Mensch Aufrecht nach Europa

Das wechselhafte Klima beschleunigte die Menschwerdung. Es zwang unsere Vorfahren zum aufrechten Gang, machte sie zu Kulturwesen und trieb sie aus Afrika hinaus in die Welt. Vor 1,8 Millionen Jahren siedelten Hominiden am Fuß des Kaukasus. Dann eroberten sie Europa

Gehen Urmenschenforscher auf Knochensuche, wird es meist beschwerlich. Die Reste unserer Ahnen finden sich im heißen Wüstensand, im schwülen Dschungel oder in düsteren Höhlen. Wer dagegen als Paläoanthropologe in Dmanisi graben darf, den verwöhnt das Schicksal: Der Fundort liegt auf einer Bergnase mit Rundblick über das Hügelland des Kleinen Kaukasus. Unten Flussauen. Oben blau-weißer Himmel. Am Horizont ein Frühlingsgewitter.

In dieser Idylle im Südosten Georgiens kommen seit Anfang der 1990er Jahre versteinerte Knochen zutage, die das alte Bild von der Menschwerdung durcheinanderbringen. Schon vor 1,8 Millionen Jahren trieben sich hier unsere fernen Vorfahren herum – zu einer Zeit, in der Forscher sie bisher noch daheim in der afrikanischen Savanne vermuteten, 4000 Kilometer südlich. Woher kamen diese Hominiden? Was hat sie in den Norden getrieben? Und wohin gingen sie? Sonderlich schlau oder geschickt waren sie vermutlich noch nicht. Aber gut zu Fuß.

Der Ort Dmanisi zog auch später die Menschen an. Im Mittelalter lag auf dem Bergrücken eine der mächtigsten Städte der Gegend, mit einer gewaltigen Zitadelle und eigener Münzprägerei. Damals trotteten Lastkamele über die Seidenstraße durch das Tal östlich der Stadt. Auch Marco Polo kam hier vorbei. Gleich unter den mittelalterlichen Stadtresten liegen Siedlungen aus der Bronzezeit. Fast jeder Spatenstich führt hier in eine andere Epoche.

Wo einst die Fürsten von Dmanisi residierten, lehnt heute David Lordkipanidze an einer Ruinenmauer und genießt die Stille. »Wird Zeit, dass wir endlich wieder etwas finden«, sagt der Generaldirektor des georgischen Nationalmuseums und Leiter der Grabung. Endlich wieder? Schon wieder, würden die meisten seiner Fachkollegen sagen. Keine Wissenschaft hängt so vom Glück ab wie die Paläoanthropologie. Lordkipanidze ist 44 Jahre alt und hat bereits genügend Finderglück für mehrere Forscherkarrieren gehabt. Die versteinerten Reste von sieben Urmenschen sind bisher in seiner Grabung zutage gekommen, die ältesten Hominidenfunde außerhalb Afrikas: fünf Schädel, eine Wirbelsäule, Teile von Schultern, Oberarmen, Beinen, Füßen und Fingern.

Das mittelalterliche Dmanisi wird seit 1936 ausgegraben. In einem der Keller stießen die Archäologen 1983 auf einen Knochenhaufen: Der Rest eines Festmahls, war ihr erster Gedanke. Dann erklärte ihnen ein Paläontologe, dass einer der Knochen von einem Nashorn stammt. Nashörner sind in Georgien vor einer Million Jahren ausgestorben. Dann stießen die Ausgräber auf menschliche Spuren: Steinwerkzeuge. Die Sache begann richtig interessant zu werden. Lagen irgendwo in der sandigen Erde auch noch die Werkzeugmacher?

Die Forscher stellten lieber die Datierung als ihr Weltbild infrage

Im Sommer 1991 war David Lordkipanidze noch als Student dabei. Sein Vater, Leiter des Archäologischen Zentrums in Tblissi, hatte Gäste aus Deutschland nach Dmanisi eingeladen. Der 24. September sollte der letzte Grabungstag sein. Die Forscher wollten heim, die Arbeiter warteten darauf, die Löcher zuzuschütten. Da stieß die deutsche Doktorandin Antje Justus auf den Rückenwirbel eines Tieres. Sie hob ihn auf. Ein Stück Kiefer kam zum Vorschein. Justus fluchte: »Nicht noch ein Knochen!« Sie tippte zunächst auf einen Affen. Dann erkannte sie die typisch menschliche Zahnstellung.

