Die wichtigste Frage können leider nicht einmal die Experten beantworten: Welche Angstwelle bricht morgen über uns herein? "Alle wünschen sich eine Formel, mit der wir den nächsten Hype vorhersagen können – doch die gibt es leider nicht", bedauert Astrid Epp vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Im Nachhinein könne man Risikodebatten zwar gut beschreiben. "Eine Prognose ist aber kaum möglich."

Da war zum Beispiel die Sache mit der verseuchten Schokolade. Ende 2007 wurde in Bitterschokolade Cadmium nachgewiesen, ein Schwermetall, das Nierenschäden verursachen kann und unter Krebsverdacht steht. "Wir dachten, das gibt eine Riesenaufregung", erzählt Epp. Schließlich hatte eine ähnliche Meldung über belastete Zimtsterne ein Jahr zuvor eine Woge der Besorgnis ausgelöst. Drohte nun die große Schokoladenangst? Im Berliner Bundesinstitut ging man in Habachtstellung – doch nichts geschah. Kaum eine Zeitung griff die Cadmiumstudie auf, die Schokoladengefahr war vorüber, ehe sie begonnen hatte.

"Vielleicht lag es daran, dass die Studie kurz vor Weihnachten erschien und die Menschen anderes im Kopf hatten", rätselt die Risikosoziologin. "Vielleicht hatte es auch damit zu tun, dass man die Cadmiumbelastung nicht irgendeinem Unternehmen in die Schuhe schieben konnte." Denn das giftige Schwermetall nehmen die Kakaopflanzen bereits über die Wurzeln aus dem Boden auf. Und ein "natürliches" Gift gilt Verbrauchern generell als weniger gefährlich als ein industriell beigemischtes, auch wenn die Chemie dieselbe ist.

Warum verlaufen öffentliche Risikodebatten so unberechenbar? Warum fürchten wir Acrylamid und Pestizidrückstände in Lebensmitteln, nicht aber Cadmium? Warum ist keine Rede mehr vom Waldsterben (obwohl sich der Zustand des deutschen Waldes in den vergangenen zwanzig Jahren kaum verändert hat), dafür umso mehr von Elektrosmog (für dessen Gefährlichkeit es weniger Belege als für das Waldsterben gibt)? Und was wurde eigentlich aus der Vogelgrippe, die uns vor zwei Jahren so in Atem hielt? Nach wie vor grassiert sie in Indonesien, kürzlich wurde in China eine Übertragung von Mensch zu Mensch nachgewiesen; hätte all das nicht im Vorfeld der Olympischen Spiele das Zeug zu einem großen Aufreger?

Doch wie so vieles unterliegt offensichtlich auch unsere Wahrnehmung von Gefahren starken Modeschwankungen. Vogelgrippe ist derzeit out, Lebensmittelrisiken sind in. Waldsterben scheint altmodisch, der Klimawandel liegt im Trend. Nichts zeigt dies besser als das Auf und Ab der Berichterstattung in den Medien (siehe Grafiken). Was treibt diese Konjunktur der Risiken an? Warum wirkt manche Bedrohung im Nachhinein wie eine stark überbewertete Aktie, während sich vernachlässigte Gefahren (wie die Reisknappheit) plötzlich als verblüffend real herausstellen?

Wenn solche Fragen auftauchen, ist eine Antwort meist schnell zur Hand. Schuld sind zum Beispiel Die Panikmacher , wie 2001 Walter Krämer und Gerald Mackenthun in einem gleichnamigen Buch behaupteten. Demnach werden wir gezielt desinformiert von modernen Untergangspropheten, die auf allen Kanälen die Apokalypse beschwören. "Sie kontrollieren große Teile der Medien, predigen auf unseren Kanzeln und dominieren die bundesdeutschen Lehrerzimmer", warnten die Autoren.

