Windenergie Wirbelwind aus Bremen

Öl wird knapp und teuer. Was sind die Alternativen? Ein ehemaliger Gasmanager aus Moskau will nun den ersten deutschen Windpark auf hoher See bauen

Militärische Blasmusik, zackige Reden, klirrende Sektgläser: Es ist fast immer das gleiche Ritual, wenn in irgendeinem Hafen irgendwo auf der Erde ein Schiff getauft wird. Neulich im litauischen Klaipeda galt die Zeremonie allerdings keinem Schiff, sondern nur einem riesigen, rostfarbenen Stahlquader. Wie Findlinge liegen noch einige davon auf den Kais von Klaipeda, Litauens größtem Hafen, herum. Sie sollen zum Montageschiff für die Errichtung von Windkraftanlagen auf hoher See verschweißt werden – und im Frühjahr 2009 in der Deutschen Bucht zum Einsatz kommen: um den ersten großen deutschen Hochsee-Windpark zu bauen.

So ungewöhnlich die Feierstunde für die Kiellegung war, so ungewöhnlich ist auch der Auftraggeber des Montageschiffes. Denn mit der erst 2004 gegründeten Bremer Bard Engineering will ausgerechnet ein mittelständisches Unternehmen das Kunststück schaffen, vor den etablierten heimischen Energiekonzernen Deutschlands den ersten kommerziellen Hochsee-Windstrom zu erzeugen.

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Obwohl die rot-grüne Regierung schon im Jahr 2000 im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einen eigenen Vergütungspreis für die Einspeisung von Offshore-Windstrom festlegte und mittlerweile 20 Projekte in der Nord- und Ostsee über eine Baugenehmigung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie verfügen, dreht sich bis heute noch keine einzige Turbine über deutschen Hochseegewässern. Gründe sind die Milliardeninvestitionen und die Unwägbarkeiten bei der Installation und beim Betrieb der Windräder in tosender See. Sie haben bis dato Geldgeber davon abgehalten, das Risiko Offshore anzugehen. Bisher hat sich noch keine Bank offiziell an die Finanzierung der Hochseeprojekte in Deutschland gewagt. Dazu kamen ungelöste Netzanschlussfragen und das Desinteresse der dominierenden Energiekonzerne.

Bard-Chef Arngolt Bekker ficht das alles nicht an. Der 2002 aus Russland eingewanderte ehemalige Gasfunktionär hat in Deutschland ein integriertes Offshore-Geschäft aufgebaut. Seine Firmengruppe lässt dafür nicht nur eigens ein Installationsschiff in Litauen herstellen. Der gelernte Ingenieur ist außerdem in die Konstruktion eigener Windkraftmaschinen am Hafen in Emden eingestiegen und baut die dortigen Kaianlagen aus, um die Turbinen später verschiffen zu können. Auch den komplizierten und teuren Bau der Fundamente für die riesigen Offshore-Windräder organisiert Bekker selbst. Mittlerweile arbeiten 250 Mitarbeiter für ihn. »Wir brauchen noch weitere 350«, sagt er.

Um all diese Aktivitäten umsetzen zu können, benötigt er aber vor allem Geld. Allein der geplante Windpark mit seinen 80 Maschinen zu je 5 Megawatt Leistung kostet rund 1,2 Milliarden Euro. Doch das scheint für den Deutschrussen kein Problem zu sein. Bekker saß zu Sowjetzeiten im Gasministerium und gründete nach Auflösung des kommunistischen Riesenreichs mit dem Energiemulti Gasprom eine Privatfirma zum Bau von Gaspipelines. Unter Russlands Expräsident Boris Jelzin florierte das Geschäft der mächtigen russischen Erdgasnomenklatura. Bekker zählte dazu, saß sogar im Gasprom-Aufsichtsrat. Dass er trotz der Erfolge das Land verließ, erklärt Bekker damit, dass er schon immer »in die Heimat seiner Vorfahren zurückkehren wollte«.