»Wir hatten nicht einmal daran gedacht, Menschenknochen zu finden«, erinnert sie sich. Aus einer beschaulichen Pleistozän-Fundstätte war einer der Brennpunkte der Urmenschenforschung geworden. Als sich herumsprach, dass im Südkaukasus 1,8 Millionen Jahre alte Menschenknochen gefunden worden sein sollten, taten die Paläoanthropologen erst einmal, was sie meisterhaft können: streiten. Viele glaubten, es wären ausgetüfteltes Werkzeug und ein entwickeltes Denkorgan nötig gewesen, um den Weg aus Afrika hinauszufinden. Diese Bedingungen aber erfüllte die Menschheit erst einige Hunderttausend Jahre später. Die Menschen von Dmanisi hatten nur urtümliche Steinkeile und halb so viel Hirn wie wir. Deshalb stellten manche Wissenschaftler lieber die Datierung der Funde infrage als ihr eigenes Weltbild.

Die Paläoanthropologie ist eine Disziplin, die aufgrund von wenigen Spuren große Fragen beantworten will: Woher kommt der Mensch? Was trieb seine Entwicklung voran? Aus fast sieben Millionen Jahren Menschheitsgeschichte haben die Forscher nur ein paar Tausend Knochenstücke in der Hand. Macht ungefähr ein Stück auf hundert Generationen – weltweit. Im Durchschnitt bleibt von einer Zeitspanne wie der von Christi Geburt bis heute vielleicht ein Backenzahn. »Man könnte sämtliche Funde locker in die Regale einer Dreizimmerwohnung legen«, sagt Friedemann Schrenk vom Senckenberg-Institut in Frankfurt. Seine ansehnliche Sammlung von 150 Stück passt in einen Koffer.

Die Fundlage ist also lückenhaft, und die Urmenschenforscher füllen die Zwischenräume mit ihrer Fantasie. Kein Wunder, dass ihr Erkenntnisfortschritt nicht immer geradlinig verläuft. Gänzlich in die Irre führte sie 1912 ein Schädel, der in einer Kiesgrube in Südengland aufgetaucht war. Der musste einst ein stattliches Gehirn beherbergt haben, wies aber archaische Kauwerkzeuge auf. Der Piltdown Man schien die damals verbreitete These zu beweisen, dass die Menschwerdung mit einem großen Hirn begonnen hatte – und zwar in England. Erst Jahrzehnte später wurde er als Fälschung entlarvt. Ein bis heute Unbekannter hatte einen modernen Menschenschädel mit dem Unterkiefer eines Orang-Utans kombiniert, in den er die abgefeilten Zähne eines Schimpansen gesteckt hatte.

Die Menschheit entstand nicht in England, sondern in Afrika. Das gehört zu den wenigen Gewissheiten der Paläoanthropologie. Am Anfang war auch nicht das große Denkorgan, sondern der aufrechte Gang. Vor sieben Millionen Jahren begann der riesige Regenwald, der das tropische Afrika einst von West bis Ost überzogen hatte, sich zu lichten. Unsere Vorfahren, gewöhnt ans Dickicht, fanden sich in Buschland oder Baumsavanne wieder, wo man auf zwei Beinen besser überlebt. Also erhoben sie sich. Gut möglich, dass der aufrechte Gang in jener Zeit sogar mehrmals entstand. Allerdings handelte es sich wohl vier Millionen Jahre lang eher um ein Watscheln. Der grazilere Gang entwickelte sich erst zu Zeiten der Dmanisi-Menschen.