Eine andere gängige Erklärung sieht die Schuld bei den Verbrauchern, also bei uns allen. Denn wir bewerteten Gefahren eher nach Gefühl als nach Kalkül und ängstigten uns stets vor den falschen Risiken. Die Vertreter dieser These rechnen uns genüsslich vor, dass, statistisch gesehen, eine Flugreise ungefährlicher sei als die Taxifahrt zum Flughafen. Oder dass pro Jahr nur zehn Unglückliche einem Hai zum Opfer fallen, aber 14000 Menschen durch Bienen- oder Wespenstiche ums Leben kommen. Und wovor ängstigen wir uns? Vor Flugzeugabstürzen und Haiattacken!

Nun sind beide Erklärungen nicht völlig falsch. Doch die ganze Wahrheit ist komplizierter. Sie hat nicht nur mit Panikmachern und subjektiver Wahrnehmung zu tun, sondern auch mit dem Wandel der Wissenschaft, mit der Globalisierung und einer veränderten Medienlandschaft. Und so irrational öffentliche Risikodebatten oft ablaufen – die dahinter stehenden Gesetzmäßigkeiten sind durchaus rational verständlich. Anders gesagt: Der Wahnsinn hat Methode.

Das gefühlte Risiko

"Ob etwas tödlich ist, sagt nichts darüber aus, ob sich Menschen darüber aufregen. Und wenn ein Risiko zur Empörung führt, sagt das kaum etwas über seine Tödlichkeit aus", analysiert der Risikoberater Peter Sandman von der amerikanischen Princeton-Universität. Während Wissenschaftler ein Risiko nach dem statistischen Gefährdungspotenzial beurteilen, schätzen Bürger es eher anhand der damit verbundenen Empörung ab.

"Stellen Sie sich vor, jemand würde Sie frühmorgens aus dem Bett zerren, Sie auf den Gipfel eines tief verschneiten Berges entführen, Ihnen dort rutschige Bretter an die Füße schnallen und Sie dann den Abhang hinunterstoßen." Dieses Szenario, das Sandman entwirft, empfinden wir zweifellos als höchst riskant. Doch was, wenn wir zum Helikopterskiing eingeladen werden? Unter diesen Vorzeichen interpretieren wir dieselbe Tiefschneeabfahrt als wunderbare Erholung – obwohl das damit verbundene Risiko in beiden Fällen dasselbe ist.

Freiwillig gehen wir bis zu tausendfach höhere Risiken ein als unter Zwang. Ebenso ignorieren wir Gefahren, die sich über einen langen Zeitraum verteilen. Dass pro Jahr etwa 5000 Menschen im Straßenverkehr sterben, ist zwar schrecklich, aber wir haben uns daran gewöhnt. "Wenn die jährlichen Verkehrstoten alle zusammen an einem 13. Mai stürben, würden wir das Autofahren sofort lassen", postuliert der Risikoforscher Ortwin Renn.

Auch vertraute Gefahren tolerieren wir eher als unbekannte, solche, die uns fair erscheinen, eher als unfaire; natürliche Risiken akzeptieren wir leichter als künstlich erzeugte, und zudem spielt die Glaubwürdigkeit der Beteiligten eine große Rolle.

Das testeten Wissenschaftler, indem sie Versuchspersonen zwei Versionen desselben Risikos vorlegten. Dabei ging es um eine (hypothetische) Technik zum drahtlosen Telefonieren, die angeblich Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen hervorrief. In der einen Version versuchten freundliche Uni-Absolventen die Technik zu vermarkten, im anderen Fall ein gesichtsloser amerikanischer Großkonzern. Die Befragten urteilten eindeutig: Ging das Risiko von den netten Studenten aus, war man sehr viel verständnisvoller, als wenn der Konzern dahintersteckte.

Peter Sandman fasst seine Erfahrung daher so zusammen: "Meistens regen sich die Menschen nicht auf, weil etwas gefährlich ist; sie denken eher, dass etwas gefährlich ist, weil sie sich aufregen."

