr

    Hände der Industrie verkauft, wird sich gewissermaßen nichts ändern. Da muß der Souverän aufstehen, neue Parteien gründen und daran gehörig rütteln.Ich vernehme, das sei kein Vorwurf hier, man mit den Bedingungen unserer Gesellschaft nicht zufrieden, was ich selbst unterschreiben kann. Es wird ZEIT sich nicht nur Gedanken zu machen, wie dies geändert werden muß, sondern aktiv in kleinen Zirkeln bewußte politisches Bewußtsein einzubringen, um sich dann evtl. mit anderen ZEITgenossen zusammenschließen. Es kostet zwar ZEIT, aber die ZEIT die sich offensichtlich viele Menschen nicht mehr nehmen wollen, aus welchen Gründen auch immer, wird einem andernorts dafür wieder gegeben.Schönes Wochende - Gute ZEIT mit der ZEIT!
    Isaac Ben Laurence Weismann

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    • Anonym
    • 06.06.2008 um 9:40 Uhr

    Hände der Industrie verkauft, wird sich gewissermaßen nichts ändern. Da muß der Souverän aufstehen, neue Parteien gründen und daran gehörig rütteln.Ich vernehme, das sei kein Vorwurf hier, man mit den Bedingungen unserer Gesellschaft nicht zufrieden, was ich selbst unterschreiben kann. Es wird ZEIT sich nicht nur Gedanken zu machen, wie dies geändert werden muß, sondern aktiv in kleinen Zirkeln bewußte politisches Bewußtsein einzubringen, um sich dann evtl. mit anderen ZEITgenossen zusammenschließen. Es kostet zwar ZEIT, aber die ZEIT die sich offensichtlich viele Menschen nicht mehr nehmen wollen, aus welchen Gründen auch immer, wird einem andernorts dafür wieder gegeben.Schönes Wochende - Gute ZEIT mit der ZEIT!
    Isaac Ben Laurence Weismann

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    • Anonym
    • 06.06.2008 um 9:40 Uhr

    Hände der Industrie verkauft, wird sich gewissermaßen nichts ändern. Da muß der Souverän aufstehen, neue Parteien gründen und daran gehörig rütteln.Ich vernehme, das sei kein Vorwurf hier, man mit den Bedingungen unserer Gesellschaft nicht zufrieden, was ich selbst unterschreiben kann. Es wird ZEIT sich nicht nur Gedanken zu machen, wie dies geändert werden muß, sondern aktiv in kleinen Zirkeln bewußte politisches Bewußtsein einzubringen, um sich dann evtl. mit anderen ZEITgenossen zusammenschließen. Es kostet zwar ZEIT, aber die ZEIT die sich offensichtlich viele Menschen nicht mehr nehmen wollen, aus welchen Gründen auch immer, wird einem andernorts dafür wieder gegeben.Schönes Wochende - Gute ZEIT mit der ZEIT!
    Isaac Ben Laurence Weismann

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    Antwort auf "Wirtschaft"
    • Wilbur
    • 06.06.2008 um 9:45 Uhr