Doch es gab auch Vorwürfe: Bekker – mittlerweile zum Multimillionär aufgestiegen – habe wegen Geldgeschichten Ärger mit der Putin-Regierung bekommen. Das streitet Bekker ab. »Das einzige Problem, das es mit dem Kreml gab, war wegen Falschparkens«, sagt er knapp. Auch über sein Vermögen äußert sich der 72-jährige Manager nicht näher. Das Magazin Forbes taxierte es vor einigen Jahren auf 300 Millionen Euro. »Viel zu hoch«, sagt er. Für die Finanzierung der Projekte habe Bard ein Bankenkonsortium gewinnen können, erklärt Bekker, ohne aber Namen und Größenordnung des Kredits nennen zu wollen.

Leser-Kommentare
  1. Wie meinen? Windkraft als Alternative zu Öl? Öl ist Treib- Schmier- und Grundstoff und kann nicht durch Strom aus WKA ersetzt werden. Windenergie ist zudem eine Additivenergie, die nur in ein stabiles Stromnetz eingespeisen kann, aber keine Alternativenergie.Das Netz wird von verlässlich einspeisenden Wärmekraftwerken stabil gehalten, 24 Stunden am Tag. Windkraft kann nur windabhängig "obendrauf" einspeisen. Die Auslastung der Windkraft an der Küste liegt bei 17-20 Prozent im Jahr, will sagen, dass von möglichen 8.760 Jahresstunden  an nur ca. 1.700 Volllaststunden oder weniger eingespeist wird, völlig unregelmäßig über das Jahr verteilt, zur verlässlichen Deckung des Strombedarfs also völlig ungeeignet ist. Je mehr Windkraft im Netz bereitgestellt wird, umso mehr Regelkraftwerke müssen das Netz durch unsteten schwankenden Windstrom stabilisieren, in der Regel Gaskraftwerke, die schnell bei abfallendem oder steigendem Wind reagieren müssen. Das kostet zusätzlich enormen Mengen an Gas. Die angebliche "Umweltfreundlichkeit" der Windkraft ist ein von Betreibern und Umweltverbänden (von denen einige mit Windstrom handeln!) gepflegter Mythos: Mehr als 800 Kilometer Hochspannungsleitung werden in Deutschland zur Abführung des Windstromes neu gebaut, ein Bruchteil davon als enorm teure Erdkabel. Windenergieanlagen zerstören Rast- und Nahrungsräume von wanderenden Vogelarten wie Watvögeln oder Gänsen durch den enormen Scheucheffekt, an der Küste kann man das auch in ausgewiesenen Vogelschutzgebieten beobachten. Auf dem Meer werden Zugrouten erheblich beeinflusst, es gibt bereits Untersuchungen zu Vogelschlagopfern an Offshoreanlagen.Die von E.ON gebauten Kabeltrassen des BARD-Wind"parks" vor Borkum wird quer durch den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer über die Insel Norderney ans Festland gebaut, durch die strengstens Schutzzonen. Naturschutzverbände wie BUND, NABU und die Stiftung WWF haben dem vorgezogenen Baubeginn im Nationalpark  mitten in der Brutzeit Anfang Juni 2008 im Beteiligungsverfahren bereits zugestimmt, die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven machte "Termindruck" von E.ON geltend.Diese hochgelobte Jobmaschine Wndkraft wir von allen Stromkunden bezahlt, mittels des Erneuerbaren Energiengesetzes, das alle Stromkunden zu einer Zwangsabgabe auf den Kilowattpreis für die unersättliche Wind- und Solarlobby verpflichtet.Mit Zwangsabgaben kann aber jeder sonst marode Wirtschaftszweig künstlich am Leben gehalten werden. Es geht tatsächlich ums Klima, aber nur um das auf dem Konto der Betreiber.