Das Expertendilemma

Sollen wir uns also einfach abregen? So leicht entgeht man dem Dilemma nicht. Das Problem beginnt bereits mit dem leidigen Expertenstreit. Vorbei die seligen Zeiten der Wissenschaftsgläubigkeit, als den Experten noch ungebrochene Autorität zukam. Heute gibt es kaum ein brisantes Thema, zu dem man nicht zwei (oder mehr) gegensätzliche Meinungen findet. Es gibt Greenpeace-Experten und Industrie-Experten, es gibt Forscher, die offensichtlich eigene Interessen verfolgen, und solche, die das geschickt verbergen. Und den Streit über ihre Ansichten tragen diese Experten in aller Öffentlichkeit aus.

Das wirkt besonders fatal, wenn es um neue, bislang unbekannte Bedrohungen geht. Bei solchen Risiken ist das Publikum ohnehin verunsichert und tendiert dazu, sie kräftig überzubewerten (was zwar irrational, aber psychologisch sinnvoll ist, weil es hilft, rasche Abwehrreflexe zu entwickeln). Werden Bürger in dieser Situation zudem noch mit widersprüchlichen Expertenmeinungen konfrontiert, bricht leicht Panik aus. "Wenn die eine Hälfte der Experten sagt, etwas sei gefährlich, und die andere behauptet, es sei sicher, regen sich die Menschen oft mehr auf, als wenn alle sagen, es sei gefährlich", weiß Peter Sandman.

Paradoxerweise tritt das umso häufiger auf, je mehr Wissenschaft betrieben wird. Je gründlicher die Welt erforscht wird, als umso komplexer und unberechenbarer erweist sie sich. Oft hat man es mit mehrfach rückgekoppelten Systemen zu tun (Klima, Landwirtschaft, Biosprit…), die von vielen Faktoren abhängen. Das Beste, was die Wissenschaft in solchen Fällen anbieten kann, sind Wahrscheinlichkeitsprognosen – die aber sind mehrdeutig interpretierbar.

Statt sich mit den – oft umstrittenen – Details der Statistik herumzuschlagen, setzen Bürger bei der Bewertung solcher Risiken daher vor allem auf Intuition: Sie suchen sich den glaubwürdigsten Experten aus und übernehmen einfach dessen Deutung. Unter aufmerksamkeitsökonomischen Aspekten ist das durchaus sinnvoll.

Die Bewirtschaftung der Betroffenheit

An dieser Stelle kommen die Medien ins Spiel. Sie bedienen nämlich genau jene intuitiven, empörungsrelevanten Bedürfnisse ihrer Leser. Themen mit hohem Empörungspotenzial (Gammelfleisch, Handystrahlung, Dioxinvergiftung) sind mediale Selbstgänger, auch wenn akut niemand vom Tode bedroht ist. Dagegen taugen die viel tödlicheren Alltagsgefahren (Straßenverkehr, Alkohol, Bewegungsmangel) selten zur Schlagzeile.

Diese Tendenz zur "Skandalisierung, Konfliktakzentuierung und Emotionalisierung" habe in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen, sagt der Schweizer Mediensoziologe Kurt Imhof. Er hat die Katastrophenberichterstattung der vergangenen hundert Jahre in deutschschweizerischen Leitmedien ausgewertet, angefangen bei den ersten Berichten über den Titanic- Untergang 1910 bis zu Rinderwahn, Vogelgrippe und Tsunami. Dabei zeigt sich seit den achtziger Jahren ein kräftiger Anstieg, der mit dem Waldsterben begann, mit der Berichterstattung über Tschernobyl seinen ersten Höhepunkt erreichte und nun einem neuen Gipfel beim Thema Klimawandel zustrebt.