    Darf ich mal fragen, warum hier in den Kommentaren derart auf der Industrie herumgehakt wird? Wurde der Artikel entweder nicht gelesen, oder soll wieder nur das verstanden werden. was wir gerne hören möchten: Die ANDEREN sind schuld !? Die Industrie, die Reichen, die Brillenträger, die Linkshänder...?Die in der Umweltpolitik verbreitete Bigotterie ist derjenigen in der Sozialpolitik durchaus ähnlich. Wir, ja WIR, die Menschen diesen Landes, möchten saubere Umwelt gerne zum Nulltarif, genau wie eine Vollkaskoversorgung gegen jegliche Lebensrisiken, die natürlich auch die anderen, z.B. die Reichen, zu finanzieren haben.Wir selbst können selbstverständlich für absolut gar nichts. Der Artikel lies diesbezüglich aber keine Fragen offen: Eine Reduktion der Treibhausgase wird nicht ohne Änderungen ganz zentraler Verhaltensweisen unseres täglichen Lebens möglich sein. Wie zutreffend geschildert, gibt es da aber leider eine ziemliche Diskrepanz zwischen Zustimmungs- und tatsächlichen Verhaltenswerten. Was übrigens nicht nur in dieser Frage so ist.Erwarten wir ernsthaft von einer Regierung, dass Sie eine Garantie auf die nächste Wahlniederlage unterschreibt!? Wer will denn hören, dass wir selber deutlich mehr Tun müssen, als eine Energiesparlampe einzuschrauben? Machen wir uns doch bitte nichts vor, das ist eine ganz kleine Minderheit.Wir werden nur ganz langsam den Kurs wechseln, weil alles andere schlicht und ergreifend nicht durchsetzbar sein wird. Verhaltensweisen, die über Jahrzehnte erlernt wurden, werden auch Jahrzehnte benötigen, um wieder abtraniert zu werden. Such is life!

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    • Anonym
    • 06.06.2008 um 11:23 Uhr

    nicht nur eingeschraubt sonder benutzt werden, wenn es dunkel wird, dann strahlen sie mit aller Energie neue Wärme aus. Weniger Energieverbrauch wird mit höheren Preisen gerechtfertigt. Schon klar. Der Verbraucher trägt eh die Schuld.Schönes Wochende - Gute ZEIT mit der ZEIT!
    Isaac Ben Laurence Weismann

    http://kommentare.zeit.de...

    Das ist leider das große Dilemma, in dem wir uns befinden. Wohl kaum einer wird gegen Klimaschutz sein. Alle wollen ihn, alle wollen eine saubere Umwelt. Aber wenn es konkret wird, sieht es bei vielen sehr mau aus. Mein Nachbar wird sicher sofort unterschreiben, wenn es darum geht, für mehr Klimaschutz zu sein. Das hindert ihn leider nicht daran, seine Brötchen beim 1,5km entfernten Bäcker mit dem Auto zu holen oder schon mal den Wagen vorzufahren und laufen zu lassen, während seine Gattin noch in der Wohnung die letzten Dinge erledigt, bevor sie dann in den Wagen steigt. Das geht immer so 3-4 Minuten so. Man kann sich also ausmalen, welch Einsparpotential bei vielen Haushalten vorhanden ist, ohne sich großartig umstellen zu müssen. Aber wenn es schon bei solchen Kleinigkeiten scheitert, dann sehe ich leider schwarz. Schuld sind halt immer die anderen und.

    • Anonym
    • 06.06.2008 um 11:23 Uhr

    nicht nur eingeschraubt sonder benutzt werden, wenn es dunkel wird, dann strahlen sie mit aller Energie neue Wärme aus. Weniger Energieverbrauch wird mit höheren Preisen gerechtfertigt. Schon klar. Der Verbraucher trägt eh die Schuld.Schönes Wochende - Gute ZEIT mit der ZEIT!
    Isaac Ben Laurence Weismann

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    Das ist leider das große Dilemma, in dem wir uns befinden. Wohl kaum einer wird gegen Klimaschutz sein. Alle wollen ihn, alle wollen eine saubere Umwelt. Aber wenn es konkret wird, sieht es bei vielen sehr mau aus. Mein Nachbar wird sicher sofort unterschreiben, wenn es darum geht, für mehr Klimaschutz zu sein. Das hindert ihn leider nicht daran, seine Brötchen beim 1,5km entfernten Bäcker mit dem Auto zu holen oder schon mal den Wagen vorzufahren und laufen zu lassen, während seine Gattin noch in der Wohnung die letzten Dinge erledigt, bevor sie dann in den Wagen steigt. Das geht immer so 3-4 Minuten so. Man kann sich also ausmalen, welch Einsparpotential bei vielen Haushalten vorhanden ist, ohne sich großartig umstellen zu müssen. Aber wenn es schon bei solchen Kleinigkeiten scheitert, dann sehe ich leider schwarz. Schuld sind halt immer die anderen und.