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    • gw-hh
    • 22.06.2008 um 14:16 Uhr

    Die Behauptung, Windkraft könne Öl nicht ersetzen, ist nicht einseitig: sie ist falsch.Wir sehen heute immer mehr Beispiele dafür, wie das möglich ist (Ausnahme ist hier der Einsatz von Öl als Schmierstoff: dabei handelt es sich um vergleichsweise geringe Mengen, die ihr Surrogat ggf. auf der Basis von Pflanzenfetten finden können).Immer häufiger sehen wir, wie Strom aus der Steckdose verwendet wird, um Batterien für Elektrofahrzeuge aufzuladen: in den Supermärkten, selbst bei ALDI, werden heute Elektrofahrräder angeboten, die geeignet sind, die Fahrt zum Bäcker um die Ecke zu überstehen und dafür die 120kW-Maschine auf dem Parkplatz stehen zu lassen.Auch Elektroautos mit einer passablen Reichweite für den Stadtbetrieb, der einen großen Teil des Verkehrsaufkommens ausmacht, werden zukünftig verfügbar sein, nachdem sie lange von der Automobilindustrie blockiert wurden.In der Kombination mit Biogas, das bereits in erheblichem Umfang angeboten wird, und mit dem nachhaltigen Einsatz von Solarenergie sowie diversen Speichertechnologien, die verfügbar sind, ist es tatsächlich möglich, in der Perspektive auch die Gas-(Atom, Kohle-...)Kraftwerke abzuschalten, ohne die Versorgung zu gefährden.Deutschland ist im Begriff, den Anschluss zu verlieren: die Chinesen haben bei klimafreundlicher Technologie längst die Nase vorn, insbesondere als Weltmarktführer für Solarkollektoren (ca. 65%) und bald auch als Hersteller von Photovoltaik-Anlagen.Die teilweise haarsträubenden Argumente, die hier ausgebreitet wurden, erklären warum: das Bewusstsein für die Problematik ist stark unterentwickelt und lässt sich mit Augenwischereien und folgenloser Symbolpolitik abspeisen: viele glauben tatsächlich das Märchen, Merkel geriere sich als "Klimakanzlerin", während sie tatsächlich den nötigen Fortschritt boykottiert (man schaue nur einmal auf ihre Sabotage der Regulierung des CO2-Ausstoßes für PKW: selbst die Franzosen, die lange nicht wussten, wie man "Ökologie" buchstabiert, haben längst Strafzahlungen eingeführt für PKW mit hohem CO2-Ausstoß).Wenn unsere Politiker entschlossen handeln würden und das Publikum sich trennen würde von den liebgewonnenen Scheuklappen, dann könnten wir in relativ kurzer Zeit eine Volkswirtschaft haben, die den 3-stelligen Milliardenbetrag, der Jahr für Jahr ins Ausland fliesst für Energieimporte, für Öl und Gas auf nahe Null reduzieren: diese Milliarden würden dann z.b. in die Taschen deutscher Technologie-Produzenten sowie der Handwerker fließen, die die Energieverschwendungssucht z.b. deutscher Wohnanlagen eindämmen würden.Dass der Verstand hierzulande nicht soweit reicht, hat sicher auch zu tun mit den Absatzbedürfnissen unserer Rüstungsindustrie, die einen guten Grund braucht, um z.b. Fregatten zur Sicherung des Tankerverkehrs ans Horn von Afrika zu schicken.Sollte sich die Vernunft ausbreiten, könnten wir "unsere Jungs" an Bord dieses Kriegsgerätes besser zuhause gebrauchen, um sich mit der - derzeit bodenlosen - Energieeffizienz zu befassen."Auf einen Schlag" ließe sich das Versorgungsproblem auch durch das vom Club of Rome gesponsorte "Desertec"-Projekt lösen.Man müsste hierfür die Saharaländer bzw. die Mittelmeeranrainer dafür gewinnen, dass sie etwa 0,5% ihrer Wüstenflächen an uns für die Energiegewinnung zu einem akzeptablen Preis verpachten.Dann wären deutsche Ingenieure gefragt, um die bekannte und erprobte Parabolrinnenkraftwerkstechnologie vorteilhaft umzusetzen und die Gleichstrom-Hochspannungsleitungen für den verlustarmen Energietransport nach Mitteleuropa zu bauen. Nach aktuellen Berechnungen ist damit ein Gestehungspreis von 6 - 7 ct/kWh realistisch. Gedeckt werden kann damit der gesamte deutsche Energiebedarf.Zur Umsetzung kommt das nicht, weil das Publikum es vorzieht, an alten Denkgewohnheiten festzuhalten und nicht bereit und in der Lage ist, das Vorstellungsvermögen für preisgünstige UND klimaschützende Lösungen aufzubringen.Und leider mögen unsere Politiker eine Lösung, wie die beschriebene, nicht, weil die Realisierung den Öl- und Stromkonzernen die Butter vom Brot nehmen würde. Deshalb bleiben sie lieber in der derzeit bestehenden Abhängigkeitsfalle.