Für Imhof ist dies ein Zeichen dafür, dass die Konkurrenz auf dem öffentlichen Meinungsmarkt härter geworden ist. Mehr und mehr Medien haben sich von ihren früheren Trägern – politischen Parteien und Verbänden, Kirchen oder einzelnen Verlegerfamilien – gelöst und sind zu Unternehmen mit Renditeerwartung geworden. "Dies bedeutet, dass die einst politischen Kriterien der Auswahl und Interpretation von Ereignissen durch solche abgelöst wurden, die sich an den Aufmerksamkeits- und Unterhaltungsbedürfnissen der Medienkonsumenten orientieren", analysiert Imhof. Und Katastrophen seien nun einmal spektakuläre Vorgänge von hohem News -Wert: "Sie lassen sich ausgezeichnet visualisieren, und sie schaffen Betroffenheit aufseiten des Publikums, die wieder effektvoll bewirtschaftet werden kann."

So nahm vor zwei Jahren auch das Vogelgrippe-Drama seinen Lauf. Tote Vögel auf Rügen, Helfer in Schutzanzügen – das war spektakulär. Dazu kamen alle Faktoren, die das gefühlte Risiko in die Höhe treiben: Vogelgrippe war neu, ungewohnt, drohte mit hohen Opferzahlen, und man konnte Schuldige benennen (schlampige chinesische Bauern, träge deutsche Behörden). Die Zahl der Medienberichte schoss in die Höhe, Politiker gerieten in Zugzwang. Um Aktivität zu demonstrieren, luden sie zu Pressekonferenzen; über die wurde ausführlich berichtet, was prompt die Befürchtungen der Leser antrieb. So schaukelte sich ein überschaubares Risiko zur gefühlten Katastrophe hoch – bis man irgendwann zur Besinnung kam und die allgemeine Hysterie in sich zusammenbrach.

Empörungsmanagement

Von der "sozialen Verstärkung des Risikos" sprechen in so einem Fall die Experten. Dabei erzeugt die Spirale der medial-öffentlichen Erregung eine eigene gesellschaftliche Realität. "Auch ›gefühlte Risiken‹ können zu einer wirtschaftlichen oder politischen Krise führen", sagt Astrid Epp vom BfR. "Da muss die Politik unter Umständen reagieren."

"Empörungsmanagement" ist dann das Gebot der Stunde, und Risikoberater wie Peter Sandman haben ihren großen Auftritt. Er schärft seinen Kunden in solchen Situationen zunächst ein, dass es nicht in erster Linie um Gefahrenstatistik gehe, sondern um den Umgang mit öffentlicher Erregung. Ganz falsch sei da etwa die Botschaft: "Beruhigt euch, alles halb so schlimm." Das verstärke die Empörung nur. Stattdessen sei es besser, eigene Besorgnis zum Ausdruck zu bringen (Glaubwürdigkeit!), zu einer mehrstündigen Pressekonferenz zu laden, dort alle verfügbaren Daten vorzutragen und dabei "die Sache so langweilig erscheinen zu lassen wie nur möglich". Staatliche Risikoexperten formulieren das diplomatischer: Man müsse die Betroffenen einbinden, Runde Tische einberufen, Verbraucherkonferenzen organisieren. In einem aber sind sie sich mit Sandman einig: Brisante Daten zurückzuhalten und Fehler zu vertuschen zahlt sich meist nicht aus; im Gegenteil, oft empfiehlt sich die Flucht nach vorn.

Wie man es nicht macht, demonstrierte 1989 der Ölkonzern ExxonMobil (Esso). Als der Öltanker Exxon Valdez vor Alaska auf ein Riff lief und eine Ölpest verursachte, die bis heute zu den größten Umweltkatastrophen der Schifffahrtsgeschichte zählt, stritt Exxon die eigene Schuld ab, machte den Kapitän verantwortlich und prozessiert bis heute um Schadensersatz. Ergebnis: Der Ruf des Unternehmens war auf Jahre hinaus ruiniert.