Der zweite große Schritt der Menschwerdung ereignete sich vor etwa 2,5 Millionen Jahren, als das Klima weltweit aus dem Gleichgewicht geriet. Eine Eiszeit brach über Europa herein, eine Trockenheit über Afrika. Die Regenzeiten blieben aus. Wieder mussten unsere Ahnen umdisponieren. Sie taten es auf zwei grundverschiedene Weisen: Die sogenannten Nussknackermenschen entwickelten mächtige Kieferknochen und Kaumuskeln, um hartschalige Früchte und zähes Fleisch zu zermalmen. Die anderen schlugen sich mit Grips statt mit Kraft durch. Statt sich große Zähne wachsen zu lassen, schufen sie Werkzeuge. So begann die Kultur und mit ihr die Gattung Homo. Das vielleicht größte Wunder der Naturgeschichte nahm seinen Lauf: der Ausbau des Großhirns. Die Vorfahren von Dmanisi könnten uns helfen, die treibenden Kräfte dahinter aufzuklären. Als sie noch lebendig herumliefen, setzte gerade der größte Wachstumsschub des menschlichen Gehirns ein. Seine Größe verdoppelte sich in wenigen Hunderttausend Jahren.

Das Gewitter, das vorhin noch in der Ferne rumort hatte, zieht inzwischen über Dmanisi hinweg. Regen prasselt auf das Stahldach, das Lordkipanidze kürzlich über der Grabung hat aufstellen lassen. Eine Tafel zeigt die Embleme der Sponsoren: des Ölkonzerns BP, des Uhrmachers Rolex. Lordkipanidze ist dabei, die Spielregeln der Wissenschaft im 21. Jahrhundert kennenzulernen: »Der Staat hat uns keinen Cent dazugegeben.« Dabei dient die Grabung durchaus der Staatsräson. Denn die Georgier leben nur geografisch in Asien, kulturell fühlen sie sich als Europäer. Georgien gehört zum Europarat und strebt in die Nato. Da kann es nur helfen, die »ältesten Europäer« aufbieten zu können.

Wer darf sich wirklich mit dem Titel »ältester Europäer« schmücken?

Dieser Titel ist umkämpft – auch wenn England nach der Pleite von Piltdown aus dem Rennen ist. Italienische Forscher bezeichnen ihre 1,4 Millionen Jahre alten Funde aus Pirro Nord in Apulien als »Belege für das erste Auftreten des Menschen in Europa«. Im Frühjahr verkauften spanische Paläontologen eine 1,2 Millionen Jahre alte Kieferpartie aus Atapuerca am Jakobsweg als den »ersten Hominiden Europas«, obwohl er 600.000 Jahre jünger ist als die Knochen von Dmanisi. »Propaganda«, murrt Lordkipanidze. Tatsächlich reduzierten die Spanier ihren Anspruch später auf »Westeuropa«.

Auf ein paar Quadratmetern Grabungsfläche kam in Dmanisi eine unglaubliche Vielfalt an Fossilien zum Vorschein: Schnecken, Schlangen und Nagetiere; Pferde, Giraffen, Elefanten und Straußenvögel, die unsere Ahnen einst gejagt haben könnten; Löwen, Hyänen und Säbelzahntiger, mit denen sie sich wohl ums Essen stritten.

Wie die einzigartige Knochensammlung zustande kam, ist ein Rätsel. Frühe Menschenfunde treten meist einzeln auf – in Dmanisi fanden sich sieben auf einen Streich. Der französische Anthropologe Henry de Lumley vermutet eine prähistorische Naturkatastrophe: Die Asche eines 20 Kilometer entfernten Vulkans habe die Gruppe begraben. Ein Pompeji im Pleistozän? »Schöne Geschichte«, sagt Lordkipanidze, »aber wohl leider falsch.« Nach den Maßstäben der Erdgeschichte mögen die Fundstücke gleich alt sein. Aber bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass sie verschiedenen Sedimentschichten entstammen. Jahrtausende liegen zwischen ihnen.