    • gw-hh
    • 22.06.2008 um 14:16 Uhr

    Die Behauptung, Windkraft könne Öl nicht ersetzen, ist nicht einseitig: sie ist falsch.Wir sehen heute immer mehr Beispiele dafür, wie das möglich ist (Ausnahme ist hier der Einsatz von Öl als Schmierstoff: dabei handelt es sich um vergleichsweise geringe Mengen, die ihr Surrogat ggf. auf der Basis von Pflanzenfetten finden können).Immer häufiger sehen wir, wie Strom aus der Steckdose verwendet wird, um Batterien für Elektrofahrzeuge aufzuladen: in den Supermärkten, selbst bei ALDI, werden heute Elektrofahrräder angeboten, die geeignet sind, die Fahrt zum Bäcker um die Ecke zu überstehen und dafür die 120kW-Maschine auf dem Parkplatz stehen zu lassen.Auch Elektroautos mit einer passablen Reichweite für den Stadtbetrieb, der einen großen Teil des Verkehrsaufkommens ausmacht, werden zukünftig verfügbar sein, nachdem sie lange von der Automobilindustrie blockiert wurden.In der Kombination mit Biogas, das bereits in erheblichem Umfang angeboten wird, und mit dem nachhaltigen Einsatz von Solarenergie sowie diversen Speichertechnologien, die verfügbar sind, ist es tatsächlich möglich, in der Perspektive auch die Gas-(Atom, Kohle-...)Kraftwerke abzuschalten, ohne die Versorgung zu gefährden.Deutschland ist im Begriff, den Anschluss zu verlieren: die Chinesen haben bei klimafreundlicher Technologie längst die Nase vorn, insbesondere als Weltmarktführer für Solarkollektoren (ca. 65%) und bald auch als Hersteller von Photovoltaik-Anlagen.Die teilweise haarsträubenden Argumente, die hier ausgebreitet wurden, erklären warum: das Bewusstsein für die Problematik ist stark unterentwickelt und lässt sich mit Augenwischereien und folgenloser Symbolpolitik abspeisen: viele glauben tatsächlich das Märchen, Merkel geriere sich als "Klimakanzlerin", während sie tatsächlich den nötigen Fortschritt boykottiert (man schaue nur einmal auf ihre Sabotage der Regulierung des CO2-Ausstoßes für PKW: selbst die Franzosen, die lange nicht wussten, wie man "Ökologie" buchstabiert, haben längst Strafzahlungen eingeführt für PKW mit hohem CO2-Ausstoß).Wenn unsere Politiker entschlossen handeln würden und das Publikum sich trennen würde von den liebgewonnenen Scheuklappen, dann könnten wir in relativ kurzer Zeit eine Volkswirtschaft haben, die den 3-stelligen Milliardenbetrag, der Jahr für Jahr ins Ausland fliesst für Energieimporte, für Öl und Gas auf nahe Null reduzieren: diese Milliarden würden dann z.b. in die Taschen deutscher Technologie-Produzenten sowie der Handwerker fließen, die die Energieverschwendungssucht z.b. deutscher Wohnanlagen eindämmen würden.Dass der Verstand hierzulande nicht soweit reicht, hat sicher auch zu tun mit den Absatzbedürfnissen unserer Rüstungsindustrie, die einen guten Grund braucht, um z.b. Fregatten zur Sicherung des Tankerverkehrs ans Horn von Afrika zu schicken.Sollte sich die Vernunft ausbreiten, könnten wir "unsere Jungs" an Bord dieses Kriegsgerätes besser zuhause gebrauchen, um sich mit der - derzeit bodenlosen - Energieeffizienz zu befassen."Auf einen Schlag" ließe sich das Versorgungsproblem auch durch das vom Club of Rome gesponsorte "Desertec"-Projekt lösen.Man müsste hierfür die Saharaländer bzw. die Mittelmeeranrainer dafür gewinnen, dass sie etwa 0,5% ihrer Wüstenflächen an uns für die Energiegewinnung zu einem akzeptablen Preis verpachten.Dann wären deutsche Ingenieure gefragt, um die bekannte und erprobte Parabolrinnenkraftwerkstechnologie vorteilhaft umzusetzen und die Gleichstrom-Hochspannungsleitungen für den verlustarmen Energietransport nach Mitteleuropa zu bauen. Nach aktuellen Berechnungen ist damit ein Gestehungspreis von 6 - 7 ct/kWh realistisch. Gedeckt werden kann damit der gesamte deutsche Energiebedarf.Zur Umsetzung kommt das nicht, weil das Publikum es vorzieht, an alten Denkgewohnheiten festzuhalten und nicht bereit und in der Lage ist, das Vorstellungsvermögen für preisgünstige UND klimaschützende Lösungen aufzubringen.Und leider mögen unsere Politiker eine Lösung, wie die beschriebene, nicht, weil die Realisierung den Öl- und Stromkonzernen die Butter vom Brot nehmen würde. Deshalb bleiben sie lieber in der derzeit bestehenden Abhängigkeitsfalle.