Etwa sechs Monate später ereignete sich vor der kalifornischen Küste eine ähnliche Havarie mit einem Tanker der Ölgesellschaft BP. Da zeigte der BP-Generaldirektor, was gutes Empörungsmanagement ist: Statt die Verantwortung auf den Reeder oder die Schiffscrew abzuwälzen, flog er an den Unglücksort und sprach in die Kameras: "Meine Anwälte sagen mir, wir seien dafür nicht verantwortlich, aber ich fühle mich, als ob ich dafür verantwortlich wäre, und wir werden uns darum kümmern, als ob wir schuld wären." Sechs Monate später ergab eine Umfrage in Kalifornien, dass BPs Image besser als vor dem Unglück war.

Das Risiko als Chance

Bei der Beurteilung von Risiken gehe es eben immer auch um gesellschaftliche Werte, sagt Peter Sandman. "Wir wollen in einer Welt leben, in der wir selbst entscheiden, welche Risiken wir eingehen; in der Institutionen die Wahrheit sagen und auf unsere Befürchtungen eingehen." Auch die Risikoforscher Holger Schütz und Hans Peter Peters vom Forschungszentrum Jülich gewinnen der Irrationalität öffentlicher Risikodebatten Positives ab. Zwar seien die Medienberichte oft ungenau und übertrieben. Dennoch hätten sie "eine aufmerksamkeitslenkende und alarmierende Wirkung", und die politische Krisenstimmung, die sie erzeugten, sei auch "eine Chance für Veränderung und Innovation". Allerdings dürfe man sich bei der Umsetzung solcher Veränderungen dann nicht mehr von der Volksstimmung leiten lassen, sondern von wissenschaftlichen Daten.

Und wie gehen Risikoexperten mit den schwierigsten Fällen ihrer Profession um, mit neuen Risiken nämlich, die sie selbst noch nicht abschätzen können? Peter Sandman hat dafür drei Regeln parat.

Erstens: Finde heraus, was die Mehrheit der Experten denkt. Meistens behalten sie am Ende recht (auch wenn die Minderheit ihre Botschaft aggressiver vertritt und in Medien öfter erwähnt wird).

Zweitens: Es richtet mehr Schaden an, etwas für harmlos zu halten, das sich später als gefährlich erweist, als umgekehrt.

Drittens: Versuche die Ausnahmen dieser Regeln aufzuspüren. Denn in seltenen Fällen kann die Expertenmehrheit irren, und manchmal wird übertriebene Vorsicht zur tödlichen Gefahr – etwa wenn man aus Sorge um die Nebenwirkungen auf eine Impfung verzichtet und sich dafür eine verheerende Krankheit einhandelt.

Echt gefährlich

Er selbst, sagt Sandman, komme ganz gut damit zurecht, dass es keine hundertprozentigen Sicherheiten gebe. Diese professionelle Gelassenheit hat auch mit seiner Erfahrung zu tun, dass manche Risiken, die im einen Land für hysterische Debatten sorgen, wenige Flugstunden entfernt schon nicht mehr existent zu sein scheinen. Vermutlich kommt seine Ruhe aber auch daher, dass er weiß, wann eine Situation wirklich gefährlich wird.

"Wenn die Gefahr gering und die Empörung groß ist, dann haben Journalisten Spaß", meint Sandman. Aber wehe, eine Gefahr werde real, etwa bei einer Naturkatastrophe oder einem Atomunfall. "Dann wird die Berichterstattung sachlich und beschwichtigend; denn nun haben die Journalisten selbst Angst und versuchen sich und ihre Leser zu beruhigen." Wenn also in den Medien plötzlich ein staatstragender Ton dominiert, wenn offizielle Verlautbarungen zitiert werden und Alarmisten nicht mehr gefragt sind, dann, so weiß Sandman, "haben wir es mit einer echten Krise zu tun".

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