Eine plausiblere Erklärung ist, dass Wasserkraft den Fossilienhaufen zusammengeschoben hat. Zuerst müssen die Knochen hangaufwärts gelegen haben. Damals überschwemmten die Flüsse immer wieder das Gebiet und spülten die Fossilien in eine Senke. Schließlich fanden die Flüsse ihre Betten, das Gebiet trocknete. Eine harte Kalkschicht legte sich über die Knochen und konservierte sie – weshalb sie heute frisch wirken. »Als hätte gerade jemand Kotelettknochen weggeworfen«, sagt Antje Justus. Und diese Sammlung zieht sich weit über die bisherige Grabung hinaus, bis jenseits des Flusses. »In Dmanisi könnten Sie noch hundert Jahre graben«, sagt Justus, »da liegt noch unheimlich viel.«

Als vor 1,8 Millionen Jahren die ersten Menschen das Gebiet erkundeten, sah hier nichts so aus wie heute. Die Vulkane brodelten noch, die Flüsse hatten noch keine Täler in die junge Landschaft geschnitten. Zur einen Seite lag die offene Savanne, zur anderen geschlossener Wald und ein See oder Tümpel, an dem sich hervorragend auf Beute lauern ließ. Im Windschatten des Kaukasus fanden die Neuankömmlinge eine mediterrane Idylle vor. »Sie waren perfekt angepasst an die Bedingungen hier«, sagt Lordkipanidze. Es waren Geschöpfe des Übergangs: von kleinem Wuchs, nur rund anderthalb Meter groß, mit dicken Augenbrauenwülsten und winzigen Gehirnen. Ihr Oberkörper war noch auf Bäumeklettern ausgelegt, mit langen Armen und nach vorn gedrehten Handflächen. Aber ihr Unterbau war bereits gründlich modernisiert: lange Beine und gewölbte Füße. Mit ihren Zehen konnten sie nicht mehr so gut greifen wie Affen, aber ähnlich lässig abrollen wie wir heute.

Konnten sie miteinander sprechen? »Allenfalls miteinander grunzen«, vermutet Lordkipanidze. Haben sie sich gegenseitig gefressen? »Sie wären dumm gewesen, es nicht zu tun.« Was nicht heißt, dass sie nicht nett zueinander waren: Im Kiefer, der zu dem jüngsten Schädelfund von 2005 passt, steckt nur noch ein Zahn. Viele Jahre musste dieses Wesen überlebt haben, ohne kauen zu können. Und schon sehen die Paläoanthropologen einen tattrigen Urgeorgier vor sich, der von seinen fürsorglichen Mitmenschen mit Wurzelbrei gepäppelt wird.

Vielleicht kehrten die Aussiedler abgehärtet zurück nach Afrika

Seit der Entdeckung der Dmanisi-Menschen kämpfen die Paläoanthropologen damit, sie in ihr taxonomisches Schema einzuordnen. Zunächst zählte man sie zur Art Homo erectus. Dann gab man ihm einen eigenen Namen: Homo georgicus. Inzwischen ordnet man ihn eher dem Homo habilis zu, dem frühesten Vertreter unserer Gattung. Es ist eine alte und fragwürdige Gewohnheit der Urmenschenforscher, die Linnésche Systematik in die Vergangenheit zu übertragen. Leben entwickelt sich fließend, nicht sprunghaft von einer Art zur nächsten.

Nachdem die Menschen erst einmal von Afrika zum Kaukasus gefunden hatten, war dort längst nicht Endstation. Lordkipanidze ist überzeugt davon, dass hier das Basislager für die erste große Globalisierungswelle der Menschheit lag. Er sieht die Dmanisi-Menschen als Prototyp für den Homo erectus, die erfolgreichste Menschenart aller Zeiten. Fast zwei Millionen Jahre lang herrschte der Homo erectus über die besiedelten Teile des Globus. Erst vor 200.000 Jahren lief seine Zeit ab, als sich die vorläufig letzte und inzwischen einzige Version der Gattung Mensch entwickelte: der Homo sapiens. Auf den Inseln Indonesiens allerdings hielt sich Homo erectus bis mindestens vor 130.000 Jahren, verkümmert zu einem Zwerg namens Homo floresiensis.