  2. steht auf Windkraft. Die flukuierende Einspeisung erzwingt den Einsatz teurer Regelengie (v.a. Gaskraftwerke). So wird doppelt abgegriffen:
    EEG Subventionen vom Stromkunden
    Ein steigender Verbrauch von russischem Gas (das zum Verstromen eigentlich viel zu wertvoll ist)
    Von evtl. poltischen Abhängigkeiten ganz zu schweigen.

  3.  Es ist eine Schande, dass die deutschen Energieversorgern mit ihren Milliardenumsätzen (welches, durch die Monopolstellung gewährleistet und regelrecht dem Bürger gestohlen wurde!) Jahr für Jahr nicht fähig sind einen kleinen Teil dieses Geldes zu nutzen, um endlich auf alternative Energien zu setzten. Stattdessen investieren diese Unternehmen in Augenwischerei! Da lautet die Devise: Werbung statt Wirklichkeit! Der Werbespot von Eon suggeriert eine Firma, die auf Forschung setzt und aufzeigt, welche Fortschritte bereits zu verbuchen sind und im gleichen Atemzug verkaufen sie den Bürger für dumm, der diesen (verzeihen sie bitte diesen Ausdruck) Schwachsinn glauben soll! Wo sind denn diese Anlagen? Und wie groß ist ihr Anteil im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren? Lieber wird irgendwo in Moskau an einem Schreibtisch beschlossen, den deutschen Mittelstand so richtig zu schröpfen und zwar so lange es geht (danke Hr. Schröder - toll gemacht!). An dieser Stelle möchte ich mich trotzdem für diesen Werbespot bedanken, denn dieser hat mir die abartige und widerliche Geldgier dieser Unternehmen gespiegelt. Geld regiert die Welt auf Kosten der Umwelt!