    • Anonym
    • 06.06.2008 um 11:23 Uhr

    nicht nur eingeschraubt sonder benutzt werden, wenn es dunkel wird, dann strahlen sie mit aller Energie neue Wärme aus. Weniger Energieverbrauch wird mit höheren Preisen gerechtfertigt. Schon klar. Der Verbraucher trägt eh die Schuld.Schönes Wochende - Gute ZEIT mit der ZEIT!
    Isaac Ben Laurence Weismann

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    Antwort auf "Industrie?"
  2. bin einer "der mit dem Flugzeug in den Urlaub aufbricht...". (Bitte beschimpft mich, gebt mir Tiernamen!)
    Ich würde ja auch energiesparend mit der "Hindenburg" fahren, aber die ist leider in Lakehorst abgefackelt. Mit Bus und Bahn in die Karibik aufzubrechen ist auch ein wenig sinnlos. Da ich im übrigen auch kein verbeamteter Zeitgenosse bin, kann ich auch nicht wochenlang mit dem Schiff durch die Gegend gondeln.
     
    Außerdem finde ich es eine exorbitante Frechheit, dass wir gezwungen werden sollen Brot in den Autotank zu kippen!  Mal davon abgesehen, das dadurch Nahrungsmittelmangel und Brandrodungen des Urwaldes in fernen Ländern ausgelöst werden, ist es auch aus wirtschaftlicher und ökobilanztechnischer Sicht totaler Nonsens.
     
    Dieses ganze "Klimaerwärmungsgeschwafel" dient zur Zeit nur einem erkennbaren Zweck, die Steuern frisch, fromm, froh und frei, immer weiter nach oben zu schrauben!

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    Man sollte dir keine Tiernamen geben, weil du mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegst, denn das tue ich auch. Niemand fordert von dir, in Sack und Asche rumzulaufen und nichts zu machen. Gefordert wird mitdenken, Handlungen überdenken und gegebenfalls auch anzupassen. Man sollte dir Tiernamen geben, weil dein Kommentar ziemlich am Thema vorbei ist und zeigt, dass du nichts verstanden hast.[Anm.: Bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen und formulieren Sie Kritik sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]

    Man sollte dir keine Tiernamen geben, weil du mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegst, denn das tue ich auch. Niemand fordert von dir, in Sack und Asche rumzulaufen und nichts zu machen. Gefordert wird mitdenken, Handlungen überdenken und gegebenfalls auch anzupassen. Man sollte dir Tiernamen geben, weil dein Kommentar ziemlich am Thema vorbei ist und zeigt, dass du nichts verstanden hast.[Anm.: Bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen und formulieren Sie Kritik sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]

  3. Das ist leider das große Dilemma, in dem wir uns befinden. Wohl kaum einer wird gegen Klimaschutz sein. Alle wollen ihn, alle wollen eine saubere Umwelt. Aber wenn es konkret wird, sieht es bei vielen sehr mau aus. Mein Nachbar wird sicher sofort unterschreiben, wenn es darum geht, für mehr Klimaschutz zu sein. Das hindert ihn leider nicht daran, seine Brötchen beim 1,5km entfernten Bäcker mit dem Auto zu holen oder schon mal den Wagen vorzufahren und laufen zu lassen, während seine Gattin noch in der Wohnung die letzten Dinge erledigt, bevor sie dann in den Wagen steigt. Das geht immer so 3-4 Minuten so. Man kann sich also ausmalen, welch Einsparpotential bei vielen Haushalten vorhanden ist, ohne sich großartig umstellen zu müssen. Aber wenn es schon bei solchen Kleinigkeiten scheitert, dann sehe ich leider schwarz. Schuld sind halt immer die anderen und.

    Antwort auf "Industrie?"

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