In den Jahrhunderttausenden nach der Erstbesetzung Dmanisis wanderte der Homo erectus bis nach Südostasien und in den äußersten Westen Europas. Auch wenn es damals zur Eiszeit nördlich von Alpen und Pyrenäen arg unwirtlich war, ist Lordkipanidze überzeugt: »Da war kein Hindernis, das sie hätte aufhalten können.« Ihm scheint sogar plausibel, dass die Aussiedler später abgehärtet nach Afrika heimkehrten – Afrika mag die Wiege der Menschheit gewesen sein, Europa aber war ihr Abenteuerspielplatz. Solches Hin und Her von Arten zwischen Kontinenten kennen Paläobiologen von Pferd und Rind. Obendrein würde es erklären, warum es dem Homo erectus in den bisherigen afrikanischen Fossilienfunden an direkten Vorfahren fehlt.

Was aber hatte die Steinzeitler damals überhaupt weg- und mit jeder Generation ein paar Kilometer weitergetrieben? Sobald sie die Beine dazu hatten, verließen sie sogar den angestammten Kontinent, obwohl sie außerhalb Afrikas kaum angenehmere Bedingungen als daheim erwarteten. Trieb prähistorische Überbevölkerung die Expansion an? Oder Revierkämpfe? Es lag in ihrer Natur, glaubt Lordkipanidze. »Sie waren Menschen. Sie waren neugierig.« Am Anfang war die Wanderlust.

Literatur zum Thema:

Nicholas Conard (Hrsg.): Woher kommt der Mensch
Attempo 2006; 331 S., 29,90 €

Donald Johanson/Blake Edgar: Lucy und ihre Kinder
Elsevier 2006; 288 S., 48,– €

Jorge Wagensberg, Philippe Plailly: Daynès
(Rekonstruktionen von Elisabeth Daynès) Fragments International Editions 2007; 112 S., 35.– €

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Leser-Kommentare
  1. nur unter dieser Überschrift
    "Bildungskanon
    Diskutieren Sie mit!Normalfall Migration?Migration ist so alt wie die Menschheit. Sie
    trug sogar zur Menschwerdung bei, wanderten unsere Vorfahren doch aus
    Afrika aus und entwickelten sich dabei weiter. Heute ist uns Migration
    meist ein Greuel. Nationalstaaten bauen echte wie unsichtbare Mauern
    und Zäune, um Wanderung zu verhindern. Ist das gut, kann das
    erfolgreich sein? Oder unterdrückt es einen urmenschlichen Trieb?"
    (Zitatende)
    Unter dieser Überschrift bekommt die Sache dann doch ein Geschmäckle.
    So erscheint vor dem Hintergrund, dass der aufrechte Gang den
    Neumenschen von Afrika nach Europa getragen hat, als normaler
    Parallelfall zu der Migration, die die heutigen Migranten in
    gebrechliche Boote treibt, um den selben Weg zu nehmen. Man könnte
    glatt vergessen, dass der  Imperialismus eine zerstörte Umwelt
    hinterlässt, und Grenzverläufe, die nach dem divide et impera gezogen
    wurden, was vielleicht zu seiner Zeit zweckmäßig und nützlich aus
    seiner Sicht gewesen mag, womöglich auch heute noch ist, da der Streit
    der zurückgebliebenen Ethnien für den Waffenhandel und für die
    Kreditaufnahme bei den Banken noch immer eine nützliche Angelegenheit
    sein mag, aber so, wie es wohl aussehen soll, ist es nicht. Die heutige
    Migration ist kein Normalfall wie eine Naturerscheinung. Der Artikel selbst legt diesen Gedanken auch nicht nahe.

    • Anonym
    • 09.06.2008 um 16:31 Uhr

    Die frühen Menschen sind migriert, weil Bevölkerung zunahm, zum Überleben neuer Raum benötigt wurde bzw. der Wanderung der Nahrungstiere gefolgt wurde. Oder weil Stärkere sie schlicht aus ihren Revieren vertrieben haben.
    Und auch damals wurde schon versucht Migration zu verhindern bzw. gewaltsam einzuwandern, so wurde der Krieg erfunden.
     
    Berthold Grabe
     
     

    • Kava
    • 19.06.2008 um 9:13 Uhr

    Auf welchen Zeitraum, wird die Enstehung des heutigen Menschen zurückdatiert? Mal abgesehen davon, dass er stets weiter evoluiert.Eine Millionen Jahre???

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