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    • Anonym
    • 22.06.2008 um 12:05 Uhr

    nur noch Fakten aus Hollywood. Illusionen durch Werbung pur oder etwa nur Werbung für Illusionen, die sich von selbst verkaufen???EUropa, jede ZEIT hat seine ZEIT, nutze auch Deine!
    Isaac Ben Laurence Weismann

    nicht, dass Unternehmen betriebswirtschaftlich geführt werden, auch solche mit dem Hintergrund von EON et al.Kaum ein anderer Wirtschaftszweig in Deutschland wirft soviel Rendite ab wie die Erneuerbaren Energien. Nicht, weil sie an sich so toll sind, bzw. fortschrittlich. Sondern einzig allein, weil auf Kosten des Stromkunden, über das EEG, hier fette Gewinne locken.Ich darf Ihnen versichern, dass von Seiten der 4 großen Stromkonzerne längst in alternative Energien investiert wird, hauptsächlich Biogas. Die hierfür erforderliche Biomasse geht zwar zu Lasten der Nahrungsmittelpreise, aber das interessiert Ökofundis natürlich nicht im geringsten, die regelmäßig über ein sattes Einkommen verfügen und höhere Preise locker wegstecken können.Schade, dass die Zukunft der nächsten Generation aus ideologischen Gründen stark beschädigt wird.  Dafür darf sie dann mit Oma Roth von Windkraft zu Windkraft radeln. Strom darüber hinaus wird aus Frankreich eingekauft, natürlich ökologisch korrekter AKW-Strom.Aber egal, rationale Erwägungen in dieser Diskussion sind nicht mehr zu vermitteln.

    • Anonym
    • 22.06.2008 um 12:05 Uhr

    nur noch Fakten aus Hollywood. Illusionen durch Werbung pur oder etwa nur Werbung für Illusionen, die sich von selbst verkaufen???EUropa, jede ZEIT hat seine ZEIT, nutze auch Deine!
    Isaac Ben Laurence Weismann

    nicht, dass Unternehmen betriebswirtschaftlich geführt werden, auch solche mit dem Hintergrund von EON et al.Kaum ein anderer Wirtschaftszweig in Deutschland wirft soviel Rendite ab wie die Erneuerbaren Energien. Nicht, weil sie an sich so toll sind, bzw. fortschrittlich. Sondern einzig allein, weil auf Kosten des Stromkunden, über das EEG, hier fette Gewinne locken.Ich darf Ihnen versichern, dass von Seiten der 4 großen Stromkonzerne längst in alternative Energien investiert wird, hauptsächlich Biogas. Die hierfür erforderliche Biomasse geht zwar zu Lasten der Nahrungsmittelpreise, aber das interessiert Ökofundis natürlich nicht im geringsten, die regelmäßig über ein sattes Einkommen verfügen und höhere Preise locker wegstecken können.Schade, dass die Zukunft der nächsten Generation aus ideologischen Gründen stark beschädigt wird.  Dafür darf sie dann mit Oma Roth von Windkraft zu Windkraft radeln. Strom darüber hinaus wird aus Frankreich eingekauft, natürlich ökologisch korrekter AKW-Strom.Aber egal, rationale Erwägungen in dieser Diskussion sind nicht mehr zu vermitteln.

  4. aber mit System:
    Evtl. Mangel an Öl --> Heilsversprechen Öko-Strom
    Die Journalisten/Ökos begreifen nie, dass Öl nicht verstromt wird (nützliche Idioten für ganz andere Interessen).

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    Öl wird zwar nicht verstromt, aber die ersten Stromer sind bald auf den Strassen. Schon jetzt kann man in NL den Prius zu einem Plug-In-Stromer umbauen lassen und in 10 Monaten kommt der Prius III, der nicht nur Voll-Hybdrid mit Solardach sondern auch Plug-In-Stromer sein wird. In 10 Jahren werden ca. 10% der Autos Stromer sein.

    Öl wird zwar nicht verstromt, aber die ersten Stromer sind bald auf den Strassen. Schon jetzt kann man in NL den Prius zu einem Plug-In-Stromer umbauen lassen und in 10 Monaten kommt der Prius III, der nicht nur Voll-Hybdrid mit Solardach sondern auch Plug-In-Stromer sein wird. In 10 Jahren werden ca. 10% der Autos Stromer sein.

    • eluutz
    • 22.06.2008 um 11:54 Uhr

    Dies ist eine Antwort auf Kommentar No.1
    Ihre Darstellung ist so nicht falsch, aber doch einseitig. Völlig richtig, je mehr unsere Energieversorgung durch Umwelteinflüsse (Wind, Sonne) abhängig wird, desto mehr Speicherkraftwerke brauchen wir. Das kann schnell hinzuschaltbares Gas sein, es könnte Wasser sein. Die Schwankungen der Einspeisung der Windkraft wird aber etwas überzogen dargestellt. Sicherlich gibt es mal mehr mal weniger Wind, eine völlige Flaute als Extremannahme ist möglicherweise zulässig, um Speicherbedraf festzustellen, der Regelfall sieht dennnoch anders aus.
    Die Risiken der Windkraft liegen an anderer Stelle, ständige Instandhaltung der Fundamente, Zuverlässigkeit der Kabel im Off-shore-Breich (keine Ahnung davon), Wartung der (und besonders Zugang zu den) Anlagen.
    Was Ihre Einlassung zu dem Problem der Verkabelung betrifft, so haben Sie natürlich völlig recht. Um stärkeren Netzschwankungen und größerer Dezentralisierung begegnen zu können, werden zusätzliche Kabel verlegt werden. Aber die Dezentralisierung bietet auch Vorteile, denn der Stromverlust pro Kabelmeter ist auch ein wesentlicher Faktor. Ein Verteilungsproblem haben wir jetzt schon durch Anhäufung von Energieerzeugern, die Logistik wird sich infolge dessen wohl verändern (was sicher auch zu Neubauten führen wird).
    Darüber hinaus sollte man sich die Alternativen immer vor Augen halten. Kohle und Gas produzieren erhebliche Menge Kohlendioxid (was wir nicht mehr wollen, jedenfalls gibt es entsprechende Beschlüsse von allen Parteien); Atomenergie produziert Abfälle, für die wir bis dato kein Vernichtungs- oder wenigstens Lagerkonzept haben (ist irgendwie seltsam, normalerweise muss man für JEDEN Abfall, den man industriell produzieren will, VORHER wissen, wie die Entsorgung zu geschehen hat, bei Atomaren Abfällen nicht). Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Geokraftwerke können aber unseren augenblicklichen Energiehunger auch nicht decken.
    Bleibt also, alles zu nehmen, was man bekommen kann, um konventionelle Energieerzeugung (einschliesslich Atomenergie) zu minimieren. Im Übrigen haben Sie völlig recht, dass wir ALLE durch das Erneuerbare Energien Gesetz für die Umstellung unsere Energieversorgung zahlen. Allerdings gibt es - wie erwähnt - eine Beschlusslage, dass wir den Kohlendioxidausstoß mindern wollen. Ich ersuche um andere Vorschläge.

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    Pressluftspeicher - vorzugsweise gekoppelt mit grossen Biogasanlagen, zur Effizienzsteigerung und Stabilisierung.Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
    Ludwig Wittgenstein

    Pressluftspeicher - vorzugsweise gekoppelt mit grossen Biogasanlagen, zur Effizienzsteigerung und Stabilisierung.Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
    Ludwig Wittgenstein

  5. Pressluftspeicher - vorzugsweise gekoppelt mit grossen Biogasanlagen, zur Effizienzsteigerung und Stabilisierung.Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
    Ludwig Wittgenstein

    Antwort auf "Einseitig"
  6. Öl wird zwar nicht verstromt, aber die ersten Stromer sind bald auf den Strassen. Schon jetzt kann man in NL den Prius zu einem Plug-In-Stromer umbauen lassen und in 10 Monaten kommt der Prius III, der nicht nur Voll-Hybdrid mit Solardach sondern auch Plug-In-Stromer sein wird. In 10 Jahren werden ca. 10% der Autos Stromer sein.

    Antwort auf "Idiotisch "
    • Anonym
    • 22.06.2008 um 12:05 Uhr

    nur noch Fakten aus Hollywood. Illusionen durch Werbung pur oder etwa nur Werbung für Illusionen, die sich von selbst verkaufen???EUropa, jede ZEIT hat seine ZEIT, nutze auch Deine!
    Isaac Ben Laurence Weismann

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